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Firma: BeF Home s.r.o. Seite 1 von 12 Gültig ab: 9.6.2016
Ausgabe: 10
INSTALLATIONS- UND BEDIENUNGSANLEITUNG
Wasserführende Kamineinsätze
AQUATIC, BEF AQUATIC
WICHTIGE HINWEISE:
Informieren Sie Ihren Schornsteinfeger oder Schornsteinfegermeister!
Lesen Sie die Installations- und Bedienungsanleitung bitte vollständig durch!
Beachten Sie die darin enthaltenen Vorschriften und Hinweise bei der Installation und Bedienung des Kamineinsatzes!
Bei der Installation und beim Betrieb des Kamineinsatzes ist es nötig entsprechende Normen und nationale und örtliche
Bestimmungen für die Geräte laut EN 13 229 einzuhalten!
Bewahren Sie diese Anleitung auf!
Wir empfehlen die Installation einer Fachfirma zu vergeben!
Das technische Datenblatt als Bestandteil dieser Anleitung können Sie auf www.befhome.com herunterladen.
Alle Änderungen auf dem Kamineinsatz sowie Anschliessen von nicht genehmigten Zusatzausstattungen sind verboten.
Benutzen Sie nur die Ersatzteile, die vom Hersteller genehmigt sind.
Es ist verboten, das Gerät in beschädigtem Zustand zu betreiben.
Wasserführende Kamineinsätze EN 13 229 - W
Herzlichen Glückwunsch!!
Sie sind Besitzer eines wasserführenden Kamineinsatzes „AQUATIC“, oder „BEF AQUATIC“ eines Qualitätsproduktes. Bitte lesen Sie die
Bedienungsanleitung sorgfältig durch. Sie werden über die Funktion und Handhabung Ihres Kamins informiert, dadurch erhöhen Sie den
Gebrauchswert des Gerätes und verlängern seine Lebensdauer. Zusätzlich können Sie durch richtiges Heizen Brennstoff sparen und die
Umwelt schonen. Das technische Datenblatt als Bestandteil dieser Anleitung können Sie auf www.befhome.com herunterladen.
Bewahren Sie diese Anleitung gut auf, damit Sie sich am Anfang jeder Heizperiode erneut mit der ordnungsgemäßen Bedienung Ihres
Kamineinsatzes vertraut machen können.
Garantie für unsere Produkte können wir nur dann übernehmen, wenn Sie folgende Richtlinien der Installations-
und Bedienungsanleitung einhalten.
Grundsätzliche Forderungen:
Die gesamte Zusammenstellung, einschl. der Verbindungsstücke und des Schornsteines, muss im Hinblick auf den Betrieb und den
Brandschutz sicher sein, um sie problemlos säubern zu können.
ANGABEN ÜBER DIE VORSCHRIFTMAßNAHMEN IM HINBLICK AUF DEN BRANDSCHUTZ NACH BEI IHNEN
GELTENDEN NORMEN.
Der Kamineinsatz muss so installiert werden, dass die Forderungen der bei Ihnen geltenden Norm eingehalten werden. Besonders machen
wir aufmerksam darauf, dass bei der Installation des Kamineinsatzes die durch die Norm festgelegten minimalen Sicherheitsabstände von
allen aus Brandmassen hergestellten Gegenständen eingehalten werden müssen.
Der durch die Norm festgelegte minimale Sicherheitsabstand von Brandmassen mit der Glutfestigkeit B, C1 und C2 beträgt min. 200mm.
Für die Glutfestigkeit C3 bzw. wenn die Glutfestigkeit nach bei Ihnen geltenden Normen nicht bewiesen werden kann, ist der Abstand zu
verdoppeln.
Der Kamineinsatz darf nur in dafür vorgesehener Umgebung nach bei Ihnen geltenden Normen benutzt werden. Bei Nichtbeachtung
besteht Brand- oder Explosionsgefahr (bei Arbeiten mit Lacken oder ähnlichen brennbaren Chemikalien). In diesen Fällen muss der
Kamineinsatz rechtzeitig vorher außer Betrieb genommen werden.
Hinweis: Der Kamineinsatz muss in einem Sicherheitsabstand zu Gegenständen in der Umgebung aufgestellt werden
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Inhalt der Seiten


  • Page 1

    INSTALLATIONS- UND BEDIENUNGSANLEITUNG

    Wasserführende Kamineinsätze

    AQUATIC, BEF AQUATIC












    WICHTIGE HINWEISE:
    Informieren Sie Ihren Schornsteinfeger oder Schornsteinfegermeister!
    Lesen Sie die Installations- und Bedienungsanleitung bitte vollständig durch!
    Beachten Sie die darin enthaltenen Vorschriften und Hinweise bei der Installation und Bedienung des Kamineinsatzes!
    Bei der Installation und beim Betrieb des Kamineinsatzes ist es nötig entsprechende Normen und nationale und örtliche
    Bestimmungen für die Geräte laut EN 13 229 einzuhalten!
    Bewahren Sie diese Anleitung auf!
    Wir empfehlen die Installation einer Fachfirma zu vergeben!
    Das technische Datenblatt als Bestandteil dieser Anleitung können Sie auf www.befhome.com herunterladen.
    Alle Änderungen auf dem Kamineinsatz sowie Anschliessen von nicht genehmigten Zusatzausstattungen sind verboten.
    Benutzen Sie nur die Ersatzteile, die vom Hersteller genehmigt sind.
    Es ist verboten, das Gerät in beschädigtem Zustand zu betreiben.

    Wasserführende Kamineinsätze EN 13 229 - W
    Herzlichen Glückwunsch!!
    Sie sind Besitzer eines wasserführenden Kamineinsatzes „AQUATIC“, oder „BEF AQUATIC“ eines Qualitätsproduktes. Bitte lesen Sie die
    Bedienungsanleitung sorgfältig durch. Sie werden über die Funktion und Handhabung Ihres Kamins informiert, dadurch erhöhen Sie den
    Gebrauchswert des Gerätes und verlängern seine Lebensdauer. Zusätzlich können Sie durch richtiges Heizen Brennstoff sparen und die
    Umwelt schonen. Das technische Datenblatt als Bestandteil dieser Anleitung können Sie auf www.befhome.com herunterladen.
    Bewahren Sie diese Anleitung gut auf, damit Sie sich am Anfang jeder Heizperiode erneut mit der ordnungsgemäßen Bedienung Ihres
    Kamineinsatzes vertraut machen können.
    Garantie für unsere Produkte können wir nur dann übernehmen, wenn Sie folgende Richtlinien der Installationsund Bedienungsanleitung einhalten.
    Grundsätzliche Forderungen:
     Die gesamte Zusammenstellung, einschl. der Verbindungsstücke und des Schornsteines, muss im Hinblick auf den Betrieb und den
    Brandschutz sicher sein, um sie problemlos säubern zu können.
     ANGABEN ÜBER DIE VORSCHRIFTMAßNAHMEN IM HINBLICK AUF DEN BRANDSCHUTZ NACH BEI IHNEN
    GELTENDEN NORMEN.
    Der Kamineinsatz muss so installiert werden, dass die Forderungen der bei Ihnen geltenden Norm eingehalten werden. Besonders machen
    wir aufmerksam darauf, dass bei der Installation des Kamineinsatzes die durch die Norm festgelegten minimalen Sicherheitsabstände von
    allen aus Brandmassen hergestellten Gegenständen eingehalten werden müssen.
     Der durch die Norm festgelegte minimale Sicherheitsabstand von Brandmassen mit der Glutfestigkeit B, C1 und C2 beträgt min. 200mm.
    Für die Glutfestigkeit C3 bzw. wenn die Glutfestigkeit nach bei Ihnen geltenden Normen nicht bewiesen werden kann, ist der Abstand zu
    verdoppeln.
     Der Kamineinsatz darf nur in dafür vorgesehener Umgebung nach bei Ihnen geltenden Normen benutzt werden. Bei Nichtbeachtung
    besteht Brand- oder Explosionsgefahr (bei Arbeiten mit Lacken oder ähnlichen brennbaren Chemikalien). In diesen Fällen muss der
    Kamineinsatz rechtzeitig vorher außer Betrieb genommen werden.


    Hinweis: Der Kamineinsatz muss in einem Sicherheitsabstand zu Gegenständen in der Umgebung aufgestellt werden

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    Der wasserführende Kamineinsatz darf nicht ohne Wasserfüllung und den Anschluss an das
    Zentralheizungssystem,welches genügende Wärmeableitung sichert,benutzt werden!!! Bei der
    Benutzung ohne Wasser erlischt die Garantie !!!
    .
    Informationen über die Glutfestigkeit von einigen Baustoffen:
    Glutfestigkeit der Baustoffe, die mit einer Stufe der Glutfestigkeit bezeichnet wurden:
    A
    nicht entflammbar – Granit, Sandstein, Schwerbeton, Porenbeton, Spezialmauerputz, Ziegelsteine, keramische Wandbekleidung
    B
    schwierig entflammbar – Heraklith, Akumin, Heraklit, Gipskarton, Itaver
    C1 schwer entflammbar – Hartholz, Sperrholz, Sirkolit, Hartpapier, Resopal
    C2 mittel entflammbar – Holzpanwekstoff, Solodur, Korkenplatte, Gummi, Fussbodenbelag
    C3 leicht entflammbar – Faserplatten, Polystyren, Polyurethan, PVC
    Aufstellung:

    Der Kamineinsatz darf nur an einem Ort aufgestellt werden, wo in Hinblick auf die Lage, die Baubedingungen und die Nutzungsart keine
    Gefahr besteht. Am Einbauort des Kamineinsatzes mit einem Mantel dürfen in den Wänden und in der Decke keine elektrischen Leitungen
    entlang führen. Der Aufstellort des Kamineinsatzes muss mit ausreichender Verbrennungsluft versorgt werden. Die Grundfläche für die
    Installation des Kamineinsatzes muss ausreichend groß und für den richtigen Betrieb konstruiert sein.

    Wasserführende Kamineinsätze AQUATIC dürfen nicht aufgestellt werden in:





    Treppenräumen (außer Wohngebäuden mit maximal zwei Wohnungen)
    Allgemein zugänglichen Gängen
    Räumen, in denen leicht entzündliche oder explosionsgefährliche Stoffe oder Gemische in solcher Menge behandelt, gelagert oder
    produziert werden, dass eine Entzündungs- oder Explosionsgefahr besteht
    Räumen oder Wohnungen, die mit Hilfe von Belüftungsanlagen oder Heißluftanlagen belüftet werden, wenn die Verbrennungsluftzufuhr
    von Außen direkt in den Kamin mit Hilfe des vorgeschriebenen Gestelles und der Rohrleitung nicht gesichert wird

    Räume für die Aufstellung des Kamineinsatzes und der Verbrennungsluftzufuhr:

    Die Räume müssen mindestens eine Tür haben, die in den freien Raum führt oder Fenster haben, die zu öffnen sind oder mit anderen
    derartigen Räumen verbunden sind. Es werden nur Räume derselben Wohnung oder ausgenutzten Wohnheit gerechnet. Wenn es nicht
    ausreicht, muss der Raum mit dem Kamineinsatz eine Verbrennungsluftleitung haben:
    - mit der die Außenluft für die Verbrennung direkt in den Kamineinsatz zugeführt wird (Abb. 1). Beim Anschluss der Außenluft zum
    Kamineinsatz muss der Kamineinsatz auf dem vom Hersteller gelieferten Gestell montiert werden.
    ○ Bei der Dimensionierung der Verbrennungsluftzufuhr sind die Widerstände zu berücksichtigen. Das gilt vor allem
    bei der
    Installation von Rohrbögen, Abzweigleitungen bzw. langen Rohrleitungen.
    - die in den freien Raum führt und zur Feuerstätte mindestens 360 m³/h Verbrennungsluft für 1m² Feuerraumöffnung zuführt. Diese Leitung
    muss direkt an den Kamineinsatz angeschlossen werden. Sind andere Feuerstätten im gleichen Verbund, müssen zu den Kamineinsätzen min.
    540m³ Verbrennungsluft pro 1 m² Feuerraumöffnung und zu den anderen Feuerstätten min. 1,6m³ Verbrennungsluft pro Stunde und für jede
    kW Gesamtnennwärmeleistung beim rechnerischen Druckunterschied von min. 4 Pa gegenüber dem freien Raum versorgt werden
    (ausgenommen sind Feuerstätten in den Räumen die luftunabhängig sind, keine Abzugsleitung bedürfen oder sich in Räumen befinden, von
    denen die Betriebssicherheit der Kamineinsätze nicht gefährdet werden kann).
    ○ Wir empfehlen die Verbrennungsluft zum Kamineinsatz im Bereich des Konvektionsraumes zuzuführen.
    ○ Entsprechend den örtlichen Bauordnungen sind Verbrennungsluftleitungen in Gebäuden mit mehr als zwei Vollgeschossen und
    Verbrennungsluftleitungen, die Brandwände überbrücken so herzustellen, dass Feuer und Rauch nicht in andere Geschosse oder
    Brandabschnitte übertragen werden können.

    Für die Bemessung der Verbrennungsluftleitung können Sie von den Daten des technischen Datenblattes
    ausgehen.
    Fachhilfe bekommen Sie bei Ihrem Schornsteinfegermeister oder Kaminbauer.

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    Geeigneter Schornstein:

    Der Anschluss muss mir der Zustimmung eines Schornsteinfegermeisters durchgeführt werden. Der Schornstein muss gerade, trocken und am
    Besten mit den Schamottesteinen ausgefüttert sein. Sollte der Kamineinsatz an einen schon vorhandenen Schornstein angeschlossen werden,
    muss dieser gefegt und vom Schornsteinfeger auf Zustand und Dichtheit überprüft werden. Außerdem stellt er fest, ob der Schornstein für den
    Anschluss des Kamineinsatzes geeignet ist. Wenn es noch keinen Schornstein gibt bzw. der vorhandene Schornstein nicht geeignet ist,
    müssen die Abmessungen des neu zu errichtenden Schornsteines den Daten im technischen Datenblatt entsprechen. Die minimale zulässige
    wirksame Schornsteinhöhe muss ausgehendvon der Abgaseinführung 5m betragen. In Einzelfällen ist es möglich den Kamineisatz auch an
    einen Schornstein mit einer kleineren Höhe als 5m anzuschließen, wenn es sich in der Abgaswegberechnung zeigt, dass diese Höhe für den
    Anschluss genügt.
    Daten zur Schornsteinberechnung:
    Daten zur Schornsteinberechnung nach EN 13384-1 finden Sie im entsprechenden technischen Datenblatt
    Aufstellungsplan des Kaminensatzes:

    1. Geschützte Decke aus brennbaren Baustoffen oder als tragendes Bauglied
    2.
    Ersatzbaustoff: Wärmeschutz
    3.
    Verbindungsstücke aus Eisenblech
    4.
    Wärme-Isolationsschicht: Rückwand, Seitenwand, Decke, Konvektionsluftraum
    5.
    Hintermauerung
    6.
    Geschützte Wand aus brennbaren Baustoffen oder tragendes Bauglied aus Beton/Stahlbeton
    7.
    Verbrennungsluftzufuhr
    8.
    Schutzgitter
    9.
    Wärmedämmschicht
    10. Aufsetzplatte
    11. Geschützte Bodenplatte aus brennbaren Baustoffen oder tragendes Bauglied
    12. Bodenstrahlenschutz aus nichtbrennbarem Material
    13. Konvektionslufteintritt
    14. Kaminverkleidung
    15. Kamineinsatz
    16. Halterahmen
    17. Zierbalken
    18. Rauchabgasrohr
    19. Warmluftauslassgitter
    20. Tragelement (nichtbrennbares Material)
    21. Wärmedämmschicht 6cm stark
    22. Entlüftung des Zwischenraumes

    Brandschutz der Decke und des Fußbodens:
    Decken ohne ausreichende Querverteilung (z.B. Holzdecken) müssen am
    Aufstellplatz des Kamineinsatzes mit
    einer zusätzlichen 6 cm dicken,
    zuverlässigen Betonplatte und mit einer 6 cm dicken Wärmedämmschicht
    geschützt werden. Wir empfehlen Ihnen die Beratung mit einem Bauingenier.
    Wenn der Fußboden ausreichende Querverteilung hat, reicht die 6 cm dicke
    Wärmedämmschicht.
    Bild 2
    Fußboden vor dem Kamineinsatz

    Der Fußboden vor dem Kamineinsatz aus einem brennbaren Stoff muss mit einer

    ausreichend dicken Schicht aus einem nicht brennbaren Material geschützt oder
    ersetzt werden. Mindestgröße dieser nichtbrennbaren Fläche sind: 800 mm
    senkrecht zu der Tür und 400mm gleichlaufend mit der Tür.
    1 – Abgasrohr, 2 – Kamineinsatz, 3 – Feuerraumboden, 4 – Ausmauerung,
    Fußboden

    5 –

    Schornsteinanschluss:

    Wenn der vorhandene Schornstein kein für den Kamineinsatz passendes Anschlussstück
    hat, muss ein Nachanschluss errichtet werden. Die Schornsteinanschlusshöhe errechnet
    sich aus der Aufstellhöhe des Kamineinsatzes, aus dem ausgesetzten Kniestück des
    Abgasrohrs und dem Verbindungsstück – von der Oberkante der Aufsetzplatte in die
    Mitte der Verbindungsrohr. Berücksichtigen Sie dabei nötige Abstände für die
    Ausmauerung, Wärmeisolation, Dilatationsfuge, usw.
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    VON DEM ERSTEN INBETRIEBNAHME DES GERÄTES MUSS DIE REVISION VON DER BERECHTIGEN PERSON NACH
    GELTENDEN NORMEN GEMACHT WERDEN.
    ANSCHLUSS AN DAS SYSTEM DER ZENTRALHEIZUNG
    DIE INSTALATION DES KAMINEINSATZES IN DAS SYSTEM DER ZENTRALHEIZUNG DARF NUR DER DAFÜR
    AUSGEBILDETE FACHMANN NACH DEN GELTENDEN NORMEN UND MIT BERÜCKSICHTIGUNG DER RATSCHLÄGE
    IN DIESER ANLEITUNG DURCHFÜHREN.
    Anschluss des Kamineinsatzes in Bild 3:
    DAS PRINZIP DES ANSCHLUSSES DES SYSTEMS DER ZENTRALHEIZUNG MIT DEM WASSERFÜHRENDEN KAMINEINSATZ
    1.
    2.
    3.
    4.
    5.
    6.
    7.
    8.
    9.
    10.
    11.
    12.
    13.

    WASSERFÜHRENDER KAMINEINSATZ
    KALTWASSEREINTRITT (RÜCKLAUF)
    WARMWASSERAUSTRITT (VORLAUF)
    UMWÄLZPUMPE DES KAMINES
    RÜCKLAUFKLAPPE DES KAMINES
    SICHERHEITSVENTIL 2,5 BAR
    ABLEITUNG IN DIE ABFLUSSLEITUNG
    EXPANSIONSGEFÄß
    HEIZKÖRPERGRUPPE
    WARMWASSERHAUPTLEITUNG (VORLAUF)
    KALTWASSERRÜCKLAUFLEITUNG (RÜCKLAUF)
    THERMOSTATISCHES VENTIL
    ANSCHLUSS AN DIE WASSERLEITUNG

    14. KÜHLER

    15. THERMOSTATISCHES MISCHVENTIL
    16. TAS-FÜHLER
    17. ENTLÜFTUNGSVENTIL DES KAMINEINSATZES

    Anschluss des Kamineinsatz in Bild 4:
    DAS PRINZIP DES ANSCHLUSSES DES SYSTEMS DER ZENTRALHEIZUNG MIT DEM WASSERFÜHRENDEN KAMINEINSATZ
    UND MIT DEM HAUPTKESSEL
    1.
    2.
    3.
    4.
    5.
    6.
    7.
    8.
    9.
    10.
    11.
    12.
    13.
    14.
    15.
    16.
    17.
    18.
    19.
    20.

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    WASSERFÜHRENDER KAMINEINSATZ
    KALTWASSEREINTRITT (RÜCKLAUF)
    WARMWASSERAUSTRITT (VORLAUF)
    UMWÄLZPUMPE DES KAMINES
    RÜCKLAUFKLAPPE DES KAMINES
    SICHERHEITSVENTIL 2,5 BAR
    ABLEITUNG IN DIE ABFLUSSLEITUNG
    EXPANSIONSGEFÄß
    HEIZKÖRPERGRUPPE
    WARMWASSERHAUPTLEITUNG (VORLAUF)
    KALTWASSERRÜCKLAUFLEITUNG (RÜCKLAUF)
    NOT-THERMOSTATISCHES VENTIL
    ANSCHLUSS AN DIE WASSERLEITUNG
    ABKÜHLUNGSSCHLEIFE
    THERMOSTATISCHES MISCHVENTIL
    SENSOR DES TERMOSTATISCES VENTILS
    ENTLÜFTUNGSVENTIL DES KAMINEINSATZES
    HAUPTKESSEL
    UMWÄLZPUMPE DES HAUPTKESSELS
    RÜCKKLAPPE DES HAUPTKESSELS

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    1.

    Zum Anschluss des Kamineinsatzes ins System der Zentralheizung dienen die Armaturen, die spezifisch für jeden Typ im
    technischen Datenblatt des Kamineinsatzes beschreieben sind.

    Im Oberteil befindet sich der Warmwasseraustritt (Pos.3) für den Anschluss an die Warmwasserhauptleitung (Pos. 10). Die
    Rohrleitung ist in Dimension 1 1/4“ ausgeführt und mit roter Farbe gekennzeichnet.
    2. An der Seitenwand unten befindet sich Kaltwassereintritt in den Tauscher (Pos.2) für den Anschluss an die Kaltwasserhauptleitung
    (Pos.11). Die Rohrleitung ist in Dimension 1 1/4“ ausgeführt und mit blauer Farbe gekennzeichnet.
    3. Hauptwasserleitung muss nach den entsprechenden Normen und Berufsregeln durchgeführt werden. Der Querschnitt muss so berechnet
    werden, damit der Mindestdruck gewährleistet ist und eine Ungleichmäßigkeit bei der Installation verhindert wird. Auf der Auslass- und
    Einlassleitung dürfen sich keine Verschlussventile befinden. Allgemein empfehlen wir den Durchschnitt der Auslass- und Einlassleitung
    nicht zu reduzieren. In der Umkreis ist gut einen Dreiwege-Ventil anschliessen, der eine minimale Temperatur 45°C des umkehrbares
    Wasser besorgt.
    4. Wasserführender Kamineinsatz kann ins System mit dem geschlossenen Expansionsgefäß (Pos. 8) installiert werden. Seine Kapazität
    darf nicht kleiner als 20% des Wasserinhalts im Zentralheizungsystems sein. Das offene Expansionsgefäß muss auf dem höchsten Punkt
    des Systems aufgestellt werden. Es wird am Warmwasseraustritt zwischen Kamineinsatz und Umwälzpumpe angeschlossen. Der
    Anschluss muss mit einer Rohrleitung mi teinem Durchschnitt DN 25 durchgefügrt werden. Für geschlossenen Kreislauf muss in der
    Aufstellung eine termische Sicherheit nach ČSN 06 0830-2006 durchgeführt werden. Notfall-Thermostatventil für das Anschliessen der
    thermischen Ablaufsicherung zu Wasserleitung.
    5. Am Warmwasseraustritt wird die Umwälzpumpe mit der Mindestdurchflussmenge von 900 l/Stunde angeschlossen. Die Umwälzpumpe
    wird mit einem Thermostat geschaltet. Es wird empfohlen die Schalttemperatur auf 45°C einzustellen.
    6. Die Gesamtleistung der installierten Heizkörpern muss die Leistung des Warmwassertauschers überschreiten. Es wird nicht empfohlen,
    Raumthermostate auf die Heizkörper zu installieren mit Ausnahme von Zimmern in denen der Kamin aufgestellt ist.
    7. Auf dem Warmwasseraustritt des Tauschers muss ein Sicherheitsventil an die Abflussleitung angeschlossen werden, damit es zu keinem
    Wasserleck in der Ausmauerung kommen kann. Der Arbeitsdruck des Zentralheizungsystems ist bis 2,5 BAR,wobei das
    Sicherheitsventil auf den Höchstdruck maximal von 2,5 bar eingestellt werden muss.
    8. Wasserführende Kamineinsätze können in das vorhandenen Zentralheizungsystem mit dem Hauptkessel (z.B. Gaskessel, bzw. Kessel für
    festen Brennstoff) eingebunden werden. Dazu muss der Anschluss parallel zum Hauptkessel durchgeführt werden (Pos. 14, Abb. 4).
    Hinter die Umwälzpumpen des Kessels und auch des Kamins (in der Richtung des Warmwasserstroms) müssen die Rücklaufklappen
    (Pos. 5 und 16, Abb. 3, 4) installiert werden, damit es zu keiner Wasserzirkullation zwischen Kamin und Hauptkessel kommt.
    9. Nach Anschluss an das Zentralheizungsystem ist es nötig das ganze System auf den Arbeitsdruck einzustellen, damit beliebige
    Systemundichtheit vor der Vermauerung des wasserführenden Kamineinsatzes ausgeschlossen ist.
    10. Es ist nötig das Entlüftungsventil auf den Kamineinsatz an die Armatur auf dem höchstem Punkt montieren (detaillierte Position wird
    spezifisch im technischen Datenblatt des Kamineinsatzes gekennzeichnet). Benutzen Sie am bestens automatische Entlüftungsventil mit
    erhöhter Warmbeständigkeit (für die Solarsysteme).
    ANSCHLUSS IN DEN KREISLAUF MIT AKKUMULATIONSGEFÄSS
    Um eine gleichmäßige Wärmeversorgung zu gewährleisten, ist es günstig den Kamineinsatz in das Systém mi dem Akkumulationsgefäss zu
    integrieren. Dieser Anschluss ist mit Anschluss in Abbildung 3 fast identisch. An Stelle von Heizkörpern (Position 9) wird die Hauptleitung
    (Position 10) und die Rückleitung (Position 11) an das Akkumulationsgefäss angeschlossen. Aus dem Gefäss wird die Wärme in den Kreis
    der Zentralheizung geleitet. Die Größe des Akkumulationsgefässes muss minimal 50 l/kW der Leistung des Kamineinsatzes betragen.
    Servicekontrolle des thermostatischen Ventils

    Nach langfristigem Stillegen des Kamineinsatzes ist es vor Inbetriebnahme nötig eine Funktionskontrolle des Thermostatventils
    durchzuführen. Das thermostatisch Ventil sichert den sicheren Kesselbetrieb im Fall der Heizsystemstörung, wenn das System die Wärme vom
    Kessel nicht fortleiten kann. Diese Störung kann z.B. beim Einfrieren des Heizsystems, bei einer Heizwasserumlaufstörung usw. eintreten.
    Die richtige Funktion hängt vom ausreichenden Druck und der Kühlwassermenge ab. Für das Kühlsystem muss der Wasserdruck von min. 2
    bar und die Durchflussmenge 20 l/min. gesichert sein
    Die Funktionskontrolle des Thermostatventils sollte am Besten durch das Überheizen des Kamineinsatzes bei einer Temperatur von
    95°C durchgeführt werden. Wenn diese Prüfunng nicht möglich ist, muss eine Ersatzprüfung durchgeführt werden.
    Schrauben Sie die Sonde des Thermostatventils aus und tauchen Sie sie ins Gefäß mit Wasser ein, das zum Siedepunkt erhitzt wird.
    Das Thermostatventil muss den Kühlwassereinfluss vor dem Siedepunkt öffnen. Dieser wird am Wasserausfritt zur Kanalisation kontrolliert.
    Nachdem das Wasser kalt wird, muss der Kühlwassereinfluss durch das Ventil geschlossen werden.
    Nach erfolgreicher Prüfung schrauben Sie die Sonde wieder ein.
    Wenn die Prüfung nicht erfolgreich war, das Ventil öffnet sich nicht oder dichtet unzureichend ab, muss es ausgetauscht werden!
    Thermostatisches Ventil ist separat erhältlich und ist kein fester Bestandteil der Lieferung.
    Vorsicht! Verbrühungsgefahr! Es ist verboten beliebige Änderungen der Ventileinstellung oder Reparaturen durchzuführen!
    Auffüllen des Systems mit Wasser
    Am Kaltwassereintritt (Rücklauf) Abb. 3 und 4, Pos. 2 muss ein Ventil für das Auffüllen und etwaiges Entlassen des Wassers
    integriert werden. Die Wasserhärte muss den betreffenden Normen entsprechen. Dadurch wird die Verkrustungsgefahr und die
    Wärmeübergangverschlechterung verhindert. Nach dem Auffüllen prüfen Sie alle Verbindungsstellen auf Wasserlecks. Wird es notwendig
    Wasser ins System nachzufüllen, dann nehmen Sie dies immer im kalten Zustand vor, um etwaige Schäden zu vermeiden.
    Firma: BeF Home s.r.o.
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    Nach dem Anschluss an Zentralheizungsystem ist es nötig das ganze System auf den Arbeitsdruck einzustellen, um eine
    Systemundichtheit vor der Vermauerung des wasserführenden Kamineinsatz auszuschließen.
    Vormauer und Wärmeisolation der Rück- und Seitenwand:

    Nach der Installation des Schornsteinanschlusses kann die Vormauer und die Wärmeisolation durchgeführt werden.
    Notwendige Vormauer und Wärmeisolation:

    Bei der Prüfung des waserführenden Kamineinsatzes AQUATIC nach DIN EN 13229 wurde eine minimale Wärmeisolation der geschützten
    Bauteile festgestellt. Dabei wurde die Wärmeisolation aus leichten Kalziumsilicatplatten ρ = 250kg/m3 benutzt. Es ist nötig dieses Material in
    festgesetzter Mindeststärke zu verwenden. Andere Isolationsmaterialien müssen gleiche oder niedrigere Wärmeleitungsfähigkeit vorweisen
    und vergleichbare Wärmebestädigkeit haben!

    Vormauer: eine 10 cm dicke Mineralvormauer muss gerade an der geschützten Hauswand (Hinter-, bzw. Seitenwand) aufgebaut werden.
    Die Vormauer muss bis zur Isolationsschicht und zur geschützten Hauswand anliegen und das Verbindungsstück (Abgasrohr) minimal
    um 20 cm nach oben überragen. Von der Isolationsvormauer kann abgesehen werden, falls die Hauswand aus min.10 cm dickem
    nichtbrennbarem Material besteht und es sich nicht um die Stahlbetontragwand handelt.

    Zimmerdecke über dem Kamineinsatz (Vormauerersatz): wenn der Freiraum, bzw. die Umkleidung über dem Kamineinsatz bis zur
    Zimmerdecke reicht, muss diese geschützt werden, falls sie aus einem brennbaren Material besteht oder als Tragelement dient. Der
    Schutz besteht aus einer 6 cm (oder besser 10 cm) dicken Wärmedämmschicht (Index des Isolationsmaterials: 12.07.21.75.11 nach AGI
    Q 132). Es wird empfohlen diese Schutzmaßnahme als Tragzwischendecke (z.B. aus Blech) mit einem Isolationsmaterial durchzuführen.

    Folgende Schutzmassnahmen wurden festgelegt:
    Rückwand
    100 mm
    Vormauer
    Seitenwand
    100 mm
    60 mm
    Vormauerersatz, Isolation nach AGI Q 132 Zimmerdecke innerhalb der Verkleidung
    Aufstellboden
    30 /30 mm*
    Wärmedämmschicht
    Seitenwand anliegend
    40 mm**
    Rückwand
    40 mm**
    Seitenwand nicht anliegend
    30 mm
    Konvektionsluftdecke
    60 mm
    Rückwand
    70 mm***
    Mindestabstände des Kamineinsatzes von
    der Innenseite der Isolation
    Seitenwand
    70 mm
    Abstand des Kaminbodens vom Fussboden
    100 mm
    Abstand der Kaminkuppel von der Decke
    500 mm
    *Fussboden 30 mm + 30 mm Isolation unter dem Kamineinsatz /Vorsicht bei der Luftansaugung/
    **Bei den Kamineinsätzen mit dem Isolierstoff ist es nötig die Wärmedämmschicht zu verwenden
    ***Bei den Kamineisätzen mit dem Isolierstoff ist es möglich den Abstand um 20 mm zu verkürzen


    o
    o
    o

    Wärmeisolation: Konvektionsmantel und Konvektionsdeckel (Anlageaußenkonturen) müssen von allen Seiten mit einer
    Wärmedämmschicht verkleidet werden. Die Wärmeisolation muss fugenlos bis zum Anschlag durchgeführt und muss seitlich überlappt
    werden. Wenn diese Isolationsplatten nicht auf den Wänden, Verkleidungen oder an den angelegten Platten befestigt sind, ist es nötig sie
    in den 30 cm Abständen zu befestigen. Der Mantel im Zimmer (Blende) muss nicht wärmeisoliert sein, wenn der Kamineinsatz so
    konstruiert ist, dass sich die frei zugängliche Manteloberfläche und die Nischenoberfläche für die Brennstofflagerung auf max. 85°C
    erwärmen kann. Bei den Oberflächen aus Mineralbaustoffen, außer den Flächen, auf die die Gegenstände gestellt werden können, gilt
    statt 85°C die Temperatur 120°C. Wärmedämmschichten aus Mineralwolle oder vergleichbarem Material müssen seitlich des Zimmers
    und Konvektionsluftraumes als Schutz vor Fransenbildung eng verkleidet werden.
    Zulässiges Wärmeisolationsmaterial und Vormauermaterial (Mindestanforderungen)

    Wärmeisolation: leichte Kalziumsilicatplatten ρ = 250kg/m3, Mineralwollplatten, Keramikfaserplatten.
    Vormauer und Umkleidung: Liapor, Ziegel, Beton, Porenbeton, Stein.
    Alternative Umkleidungen und Wärmeisolationsmaterialien: Müssen genehmigt werden und den Anforderungen an Umkleidungen und
    Wärmeisolation genügen. Nähere Auskünfte über diese Baustoffe gibt Ihnen Ihr Fachhändler.
    Kamineinsatzanschluss:

    Nachdem Sie die Isolation vorbereitet haben, können Sie den Kamineinsatz mit dem Verbindungstück zum Schornstein anschließen. Zum
    Schornstein wird der Kamineinsatz mit einem Rostfreiabgasrohr mit der Höchstlänge von 1,5 m angeschlossen. Das Abgasrohr muss auf dem
    Rauchabzugsstutzen mit einem Stift oder einer Sicherheitsnadel gegen Abgleiten gesichert werden. Das Knierohr muss mit einer Öffnung zum
    Reinigen ausgestattet werden.
    Wenn das Verbindungsstück Bauteile mit brennbaren Baustoffen (z.B. Schutzwänden) durchdringt, ist es nötig Schutzmaßnahmen nach bei
    Ihnen geltenden Normen zu treffen.
    Es ist nicht zulässig, vom Hersteller nicht genehmigte Bauteile mit dem Abgasrohr zu verbinden.
    Das Abgasrohr muss gegen Verdrehen bzw. gegen Auseinenderrutschen gesichert werden!

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    Kamineinsätze mit Schiebetüre müssen so verkleidet werden, dass jeder Zeit Zugang für Wartungsservice und
    Reparaturen gegeben ist. Die Verkleidung oberhalb der Tür sollte aus leichtauseinandernehmbarem Material gefertigt
    oder mit einer Serviceöffnung ausgestattet werden. Der Blendrahmen im Frontteil des Kamineinsatzes muss nach
    folgendem Schema befestigt werden um eine spätere Demontage zu ermöglichen.
    Bild 5.

    Konvektionsluftöffnungen:
    Im höchsten Teil der Umkleidung müssen offen haltende Konvektionsluftöffnungen für den Konvektionsluftaustritt vorgesehen werden. Im
    unteren Teil der Umkleidung muss der Konvektionslufteintritt gesichert werden. Die Mindestquerschnitte Richter sich nach der im technischen
    Datenblatt angeführten Nennwärmeleistung, wobei zu beobachten ist, dass die Leistung je nach Holzmenge kurzfristig um 50% höher sein
    kann, als die im technischen Datenblatt angeführten Nennwärmeleistungen. Die verlangten Mindestquerschnitte für den
    Konvektionslufteintritt und –austritt sind in der nachfolgenden Tabelle angeführt.
    Leistung des Kamineinsatzes
    6-9
    10-15
    15-20

    (kW)

    Querschnitt - Konvektionslufteintritt (cm2)
    700
    850
    1100

    Querschnitt - Konvektionsluftaustritt (cm2)
    1000
    1200
    1600

    Nach der Installation des ganzen Kamins dürfen der Konvektionslufteintritt und der Konvektionsluftaustritt mit
    Bauteilen nicht eingeschränkt werden.
    Wir empfehlen die Ummauerung des Konvektionsraumes einer Fachfirma zu vergeben
    Um einen Wärmestau zu verhindern, müssen die Öffnungen bzw. die Gitter des Konvektionslufteinschluss und -austritt während der Heizzeit
    immer geöffnet sein. In diese Öffnungen dürfen keine absperrbaren Gitter, Lamellen, Jalousien, usw. installiert werden. Im oberen Teil muss
    der Konvektionsmantel mit einer Barriere über der Öffnung für den Austritt der warmen Luft ausgestattet werden, damit kein Wärmestau
    entsteht (siehe Umkleidungschema).
    Konvektionsluftraumquerschnitt zwischen Kamineinsatz und Mantel, sowie Isolationsquerschnitt auf der Rückseite, siehe Tabelle
    mit den Schutzmaßnahmen.
    Hinweis: Die oben genannten und in dem technischen Datenblatt angeführten Mindestabstände müssen in der
    ganzen Höhe und Breite des Kamineinsatzes eingehalten werden, damit die Konvektionsluft frei zirkulieren kann.





    Installation des Kamineinsatzes: Nachdem die Wärmedämmung gemäß den Einbauvorschriften ausgeführt ist, kann der Kamineinsatz auf
    den vorbereiteten Untergrund gestellt werden. Der Kamineinsatz wird mit dem Verbindungsstück (Rauchrohr) am Schornstein
    angeschlossen.
    Konvektionsluftraum: Wenn kein Konvektionsluftraum aus einem Fertigteil (verzinkter Blechmantel) benutzt wird, muss der Abstand
    von 80 mm zwischen dem Kamineinsatz und der Wärmedämmschicht hinten und auf beiden Seiten eingehaltet werden.
    Dehnungsfuge: Zwischen dem Kamineinsatz und der Verkleidung ist eine Dehnungsfuge von mindestens 3mm vorzusehen, die durch
    Dichtschnur oder Dichtungsband geschlossen wird. Bei dem Kamineinsatz mit hochschiebbarer Tür muss die Dehnung zwischen den
    beweglichen Teilen und der Verkleidung min. 5 mm sein. Weiters ist darauf zu achten, dass die Endposition durch die Verkleidung nicht
    eingeschränkt wird.
    Mantel (Kaminverkleidung):Die raumseitige Verkleidung des Kamineinsatzes muss aus nicht brennbarem Material der Brandschutzklasse
    A bestehen (z.B. Kachel, Putz auf Putzträgern, Metall oder keramische Ofenkachel). Zwischen der Verkleidung und dem
    Kamineinsatz darf keine direkte Verbindung sein. Die Verkleidung darf nur auf einem separaten Tragrahmen aufliegen, der
    normalerweise an der Wand befestigt wird. Für Nachstellung, Wartung und eventuelle Reparaturen müssen in der Verkleidung an Stellen
    mit beweglichen Teilen Serviceöffnungen vorgesehen sein, damit keine zusätzlichen Bauarbeiten und Verkleidungsabbau notwendig
    wird.

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    Zierbalken: Zierbalken sind vor der Verkleidung des Kamineisatzes im Abstand von mindestens 1 cm zulässig, wenn der Zierbalken kein
    Bestandteil des Gebäudes ist, die Zwischenräume zu Verkleidung so frei sind, dass kein Wärmestau entstehen kann, und der Zierbalken
    nicht im Strahlungsbereich des Kamineinsatzes liegt (Abb. 06).
    Abb.06

    Abb.07

    1 – Kamineinsatz
    2 – Tragrahmen
    3 – Verkleidung
    4 – Zierbalken
    5 – Strahlungsschutz
    6 – Dehnungsfuge

    Brandschutz innerhalb des Strahlungsbereiches:
    Von der Feuerraumöffnung müssen nach vorne und seitwärts mindestens 80 cm eingehalten werden (Abb. 07/Pos. 1). Bei Anordnung
    eines beiderseits belüfteten Strahlungsschutzes genügt ein Abstand von 40 cm (Abb. 07/Pos. 2).
    Brandschutz außerhalb des Strahlungsbereiches:
    Von den Außenflächen der Verkleidung des Kamineinsatzes müssen mindestens 5 cm Abstand zu brennbaren Bauteilen eingehalten werden. Der
    Zwischenraum muss für die Luftströmung geöffnet sein, um einen Wärmestau zu verhindern (07 Position 3).
    Bauteile, die nur kleine Flächen der Verkleidung des Kamineinsatzes verdecken, wie Fußböden, stumpfanstoßende Wandverkleidungen und
    Dämmschichten auf Decken und Wänden dürfen ohne Abstand an die Verkleidung herangeführt werden (07 Position 4). Andere breitere,
    streifenförmige und brennbare Bauteile wie Zierbalken sind von der Verkleidung des Kamineinsatzes im Abstand von 1 cm zulässig (s.
    Zierbalken).

    Verbrennungsluftzufuhr:

    Beim Betrieb des Gerätes muss darauf geachtet werden, dass dem Raum von außen ausreichend Luft zugeführt wird. Beim Betrieb des Kamins
    besteht ein hoher Frischluftbedarf. Vorhandene Vorkehrungen zur Verbrennungsluftversorgung dürfen nicht verändert werden. Es muss
    sichergestellt sein, dass die notwendigen Verbrennungsluftleitungen während des Betriebs der Feuerstätte offen sind.

    Externe Verbrennungsluftversorgung:

    Die Kamineinsätze Aquatic sind mit externer Verbrennungsluftzufuhr ausgestattet.. Der Stutzen im Durchmesser 120 – 150 mm zum Anschluss
    der Verbrennungsluft mündet im unteren bzw.hinteren Teil des Kamineinsatzes. Der Außenluftanschluss muss so kurz wie möglich und ohne
    unnötige Bögen ausgeführt werden. Für die Luftzufuhr in der Länge bis zu 1,5 m mit einem Bogen (max. 90°) kann eine Röhre r 100-125 mm
    benutzt werden. Für eine Luftzufuhr, die bis zu 3 m lang mit max. zwei Bögen (mit der Winkelsumme 135°) ist, kann eine Röhre r 125-150 mm
    benutzt werden. Bei der Installation von einem längeren Außenluftanschluss mit mehreren Bögen muss die Luftreibung an den Röhrenwänden
    beachtet werden.

    Betrieb des Verbrennungsraum:

    Die Kamineinsätze sind für geschlossenen Betrieb geeignet.

    Der Hersteller empfiehlt aus Sicherheitsgründen den Kamineinsatz mit einem geschlossenen Verbrennungsraum zu betrieben. Aus diesem
    Grund sind die Kamineinsätze, mit Hebetür-System (mit Frontverglassung), mit solchem System ausgestattet, dass die Tür selbstschliessend
    geschlossen werden. Die Tür bleibt geöffnet nur bei maximalen Herausziehen nach oben. Diese Position ist für Reinigung geeignet. Die
    automatische Aretation bei Position oben ist möglich mit einer Verschiebung des Anschlags ausschalten. Einige Kamineinsätze haben
    automatische Aretation und die Tür sind selbstschliessend. Deshalb ist es nötig diese beachten.
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    Geeignete Brennstoffe:
    Kamineinsätze dürfen nur mit naturbelassenem getrocknetem Scheitholz betrieben werden:

    NUR TROCKENES HOLZ BELASTET DIE UMWELT MIT WENIGEN SCHADSTOFFEN !!!
    Kamineinsätze sind nicht zur Hausmüllverbrennung geeignet!!!
    Konvektionsluft:

    Um einen Wärmestau zu vermeiden, müssen die Konvektionsluftein- und austrittgitter während des Heizbetriebes stets offen bleiben.

    Um einen Wärmestau in der Warmluftverteilung zu vermeiden, dürfen die waagerechten Züge nicht länger als 2,5 m sein. Die
    Rohrleitung muss immer aufwärts führen. Der Luftauslass darf nicht vertikal abwärts gerichtet sein. Wir empfehlen, die
    Installation der Warmluftverteilung einer Fachfirma zu vergeben!
    Brandschutz außerhalb des Strahlungsbereiches:
    An den offenen Kamin dürfen bis zu einem Abstand von 5 cm keine Gegenstände aus brennbaren Baustoffen (z.B. Regale) plaziert
    werden.

    Brandschutz innerhalb des Strahlungsbereiches:
    Vor der Feuerraumöffnung nach vorne und seitwärts gesehen, dürfen in einem Bereich von mindestens 80 cm keine brennbaren Bauteile
    vorhanden sein (z.B. Möbel, Teppiche, Blumen usw.).
    Schutz vor Verbrennung:
    Beachten Sie unbedingt, dass die im Betrieb befindlichen Heizgeräte heiße Oberflächen bzw. Bedienungsgriffe haben.
    Benutzen Sie bitte zur Bedienung des Kamineinsatzes den beiliegenden Schutzhandschuh. Im Strahlungsbereich (80 cm) sollte man sich
    nur zur Beschickung des Brennstoffes aufhalten. Bei längerem Verbleiben kann es zu Hautverbrennungen kommen. Halten Sie Kinder
    von im Betrieb befindlichen Kaminen fern.
    Verwendung und Inbetriebnahme:
    Zulässige Brennstoffe und emissionsmindernder und wirtschaftlicher Betrieb:
    Der Kamineinsatz ist für Verbrennung von trockenem Scheitholz mit dem Wassergehalt von max. 20 % des Darrgewichtes bestimmt.
    Scheitholz sollte 2 Jahre luftig und trocken gelagert werden. Übermäßig feuchtes Holz führt zu verstärkter zur Rauchbildung mit Teer- und
    Kondensatgehalt, wodurch der Schornstein beschädigt werden kann. In jedem Fall kommt es zu einer übermäßigen Geräte- und
    Umweltverschmutzung. Die Scheitholzlänge sollte maximal 30cm betragen.
    Holz ist ein stark entgasender Brennstoff und braucht daher viel Oberluft (Sekundärluft). Eine Schwach- bzw. Dauerbrandregelung ist bei
    diesem Brennstoff nicht möglich. Die Heizleistung bei der Holzverbrennung wird grundsätzlich durch die Beschickungsmenge bestimmt. Die
    Verfeuerung von richtig getrocknetem Holz ist die wirtschaftlichste und umweltfreudlichste Verbrennung, da der Heizwert vom frischen Holz
    wesentlich geringer ist, als der von trockenem Holz.
    Das Verbrennen von Hausmüll, insbesondere von Kunststoff, Verpackungsmitteln, beschichtetem und behandeltem Holz, schadet Ihrem
    Kamineinsatz und ist darüber hinaus durch das Bundesemissionschutzgesetz verboten. Reisigholz, Papier und Kleinholz dürfen nur zum
    Anzünden verwendet werden.

    Verwenden Sie zum Anzünden niemals leicht brennbare Flüssigkeiten wie Benzin oder Spiritus und halten
    Sie derartige Flüssigkeiten Ihrem Kamineinsatz fern.
    Erste Inbetriebnahme:

    Bei der ersten Inbetriebnahme soll der Kamineisatz nur mit mäßiger Leistung brennen, um mögliche Schäden durch einen zu schnellen
    Temperaturanstieg zu vermeiden. Beim ersten Einheizen kommt es durch Aushärtung der Oberflächenbeschichtung zu einer Geruchs- und
    Rauchbildung. Der Raum sollte bei der ersten Inbetriebnahme gut durchlüftet werden.
    Das Heizungssysatem muss mit Wasser gefüllt, entlüftet und unter ausreichendem Druck stehen.
    Die Stromzufuhr (Pumpe, Bedienung der Pumpe) muss gesichert sein
    Die Kaltwasserzufuhr des Wasserleitungsnetzes muss gesichert sein.
    Alle Verschlüsse, mit denen das System ausgestattet ist, müssen geöffnet sein.
    Die ausreichende Wärmeabfuhr (Behälter, Heizkörper) muss gesichert sein.
    Die Funktionen für die Überschusswärmeabfuhr, für das Sicherheitsventil und die Umwälzpumpe müssen gesichert sein.

    Überprüfen Sie bitte vor der ersten Feuerung, ob sich alle herausnehmbaren Kaminteile (Sperre, Feuerrost,
    Aschenkasten) in der richtigen Position befinden – siehe technisches Datenblatt.
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    Anzünden:
    Die Beschickung des Brennstoffes in den Kamineinsatz erfolgt durch die Feuerraumtür. Legen Sie zuerst 2 bis 3 kleinere
    Holzscheite (ca 1,5 bis 2 kg) auf den Feuerraumboden, darauf unbeschichtetes Papier, Pappe oder Zündstoff, hierauf Reisig oder
    feinspäniges Holz und schließlich Kleinholz. Entfachen Sie nun ein Zündfeuer. Wenn das Feuer richtig entfacht ist, legen Sie einige
    kleinere Scheite nach, schließen die Tür und stellen die Steuerung auf die benötigte Leistung.
    Damit der optimale Betrieb bei der ungünstigen Wetterbedingungen und Zugbedingungen gesichert wird, soll man die externe Luftzufuhr
    genügend öffnen, damit richtige Verbrennung erreicht wird und der Rauch nicht kummuliert wird. Wenn die Probleme nicht aufhören, heizen
    Sie nicht mehr.
    Die optimale Brennstoffmenge (stündlicher Abbrand) finden Sie im technischen Datenblatt. Maximale
    Brennstoffmenge=1,5x mehr als stündlicher Abbrand.
    Über die optimale Brennstoffmenge informieren Sie sich bitte im technischen Datenblatt.
    Die Überbelastung des Kamins kann zu irreversibelen Schäden des Kamineinsatzes führen!
    Bei Überbelastung des Kamins erlischt der Garantieanspruch!

    Zu viel Brennstoff führt zu der Überlastung des Kamineinsatzes. Der empfohlene Brennstofffluss pro Stunde finden Sie
    im technischen Datenblatt.
    Der Kamineinsatz hat einen Überhitzungsschutz, der sich bei der Überlastung aktiviert. Falls Sie merken, dass der Gus unter dem Logo BeF
    Home auf der Tür zerfliesst, wischen Sie bitte die Flüssigkeit nicht ab. Nach dem Abkühlung des Kamineinsatzes könnten Sie die die Spur nach
    der Flüssigkeit mit einem flachen Gegenstand (nicht mit der Spitze) beseitigen. Vorsicht auf die Kratzer an der Glaskeramik. Die Aktivierung
    des Überhitzungsschutz ist erste Zeichen vor der Überlastung. Falls der Kamineinsatz weiter überlastet wird, könnten später auch andere Teile
    beschädigt werden. Wurde der Überhitzungsschutz aktiviert, wird keinen neuen Überhitzungsschutz geliefert. Der Kamineinsatz kann auch ohne
    den Überhitzungsschutz betrieben werden.
    Kamineinsatz mit Carcon:

    Die Teile aus Carcon sollte man nur langsam aufheizen. Plötzliche Temperaturschwankungen führen zur Rissbildung der Teile.
    Die Risse im Carcon haben keinen Einfluss auf dessen Funktionsfähigkeit.

    Es ist von enormer Wichtigkeit den empfohlenen Brennstoffluss zu halten und nur ein trockenes Holz (max.20 % Feuchtigkeit)
    zu verwenden, ansonsten kommt es zu einem unregelmässigen Brennen, bei dem die Schamottsteine überlastet sind, und eine
    Menge nicht vollkommen verbrannter Asche entsteht.
    Einstellung der Luftzufuhr beim geschlossenen Betrieb:
    Die Kamineinsätze haben unterhalb der Tür eine Luftzufuhrregulation. Mit dieser Regulation kann
    die Verbrennungsluftzufuhr in die Primärkammer,die Zufuhr in den sekundären Kanal und auch
    Scheibenspülluft reguliert werden. Die Mischverhältnisse der Luft in den einzelnen Kanälen werden
    automatisch reguliert. Für die langzeitige Betriebsart ist es möglich, die Primärluftzufuhr fast

    zu schließen.

    Beschickung des Brennstoffes:

    Neben der Verwendung des geeigneten Brennstoffes und ausreichendem Schornsteinzug hat die
    Art und Weise der Bedienung des Kamins einen großen Einfluss auf das Sauberbleiben des
    Sichtfensters. Wir empfehlen die Kamineinsätze nur mit einer Brennstoffschicht zu beschicken.
    Ungefähr 5 bis 10 Sekunden vor dem Öffnen der Feuerraumtür sperren Sie die Luftregulation mit dem Kombihebel vollständig ab
    (eingerückt-gesperrt, ausgerückt-offen), um das Austreten von Rauchgasen aus dem Feuerraum in den Wohnraum zu verhindern. Nach
    der Beschickung des Brennstoffes schließen Sie bitte die Feuerraumtür. Anschließend bitte die Luftregulation mit dem Kombihebel
    umgehend maximal öffnen, um die Zeitspanne bis zum Entzünden des Brennstoffes möglichst kurz zu halten. Sobald der Brennstoff
    lebhaft brennt, können sie die Luftregulation mit dem Kombihebel wieder fast absperren.
    VORSICHT: NIEMALS DIE LUFTZULEITUNG HETIG ZU- UND ANSCHLIEßEND WIEDER
    AUFMACHEN. ES KANN ZU EINER EXPLOSION DER AUFGESTAUTEN NICHTVERBRANNTEN GASE
    KOMMEN!

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  • Page 11

    Schwitzen und Teerung des Kamins

    Beim ersten Einheizen kondensiert an den kalten Wänden des Kamins Wasser, das in den Feuerraum tropft. Es kann der Eindruck
    entstehen, dass der Kamin ausläuft. Dieses Schwitzen verschwindet, wenn sich die Flugasche an den Innenwänden festsetzt. Beim Kaminbetrieb
    mit niedriger Temperatur (gewöhnlich unter 65°C) und wenn das Brennholz feucht ist, kommt es zur Wasserkondensation in den Rauchgasen
    und Dampfwasser tropft an den kühlen Kaminwänden ab. Die Beheizung mit niedriger Temperatur ist auch für die Schornsteinhaltbarkeit nicht
    förderlich. Bei niedriger Leistung, niedriger Temperatur und bei schlechter Verbrennung (Verbrennungsluftmangel) kann es zur Kaminteerung
    kommen. Teer kann aus dem Kamin bei Temperaturren von min. 90°C entfernen werden. Diese Temperatur kann schnell durch die
    vorrübergehende Stilllegung der Heizkörper erzielt werden. Damit das Schwitzen und die Teerung vermieden wird, empfiehlt sich der
    Kaminbetrieb mit einer Temperatur höher als 45°C.

    Beschicken Sie den Feuerraum nur mit einer Brennstoffschicht, damit die vorliegende Sperre nicht überdeckt wird. Beschicken Sie
    höchstens mit der genehmigten Brennstoffmenge. Der Kamin darf mit keinem anderen, als in dieser Anleitung angeführten Brennstoff betrieben
    werden.
    VORSICHT: Falls ein Brand im Schornstein entsteht, ist es nötig, die externe Luftzufuhr zu schliessen, die Tür des
    Kamineinsatzes nicht zu öffnen und die Feuerwehr anzurufen.

    Ascheentleerung:

    Nach einem längeren Brennvorgang ist es nötig zumindest einmal täglich die Asche mit einer Aschenkrücke durch den Feuerrost in den
    Aschenkasten zu befördern. Der Aschenkasten ist anschließend zu entleeren. Beachten Sie bitte, den Aschenkasten bereits im halbvollen
    Zustand zu entleeren, damit die Aschenschicht den Feuerrost nicht erreicht. Ist der Feurrost von unten mit einer Aschenschicht bedeckt, kann er
    durch Überhitzung beschädigt werden, weil ihn keine Kühlluft erreicht. Holzasche kann kompostiert und als Dünger verwendet werden.
    Bei den rostfreien Kamineinsätzen beachten Sie bitte,dass die Schicht der Brennstoffasche die Türkante nicht erreicht.

    Vor der Ascheentleerung bitte stets prüfen, ob keine Glutreste in der Asche sind. Auch wenn die Asche kalt ist,
    können sich eventuell noch Glutreste darin befinden und zu einem Brand in der Mülltonne führen.
    Reinigung und Pflege:

    Mindestens 2x in der Saison, im Bedarfsfall öfters, sollten Sie Ihren Kamin im kalten Zustand reinigen und pflegen. Am wichtigsten ist es die
    Rauchrohre
    und die Umlenkplatten
    zu reinigen. Beim Reinigungsvorgang
    müssen Sie die Deflektoren herausnehmen. Die
    Verunreinigung der Verglasung behebt sich am Besten mit Hilfe eines speziell dafür geeigneten Mittels (auf keinen Fall dürfen Sie
    Reinigungsmittel mit einer Schleifwirkung verwenden, ansonsten würde es zu einer Verkratzung des Glases kommen).

    Einstellung und Aushängen der Tür:
    Die Tür des Kamineinsatzes ist für die einfachere Reinigung und das Service völlig herausnehmbar. Zuerst ziehen Sie die Sicherung mittels
    höherem Türboltzen des Türbandes aus (1) um die Tür durch ein Anheben aus dem Kamineinsatz herauszunehmen(3). Um die Tür einstelen zu
    können, ist auf dem Kamineinsatz ein steuerbares unteres Türband.
    Nach der Demontage des Blendrahmens (2) sind zwei M6 Schrauben auf der unteren Rahmenseite (4) zu lösen , danach ist es möglich das
    Türband in die gewünschte Lage zu schieben. Um einen einfachen Zugang zu den Schrauben zu sichern, ist es nötig eine Fuge zwischen der
    Umkleidung und Rahmunterseite freizulassen.
    1

    2

    3

    4

    Öffnung der Tür zu Wartungs- und Servicezwecken

    Die hochschiebbaren Kamineinsätze mit eckiger Front kann man zu Reinigunszwecken auch seitlich öffnen. Vor der Türöffnung befinden sich
    sind die Arretierungssicherungen (1). Diese herauszuziehen und Verriegelungen (2) auf der unteren und oberen Seite zu entsichern. Beim
    Schließen sind Arretierungsboltzen (3) in die Rillen der Tür aufzusetzen und die Tür zu sperren. Die hochschiebbaren Kamineinsätze mit
    linearer Front kann man nach dem Kippen der Tür reinigen. Vor der Türöffnung sind die Verriegelungen (4) auf der oberen Seite der Tür mit
    Hilfe zu entsichern. Die Tür wird in dieser Lage mit der Hilfe einer Arritierungszugstange (5) gehalten. Die Tür ist durch ein kräftigeres
    Zuschlagen wieder zu schließen.
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  • Page 12

    Bei den Kamineinsätzen mit Drehtür , ist es möglich die Tür auszuhängen (siehe unten).
    Ecktüre

    Flachtüre

    Einstellung des Türanschlages:
    Mit Hilfe von zwei Schrauben M5 (Pos.1) ist es möglich die Lage der Aufhängung der Tür zu ändern.
    Damit kann man die Stärke des Anschlages vergrössern oder vermindern. Dies kann man z.B. bei
    Austausch der Dichtung ausnutzen.

    Der Kamineinsatz mit Schamott oder Carcon:
    Ein genaues Verzeichnis der Teile und ihre Lage in dem Kamineinsatz zu einem konkreten
    Typ finden Sie im Datenblatt.

    Verzeichnis von Ersatzteilen finden Sie im technischen Datenblatt.

    BeF Home, s.r.o.
    Kotvrdovice 277
    679 07 Kotvrdovice
    Tel. 00420 516/428 240
    Fax. 00420 516/428 244
    IČO: 25524682

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