Zoom out
Zoom in
Vorherige Seite
1/72
Nächste Seite
Seite 1 Helmut Hinterthür
COREL VIDEOSTUDIO PRO X6
Vorwort ..................................................................................................................................................................................... 3
Camcorder anschliessen ........................................................................................................................................................... 3
Programmeinstellungen ........................................................................................................................................................... 4
Archivtafel ................................................................................................................................................................................. 6
Vorschaufenster und Navigationstafel ..................................................................................................................................... 7
Zeitachsenansicht ..................................................................................................................................................................... 9
Symbolleiste............................................................................................................................................................................ 10
Schnappschuss ........................................................................................................................................................................ 11
Mediendateien zuschneiden .................................................................................................................................................. 12
Optionentafeln ....................................................................................................................................................................... 13
Projektvorschau ...................................................................................................................................................................... 16
Musik und Kommentar ........................................................................................................................................................... 17
Begleitkommentar .............................................................................................................................................................. 17
Von Audio-CD importieren ................................................................................................................................................. 18
Soundmischer ..................................................................................................................................................................... 18
Audiofilter ........................................................................................................................................................................... 21
Automatische Musikerstellung ........................................................................................................................................... 21
Sofortprojekte......................................................................................................................................................................... 22
Übergänge .............................................................................................................................................................................. 24
Titel ......................................................................................................................................................................................... 26
Grafik ...................................................................................................................................................................................... 30
Überlagerung .......................................................................................................................................................................... 32
Pfad - Bewegung anpassen ................................................................................................................................................. 34
Maske und Chroma-Key ...................................................................................................................................................... 37
Wellenbearbeitung ................................................................................................................................................................. 39
Kapitel- und Einsatzpunkte ..................................................................................................................................................... 40
Filter ........................................................................................................................................................................................ 42
ColorFast und Farbkorrektur .............................................................................................................................................. 46
Schwenken und Zoomen .................................................................................................................................................... 48
1

Brauchen Sie Hilfe? Stellen Sie Ihre Frage.

Forenregeln

Inhalt der Seiten


  • Page 1

    COREL VIDEOSTUDIO PRO X6
    Vorwort ..................................................................................................................................................................................... 3
    Camcorder anschliessen ........................................................................................................................................................... 3
    Programmeinstellungen ........................................................................................................................................................... 4
    Archivtafel................................................................................................................................................................................. 6
    Vorschaufenster und Navigationstafel ..................................................................................................................................... 7
    Zeitachsenansicht ..................................................................................................................................................................... 9
    Symbolleiste............................................................................................................................................................................ 10
    Schnappschuss ........................................................................................................................................................................ 11
    Mediendateien zuschneiden .................................................................................................................................................. 12
    Optionentafeln ....................................................................................................................................................................... 13
    Projektvorschau ...................................................................................................................................................................... 16
    Musik und Kommentar ........................................................................................................................................................... 17
    Begleitkommentar .............................................................................................................................................................. 17
    Von Audio-CD importieren ................................................................................................................................................. 18
    Soundmischer ..................................................................................................................................................................... 18
    Audiofilter ........................................................................................................................................................................... 21
    Automatische Musikerstellung ........................................................................................................................................... 21
    Sofortprojekte......................................................................................................................................................................... 22
    Übergänge .............................................................................................................................................................................. 24
    Titel ......................................................................................................................................................................................... 26
    Grafik ...................................................................................................................................................................................... 30
    Überlagerung .......................................................................................................................................................................... 32
    Pfad - Bewegung anpassen ................................................................................................................................................. 34
    Maske und Chroma-Key ...................................................................................................................................................... 37
    Wellenbearbeitung ................................................................................................................................................................. 39
    Kapitel- und Einsatzpunkte ..................................................................................................................................................... 40
    Filter ........................................................................................................................................................................................ 42
    ColorFast und Farbkorrektur .............................................................................................................................................. 46
    Schwenken und Zoomen .................................................................................................................................................... 48
    Seite 1

    Helmut Hinterthür



  • Page 2

    Ausgeben - Videodatei erstellen ............................................................................................................................................. 50
    Ausgeben - Audiodatei erstellen ............................................................................................................................................ 53
    Ausgeben - Disk erstellen ....................................................................................................................................................... 53
    Medium hinzufügen ............................................................................................................................................................ 54
    Menü und Vorschau ........................................................................................................................................................... 56
    Ausgabe .............................................................................................................................................................................. 62
    Ausgeben - Auf Mobilgerät ausgeben .................................................................................................................................... 66
    Ausgeben - Projektwiedergabe............................................................................................................................................... 67
    Ausgeben - DV-Aufnahme, HDV-Aufnahme, Ins Internet hochladen ..................................................................................... 67
    Anhang .................................................................................................................................................................................... 68
    Wiedergabegeschwindigkeit / Zeitraffer ............................................................................................................................ 68
    Variable Geschwindigkeit ................................................................................................................................................... 69
    Video umkehren ................................................................................................................................................................. 70
    Layout-Einstellungen .......................................................................................................................................................... 70

    Seite 2

    Helmut Hinterthür



  • Page 3

    VORWORT
    Diese Anleitung soll Anfängern den Einstieg in das umfangreiche Programm Corel VideoStudio Pro X6 erleichtern. Sie ist
    so aufgebaut, dass man schnell zu einem Ergebnis kommt. Das Programm ist aber so umfangreich, dass hier nicht alle
    Möglichkeiten besprochen werden können und sollen, die es bietet. Und wie immer: Die Anleitung erhebt keinen Anspruch darauf, vollständig und fehlerlos zu sein :-)

    CAMCORDER ANSCHLIESSEN
    Moderne Camcorder speichern die Videoaufnahmen auf einem integrierten Speicher und/oder auf einer SD-Karte
    (SD-, SDHC-, SDXC-Speicherkarte). Mit einem mitgelieferten USB-Kabel wird der Camcorder mit dem Rechner verbunden.
    Das Gerät wird automatisch als PC-Laufwerk erkannt.
    Eine ältere Anleitung VideoStudio 10 für DV-Camcorder (Bandgeräte) findet man hier: Aufnehmen

    Pfad interner Speicher (CAM_MEM) - G:\AVCHD\BDMV\STREAM
    Pfad SD-Karte (CAM_SD) - J:\PRIVATE\AVCHD\BDMV\STREAM
    Die Videodateien werden dann in den dafür vorgesehenen Projektordner kopiert. Natürlich kann man das auch mit dem
    Programm erledigen, was vielen Camcordern beiliegt, zum Beispiel mit dem Programm „HD Writer AE 3.0“ für den Panasonic HDC-TM900.
    Der Projektordner sollte möglichst nicht auf dem Systemlaufwerk „C“, sondern auf einer anderen schnellen Festplatte
    angelegt werden. Das könnte dann so aussehen:
    Festplatte Video mit diesen Ordnern
    Bevor man mit dem Schnitt des Videos anfängt, müssen alle dazugehörigen Dateien in
    die dafür vorgesehenen Projektordner kopiert werden. Warum?
    Wenn man sich vor dem Schnitt in VideoStudio die Dateien auf dem Rechner zusammensucht und später nur eine Datei gelöscht, umbenannt oder verschoben wird, kann
    sie von der Projektdatei des Schnittprogramms nicht mehr gefunden werden. Auch hier
    gilt: Ordnung ist das halbe Leben.

    Seite 3

    Helmut Hinterthür



  • Page 4

    PROGRAMMEINSTELLUNGEN

    Bevor man mit VideoStudio arbeitet, sollten die Einstellungen überprüft werden. Die findet man im Menü „Einstellungen“
    unter „Einstellungen“ oder ruft sie einfach mit „F6“ auf.
    Ein Vorschlag für die Registerkarte „Allgemein“. Einige Optionen wie die Anzahl der möglichen Rückgänge, der Pfad des
    Arbeitsordners usw. können natürlich den persönlichen
    Bedürfnissen angepasst werden.

    Farbfilter anwenden
    Man wählt die Option, um die Farbpalette auf die Farben zu
    beschränken, die im Farbfilterbereich von NTSC oder PAL
    sichtbar sind, um sicherzustellen, dass alle Farben gültig sind
    (Fernsehen).
    Man kann diese Option deaktivieren, falls das Video nur für
    die Monitoranzeige bestimmt ist.
    Persönliche Einstellungen kann man wieder bei den Optionen „Foto-/Farbdauer - Dauer der Audio-Ein-/Ausblendung Dauer des Übergangeffekts“ vornehmen.

    Seite 4

    Helmut Hinterthür



  • Page 5

    Proxy-Dateien sind Arbeitskopien von Videodateien in geringerer Auflösung. Die geringere Auflösung oder Komprimierungsrate hat nur den Zweck, die Bearbeitung von HDVund anderen großen Videoquelldateien zu beschleunigen.
    Eine umfassende Information zu „Smart-Proxy“ findet man
    hier:
    Smart-Proxy
    Die Optionen unter „Bearbeitung - Datei erstellen - Leistungsoptimierung“ sind unbedingt zu aktivieren, soweit man
    sie aktivieren kann. Das hängt vom Grafikprozessor ab (Grafikkarte, Prozessor mit integrierter Grafikeinheit).
    Der Grafikprozessor unterstützt VideoStudio beim Rendern.

    Rendern bezeichnet den Vorgang, aus den im Projekt vorhandenen Mediendateien eine neue Datei zu erstellen. Dabei
    werden alle im Projekt vorgenommenen Veränderungen (Schnitte, Übergänge, Filter, Toneinstellungen usw.) berücksichtigt.

    Seite 5

    Helmut Hinterthür



  • Page 6

    ARCHIVTAFEL

    Menüleiste

    Schrittetafel

    Die Archivtafel wird angezeigt, wenn man in der Schrittetafel auf „Bearbeiten“ klickt.

    Die Archivtafel enthält alle Bestandteile für die Erstellung eines Films:
    Videos, Fotos, Grafiken, Audiodateien, Sofortprojekte, Übergänge, Titel, Farben, Objekte, Rahmen, Flash-Animationen,
    Filter und Pfade.
    Mit einem Klick auf „Beispiele“ hat man Zugriff auf die Verknüpfungen der standardmäßig mit dem Programm gelieferten
    Videos, Fotos und Audiodateien.
    Um die Übersicht zu verbessern, kann man die Mediendateien nach Bedarf ein- oder auch ausblenden.
    Mit Hilfe dieser Optionen kann man die Ansicht der Verknüpfungen ändern.
    Es macht wenig Sinn, mit den standardmäßig mit dem Programm gelieferten Videos, Fotos und Audiodateien zu arbeiten.
    Selten findet man dort, was man gerade braucht. Bevor man also für das geplante Projekt Videos usw. anordnen und
    schneiden will, sollten vorher Verknüpfungen mit den bereits auf die Festplatte überspielten Mediendateien angelegt
    werden. Da ist es besser, für diese Verknüpfungen einen neuen Ordner hinzuzufügen.
    Den legt man hier an, zum Beispiel den neuen Ordner „Mein Film“.

    Jetzt müssen die Verknüpfungen mit den Dateien erstellt werden, die für das Projekt „Mein Film“ vorgesehen sind. Im
    neuen Projektordner „Mein Film“, der noch keine Verknüpfungen enthält, klickt man auf das Symbol „Mediendateien
    importieren“.
    Es öffnet sich das Dialogfenster „Mediendateien durchsuchen“, ein Fenster des Windows
    Explorers. Dann die entsprechenden Mediendateien markieren und auf „Öffnen“ klicken.
    Nach kurzer Dauer werden die Verknüpfungen im Medienarchiv angezeigt

    Seite 6

    Helmut Hinterthür



  • Page 7

    Damit sind alle Voraussetzungen gegeben, um mit dem
    Schnitt des Films zu beginnen.
    Vorher sollte die Qualität der Videoclips begutachtet
    werden.
    Bei einem Klick auf die Verknüpfung im Archiv wird der
    Videoclip im Vorschaufenster angezeigt.

    VORSCHAUFENSTER UND NAVIGATIONSTAFEL
    Unter dem Vorschaufenster befindet sich die Navigationstafel mit Schaltflächen für die Wiedergabe und die präzise Zuschneidung der Videoclips.

    Seite 7

    Helmut Hinterthür



  • Page 8

    Manchmal kann es sinnvoll sein, nur einen Teil des Projektes zu rendern. Dazu muss ein Vorschaubereich ausgewählt
    werden. Er wird auf der Linealtafel durch eine rote Linie markiert:

    Im Wiedergabemodus „Projekt“ wird der Vorschaubereich mit Hilfe der Zuschneidegriffe oder der Symbole „Markierungsanfang – Markierungsende“ bestimmt. Die Vorschau startet auch außerhalb diese Markierung, wenn man die „Umschalttaste“ drückt und dann die Vorschau startet.
    Dieser eingeschränkte Vorschaubereich kann manchmal auch störend sein, weil unabsichtlich angelegt.
    Man entfernt diesen Bereich wieder, indem man die Zuschneidegriffe ganz nach links und ganz nach rechts an den Projektanfang bzw. das Projektende zieht.

    Seite 8

    Helmut Hinterthür



  • Page 9

    ZEITACHSENANSICHT

    Um Videos, Fotos, Grafiken, Audiodateien, Sofortprojekte, Übergänge, Titel, Farben, Objekte, Rahmen und FlashAnimationen in die Zeitachse einzufügen, zieht man sie mit festgehaltener linker Maustaste in die entsprechenden Spuren
    oder fügt sie über das Kontextmenü (rechte Maustaste) der Spuren hinzu.
    Videospur

    Mit Hilfe des Track Managers können
    weitere Spuren aktiviert werden.

    Überlagerungsspur

    Titelspur
    Kommentarspur
    Musikspur

    Spuren können mit einem Mausklick auf die Spurschaltfläche bei der Wiedergabe oder beim Rendern ausbzw. wieder eingeblendet werden.
    Auge offen = aktiviert - Auge zu = deaktiviert
    Automatisch durch die Zeitachse blättern, das heißt: Die Ansicht wird beim Abspielen gescrollt bzw. nicht gescrollt - Vor- und Zurückspulen.

    Videoprojekte werden als Projektdateien mit der Endung *.VSP gespeichert. Sobald
    die ersten Mediendateien platziert worden sind, sollte man das Ergebnis unbedingt
    im Projektordner zwischenspeichern (Mein Film.VSP).
    Es kann auch nicht schaden, von der Projektdatei jeweils eine Sicherungskopie auf
    einer anderen Festplatte (USB-Stick) zu machen.
    Seite 9

    Helmut Hinterthür



  • Page 10

    SYMBOLLEISTE

    Storyboardansicht

    Mit einem Klick auf dieses Symbol kann man in die Storyboardansicht umschalten. Es werden Miniaturbilder der Clips
    angezeigt. Die Storyboardansicht bietet eine schnelle und einfache Möglichkeit, Clips hinzufügen und zu sortieren, ausgenommen Audiodateien.
    Zeitachsenansicht
    Mit einem Klick auf das Symbol schaltet man in die schon bekannte Zeitachsenansicht um.
    Rückgängig und Wiederholen
    Mit Hilfe der Symbole „Rückgängig“ und „Wiederholen“ kann man eine ausgeführte Funktion rückgängig machen bzw.
    eine rückgängig gemachte Funktion wiederholen.
    Aufnahme- und Aufzeichnungsoptionen
    Mit einem Klick auf das Symbol wird die Tafel „Aufnahme-/Aufzeichnungsoption“ angezeigt, mit der man Videos aufnehmen, Dateien importieren sowie Begleitkommentare und Schnappschüsse aufzeichnen kann.
    Einige dieser Optionen werden später noch besprochen, andere sprengen leider
    den Rahmen dieser als Einführung in VideoStudio gedachten Anleitung. In diesem Zusammenhang wird auf das mit dem Programm installierte Benutzerhandbuch verwiesen.

    Soundmischer
    Startet den Surroundsound-Mixer und die Mehrspur-Audio-Zeitachse, mit der man die Audio-Einstellungen anpassen
    kann. Diese Option wird später besprochen.
    Automatische Musikerstellung
    Mit diese Funktion kann man aus lizenzfreier Musik Tonspuren erstellen und im Projekt als Hintergrundmusik verwenden.
    Diese Option wird später besprochen.

    Seite 10

    Helmut Hinterthür



  • Page 11

    Bewegung verfolgen und Untertitel-Editor
    Zwei sehr umfangreiche und eigenständige Optionen, die auch im Rahmen diese Anleitung nicht besprochen werden
    können. Das Benutzerhandbuch gibt Auskunft.
    Zoom-Steuerelemente
    Passt die Ansicht der Projektzeitachse mit Zoom-Schieberegler und -Schaltflächen an.
    Projekt in Zeitachsenfenster einpassen
    Passt die Projektansicht so an, dass die gesamte Zeitachse dargestellt wird.
    Projektlänge
    Zeigt die Gesamtdauer des Projektes an.
    Das Mausrad kann verwendet werden, um durch die Zeitachse zu gehen (zu scrollen).
    Befindet sich der Mauszeiger über dem Zeitachsenlineal, kann man das Rad der Maus verwenden, um in
    die Zeitachse hinein oder aus ihr heraus zu zoomen

    SCHNAPPSCHUSS
    Auf der Symbolleiste befindet sich das Symbol „Aufnahme-/Aufzeichnungsoption“. Bei einem Klick darauf öffnet
    sich das bereits vorgestellte gleichnamige Auswahlfeld und mit einem weiteren Klick auf „Schnappschuss“
    wird das angezeigte Videobild als Foto aufgenommen.

    Man hält das Video am gewünschten Bild an und klickt auf „Schnappschuss“.
    Das Foto wird im Arbeitsordner (Einstellungen - Registerkarte „Allgemein“) gespeichert, gleichzeitig wird die Verknüpfung dazu im Medienarchiv abgelegt.

    Seite 11

    Helmut Hinterthür



  • Page 12

    MEDIENDATEIEN ZUSCHNEIDEN

    Man kann einen markierten Video- bzw. Audioclip grob mit
    Hilfe der Zuschneidegriffe zuschneiden.
    Zuschneidegriffe

    Statt mit Hilfe der Zuschneidegriffe kann man auch mit
    den Anfassern am markierten Clip grob die Länge bestimmen. Das Ergebnis ist dasselbe.

    Präziser geht das mit den Schaltflächen „Markierungsanfang“ und „Markierungsende“.
    Man steuert mit der Navigationstafel die Stelle an, wo der Clip beginnen soll und klickt auf das Symbol Markierungsanfang.
    Dann steuert man die Stelle an, wo der Clip enden soll und klickt auf das Symbol Markierungsende.
    Noch schneller geht das mit den Tasten „F3“ und „F4“.
    Den Clipanfang und das Clipende kann man schnell mit dem Schieberegler erreichen, um dann per Einzelbildschaltung die
    genaue zu Position bestimmen.

    Wenn man einen Clip nicht am Anfang oder
    Ende beschneiden, sondern an einer bestimmten Stelle in zwei Teile trennen will,
    kommt die Schere ins Spiel.
    Man steuert mit dem Schieberegler die
    Stelle an, an der der Clip getrennt werden
    soll. Mit einem Klick auf das Symbol „Schere“
    wird der Clip getrennt. Das geht
    auch mit den Tasten „Strg + I“.
    Man kann einen Clip auch zuschneiden, bevor er in die Zeitachse eingefügt wird. Dazu wird der Clip im Archiv markiert,
    anschließend mit Hilfe der Zuschneidegriffe oder der Symbole „Markierungsanfang – Markierungsende“ zugeschnitten.
    Für diesen Zweck steht für die Videos auch ein komfortables Dialogfeld zur Verfügung, das sich nach einem Doppelklick
    auf den Archivclip öffnet.
    Titel, Farben, Objekte, Rahmen können mit Hilfe der Anfasser am markierten Clip oder mit der Schere zugeschnitten werden. Zusätzlich besteht die Möglichkeit, die Länge in der entsprechenden Optionentafel zu bestimmen (Information folgt).
    Soll ein bereits zugeschnittener Clip in der Form mehrmals im Projekt verwendet werden, kann er mit Hilfe von
    „Kopieren“ und „Einfügen“ (Kontextmenü) zum Archiv hinzugefügt werden. Am einfachsten geht das, wenn man den Clips
    mit festgehaltener linker Maustaste einfach aus der Zeitachse ins Archiv zieht.

    Seite 12

    Helmut Hinterthür



  • Page 13

    OPTIONENTAFELN
    Ein Film besteht oft nicht nur aus einer Aneinanderreihung von Videoclips, sondern es lassen sich natürlich auch Fotos,
    Grafiken, Audiodateien, Übergänge, Titel, Farben, Objekte, Rahmen, Flash-Animationen einfügen. Deshalb sollte man die
    eine oder andere Möglichkeit des Programms nutzen, um den Film zu optimieren.
    Die entsprechenden Optionen stellen die Optionentafeln zur Verfügung. Die Optionentafeln ändern sich abhängig vom
    Programm-Modus und dem Arbeitsschritt, in dem man arbeitet sowie abhängig von den unterschiedlichen Mediendateien. Sie Tafeln enthalten bis zu zwei Registerkarten. Die Steuerelemente und Optionen auf jeder Registerkarte können sich
    also je nach ausgewähltem Clip unterscheiden.
    Mit einem Doppelklick auf einen Clip oder mit einem Klick auf die Schaltfläche
    werden die Optionentafeln
    rechts über der Zeitachse angezeigt. Diese Schaltfläche wird aber erst aktiv, wenn ein Clip markiert ist. Man schließt das
    Optionsfeld wieder mit einem Klick auf
    . Dieser Abschnitt soll vorab informieren, die Optionen werden überwiegend
    später noch besprochen.

    Die Optionentafeln der Schrittetafel „Bearbeiten“.
    Optionentafel Video

    Registerkarte Attribut

    Zeigt die Dauer des Videos in Stunden:Minuten:Sekunden:Einzelbilder an - Durch direkte
    Eingabe und mit Hilfe des Drehfeldes kann die Dauer des Videos verändert werden
    Hier kann man die Lautstärke des Videoclips anpassen - Durch direkte Eingabe und mit
    Hilfe des Drehfeldes kann die Lautstärke verändert werden.
    Den Ton des Videos ausschalten, ohne ihn zu löschen
    Den Ton des Videoclips einblenden bzw. ausblenden
    Video mit einem Klick jeweils um 90° drehen
    Die Videowiedergabe wird umgekehrt
    Farbton, Sättigung, Helligkeit, Kontrast und Gamma sowie den Weißabgleich einstellen
    Die Audiospur wird vom Video getrennt und auf die Kommentarspur gelegt
    Ändert die Wiedergabegeschwindigkeit und den Zeitraffer des Videoclips
    Video basierend auf Bildinhalt bzw. Datum/Zeit der Originalaufnahme schneiden
    Mit Hilfe von Schlüsselbildern wird die Wiedergabegeschwindigkeit variabel verändert
    Videoabschnitte aus dem Clip extrahieren
    Registerkarte Attribut
    Listet Filter auf, die auf einen Clip angewendet werden - Bei Deaktivierung der Option
    „Letzten Filter ersetzen“ können maximal fünf Filter auf einen Clip angewendet werden Mit der Option „Filter anpassen“ und dem Auswahlfeld werden Attribute des Filters angepasst. Die verfügbaren Optionen hängen vom ausgewählten Filter ab
    Mit der Option „Clip verzerren“ kann man Größe und Proportionen des Clips verändern
    Bei Aktivierung der Option „Clip verzerren“ können Rasterlinien angezeigt werden, die
    dabei helfen, Clips neu zu positionieren oder deren Größe zu ändern - Rasterlinienoptionen öffnen sich mit einem Klick auf das Symbol
    Seite 13

    Helmut Hinterthür



  • Page 14

    Optionentafel Foto

    Registerkarte Attribut wie bei Videos

    Zeigt die Dauer des Fotos bzw. der Grafik in Stunden:Minuten:Sekunden:Einzelbilder an
    Foto bzw. Grafik mit einem Klick jeweils um 90° drehen
    Farbton, Sättigung, Helligkeit, Kontrast und Gamma sowie den Weißabgleich einstellen
    Seitenverhältnis beibehalten behält die relative Breite und Höhe des aktuellen Clips bei Auf Projektgröße einpassen macht die Größe des aktuellen Bilds identisch mit der Bildgröße
    des Projekts.
    Wendet den Filter „Schwenken & Zoomen“ auf den aktuellen Clip an - Ein Klick auf „Anpassen“ öffnet das Dialogfeld „Schwenken und Zoomen“ - Das Auswahlfeld bietet weitere
    Einstellmöglichkeiten an

    Optionentafel Farbe

    Registerkarte Attribut wie bei Videos

    Zeigt die Dauer des ausgewählten Farbclips in Stunden:Minuten:Sekunden:Einzelbilder an
    Mit einem Klick auf das Farbfeld kann die Farbe geändert werden

    Optionentafel Musik und Stimme

    Zeigt die Dauer der Audioclips in Stunden:Minuten:Sekunden:Einzelbilder an
    Hier kann man die Lautstärke des Audioclips anpassen
    Den Ton des Audioclips einblenden bzw. ausblenden
    Ändert die Wiedergabegeschwindigkeit des Audioclips
    Bei einem Klick auf „Audiofilter“ öffnet sich das Dialogfeld „Audiofilter“

    Seite 14

    Helmut Hinterthür



  • Page 15

    Optionentafel Titel (Bearbeiten)

    Registerkarte Attribut

    Zeigt die Dauer des Titels in Stunden:Minuten:Sekunden:Einzelbilder an
    Nach einem Doppelklick auf den Titel kann man den Schriftschnitt und die Ausrichtung (auch vertikal) ändern
    Nach einem Doppelklick auf den Titel die Schriftart bestimmen
    Nach einem Doppelklick auf den Titel Schriftgröße, Schriftfarbe und Zeilenabstand
    ändern
    Um den Titel zu drehen, gibt man die entsprechende Gradzahl ein
    Mehrere Titel bzw. einen einzelnen Titel wie bei einer Textverarbeitung erstellen.
    Jeder Text kann als Untertitel gespeichert und wieder geöffnet werden. Die Formatierungen gehen dabei verloren, der Untertitel wird unten mittig eingefügt
    Bei aktivierter Option und Klick auf das Symbol öffnet sich das Dialogfeld
    „Texthintergrund“
    Bei Aktivierung der Option „Rasterlinien zeigen“ können Rasterlinien angezeigt werden, die dabei helfen, Titelclips zu positionieren - Rasterlinienoptionen öffnen sich
    mit einem Klick auf das Symbol
    Ein Klick auf diese Option öffnet das Dialogfeld „Rand/Schatten/Transparenz“
    Mit einem Klick öffnet sich ein Listenfeld mit Titelstil-Vorlagen
    Mit Hilfe dieser Optionen können die Titelclips optimal positioniert werden

    Registerkarte Attribut

    Textanimation aktivieren - Animationstyp wählen - Animationsattribute anpassen

    Filter auf Text anwenden - Filter anpassen, das Auswahlfeld bietet weitere Einstellmöglichkeiten an

    Seite 15

    Helmut Hinterthür



  • Page 16

    Optionentafel Übergang

    Zeigt die Dauer des ausgewählten Übergangs in Stunden:Minuten:Sekunden:Einzelbilder an
    Optionen (Einstellmöglichkeiten) des aktuellen Übergangs, die je nach
    Übergang unterschiedlich ausfallen

    PROJEKTVORSCHAU
    Sobald einige Videoclips und ggf. Bilder ihren Platz auf der Zeitachse gefunden haben, möchte man das Projekt zur Kontrolle auch wiedergeben. Die Schaltfläche „Wiedergabe“ auf der Navigationstafel erfüllt zwei Aufgaben: Wiedergabe des
    gesamten Projekts oder die Wiedergabe eines ausgewählten Clips.

    Die Wiedergabe des gesamten Projektes erfolgt im Modus „Gesamtes Projekt wiedergeben“.
    Die Wiedergabe eines einzelnen Clips erfolgt im Modus „Ausgewählten Clip wiedergeben“. Mit anderen
    Worten: Wenn ein Clip markiert ist, wird der Clip wiedergegeben, sonst das gesamte Projekt.
    Die Vorschau kann auch mit der Leertaste gestartet und wieder gestoppt werden.
    Manchmal kann es sinnvoll sein, sich nur einen Teil des Projektes anzusehen. Dazu muss ein Vorschaubereich ausgewählt
    werden. Er wird auf der Linealtafel durch eine rote Linie markiert:

    Im Wiedergabemodus „Projekt“ wird der Vorschaubereich mit Hilfe der Zuschneidegriffe oder der Symbole „Markierungsanfang – Markierungsende“ bestimmt.
    Dieser eingeschränkte Vorschaubereich kann manchmal auch störend sein, weil unabsichtlich angelegt. Man entfernt
    diesen Bereich wieder, indem man die Zuschneidegriffe ganz nach links und ganz nach rechts an den Projektanfang bzw.
    das Projektende zieht.

    Seite 16

    Helmut Hinterthür



  • Page 17

    MUSIK UND KOMMENTAR
    Die Zeitachse besteht in der Standardansicht aus einer Videospur, einer Überlagerungsspur, einer Titelspur, einer Kommentarspur und einer Musikspur.
    Wie der Name sagt, nehmen die Kommentarspur und die Musikspur Kommentare und Musik auf.
    In beiden Tonspuren können auch Toneffekte wie Geräusche untergebracht werden. Die Kommentarspur darf auch Musik
    aufnehmen und die Musikspur Kommentare.
    Die Archivtafel enthält unter „Beispiele“ die mit dem Programm standardmäßig gelieferten
    Audiodateien. Wie schon beschrieben, kann man sie mit festgehaltener linker Maustaste in
    die entsprechenden Spuren ziehen. Natürlich sollte man aber auch vorher Verknüpfungen zu
    ausgesuchten Sounddateien im Medienarchiv anlegen, da die Beispielsounds selten den eigenen Ansprüchen genügen.
    Nach einem Klick auf eine Audioverknüpfung kann der Audioclip mit der Navigationstafel abgespielt werden.

    Die Audiodateien lassen sich wie die Videoclips zuschneiden bzw. mit der Schere trennen.

    BEGLEITKOMMENTAR
    Auf der Symbolleiste befindet sich das Symbol „Aufnahme-/Aufzeichnungsoption“. Bei einem Klick darauf öffnet
    sich das bereits vorgestellte gleichnamige Auswahlfeld und mit einem weiteren Klick auf „Begleitkommentar“
    besteht die Möglichkeit, einen Kommentar aufzunehmen.

    Bevor man mit der Aufnahme beginnt, müssen das Mikrofon und ggf. in der Systemsteuerung/Sound das Aufnahmegerät
    überprüft werden. Im Dialogfeld „Lautstärke anpassen“ wird bei einem Sprachtest der Aufnahmepegel angezeigt. Mit einem
    Klick auf „Start“ beginnt man die Aufnahme. Mit der der Taste „Esc“ oder mit der „Leertaste“ wird sie beendet. Der Clip landet
    auf der Kommentarspur sowie als Datei im Arbeitsordner (Einstellungen - Registerkarte „Allgemein“).
    Eine bessere Alternative, um Kommentare aufzunehmen, ist das kostenlose Programm „Audacity“. Eine Anleitung dazu
    findet man hier: Audacity

    Seite 17

    Helmut Hinterthür



  • Page 18

    VON AUDIO-CD IMPORTIEREN
    Auf der Symbolleiste befindet sich das Symbol „Aufnahme-/Aufzeichnungsoption“. Bei einem Klick darauf öffnet sich
    das bereits vorgestellte gleichnamige Auswahlfeld und mit einem weiteren Klick auf „Von Audio-CD importieren“
    besteht die Möglichkeit, Musik von einer in ein CD-Laufwerk eingelegten Audio-CD zu importieren.
    Das Dialogfeld „CD-Audio rippen“ wird angezeigt.
    Bevor mit einem Klick auf „Rippen“ die Audiospuren
    importiert und als WAV-Datei gespeichert werden,
    sollten folgende Einstellungen vorgenommen werden:





    Die gewünschten Spuren auswählen
    Den Ausgabeordner und die Qualität bestimmen
    Mit welchen Informationen soll die Datei
    gespeichert werden
    Sollen die gerippten Sounds sofort nach
    dem Rippen im Medienarchiv und in der
    Zeitachse erscheinen

    SOUNDMISCHER
    Soundmischer
    Ein Klick auf das Symbol „Soundmischer“ in der Symbolleiste startet den Surroundsound-Mixer und die Mehrspur-AudioZeitachse, mit der man die Audio-Einstellungen anpassen kann.
    Die Titelspur fehlt in dieser Ansicht. Die Tonspuren der
    Audioclips und des Originaltons der Videoclips werden auf
    die Audio-Wellenform umgestellt. Die Registerkarte „Surroundsound-Mixer“ der Optionentafel wird angezeigt.
    Die Registerkarte „Attribut“ bekommt eine neue Option „Audiokanal verdoppeln“, wenn eine Audioclip markiert ist.

    Seite 18

    Helmut Hinterthür



  • Page 19

    Mit der Option „Audiokanal verdoppeln“ kann man durch Duplizieren eines Audiokanals den anderen stumm schalten.
    Die mit der Option „Begleitkommentar“ aufgenommenen Kommentare werden nur auf einem Kanal aufgenommen.
    Durch das Verdoppeln der Kanäle wird die Audiolautstärke verbessert.
    In den Einstellungen der Menüleiste kann die Option „5.1 Surround“ aktiviert werden. Das
    Surroundsound-System verfügt über fünf separate Audiokanäle, die in einer Datei kodiert
    sind und über fünf Lautsprecher sowie einen Subwoofer ausgegeben werden.
    Viele Camcorder können zwar in Surround aufnehmen und in den Video-Speicheroptionen
    kann man unter „Audioeinstellungen“ die erforderlichen Einstellungen vornehmen, aber
    die Wiedergabe des fertigen Videos erfolgt in der Regel doch noch in Stereo. Deshalb wird
    hier auf das Benutzerhandbuch zum Thema „Surround“ verwiesen.
    Bei der Wiedergabe der Sounddatei werden für den linken und
    den rechten Kanal eine Wellenform angezeigt. Dabei muss die
    entsprechende Tonspur aktiviert sein und die Sounddatei hier

    gestartet werden.

    In der Mitte des Surroundsound-Mixers befindet sich ein Musiknotensymbol. Durch Verschieben des Notensymbols wird der
    Sound aus der bevorzugten Richtung verstärkt und die Veränderungen sofort in der Sounddatei gespeichert und angezeigt.

    Auch die Lautstärke kann man ähnlich bestimmen. Nachdem man die Wiedergabe wie oben beschrieben gestartet
    hat, kann mit dem Lautstärkeregler der Pegel der Audioausgabe eingestellt werden. Auch dabei werden die Veränderungen sofort in der Sounddatei gespeichert und angezeigt.

    Die Lautstärke so zu bestimmen, ist eine mögliche, aber relativ ungenaue Methode. Mit Hilfe dieses roten „Gummibandes“ kann man die Positionen genauer bestimmen, zum Beispiel wenn man eine Musik in der Lautstärke absenken bzw.
    wieder anheben will, wenn ein Kommentar einsetzt bzw. wieder aufhört.

    Seite 19

    Helmut Hinterthür



  • Page 20

    So stellt man die Lautstärke mit Hilfe der Lautstärkenregelung (Gummibandfunktion) ein:
    Man aktiviert die Ansicht „Soundmischer“ und klickt auf den Audioclip, dessen Lautstärke man einstellen will.
    Man klickt auf einen Punkt auf der roten Linie, um ein Schlüsselbild hinzuzufügen. Dies ermöglicht, die Lautstärke der
    Spur basierend auf diesem Schlüsselbild einzustellen. Das Schlüsselbild kann erstellt werden, sobald der Mauszeiger die
    Form eines Pfeils annimmt.

    Man zieht das Schlüsselbild nach oben oder unten, um die Lautstärke an diesem Punkt des Clips zu erhöhen oder zu verringern. Der Mauszeiger muss dazu über dem Schlüsselbild die Form einer Hand annehmen.

    Wurde zum Beispiel auf einen Audioclip die Option „Ausblenden“ angewandt, dann sieht das so aus:

    Ein Schlüsselbild kann man wieder entfernen, wenn man es mit der Maus aus dem Bereich der Audiospur zieht. Der
    Mauszeiger muss auch hier wieder über dem Schlüsselbild die Form einer Hand annehmen.

    Sobald die rote Linie in der Position verändert wurde, sieht man eine blaue Linie. Diese Linie zeigt
    die Lautstärke an, die in der Registerkarte „Attribut“ eingestellt wurde. Leider hat sich gezeigt,
    dass beide Möglichkeiten der Lautstärkenanpassung schlecht miteinander kombinierbar sind.
    Wurde die Lautstärke mit der Option „Cliplautstärke“ stark verringert, wirken sich die Veränderungen der roten Linie kaum aus. Da kann der Filter „Verstärken“ der Audiofilter Abhilfe schaffen.
    Man kann in der Ansicht „Soundmischer - Registerkarte Surroundsound-Mixer“ der Optionentafel die Lautstärke
    jeder einzelnen Spur kontrollieren (Pegelausschlag). Dazu aktiviert und startet man den entsprechenden Audio- bzw.
    Videoclip (Tonspur) hier:

    Mit Hilfe des Pegelausschlages wird die Lautstärke kontrolliert und ggf. in der Registerkarte „Attribut“ korrigiert.
    Diese Vorschau kann mit Klick auf das Lautsprechersymbol aktiviert bzw. deaktiviert werden.

    Seite 20

    Helmut Hinterthür



  • Page 21

    AUDIOFILTER
    Die Lautstärke eines Audioclips kann nicht nur mit der Option „Cliplautstärke“ oder mit der Lautstärkenregelung (Gummibandfunktion rote Linie) beeinflusst werden, sondern auch mit einem Audiofilter.
    In der Zeitachsenansicht und bei markiertem Audioclip
    steht in der Optionentafel „Musik und Stimme“ die Option
    „Audiofilter“ zur Verfügung.
    Ein Klick darauf öffnet das Fenster „Audiofilter“.

    Um die Lautstärke eines Audioclips zu erhöhen oder auch zu
    verringern, wählt man unter „Verfügbare Filter“ „Verstärken“
    und aktiviert den Filter mit „“Hinzufügen“.

    Unter „Optionen“ kann man den Wert einstellen, in diesem Beispiel also mehr als 100%
    oder weniger als 100%
    Damit ist klar: Man kann die Lautstärke des Audioclips nicht nur verstärken, sondern
    auch verringern.

    Es können weitere Audiofilter eingesetzt werden, ausprobieren ist angesagt.

    AUTOMATISCHE MUSIKERSTELLUNG
    Automatische Musikerstellung
    Ein Klick auf das Symbol „Automatische Musikerstellung“ in der Symbolleiste startet die Automatische Musikerstellung, mit
    der man mit zum Teil lizenzfreien Musikstücken der Firma SmartSound Tonspuren im Projekt erstellen kann. Einige Musikclips werden mit Video Studio kostenlos mitgeliefert, zusätzliche Clips soll man kaufen.
    Bereich
    Bestimmen, wie das Programm nach Musikdateien suchen
    soll
    Filter-Teilfilter
    Klassifizierung und Genre der Musik festzulegen, die im
    Projekt verwendet werden soll
    Musik
    Die Musik auswählen, die man verwenden möchte
    Variation
    Eine Variation der ausgewählten Musik auswählen

    Seite 21

    Helmut Hinterthür



  • Page 22

    Ausgewählte Musik wiedergeben
    Mit einem Klick auf diese Option wird die ausgewählte Musik wiedergegeben bzw. gestoppt
    Zu Zeitachse hinzufügen
    Mit einem Klick auf diese Option wird die ausgewählte Musik zur Musikspur hinzugefügt
    Automatisch zuschneiden
    Wenn diese Option aktiviert ist, wird die Musik automatisch auf die Länge der auf der Zeitachse vorhandenen Mediendateien zugeschnitten. Die Musik wird so aufgebaut, dass sie immer beim letzten Clip auch ausklingt. Das funktioniert auch,
    wenn der Musikclip nachträglich gekürzt oder verlängert wird.
    SmartSound Quicktracks
    Mit einem Klick auf diese Option öffnet sich das gleichnamige Dialogfeld. Es werden Informationen angezeigt und das
    SmartSound-Archiv verwaltet. Im Internet kann nach möglichen Updates gesucht werden.
    Bei der Automatischen Musikerstellung sind viele Variationen möglich. Wie bei den Audiofiltern schon vermerkt: Nur
    durch Ausprobieren wird man die richtige Einstellung finden.

    SOFORTPROJEKTE

    VideoStudio stellt Musterprojektvorlagen zur Verfügung, mit denen man Aufgaben und Funktionen des Programms nachvollziehen, aber damit auch Teile eines geplanten Projektes einfacher gestalten kann. Dabei kommt es immer auf das
    Projekt an, wo und wie man die Vorlagen einsetzt. Die Sofortprojekte werden mit einem Klick auf das Symbol
    „Sofortprojekt“ angezeigt.

    Zusätzliche Vorlagen kann man bei Corel kostenlos herunterladen, wenn man auf das Symbol „Inhalte hinzukaufen“ klickt.
    Es öffnet sich das Dialogfeld „Corel Guide“ mit der Registerkarte
    „Möglichkeiten erweitern“.
    Mit einem Klick auf „Jetzt Herunterladen“ wird die entsprechende Vorlage heruntergeladen und danach die Installation angeboten. Nach einem Neustart von VideoStudio und einem erneuten
    Aufrufen der Sofortprojekte wird das neue Sofortprojekt angezeigt. Gespeichert wurde es hier:

    Seite 22

    Helmut Hinterthür



  • Page 23

    Vor der Anwendung kann man sich die Projektvorlage im Vorschaufenster ansehen, um einen Eindruck zu gewinnen, wie
    und wofür man sie einsetzen kann. Dazu klickt man auf die Projektminiatur und startet die Vorschau.
    Wenn man sich entschieden hat, zieht man die Vorlagenminiatur aus dem Medienarchiv mit festgehaltener linker Maustaste in die Zeitachse. Eine andere Möglichkeit: Rechtsklick auf die Projektminiatur und „Am Anfang hinzufügen“ bzw.
    „Am Ende hinzufügen“ wählen.

    Die Platzhalterdateien verteilen sich über die Spuren. Sicher kann man die eine oder andere Datei für das Projekt verwenden, aber Sinn macht das Ganze nur, wenn man sie durch eigene Mediendateien ersetzt bzw. die Titel den eigenen Bedürfnissen anpasst.
    Am einfachsten geht das so: Man zieht die Mediendateien aus dem Medienarchiv auf die entsprechenden Clips und hält
    gleichzeitig dabei die Taste „Strg“ gedrückt. Dann werden die Clips ausgetauscht.
    Wenn man in ein Projekt sehr viel Arbeit
    gesteckt hat, möchte man es ggf. genau so
    später nochmal einsetzen. Dazu wird es als
    Sofortprojekt gespeichert: Menü „Datei“ „Als Vorlage exportieren“.

    Als Vorlagenpfad wählt man am besten gleich den dafür vorgesehenen Standardpfad „Dokumente\Corel VideoStudio Pro\VSPTemplate.
    Die Miniatur der Projektvorlage ist spätestens nach dem nächsten Start von
    VideoStudio unter „Benutzerdefiniert“ zu finden.

    Wurde ein anderer Speicherort gewählt, muss die Projektvorlage importiert werden:
    Im Kontextmenü (rechte Maustaste) des Medienarchivs findet man die Option „Projektvorlage importieren“,

    Im Ordner der Vorlage wird eine VPT-Dateigefunden. Mit einem Klick darauf wird der Vorgang abgeschlossen.

    Seite 23

    Helmut Hinterthür



  • Page 24

    ÜBERGÄNGE

    Die Übergänge werden mit einem Klick auf das Symbol „Übergang“

    angezeigt.

    Der am meisten benutzte Übergang beim Videoschnitt ist der harte Schnitt, also einfaches Aneinanderreihen von Videoclips. Manchmal möchte man aber zum Beispiel eine Szene weich in eine andere übergehen lassen. Dazu braucht man
    den Übergang „Überblenden“. Video Studio stellt zahlreiche Überblendungen zur Verfügung.
    Vor der Anwendung kann man sich den Übergang im Vorschaufenster ansehen, um einen Eindruck zu gewinnen, wie und
    wofür man ihn einsetzen kann. Dazu klickt man auf die Miniatur der Überblendung. Die Vorschau startet sofort.
    Um einen Übergang anzuwenden, zieht man ihn mit festgehaltener linker Maustaste in die Zeitachse zwischen zwei Videoclips und lässt dann die Maustaste los.

    Gleichzeitig wird die Optionentafel angezeigt, die für den Übergang zuständig ist. Sie wird aber nur solange angezeigt, wie
    der Übergang markiert ist. Mit einem Klick kann er aber nachträglich immer wieder zur Bearbeitung markiert werden. Die
    Übergänge können auch in der Storyboardansicht eingefügt werden.
    Optionentafel Übergang

    Zeigt die Dauer des ausgewählten Übergangs in Stunden:Minuten:Sekunden:Einzelbilder an
    Optionen (Einstellmöglichkeiten) des aktuellen Übergangs, die je
    nach Übergang unterschiedlich ausfallen. Bei diesem gewählten
    Übergang „ Seite-Rollen“ können Hintergrundfarbe und Richtung
    des Effektes bestimmt werden.

    Seite 24

    Helmut Hinterthür



  • Page 25

    Bei vielen Übergängen stehen auch noch zusätzliche Möglichkeiten zur Verfügung, die Eigenschaften unter
    „Anpassen“ zu verändern.
    Die Standardlänge der Übergänge richtet sich nach der Einstellung unter dem Menü
    „Einstellungen/Einstellungen/Bearbeiten/Standarddauer für Übergangseffekt“.
    Einen bereits angewendeten Übergang kann man ganz einfach durch einen anderen ersetzen, indem man den neuen mit
    der Maus über den alten zieht.
    Wenn zwei Videoclips mit einer Überblendung versehen werden, sollte der Originalton am Ende des ersten Clips ausgeblendet und am Anfang des zweiten Clips eingeblendet werden. Damit erreicht man eine weiche Überblendung des Tons
    und gleicht unterschiedliche Tonstärken aus.
    Um das zu automatisieren, sollte im Menü „Einstellungen/Einstellungen/Bearbeiten/Audio-Überblenden automatisch
    anwenden“ aktiviert sein.
    Ansicht „Soundmischer“

    Corel liefert einige kostenlose Übergänge der Firmen NewBlue und proDAD mit, die viele Einstellmöglichkeiten mitbringen, aber zum Teil mit der etwas teureren Ultimate-Version geliefert werden.

    Bevor man unzählige Einstellungen
    ausprobiert, kann man hier die Vorgaben nutzen, die sich unten im Dialogfenster befinden. Die sollten in
    den meisten Fällen genug Möglichkeiten bieten.

    Seite 25

    Helmut Hinterthür



  • Page 26

    TITEL

    Die Titel werden mit einem Klick auf das Symbol „Titel“

    angezeigt.

    Vor der Anwendung kann man sich den Titel im Vorschaufenster ansehen, um einen Eindruck zu gewinnen, wie und wofür
    man ihn einsetzen kann. Dazu klickt man auf die Miniatur des Titels. Die Vorschau startet sofort.
    Um schnell zu einem Ergebnis zu kommen, zieht man einen der mitgelieferten Standardtitel mit festgehaltener linker
    Maustaste aus dem Medienarchiv in die Zeitachse und lässt dann die Maustaste los. Danach wird er an die eigenen Vorstellungen angepasst.
    Der Titelclip kann auf allen Spuren außer den Tonspuren platziert werden.

    Will man nicht einen der Standardtitel verwenden, muss man einen Doppelklick im Vorschaufenster ausführen. Darauf öffnet sich die Optionentafel „Titel“ mit der Registerkarte „Bearbeiten“.

    Standardmäßig ist die Option „Mehrere Titel“ aktiviert.

    Mit der Option „Mehrere Titel“ erhält man die Flexibilität,
    unterschiedliche Texte an beliebigen Stellen des Videobilds
    anzuordnen und die Reihenfolge der Texte frei zu bestimmen.

    Nach dem Doppelklick gibt man den ersten Titel ein und schließt die Eingabe mit einem Klick neben dem Textfeld ab.
    Weitere Texte werden wieder mit einem Doppelklick hinzugefügt. Nach Abschluss der Eingabe wird der Text automatisch
    in die Titelspur eingefügt. Die erste Formatierung orientiert sich an den zuletzt formatierten Texten.
    Mehrere Titel können sich überlappen. Mit dem Kontextmenü kann die Reihenfolge bestimmt werden.

    Seite 26

    Helmut Hinterthür



  • Page 27

    Die Titel, die mit der Option „Mehrere Titel“
    erstellt und mit einem Klick auf den Titel im
    Vorschaufenster markiert wurden, kann man
    mit festgehaltener linker Maustaste verschieben und damit grob vorab positionieren.

    Durch ziehen mit der Maus an den gelben
    Anfassern lässt sich die Größe der Schrift
    proportional grob verändern.
    Durch Ziehen am blauen Anfasser verändert man die Größe und die Position des Schriftschattens.
    Mit Hilfe der pinkfarbenen Anfasser kann der Titel gedreht werden.
    Damit der Text im titelsicheren Bereich liegt (Fernseher schneidet die Ränder ab), muss im Menü
    „Einstellungen/Einstellungen/Allgemein/Darstellung des gesicherten Titelbereiches im Vorschaufenster“ aktiviert sein.
    Selbst erstellte Titel lassen sich zur späteren Verwendung ins Archiv ziehen.

    Um einen Einzeltitel einzugeben, doppelklickt man wieder in das Vorschaufenster und aktiviert auf der Optionentafel
    (Registerkarte Bearbeiten) die Option „Einzeltitel.
    Danach muss auf das Vorschaufenster nochmal ein Doppelklick ausgeführt werden.
    Im Vorschaufenster oben erscheint ein Cursor; die Eingabe des Titels kann beginnen.
    Die Option „Einzeltitel“ kann u. a. angewandt
    werden, um einen Vorspann oder einen Abspann zu erstellen. Dieser Titel lässt sich nicht
    frei positionieren, sondern unterliegt den
    Regeln einer Textverarbeitung. Um den Text
    dem Projekt hinzuzufügen, klickt man in die
    Zeitachse.

    Die Optionentafel „Titel“ wurde bereits vorgestellt.
    Optionentafel Titel (Bearbeiten)

    Seite 27

    Registerkarte Attribut

    Helmut Hinterthür



  • Page 28

    Zeigt die Dauer des Titels in Stunden:Minuten:Sekunden:Einzelbilder an.
    Durch direkte Eingabe und mit Hilfe des Drehfeldes kann die Länge des Clips
    bestimmt werden. Die kann auch durch Ziehen mit festgehaltener linker Maustaste an den Griffen des Textclips verändert werden.

    Nach einem Doppelklick auf den Titel kann man den Schriftschnitt und die Ausrichtung (auch vertikal) ändern.
    Nach einem Doppelklick auf den Titel kann man die Schriftart
    ändern.

    Nach einem Doppelklick auf den Titel können Schriftgröße, Schriftfarbe und Zeilenabstand (bei mehreren Zeilen) geändert werden.

    Um den Titel zu drehen, gibt man die entsprechende Gradzahl ein bzw. dreht den Titel
    mit Hilfe der pinkfarbenen Anfasser.

    Mehrere Titel bzw. einen einzelnen Titel wie bei einer Textverarbeitung erstellen.

    Jeder Text kann als Untertitel gespeichert und wieder geöffnet werden. Die Formatierungen gehen dabei verloren, der
    Untertitel wird unten mittig eingefügt.

    Bei aktivierter Option und Klick auf das Symbol öffnet sich das Dialogfeld „Texthintergrund“.
    Es eröffnen sich viele Möglichkeiten, den Texthintergrund zu gestalten. Die nebenstehenden Optionen führen zu diesem Ergebnis:

    Bei Aktivierung der Option „Rasterlinien zeigen“ können Rasterlinien angezeigt werden, die dabei helfen, Titelclips zu
    positionieren - Rasterlinienoptionen öffnen sich mit einem Klick auf das Symbol.

    Seite 28

    Helmut Hinterthür



  • Page 29

    Ein Klick auf diese Option öffnet das Dialogfeld „Rand/Schatten/Transparenz“.
    Hier ein sicher nicht optimales Ergebnis, aber einmal mit blauem Rand und einem
    orangen Schatten und einmal mit der Option „Transparenter Text“.

    Mit einem Klick öffnet sich ein Listenfeld mit Titelstil-Vorlagen. Voreingestellte Stilvorlagen
    können für den mit Doppelklick markierten Film genutzt werden.

    Der mit Doppelklick markierte Text kann mit einem Klick auf eine der Optionen entsprechend positioniert werden (bei Einzeltitel nicht möglich). Die Ausrichtung des Textes kann im Vorschaufenster kontrolliert werden.

    Registerkarte Attribut
    Wenn die Registerkarte „Attribut“ der Titel-Optionen
    aktiviert ist, hat man Zugriff auf Animationen und Filter,
    die auf die mit Doppelklick markierten Titel angewendet
    werden können.

    Die Optionen „Animation“ und „Übernehmen“ müssen aktiviert sein.
    Unter „Bewegungspfad“ wird der Animationstyp ausgewählt und mit
    einem Klick auf
    werden die Animationsattribute angepasst.

    Mit den nebenstehenden Einstellungen wird zum Beispiel der gesamte Text
    weich ein- und wieder ausgeblendet.
    Im nachstehenden Beispiel wird davon ausgegangen, dass diese oft angewendete Animation eingesetzt wird:

    Seite 29

    Helmut Hinterthür



  • Page 30

    Unter „Einheit“ legt man fest, ob jedes einzelne Zeichen, jedes einzelne Wort,
    jede einzelne Zeile (wenn vorhanden) oder der gesamte Text ein- bzw. ausgeblendet wird.
    Beim „Blendenstil“ unterscheidet man zwischen nur einblenden, nur ausblenden
    oder ein- und ausblenden (Überblenden).
    Unter „Pause“ wird die Pause zwischen Ein- und Ausblenden bestimmt oder die
    Pause nur nach dem Einblenden oder vor dem Ausblenden.
    Wurde bei „Pause“ die Option „Benutzerdefiniert“ gewählt, kann man unterhalb
    des Vorschaufensters die Pausenlänge selbst bestimmen. Man zieht an den
    orangen Anfassern, um die „Länge der Pause“ festzulegen. Je länger der blaue
    Strich ist, desto länger ist die Pause und umso kürzer ist die Einblend- bzw. Ausblendzeit.

    Wenn die Option „Filter“ statt „Animation“ auf der Registerkarte „Attribut“ aktiviert ist,
    können besondere Titeleffekte auf den Titel angewandt werden. Die Titeleffekte findet man
    unter den Filtern, die noch besprochen werden.

    GRAFIK

    Die Grafiken werden mit einem Klick auf das Symbol „Grafik“
    angezeigt. Im Listenfeld „Galerie“ verbergen sich aber
    nicht nur die meistens zuerst angezeigten Farben, sondern auch Objekte, Rahmen und Flash-Animationen.

    Seite 30

    Helmut Hinterthür



  • Page 31

    Vor der Anwendung kann man sich alle Grafiken im Vorschaufenster ansehen, um einen Eindruck zu gewinnen, wie und
    wofür man sie einsetzen kann. Dazu klickt man auf die Miniatur der Grafik. Die Flash-Animationen sollten dafür mit der
    Navigationstafel gestartet werden.
    Farbclips sind Volltonhintergründe. Man kann die vordefinierten Clips verwenden, indem man sie in die Videooder Überlagerungsspur zieht oder neue Farbclips mit
    Hilfe der „Farbauswahl“ in der Registerkarte „Farbe“ der
    Optionentafel erstellt (vor Aufruf der Optionentafel einen Farbclip markieren).

    Objekte und Rahmen werden in die Überlagerungsspur eingefügt. Sie besitzen einen sogenannten Alpha-Kanal, das heißt, die
    weißen Flächen werden freigestellt. Es macht also wenig Sinn, Objekte und Rahmen auf der Videospur einzusetzen, sie gehören auf die Überlagerundspur. Die Überlagerung wird anschließend besprochen. Die folgenden Beispiele sollen das nur demonstrieren :-)
    Objekt nur auf der Videospur

    Seite 31

    Objekt auf der Überlagerungsspur mit Video auf der Videospur

    Helmut Hinterthür



  • Page 32

    Rahmen nur auf der Videospur

    Rahmen auf der Überlagerungsspur mit Video auf der Videospur

    Die Flash-Animationen sind kleine Videos im SWF-Dateiformat, deren Hintergrund auch freigestellt ist. Sie gehören deshalb auch auf die Überlagerungsspur.
    Flash-Animation auf der Überlagerungsspur mit Video auf Videospur

    Natürlich dreht sich das Karussell auf dem fertigen Video.
    Um das YouTube-Video zu starten, bitte auf die nebenstehende
    Grafik klicken.

    ÜBERLAGERUNG
    Die zweite Spur von oben in der Zeitachse ist die Überlagerungsspur. Mit Hilfe des Track Managers können weitere Spuren aktiviert werden (Menü „Einstellungen/Track Manager“).
    Man verwendet die Überlagerung, um einen Bild-in-Bild-Effekt zu erstellen oder eine Grafik wie in professionellen Filmproduktionen hinzuzufügen. Die Überlagerungsspur wird auch dazu verwendet, um dort an bestimmten Stellen Videos einzufügen, dabei aber immer den Originalton der Hauptspur zu verwenden. Einige Anwendungsbeispiele mit Objekten, Rahmen, Flash-Animationen wurden schon gezeigt.
    Die Mediendateien (Videos, Fotos, Grafiken) werden aus dem Medienarchiv
    in die Überlagerungsspur gezogen. Der Clip kann wie bereits besprochen mit
    Hilfe der Anfasser am markierten Clip oder mit der Schere zugeschnitten
    werden. Zusätzlich besteht die Möglichkeit, die Länge in der entsprechenden
    Optionentafel zu bestimmen.
    Die Dateien der Überlagerungsspur werden mit denen der Videospur verknüpft.

    Seite 32

    Helmut Hinterthür



  • Page 33

    Mit dem Einfügen des Clips in die Überlagerungsspur wird die Registerkarte „Attribut“ der Optionentafel aktiviert (Optionspalette öffnen
    ). Der Clip wird in der Standardgröße eingefügt.

    Erwähnt wurde bereits, dass die Objekte, Rahmen und Flash-Animationen
    dieser mitgelieferten Beispiele einen
    sogenannten Alpha-Kanal besitzen, das
    heißt, die weißen Flächen werden freigestellt.

    Die Größe des markierten Clips lässt sich im Vorschaufenster proportional und nicht
    proportional mit den gelben Anfassern verändern.
    Ein Ziehen mit gedrückter linker Maustaste an den gelben Eckpunkten verändert die
    Größe proportional, ein Ziehen an den seitlichen Punkten nicht proportional. Durch
    Ziehen an den grünen Eckpunkten wird die Darstellung verzerrt.

    Mit der Maus lässt sich der Clip verschieben. Mit den „Ausrichtungsoptionen“ in
    der Registerkarte „Attribut“ der Optionentafel lassen sich Position und Größe
    genauer bestimmen. Diese Optionen findet man auch im Kontextmenü des Clips
    im Vorschaufenster.
    Die Option „An Bildschirm anpassen“ wird gewählt, wenn der Überlagerungsclip den
    Clip auf der Videospur komplett überdecken soll.

    So kommt Willi Schriever vom Denkmal
    "Aule Mettmanner" zu seinen Luftballons :-)

    Seite 33

    Helmut Hinterthür



  • Page 34

    Auf der Registerkarte „Attribut“ der Optionentafel
    findet man unter „Richtung/Stil“ die Optionen für
    die einfache Bewegung des Überlagerungsclips,
    also wo der Clip in den Bildschirm hereinkommt
    und ihn wieder verlässt. Dazu bestimmt man mit einem Klick auf die entsprechenden Pfeile, wo er hinein- bzw. herausgehen soll.
    Falls man die einfache Bewegung anwendet, kann man bei markiertem Clip mit der Option „Länge der Pause“ festlegen,
    wie schnell der Clip ins Bild hineinkommt bzw. wieder herausgeht und wie lang die Pause ist, die er dazwischen macht.
    Schneller Eintritt - Große Pause - Langsamer
    Austritt

    Diese Einstellungen verändert man durch Ziehen an den orangen Anfassern.

    Sollen sich die Clips auch noch vor und nach der Pause drehen, kommen diese Optionen ins Spiel:
    Sollen sie dabei auch noch ein- bzw. ausgeblendet werden, klickt man auf diese Symbole:

    PFAD - BEWEGUNG ANPASSEN
    Die Pfade werden mit einem Klick auf das Symbol „Pfad“

    angezeigt.

    Vor der Anwendung kann man sich den Pfad im Vorschaufenster ansehen, um einen Eindruck zu gewinnen, wie man ihn
    einsetzen kann. Dazu klickt man auf die Miniatur des Pfades. Die Vorschau startet sofort.
    Mit Hilfe dieser Bewegungspfade kann man Videos und Grafiken sowie Titel auf der Video- bzw. Überlagerungspur animieren.
    Um schnell zu einem Ergebnis zu kommen, zieht man einen der mitgelieferten Standardpfade mit festgehaltener linker
    Maustaste auf den Clip in der Video- bzw. Überlagerungsspur und lässt dann die Maustaste los.
    Da der mitgelieferte Pfad selten den eigenen Ansprüchen genügt, werden die Optionen der Bewegung angepasst.

    Seite 34

    Helmut Hinterthür



  • Page 35

    Dazu klickt man in der Registerkarte „Attribut“ der Optionentafel auf
    die Option „Erweiterte Bewegung“ oder im Kontextmenü des markierten Clips auf „Bewegung anpassen“.
    Bei Bedarf kann man im Kontextmenü (rechte Maustaste) die Bewegung auch wieder entfernen.

    Größe, Drehung und Verzerrung des Clips lassen sich wie gewohnt mit den entsprechenden Anfassern
    grob einstellen. Die Position verändert man durch Verschieben der Pfadendpunkte mit festgehaltener linker Maustaste.
    Genauere Einstellungen macht man mit den Optionen des Dialogfeldes. Damit können auch Schatten und
    ein Rand hinzugefügt, die Deckfähigkeit verändert und der Clip gespiegelt werden.
    Die Bezeichnungen
    „Ausdehnen/verblassen“ bei den gleichnamigen Optionen sind missverständlich.
    Gemeint ist, dass die Bewegung bei Aktivierung dieser Optionen langsam beginnt
    und langsam aufhört. Mit dem Schieberegler wird die Geschwindigkeit am Anfang und Ende festgelegt.

    Seite 35

    Helmut Hinterthür



  • Page 36

    Die Schlüsselbilder für den Start und das Ende der Bewegung sind ohne Einsatz der mitgelieferten Standardpfade gleich.
    Werden die Attribute für das Schlüsselbild am Start verändert, sollten ggf. auch die am Ende angepasst werden, falls man
    nicht gezielt unterschiedliche Attribute haben will.
    Wird ein zusätzliches Schlüsselbild gebraucht, zieht man die Scrub-Leiste an den Punkt, wo es eingefügt werden soll. Dann
    klickt man auf die Schaltfläche „Schlüsselbild hinzufügen“. Anschließend werden die Attribute für das neue Schlüsselbild
    angepasst.

    Die Optionen von links nach rechts

    Die Videozeitachse kann vergrößert bzw. verkleinert werden

    Schlüsselbild hinzufügen
    Schlüsselbild entfernen
    Zum vorherigen Schlüsselbild gehen
    Schlüsselbilder umkehren
    Schlüsselbild nach links verschieben
    Schlüsselbild nach rechts verschieben
    Zum nächsten Schlüsselbild gehen

    Wenn man einen neuen Pfad definiert hat, kann man
    ihn mit Klick auf
    abspeichern.

    Nach Eingabe eines Pfadnamens und Auswahl einer Option landet er mit Klick auf „OK“ standardmäßig unter „Benutzerdefiniert“ bei den Pfaden und kann so immer wieder eingesetzt werden.

    Seite 36

    Helmut Hinterthür



  • Page 37

    MASKE UND CHROMA-KEY
    Mit dem Einfügen von Mediendateien (Videos, Fotos, Grafiken) in die Überlagerungsspur wird die Registerkarte „Attribut“
    der Optionentafel aktiviert (Optionspalette öffnen
    ). Der Clip wird in der Standardgröße eingefügt.

    Fügt man eine Maske zu einem Überlagerungsclip hinzu, wird er von einer Form überlagert.
    Das Anwenden eines Chroma-Keys macht eine bestimmte Farbe in einem Überlagerungsclip transparent und zeigt dort
    den Clip auf der Videospur als Hintergrund an. Die Option kommt dort zum Einsatz, wo der Clip keinen Alpha-Kanal hat,
    also nicht an bestimmten Stellen durchsichtig ist.
    Bei einem Klick auf die Schaltfläche „Maske & Chroma-Key“ öffnet sich dieses Dialogfeld.
    Um eine Maske anwenden zu können, muss
    „Überlagerungsoptionen anwenden“ aktiviert und in
    der Dropdown-Liste „Maskenbild“ ausgewählt sein.
    Mit einem Klick wird die Maske aktiviert.

    Bei diesem Beispiel wurde der Überlagerungsclip an den Bildschirm angepasst.
    Mit der Option „Transparenz“ kann die Transparenz der Form eingestellt werden.
    Selbst erstellte Maskenbilder können mit einem Klick auf das Plus-Zeichen neben den Masken
    importiert und mit dem Minus-Zeichen auch wieder entfernt werden. Um keine verfälschen
    Darstellungen zu erhalten, sollten selbsterstellte Masken auch in den Farben schwarz/weiß
    vorliegen. Falsche Grafikformate werden von VideoStudio automatisch umgewandelt.
    Einige interessante Masken findet man auch hier:
    „C:\Program Files (x86)\Corel\Corel VideoStudio Ultimate X6\EditingStyle\Image“
    „C:\Program Files (x86)\Corel\Corel VideoStudio Ultimate X6\Samples\vfxMask\MaskCF1“
    Seite 37

    Helmut Hinterthür



  • Page 38

    Bei einem Klick auf die Schaltfläche „Maske & Chroma-Key“ öffnet sich dieses Dialogfeld.
    Um Chroma-Key anwenden zu können, muss
    „Überlagerungsoptionen anwenden“ aktiviert und in
    der Dropdown-Liste „Chroma-Key“ ausgewählt sein.

    Unter der Option „Ähnlichkeit“ klickt man auf die Pipette, um damit in der kleinen Abbildung neben den Optionen die Farbe zu wählen, die als transparent gerendert
    werden soll. Dabei kann im Vorschaufenster sofort das
    Ergebnis kontrolliert werden.
    Auch in diesem Beispiel ist der freizustellende Farbbereich nicht einheitlich blau, sondern hat unterschiedliche Helligkeits- und Farbwerte. Um die auszugleichen,
    kann man die Farbähnlichkeit einstellen.
    Unter dem Dropdown-Pfeil befindet sich ein Schieberegler, mit dem man die Werte verändern kann oder man ändert sie mit Hilfe des Drehfeldes. Durch Hin- und Herschieben des
    Schiebereglers kann man meistens eine genaue Abstimmung vornehmen.
    Mit den Werten für Breite und Höhe lässt sich der Überlagerungsclip zuschneiden.

    Videospur

    Überlagerungsspur - An Bildschirm angepasst

    Ergebnis - Der blaue Himmel wurde freigestellt
    Mit der Option „Transparenz“ kann die
    Transparenz des Überlagerungsclips
    eingestellt werden.
    Wenn „Überlagerungsoptionen anwenden“
    nicht aktiviert ist, kann dem Überlagerungsclip mit der Option „Rand“ ein Rand hinzugefügt werden. Randdicke und
    Randfarbe sind wählbar.

    Seite 38

    Helmut Hinterthür



  • Page 39

    WELLENBEARBEITUNG
    Wellenbearbeitung ermöglicht, nachträglich zusätzliche Clips in die Videospur einzufügen, wobei andere Clips (einschließlich Freiräume) automatisch verschoben werden, um Platz auf der Zeitachse zu schaffen. Die Wellenbearbeitung beginnt
    nach dem Einfügepunkt. Man verwendet diesen Modus, um die ursprüngliche Synchronisationen der Spuren beizubehalten, wenn man zusätzliche Clips einfügt.
    Wellenbearbeitung funktioniert auch, wenn Clips entfernt werden.
    Zuerst muss die Wellenbearbeitung aktiviert werden.

    Man klickt auf das oberste Schlosssymbol, um
    die Tafel zu aktivieren und dann auf jedes
    Schloss der Spur, auf die man die Wellenbearbeitung anwenden will.
    aktiviert
    deaktiviert

    Anschließend zieht man den Clip, den man einfügen möchte, vom Archiv an die gewünschte Position in der Zeitachse.
    Sobald sich der neue Clip an seinem Platz befindet, werden alle Clips, die sich rechts davon befinden, nach rechts verschoben, während ihre relativen Spurpositionen zueinander sich nicht ändern. Voraussetzung natürlich: Bei allen Spuren
    wurde die Wellenbearbeitung aktiviert.

    Befindet sich ein Clip auch nur teilweise links vom eingefügten Clip, wird er nicht mitverschoben. Das kann
    zum Beispiel ein Musikclip sein, der am Anfang der Zeitachse eingefügt wurde.

    Seite 39

    Helmut Hinterthür



  • Page 40

    KAPITEL- UND EINSATZPUNKTE
    Kapitel- und Einsatzpunkte erleichtern die Navigation im Projekt und ermöglichen das genaue Platzieren zum Beispiel von
    Titeln und Kommentaren auf der Zeitachse.
    Kapitelpunkte werden als Menü-Kapitel beim erstellen eines DVD-Menüs erkannt.
    Links vom Zeitachsenlineal wählt man im „Kapitel-/Cue-Menü“ die Option „Kapitelpunkt“ aus. Danach bestimmt man mit dem Mauszeiger die Stelle, an der man
    einen Kapitelpunkt hinzufügen möchte. Ein Klick auf die Leiste unter dem Zeitachsenlineal fügt ein grünes Pfeilsymbol ein. Mit festgehaltener linker Maustaste
    lässt sich das Symbol verschieben, aber auch entfernen, indem man es nach unten
    zieht und die Maustaste loslässt.
    Alternativ kann man den Schieberegler der Zeitachse an die Position des Kapitelpunktes ziehen und dann auf „Kapitelpunkt hinzufügen/entfernen“ klicken.

    Das Kontextmenü des Zeitachsenlineals bietet neben anderen Optionen an, zum nächsten oder zum vorherigem Segment
    zu springen. Segment bedeutet: Clipanfang, Clipende, aber auch Kapitelpunkt und Einsatzpunkt.

    Um Kapitelpunkte zu bearbeiten, stehen im Menü „Einstellungen/Kapitelpunkt-Leiste“ mehrere Optionen zur Verfügung.

    Ein Beispiel dafür, dass die Kapitelpunkte beim
    Erstellen eines DVD-Menüs erkannt werden.

    Seite 40

    Helmut Hinterthür



  • Page 41

    Einsatzpunkte dienen als Markierungen, die das Anordnen von Medienclips in einem Projekt erleichtern.
    Links vom Zeitachsenlineal wählt man im „Kapitel-/Cue-Menü“ die Option „Einsatzpunkt“ aus. Danach bestimmt man mit dem Mauszeiger die Stelle, an der man
    einen Einsatzpunkt hinzufügen möchte. Ein Klick auf die Leiste unter dem Zeitachsenlineal fügt ein blaues Pfeilsymbol ein. Mit festgehaltener linker Maustaste
    lässt sich das Symbol verschieben, aber auch entfernen, indem man es nach unten zieht und die Maustaste loslässt.
    Alternativ kann man den Schieberegler der Zeitachse an die Position des Kapitelpunktes ziehen und dann auf „Einsatzpunkt hinzufügen/entfernen“ klicken.

    Anwendungsbeispiel

    Um Einsatzpunkte zu bearbeiten, stehen im Menü „Einstellungen/Einsatzpunkte-Manger“ mehrere Optionen zur Verfügung.

    Seite 41

    Helmut Hinterthür



  • Page 42

    FILTER

    Die Filter werden mit einem Klick auf das Symbol „Filter“

    angezeigt.

    Videofilter sind Effekte, die man auf einen Clip anwenden kann, um seinen Stil oder sein Erscheinungsbild zu ändern. Man
    kann beispielsweise den Farbabgleich des Clips verbessern oder ihn wie ein Gemälde aussehen lassen. Wenn man schon
    einmal mit Grafikprogrammen gearbeitet hat, kennt man sich mit dem Einsatz von Korrekturen und Filtern bereits aus.
    Auch wenn man zuerst von der Fülle der angebotenen Filter überfordert ist, sollte man sich intensiv damit beschäftigen.
    Oft gelingt eine Video oder ein Foto nicht optimal, dann kann man mit den Filtern erstaunliche Verbesserungen erreichen.
    Filter können allein oder in Kombination auf der Video-, Überlagerungs-, Titel- und Audiospur (Audiofilter) verwendet
    werden.
    Die Filter sind in der Galerie nach Verwendung sortiert.

    Corel liefert einige kostenlose Übergänge der Firmen NewBlue und proDAD mit, die viele Einstellmöglichkeiten mitbringen, aber zum Teil mit der etwas teureren Ultimate-Version geliefert werden.
    Um einen Videofilter auf einen Clip anzuwenden, zieht man ihn mit festgehaltener linker Maustaste auf den Clip.
    Dabei wird die Registerkarte „Attribut“ der Optionentafel aktiviert (Optionspalette öffnen
    ).

    Seite 42

    Helmut Hinterthür



  • Page 43

    Registerkarte Attribut
    Listet Filter auf, die auf einen Clip angewendet werden.
    Bei Deaktivierung der Option „Letzten Filter ersetzen“ können maximal fünf Filter auf einen
    Clip angewendet werden. Bei Aktivierung der Option „Letzten Filter ersetzen“ wird der vorhandene Filter durch einen neuen ersetzt.
    Mit einem Klick auf das Augensymbol links von der Filterbezeichnung können Filter ein- bzw.
    abgeschaltet werden. Beim Rendern werden nur aktivierte Filter berücksichtigt.
    Mit den Optionen rechts von den Filterbezeichnung kann man die Reihenfolge der Filter bestimmen oder sie löschen. Die Änderung der Reihenfolge kann sich auf das Ergebnis beim
    Rendern auswirken.
    Mit der Option „Clip verzerren“ kann man Größe und Proportionen des Clips verändern.
    Bei Aktivierung der Option „Clip verzerren“ können Rasterlinien angezeigt werden, die dabei
    helfen, Clips neu zu positionieren oder deren Größe zu ändern. Rasterlinienoptionen öffnen
    sich mit einem Klick auf das Symbol.
    Die Größe des markierten Clips lässt sich im
    Vorschaufenster proportional und nicht
    proportional mit den gelben Anfassern verändern.
    Ein Ziehen mit gedrückter linker Maustaste
    an den gelben Eckpunkten verändert die
    Größe proportional, ein Ziehen an den seitlichen Punkten nicht proportional. Durch
    Ziehen an den grünen Eckpunkten wird die
    Darstellung verzerrt.

    Mit der Maus lässt sich der Clip verschieben. Mit den Ausrichtungsoptionen im Kontextmenü (rechte Maustaste) des
    Vorschaufensters lassen sich Position und Größe genauer bestimmen.
    Um die Attribute des Videofilters anzupassen, klickt man auf „Filter anpassen“.
    Die verfügbaren Attribute hängen vom ausgewählten Filter ab.
    Grobe Einstellungen kann man aber auch schon vorab mit den Vorschlägen machen, die sich
    unter dem Dropdown-Pfeil verbergen.

    Seite 43

    Helmut Hinterthür



  • Page 44

    Originalansicht

    Vorschau nach Eingabe der geänderten Attribute

    Videofilter können auf verschiedene Weisen an eigene Bedürfnisse angepasst werden. Eine Möglichkeit ist das Hinzufügen von Schlüsselbildern zum Clip. Mit Schlüsselbildern legt man unterschiedliche Attribute und unterschiedliches Verhalten des Videofilters fest. Man kann flexibel angeben, welche Auswirkungen der Filter an jedem einzelnen Punkt des Clips
    haben soll. Die Intensität eines Effektes kann über die Länge des Clips variieren.

    Die Attribute der vorhandenen Schlüsselbilder am Anfang und am Ende des Clips sind standardmäßig oft verschieden.
    Werden die Attribute für das Schlüsselbild am Anfang verändert, sollten ggf. auch die am Ende angepasst werden, falls
    man nicht gezielt unterschiedliche Attribute haben will.
    Mit einem Mausklick auf das Schlüsselbild wird es aktiviert, damit man die entsprechenden Attribute eingeben kann.
    Wird ein zusätzliches Schlüsselbild gebraucht, zieht man die Scrub-Leiste an den
    Punkt, wo es eingefügt werden soll. Dann klickt man auf die Schaltfläche „Schlüsselbild hinzufügen“. Anschließend werden die Attribute für das neue Schlüsselbild angepasst.
    Mit einem Klick auf

    werden sie übernommen.

    Zeitachsensteuerelemente von links nach rechts
    Zum vorherigen Schlüsselbild gehen
    Schlüsselbild hinzufügen
    Schlüsselbild entfernen
    Schlüsselbilder umkehren
    Schlüsselbild nach links verschieben

    Seite 44

    Schlüsselbild nach rechts verschieben
    Zum nächsten Schlüsselbild gehen
    Einblenden
    Ausblenden

    Helmut Hinterthür



  • Page 45

    Mit einem Klick auf diese Optionen kann man durch die Zeitachse navigieren: Zum ersten bzw. letzten Schlüsselbild gehen
    oder die Scrub-Leiste um ein Bild nach links bzw. rechts verschieben.
    An der rechten Seite der Zeitachse stehen noch diese Optionen zur Verfügung:
    Die Wiedergabe starten, um die gemachten Änderungen zu kontrollieren.
    Die Wiedergabegeschwindigkeit bestimmen

    Gerät aktivieren - Wenn diese Option aktiviert ist, können die Änderungen nicht nur in der Vorschau des Clips,
    sondern auch im Vorschaufenster des Programms kontrolliert werden.
    Gerät wechseln - Wenn das Gerät aktiviert ist, kann die Kontrolle auch auf einem
    extern angeschlossenen Gerät erfolgen, zum Beispiel auf einem TV-Monitor.

    Mit einem Klick auf die Minus- bzw. Plusschaltfläche kann man die Zeitachse vergrößern oder verkleinern, um Schlüsselbilder präzise einzufügen.

    Die von der Firma NewBlue bereitgestellten Filter haben ein anderes Format.
    Bevor man verschiedene Einstellmöglichkeiten ausprobiert, sollte man die
    bereitgestellten Vorschläge ausprobieren
    und dann ggf. anpassen.
    Auch hier bitte darauf achten, dass die
    Schlüsselbilder meist mit unterschiedlichen Attributen belegt sind.
    Ansonsten muss hier auf die Hilfe verwiesen werden, die man mit einem Klick
    auf
    aufrufen kann.

    Seite 45

    Helmut Hinterthür



  • Page 46

    COLORFAST UND FARBKORREKTUR
    Der Filter „ColorFast“ von NewBlue lässt betreffs Farbkorrekturen kaum Wünsche offen. Auch
    hier gibt es wieder unzählige Einstellmöglichkeiten, doch helfen die bereitgestellten Vorschläge
    sehr oft weiter. Hilfe findet man mit einem Klick auf

    Zum Thema Farbkorrektur gehört aber auch die Option
    „Farbkorrektur“, die man auf den Optionentafeln „Video“
    und „Foto“ findet.

    Bei einem Klick auf
    öffnet sich diese Optionentafel.

    Seite 46

    Helmut Hinterthür



  • Page 47

    Es kann vorkommen, dass ein von Glühlampen oder Neonröhren beleuchtetes Objekt in einem Foto- oder Videoclip Farbverfälschungen aufweist. Um ein natürliches Erscheinungsbild zu erzielen, muss im Bild ein Referenzpunkt festgelegt werden, der die Farbe Weiß repräsentiert. Dafür stehen nach Aktivierung des Weißabgleichs verschiedene Optionen zur Verfügung:
    Automatisch - Hiermit wird automatisch der Weißpunkt gewählt, der gut auf die Gesamtfarbe
    abgestimmt ist.
    Farbe auswählen - Hiermit kann man den Weißpunkt manuell wählen, indem man mit dem
    Pipettenwerkzeug im Vorschaufenster einen Referenzbereich anklickt, der weiß oder annähernd weiß sein sollte. Eine zusätzliche kleine Vorschau lässt sich mit der Option „Vorschau“
    aktivieren.

    Voreinstellungen für den Weißabgleich - Hiermit wird der Weißpunkt automatisch je nach Lichtoder Wetterverhältnissen gewählt.
    Temperatur - Durch direkte Eingabe oder mit Hilfe des Drehfeldes kann man die Farbtemperatur in
    Kelvin (K) eingeben.
    Automatische Tonanpassung - Nach Aktivierung der Option kann man unter dem DropdownPfeil Einstellungen für die Tonwerte auswählen.

    Einstellen von Farbe und Helligkeit - Mit den Schiebereglern werden die Werte für
    Farbton - Sättigung - Helligkeit - Kontrast - Gamma eingestellt.
    Mit einem Doppelklick auf einen der Regler oder mit Klick auf
    werden die Regler auf Standardwerte zurückgesetzt.

    Seite 47

    Helmut Hinterthür



  • Page 48

    SCHWENKEN UND ZOOMEN
    Auf der Optionentafel „Foto“ findet man die Option „Schwenken und Zoomen“. Diese Option
    ist fast identisch mit dem Filter „Schwenken und Zoomen von Video“. Schwenken und Zoomen
    wird auf Fotos angewendet, um das Schwenken und Zoomen einer Videokamera zu simulieren.
    Um die Attribute des Videofilters anzupassen, klickt man auf „Anpassen“.
    Grobe Einstellungen kann man aber auch schon vorab mit den Vorschlägen machen, die sich
    unter dem Dropdown-Pfeil verbergen.

    Diese Optionen einschließlich Schlüsselbilder wurden bereits beim Thema „Filter“ besprochen.
    Die Fadenkreuze im Originalfenster kennzeichnen die Schlüsselbilder des Bildclips,
    deren Einstellungen angepasst werden
    können, um den Schwenk- und Zoomeffekt
    zu erzeugen.
    Schlüsselbild Ende
    Schlüsselbild Anfang

    Seite 48

    Helmut Hinterthür



  • Page 49

    Mit einem Klick auf ein Fadenkreuz oder direkt auf das Schlüsselbild wird das entsprechende Schlüsselbild aktiviert. Mit
    festgehaltener linker Maustaste kann man mit dem Fadenkreuz den gesamten Bereich verschieben und anschließend
    anpassen. Das Ergebnis wird im Vorschaufenster kontrolliert.
    Unter „Optionen“ wird das Vergrößerungsverhältnis angepasst
    und mit dem Anker das Markierungsfeld des aktivierten Schlüsselbildes auf feste Positionen verschoben. Wenn man einen Einblenden- Ausblendeneffekt anwenden will, erhöht man die Transparenz. Das Bild wird in die Hintergrundfarbe überblendet, die unter
    „Hintergrundfarbe“ mit Hilfe der Pipette oder des Farbfeldes (Mausklick) ausgewählt wurde.
    Wenn man einen festen Bereich vergrößern oder verkleinern möchte, ohne das Bild auf eine neue
    Position zu schwenken, dann aktiviert man die Option „Kein Schwenken“.

    Bei Aktivierung der Option „Rasterlinien“ können Rasterlinien angezeigt werden, die dabei helfen, beim Verschieben des
    Fadenkreuzes mit der Maus genaue Positionen zu finden (Rastergröße - An Raster ausrichten).
    Um zusätzliche Effekte zu erzeugen, können wie bei allen Filtern natürlich auch hier zusätzliche Schlüsselbilder eingesetzt
    werden.
    Wird ein zusätzliches Schlüsselbild gebraucht, zieht man die Scrub-Leiste an den
    Punkt, wo es eingefügt werden soll. Dann klickt man auf die Schaltfläche „Schlüsselbild hinzufügen“. Anschließend werden die Attribute für das neue Schlüsselbild angepasst.

    ....und nicht vergessen: Das Ergebnis immer wieder kontrollieren, bevor man mit
    die Einstellungen übernimmt.

    Seite 49

    Helmut Hinterthür



  • Page 50

    AUSGEBEN - VIDEODATEI ERSTELLEN

    Wenn man in der Schrittetafel auf „Ausgeben“ klickt, hat
    man Zugriff auf die Optionentafel „Freigeben“ mit der
    Option „Videodatei erstellen“.

    Ein Klick darauf öffnet ein Listenfeld mit Vorlagen zum Erstellen einer Videodatei. Man kann
    zwischen einer Vielzahl an Dateiformaten und Videoeinstellungen wählen.
    Hier können aber nur die Erfahrungen eingebracht werden, die mit dem Camcorder
    Panasonic HDC-TM900 und dem Aufnahmeformat AVCHD gemacht wurden.
    Es geht darum, Videos in SD (Standard Definition) mit einer Auflösung von 720x576 Pixeln
    oder in HD (High Definition) mit einer Auflösung von 1920x1080 Pixeln zu rendern.
    Diese Videos sollen die Basis für die Erstellung einer Video-DVD oder einer Blu-Ray Disk sein
    bzw. sollen auf ein Videoportal wie YouTube hochgeladen werden.

    Es bietet sich als erstes an, die Option „Gleich wie erster Videoclip“ zu wählen, da die Eigenschaften des Clips vom Programm erkannt werden.
    Nach dem Klick auf „Gleich wie erster Videoclip“ öffnet sich das Dialogfeld „Videodatei erstellen“, in dem man den Speicherort und den Dateinamen bestimmen kann. Die Eigenschaften des Videos können nochmal kontrolliert werden.
    Videoclip Standard Definition - Auflösung 720x576

    Seite 50

    Videoclip High Definition - Auflösung 1920x1080

    Helmut Hinterthür



  • Page 51

    Weitere Einstellungen verbergen sich unter „Optionen“.
    • Gesamtes Projekt – Vorschaubereich
    Das gesamte Projekt oder einen bestehenden Vorschaubereich rendern
    • Datei nach Erstellung wiedergeben
    Das Video nach dem Rendern sofort wiedergeben
    • SmartRender durchführen
    Video Studio erkennt, ob ein Teil des Projektes bereits gerendert wurde.
    Dieser Teil braucht nicht noch einmal gerendert werden.
    • Rendern nichtquadratischer Pixel durchführen
    Im Allgemeinen entspricht das quadratische Pixel dem Seitenverhältnis von Computerbildschirmen, das nichtquadratische
    Pixel ist am besten für das Ansehen auf einem Fernsehbildschirm geeignet.
    • Videodatei mit bestimmter Dauer erstellen
    Man wählt diese Option, um die Dauer der zu erstellenden Videodatei zu bestimmen. Das ist hilfreich, wenn das Filmprojekt sehr lang ist und die Kapazität einer DVD überschreitet. VideoStudio gibt das Projekt dann als mehrere Videodateien
    aus.
    • 3D-Simulator
    Diese Option ist verfügbar, wenn die Zeitachse 2D-Medienclips enthält, die als 3D simuliert werden können. Das ist kein
    echtes 3D und kann deshalb nicht empfohlen werden. Nähere Angaben dazu im Benutzerhandbuch von VideoStudio.
    Nach dem Kontrollieren der Einstellungen wird mit einem Klick auf

    das Rendern der Videodatei eingeleitet.

    Besteht das Projekt aus unterschiedlichen Videos im MPEG-Format, dann analysiert die
    Funktion „MPEG-Optimierung“ das Projekt und ermittelt optimale Einstellungen.
    Diese Funktion wird aber nur angezeigt, wenn im Menü „Einstellungen/Einstellungen“ auf der
    Registerkarte „Allgemein“ die Option „Dialogfeld für MPEG-Optimierung zeigen“ aktiviert ist.
    Nach dem Klick auf „MPEG-Optimierung“ öffnet sich das Dialogfeld „MPEG-Optimierung“.

    Das Programm schlägt die optimalen Projekteinstellungen für die Ausgabe vor.

    Alternativ kann man die gewünschte Größe der
    Ausgabendatei eingeben. Die Einstellungen
    passen sich automatisch der gewünschten Größe an.
    Mit einem Klick auf „Akzeptieren“ werden die
    Einstellungen für das Erstellen der Videodatei
    übernommen.

    Seite 51

    Helmut Hinterthür



  • Page 52

    Während es bei den Standardvorlagen nur wenige Möglichkeiten gibt, die Einstellungen zu
    verändern, sieht das bei der Option „Benutzerdefiniert“ anders aus. Es stehen viele Dateitypen zur Auswahl. Unter „Optionen“ gibt es zahlreiche Speicheroptionen, die sich natürlich je
    nach Dateityp unterscheiden.

    Wenn man für sich die optimalen Einstellungen gefunden hat, sollte man sich eine eigene Vorlage zum
    Erstellen einer Videodatei basteln. Dazu ruft man im
    Menü „Einstellungen“ die Option „Filmerstellungsvorlagen-Manager“ auf.
    Mit Klick auf „Neu“ wird die Vorlage angelegt, unter
    „Bearbeiten“ kann man die Speicheroptionen nachträglich noch ändern. Nach einem Klick auf „Schließen“
    erscheint die neue Vorlage auf dem VorlagenListenfeld.
    Warum macht es Sinn, eine Videodatei zu erstellen, obwohl das Ergebnis der Videobearbeitung doch eine Video-DVD oder einer Blu-Ray Disk sein soll? Man kann die Disk doch auch
    von der Zeitachse aus direkt brennen.
    Bevor es ans Brennen geht, sollte man sicher sein, das das Video genau unseren Vorstellungen entspricht und keine Fehler enthält.

    Seite 52

    Helmut Hinterthür



  • Page 53

    AUSGEBEN - AUDIODATEI ERSTELLEN

    Wenn man in der Schrittetafel auf „Ausgeben“ klickt, hat
    man Zugriff auf die Optionentafel „Freigeben“ mit der
    Option „Audiodatei erstellen“.
    Um eine Audiodatei aus dem Audiosegment einer oder
    mehrerer Videodateien zu erstellen, klickt man auf
    „Audiodatei erstellen“. Die Videodateien müssen sich auf
    der Zeitachse befinden.
    Es öffnet sich das Dialogfeld „Audiodatei erstellen“, in dem
    man den Speicherort und den Dateinamen bestimmen kann.
    Unter „Dateityp“ stehen verschiedene Audioformate zur
    Verfügung, unter „Optionen“ findet man die entsprechenden Audio-Speicheroptionen. Mit einem Klick auf „Speichern“ wird die Audiodatei erstellt.

    AUSGEBEN - DISK ERSTELLEN

    Wenn man in der Schrittetafel auf „Ausgeben“ klickt, hat
    man Zugriff auf die Optionentafel „Freigeben“ mit der
    Option „Disk erstellen“.
    Diese Option ruft den Disk-Authoring-Assistenten auf. Mit
    dieser Software wird das Projekt oder die fertig gerenderte
    Videodatei im Format DVD, AVCHD, Blu-ray oder BD-J ausgegeben. Der Export auf eine SD-Karte ist ebenfalls möglich.

    Wie bereits erwähnt, kann man die Disk auch direkt von der Zeitachse aus brennen. Bevor es aber ans Brennen geht,
    sollte man sicher sein, das das Video genau unseren Vorstellungen entspricht und keine Fehler enthält. Deshalb wird in
    diesem Beispiel davon ausgegangen, das unter dem Menü „Datei“ ein neues Projekt gestartet und die fertige Videodatei
    im Disk-Authoring-Assistenten eingebunden wird.
    Seite 53

    Helmut Hinterthür



  • Page 54

    MEDIUM HINZUFÜGEN
    Mit einem Klick auf „DVD“ öffnet sich das Dialogfeld des Disk-Authoring-Assistenten mit der Registerkarte „Medium hinzufügen“.

    Sollte ein Projekt auf der Zeitachse
    existieren, wird es automatisch erkannt
    und angezeigt.
    Da aber in diesem Beispiel auf der Zeitachse kein Projekt vorhanden ist, weil zur
    Kontrolle bereits eine Videodatei gespeichert wurde, müssen eine oder mehrere
    Videodateien hinzugefügt werden.
    Das geschieht mit einem Klick auf „Videodatei hinzufügen“.

    Es öffnet sich das Dialogfeld „Videodatei öffnen“. Eine oder mehrere
    Videodateien werden markiert und
    mit „Öffnen“ hinzugefügt.

    Sobald man mit dem Positionsschieberegler ein anderes Bild im Video bestimmt hat, kann die Miniatur mit der
    Kontextmenü-Option „Miniatur ändern“
    geändert werden. Das wirkt sich später
    auch auf die Anzeige im Disk-Menü aus.
    vorher

    nachher

    Mit Hilfe des Positionsschiebereglers und der Navigationstafel kann man die Videos nochmal kontrollieren und ggf. sogar
    noch zuschneiden.

    Seite 54

    Helmut Hinterthür



  • Page 55

    In der Statusleiste wird angezeigt, ob die Videos bei den gewählten Einstellungen auch Platz auf der DVD haben

    Falls man eine Disk mit nur einem Video erstellt, sollte man nicht die Option „Ersten Clip als Einführungs-Video verwenden“ aktivieren, wenn man auch noch Menüs erstellen möchte.
    Sollte es erforderlich sein, können von einem großen Video ein Untermenü mit mehreren Kapiteln erstellt werden. Das
    macht aber nur Sinn, wenn man in diesem Video mit dem Disk-Menü verschiedene Stellen anspringen will. In diesem
    Beispiel wurden drei Videos importiert, die sowieso automatisch ins Disk-Menü übernommen werden.
    Für die Kapitel ist die Option „Kapitel hinzufügen/bearbeiten“ zuständig.
    Es öffnet sich das Dialogfenster „Kapitel hinzufügen/bearbeiten.
    Um ein Kapitel hinzuzufügen, muss man
    mit dem Positionsschieberegler die
    Stelle im Video bestimmen, an der ein
    Kapitel erstellt werden soll. Dann ist
    auch die Option „Kapitel hinzufügen“
    aktiviert.

    Mit einem Klick darauf wird eine Miniatur des Kapitels unten angezeigt.

    Die Option „Kapitel automatisch hinzufügen“ kann nicht empfohlen werden. Da geht jegliche Kontrolle verloren.
    Kapitel können wieder entfernt werden, indem man auf die entsprechende Miniatur und anschließend auf „Kapitel entfernen“ klickt bzw. man entfernt alle Kapitel mit einem Klick auf „Alle Kapitel entfernen“.
    Wenn man die Kapitel eingerichtet hat, wird das Dialogfenster mit einem Klick auf „OK“ geschlossen.
    Um ein Disk-Menü zu erstellen, muss die Option „Menü erstellen“ aktiviert sein.
    Ein oder mehrere importierte Videos sowie ein ggf. erstelltes Untermenü mit
    Kapiteln werden dann in das Disk-Menü aufgenommen.
    Das Menü wird vom DVD-Player angezeigt und die Videos können von dort aus
    gestartet werden.
    Mit Hilfe eines Disk-Menüs kann man bequem durch die Inhalte einer Disk navigieren.
    Beinhaltet die Disk aber nur ein Video, kann man genauso gut auch ohne Menü auskommen.
    Diese Einstellungen werden später vor dem Brennen der DVD besprochen. Um anschließend das Disk-Menü zu bearbeiten,
    klickt man auf „Weiter“.

    Seite 55

    Helmut Hinterthür



  • Page 56

    MENÜ UND VORSCHAU
    Es öffnet sich das Dialogfenster „Menü und Vorschau“ mit der Registerkarte „Galerie“.
    In der Registerkarte „Galerie“ kann man
    verschiedene Menüvorlagen mit einem
    Mausklick auswählen, die dann jeweils
    im rechten Fenster angezeigt werden.
    Weitere Menüvorlagen stehen im Listenfeld „Miniaturansicht-Menüs“ zur Verfügung.

    Zusätzliche Menüvorlagen kann man bei Corel kostenlos herunterladen, wenn man auf das Symbol „Hilfe und Produktinformationen“ klickt.
    Es öffnet sich das Dialogfeld „Corel Guide“. Die Registerkarte „Möglichkeiten erweitern“ bietet „Menüpaket“ und „Menu
    pack 2“ zum Herunterladen und Installieren an.

    Wenn man auf die Überschrift einen Doppelklick macht, kann
    man den Text ändern. Mit einem Klick in das Menü verlässt man
    diesen Modus wieder.
    So ändert man auch die Beschreibung unter jeder Miniatur.
    Mit der Maus oder mit den Pfeiltasten lassen sich Menüüberschrift, Beschreibung und Miniatur beliebig verschieben.

    Das Kontextmenü (rechte Maustaste) von Seite, Menüüberschrift, Beschreibung und Miniatur stellt weitere Optionen zur
    Verfügung, die jeweils auf das Objekt abgestimmt sind.

    Seite 56

    Helmut Hinterthür



  • Page 57

    Die Größe der markierten Miniatur lässt sich proportional und nicht proportional mit den gelben Anfassern verändern.
    Ein Ziehen mit gedrückter linker Maustaste an den gelben Eckpunkten verändert die Größe proportional, ein Ziehen an den seitlichen Punkten nicht proportional.
    Durch Ziehen an den grünen Eckpunkten wird die Darstellung verzerrt.
    Durch Ziehen am pinkfarbenen Kreis wird das Objekt gedreht.

    Schriftattribute
    Bearbeiten
    Ausrichten

    Anordnen
    Rasterlinie zeigen
    Am Raster ausrichten
    Formeigenschaften kopieren
    Formeigenschaften einfügen
    Auf 0-Grad-Winkel einstellen
    Objektverzerrung entfernen
    Objekt ausblenden
    Objekt-Transparenz einstellen
    Diese Szenenminiatur ändern

    Ausgewählte Objekte zurücksetzen
    Diese Seite zurücksetzen

    Schriftart – Schriftschnitt – Schriftgrad ändern.
    Text ändern.
    Diese Option wird erst aktiv, wenn mehrere Objekte markiert werden. Mehrere
    Objekte wählt man durch gleichzeitiges Drücken der Taste „STRG“ aus. Alle Ausrichtungsoptionen findet man im Benutzerhandbuch auf Seite 199.
    Menüobjekte in der Z-Reihenfolge anordnen.
    Es werden Rasterlinien angezeigt, die dabei helfen, die Objekte zu positionieren.
    Objekte werden beim Ziehen an der nächsten Rasterlinie ausgerichtet.
    Es werden Formeigenschaften der Objekte wie Breite, Höhe, Drehwinkel, Verzerrung, Transparenz, Schatten und Glanzlichter kopiert.
    Nach dem Kopieren werden die kopierten Formeigenschaften bei einem andern
    Objekt eingefügt.
    Gedrehte Objekte werden auf 0-Grad zurückgesetzt.
    Verzerrte Objekte werden auf den ursprünglichen Zustand zurückgesetzt.
    Das Objekt wird ausgeblendet, aber nicht gelöscht.
    Die Transparenz des Objektes kann eingestellt werden.
    Oft ist eine Miniatur schwarz, weil das Video einen schwarzen Anfangsclip hat.
    Mit dieser Option kann man ein Bild aus dem Video auswählen.

    Falls gemachte Veränderungen nicht zufriedenstellend sind, kann man das Objekt auf den ursprünglichen Zustand zurücksetzen.
    Die Seite wird auf die Standardeinstellungen zurückgesetzt.

    In der Registerkarte „Bearbeiten“ des Dialogfensters „Menü und Vorschau“ kann man das Menü nach Bedarf gestalten.

    Seite 57

    Helmut Hinterthür



  • Page 58

    Audioeigenschaften einstellen

    Die Musik anhören, eventuell zuschneiden und Einblendung/Ausblendung bestimmen.

    Hintergrundmusik

    Eine Hintergrundmusik für das Menü wählen oder löschen.

    Bewegungsmenü

    Einstellen, ob in der Videominiatur das Video abgespielt wird und wie lange.

    Hintergrundbild/-video

    Ein Hintergrundbild oder ein Hintergrundvideo für das Menü auswählen.

    Schriftart-Einstellungen

    Bei markierter Menüüberschrift bzw. Beschreibung können auch hier Einstellungen der
    Schrift vorgenommen werden.

    Layout-Einstellungen

    Festlegen, ob die Einstellungen für alle Seiten des Menüs gelten bzw. ob die Einstellungen
    wieder zurückgesetzt werden sollen.

    Erweiterte Einstellungen

    Festlegen, ob ein Titelmenü hinzugefügt oder ein Kapitelmenü erstellt werden soll und ob
    Miniaturnummern angezeigt werden.

    Bewegungspfad anwenden

    Menü in
    Menüeingangseffekt einstellen.
    Menü aus
    Menüausgangseffekt einstellen.

    Seite 58

    Helmut Hinterthür



  • Page 59

    Bei einem Klick auf die Option

    öffnet sich das Dialogfeld „Menü benutzerdefinieren“.

    Hintergrundmusik einstellen - Ermöglicht die Auswahl einer Audiodatei, die als Hintergrundmusik verwendet wird.
    Hintergrund einstellen - Ermöglicht die Auswahl einer Bild- bzw. Videodatei, die als Hintergrundbild bzw. Hintergrundvideo verwendet wird.
    Schriftart-Einstellungen - Ermöglicht das Anwenden von Textattributen.
    Schwenken und Zoomen - Ermöglicht das Anwenden von Schwenk- und Zoomeffekten.
    Bewegungsfilter - Ermöglicht das Anwenden von Bewegungseffekten.
    Menü In/Menü Aus - Ermöglicht das Anwenden von Menübewegungseffekten.

    Es können auch die Rahmen der Miniaturen verändert, die Navigationsschaltflächen angepasst und die Anordnung der
    Miniaturen bestimmt werden.
    Die zur Verfügung stehenden Optionen
    variieren je nach ausgesuchter
    Mernüvorlage.
    Mit einem Klick auf
    werden die Einstellungen
    übernommen.

    Seite 59

    Helmut Hinterthür



  • Page 60

    Es hat sich herausgestellt, dass alle Optionen genutzt werden sollten, bevor die
    Menüvorlage geändert wurde. Sich überlappende Miniaturen können zum Absturz des
    Programms führen.

    In diesem Beispiel wurden am Anfang für das erste Video Kapitel hinzugefügt. Unterhalb des Vorschaufensters kann deshalb zwischen Hauptmenü und Kapitelmenü gewählt werden.

    Unterhalb des Vorschaufensters befinden sich weitere Optionen:

    Es wird ein zusätzliches Menü hinzugefügt, das Kommentare zum Video enthalten kann.
    Doch wer braucht das ?

    Deshalb gibt es dafür auch gleich die Option, um es wieder zu löschen :-)

    Ruft das Dialogfeld „Öffnen“ auf, um Coral-Dekorationen oder sonstige Grafiken
    einzufügen.

    Es wird ein neues Textfeld eingefügt.

    Seite 60

    Helmut Hinterthür



  • Page 61

    Mit einem Klick auf „Vorschau“ kann man jetzt einen Blick auf das fertige Disk-Menü werfen,
    bevor man die Disk brennt.

    Dann einfach auf Wiedergabe klicken, um das (die) Video (s) abzuspielen und das Auswahlmenü
    zu testen. Die Steuerelemente zur Wiedergabe können wie eine Fernbedienung eines DVDPlayers verwendet werden.

    Die Schaltfläche „Zurück“ ruft wieder das Dialogfeld „Menü und Vorschau“ auf, um ggf. noch Änderungen vorzunehmen.

    Seite 61

    Helmut Hinterthür



  • Page 62

    AUSGABE
    Ist die Kontrolle des Disk-Menüs zur Zufriedenheit ausgefallen, wird auf
    gabe aufzurufen.

    geklickt, um das Dialogfeld „Aus-

    Bevor die Disk gebrannt wird, sollten folgende Optionen Beachtung finden:

    Unter „Disk-Brenner“ stehen diese Optionen zur Verfügung:
    Das Label der DVD kann geändert werden, also der DVD einen Namen geben - Das Brennlaufwerk wird erkannt bzw. kann
    bei mehreren Laufwerken ausgewählt werden, sobald eine leere DVD eingelegt wird - Man kann die Anzahl der zu brennenden Kopien bestimmen und der Disk-Typ wird angezeigt.

    Jetzt kann man entscheiden, ob das Projekt sofort auf eine Video-DVD gebrannt wird oder erst mal ein Ordner auf der Festplatte erstellt wird. Dieser Ordner hat bei einer Video-DVD immer die Bezeichnung „VIDEO_TS“ und enthält alle für die
    Video-DVD wichtigen Dateien.
    Optionen „DVD+VR“ und „DVD-VR“: Der Inhalt einer mit diesen Formaten gebrannten Disk kann beliebig verändert werden,
    ist allerdings nur auf VR-kompatiblen Abspielgeräten abspielbar.

    Seite 62

    Helmut Hinterthür



  • Page 63

    Zuerst einen Ordner mit der Bezeichnung „VIDEO_TS“ auf der Festplatte zu erstellen hat folgenden Vorteil:
    Man kann die DVD mit einem Software-DVD-Player testen, bevor man sie brennt. Wenn man mit dem Ergebnis zufrieden ist,
    brennt man die DVD mit einem Brennprogramm, das Video-DVDs brennen kann wie Nero oder Ashampoo Burning Studio.
    Videostudio bietet auch die Möglichkeit an, ein Disk-Image auf der Festplatte zu erstellen. Diese Datei hat die Endung *.iso.
    Es wird eine Datei gespeichert, in der der gesamte Inhalt und die Dateistruktur einer Disk gespeichert sind. Wenn mehrere
    DVDs gebrannt werden müssen, sollte man mit so einer Datei arbeiten. Die oben genannten Brennprogramme und viele
    andere können damit umgehen. Aus der ISO-Datei wird dabei eine Video-DVD erstellt.

    Mit der Option „Audio normalisieren“ kann man bei Videos unregelmäßige Audiopegel bei der Wiedergabe verhindern.
    Besser ist natürlich, vorher im Projekt die Audiopegel optimal anzupassen :-)

    Es wird der benötigte bzw. verfügbare Speicherplatz angezeigt. Temporäre Dateien können aus dem Arbeitsordner entfernt
    werden.
    Bevor es nun aber ans Brennen geht, müssen jetzt noch diese Einstellungen besprochen werden:

    Einstellungen und Optionen - Registerkarten „Allgemein“ und „Erweitert“
    Alle Bestätigungs-Dialogfelder wieder einrichten

    Wenn man zum Beispiel so eine Mitteilung deaktiviert hat, weil sie nicht
    immer wieder angezeigt werden soll, können mit dieser Option solche Anzeigen wieder aktiviert werden.
    Arbeitsordner
    Den Arbeitsordner auswählen, in dem das fertiggestellte Menü-Projekt gespeichert wird.

    Maximal 30-MB-Menüs für Set-Top-DVD Recorder
    Man wählt diese Option, um die maximale Dateigröße für DVD-Menüs auf
    30 MB einzustellen, um die DVD mit Set-Top-DVD Recordern (DVD+VR)
    kompatibel zu machen.
    Indexdatei für MPEG-Suche erstellen
    Verbessert das Echtzeit-Vorschauresultat bei Verwendung des Positionsschiebereglers. Diese Option bezieht sich nur auf Dateien des
    Formats MPEG-1 und MPEG-2.
    NTSC/PAL-sichere Farbe
    Verwendet videofreundliche Farben, um die Anzeigequalität der Menüs auf
    jedem Fernsehsystem sicherzustellen.

    Seite 63

    Helmut Hinterthür



  • Page 64

    Einstellungen und Optionen - Diskvorlagen-Manager
    Im Diskvorlagen-Manager werden bestehend Vorlagen für die Diskerstellung bearbeitet oder neu erstellt .

    Projekteinstellungen
    Unter „Projekteinstellungen“ werden die Einstellungen für das aktuelle Projekt ausgewählt .
    MPEG-Einstellungen ändern
    Man kann Standard-Speicher-optionen
    auswählen oder unter „Benutzerdefinieren“ ändern.

    Seitenverhältnis anzeigen
    Es wird die Ausgabeanzeige des Projekts ausgewählt. VideoStudio
    unterstützt das normale 4:3- und das 16:9-Breitbildschirm-Seitenverhältnis für Videos und Menüs.
    Feldtyp
    Der Feldtyp wird durch die StandardSpeicheroptionen vorgegeben.

    Kompatible MPEG-Dateien nicht umwandeln
    Man wählt diese Option, um MPEG-Dateien, die bereits mit dem ausgewählten MPEG-Format kompatibel sind, nicht neu zu
    rendern.
    X-Disc-Unterstützung
    Bindet Extended-Disc kompatible Dateien (XDVD, XVCD, XSVCD) in das Projekt ein.

    Seite 64

    Helmut Hinterthür



  • Page 65

    Zwei-Pass-Umwandlung
    Verbessert die Qualität der Videoausgabe, indem vor dem Kodieren die Videodaten analysiert werden.
    Automatisches Ausblenden bei erster Menüwiedergabe:
    Man wählt diese Option, um automatisch vom ersten wiedergegebenen Clip zum Menü zu wechseln.

    Alle Clips vor dem Menü wiedergeben
    Man wählt diese Option, um zunächst alle Videos wiederzugeben und dann das Menü anzuzeigen.

    Automatisch wiederholen, wenn Disk-Wiedergabe endet
    Die Wiedergabe der Disk wird nach dem Ende der Wiedergabe automatisch wiederholt.
    Clipwiedergabe
    Man bestimmt, ob man nach der Wiedergabe des ersten Clips mit der Wiedergabe des nächsten Clips fortfährt oder zum
    Menü zurückkehrt.
    Diese Option ist deaktiviert, wenn „Automatisch wiederholen, wenn Disk-Wiedergabe endet“ aktiviert ist.

    Seitenverhältnis ändern
    Hier kann das Seitenverhältnis des Videos geändert werden (4:3 oder 16:9)

    Disk-Label basierend auf aktuellem Projekt ausdrucken

    Mit Hilfe dieses Dialogfeldes können
    CD und DVD Etiketten und Hüllen
    erstellt und gedruckt werden.
    Umfangreiche Optionen helfen bei
    der Gestaltung, die hier leider nicht
    alle besprochen werden können.
    Weitere Informationen findet man
    im Benutzerhandbuch auf Seite
    208.
    Ähnliche Programme liegen oft
    auch Brennprogrammen wie Nero
    und Burning Studio sowie Druckern
    bei.

    Seite 65

    Helmut Hinterthür



  • Page 66

    Weitere Brenn-Einstellungen
    Eine Möglichkeit, nochmal zum Vorschau-Schritt zurück zu gehen

    Eventuell bestehende Disk-Daten löschen (wiederbeschreibbare DVD)

    Startet das Brennen bzw. das Erstellen von DVD-Ordnern oder eines Disc-Images

    AUSGEBEN - AUF MOBILGERÄT AUSGEBEN

    Wenn man in der Schrittetafel auf „Ausgeben“ klickt, hat
    man Zugriff auf die Optionentafel „Freigeben“ mit der
    Option „Auf Mobilgerät ausgeben“.

    Ein Klick darauf öffnet ein Listenfeld mit Vorlagen zum Erstellen von Videodateien, die
    auf einem externen Gerät verwendet werden können wie iPhone, iPad, iPod Classic, iPod
    Touch, Sony PSP, Pocket PC, Smartphone, Nokia-Mobiltelefon, Windows Mobile-Gerät
    und SD-Karte.
    Ein weiterer Klick auf eine der Vorlagen öffnet das Dialogfeld „Mediendatei auf Festplatte bzw. externem Gerät speichern“.

    Die zu exportierende Videodatei muss auf der Zeitachse
    liegen. Es wird der Dateiname und unter „Einstellungen“
    der Speicherort festgelegt. Mit Klick auf „OK“ startet den
    Export.
    Ein am PC angeschlossenes Smartphone wurde leider nicht
    erkannt.

    Seite 66

    Helmut Hinterthür



  • Page 67

    AUSGEBEN - PROJEKTWIEDERGABE

    Wenn man in der Schrittetafel auf „Ausgeben“
    klickt, hat man Zugriff auf die Optionentafel
    „Freigeben“ mit der Option „Projektwiedergabe“.

    Bei der Projektwiedergabe wird der Bildschirm gelöscht und das
    ganze Projekt oder ein Teil davon auf dem Bildschirm vor schwarzem Hintergrund ausgegeben. Man kann das Projekt auch auf Band
    ausgeben, falls ein DV-Camcorder angeschlossen ist und eine DVVorlage für das Projekt verwendet wurde.

    Die Art und Weise, wie das Video wiedergegeben wird, hängt von
    der Option „Wiedergabe“ ab, die man unter dem Menü
    „Einstellugen/Einstellungen/Registerkarte Allgemein“
    ausgewählt hat.
    Weitere Informationen im Benutzerhandbuch auf Seite 210.

    AUSGEBEN - DV-AUFNAHME, HDV-AUFNAHME, INS INTERNET HOCHLADEN

    Wenn man in der Schrittetafel auf „Ausgeben“ klickt, hat
    man Zugriff auf die Optionentafel „Freigeben“ mit der
    Optionen „DV-Aufnahme, HDV-Aufnahme, Ins Internet
    hochladen“.

    Nach der Erstellung einer Videodatei kann man sie auf einen DV-Camcorder überspielen. Es muss
    aber ein Video im Format DV-AVI sein.
    Weitere Informationen im Benutzerhandbuch auf Seite 211.
    Wenn man ein fertiges Projekt mit einem HDV-/HD-Camcorder aufnehmen möchten, muss man es
    zunächst als HDV-/HD-kodierte MPEG-2-Transport-Stream-Datei rendern.
    Weitere Informationen im Benutzerhandbuch auf Seite 212.
    Das ist natürlich auch eine Möglichkeit, die Videos zum Beispiel auf YouTube hochzuladen. Doch
    der direkte Weg über die entsprechende Webseite scheint sinnvoller zu sein.

    Seite 67

    Helmut Hinterthür



  • Page 68

    ANHANG
    Einige Programmfunktionen konnten im Rahmen der bisher behandelten Themen noch nicht besprochen werden.

    WIEDERGABEGESCHWINDIGKEIT / ZEITRAFFER

    Auf den Optionentafeln „Video“ und „Musik und Stimme“ gibt es die Option „Wiedergabegeschwindigkeit/Zeitraffer“.
    Damit kann man die Wiedergabegeschwindigkeit verändern, was bei einem Videoclip am sinnvollsten ist. Man stellt eine
    Zeitlupe oder einen Zeitraffer ein.
    Mit einem Klick auf die Schaltfläche öffnet sich das Dialogfeld
    „Wiedergabegeschwindigkeit/Zeitraffer“.
    Neue Clipdauer
    Eine neue Clipdauer festlegen. Je länger der Clip wird, desto langsamer
    wird er wiedergegeben. Je kürzer der Clip wird, desto schneller wird er
    wiedergegeben.
    Bildwiederholrate
    Die Anzahl der Bilder angeben, die während der Videowiedergabe in
    regelmäßigen Abständen entfernt werden sollen. Ein höherer Wert für
    die Bildwiederholrate bewirkt einen deutlicheren Zeitraffereffekt im Video. Um alle Bilder im Videoclip zu behalten, belässt man es beim Wert
    „0“. In der Praxis hat sich der Standardwert „0“ bewährt.

    Geschwindigkeit
    Mit dem Verschieben des Schiebereglers verändern sich die Werte für Clipdauer und Geschwindigkeit. Je höher der Wert
    für die Geschwindigkeit ist, desto schneller ist die Wiedergabe des Clips.
    Mit einem Klick auf die Schaltfläche „Vorschau“ kontrolliert man das Ergebnis, mit „OK“ schließt man die Einstellungen
    ab. Um das Ergebnis richtig testen zu können, sollte man von dem Clip ein Testvideo rendern.
    Mit der Funktion zum Strecken der Länge kann man auch einen Audioclip strecken, ohne die Tonhöhe zu verzerren. Das
    verspricht jedenfalls Corel, wenn der Audioclip um 50-150% gestreckt wird. Die Praxis hat gezeigt, dass davon abzuraten
    ist. Ein Programm wie das kostenlose „Audacity“ kann das besser.

    Seite 68

    Helmut Hinterthür



  • Page 69

    VARIABLE GESCHWINDIGKEIT
    Auf der Optionentafel „Video“ gibt es die Option „Variable
    Geschwindigkeit“.
    Damit kann man die Wiedergabegeschwindigkeit eines Clips
    in unterschiedlichen Abständen ändern. Dieser Trick wird
    zum Beispiel gerne bei gefilmten Schiabfahrten angewendet,
    damit der Schifahrer eine Strecke normal fährt, dann aber
    die Abfahrt streckenweise im Zeitraffer bewältigt.
    Beim Festlegen der variablen Geschwindigkeit werden die Audiodaten des Videoclips entfernt.

    Mit einem Klick auf die Schaltfläche öffnet sich das Dialogfeld „Variable Geschwindigkeit“.

    Um die variable Geschwindigkeit einzurichten, kommen wie bei den Filtern Schlüsselbilder zum Einsatz.
    Man zieht die Scrub-Leiste an den Punkt, wo ein Schlüsselbild eingefügt werden soll. Dann klickt man auf die Schaltfläche
    „Schlüsselbild hinzufügen“. Die Wiedergabegeschwindigkeit kann bei jedem Schlüsselbild geändert werden. Um die Geschwindigkeit zu erhöhen oder zu verringern, gibt man die Werte unter Geschwindigkeit“ ein oder nutzt das Drehfeld.
    Mit dem Schieberegler lassen sich die Werte auch bequem von normal nach schnell und umgekehrt verändern. Um die
    Vorschau des Effektes zu sehen, klickt man auf „Wiedergabe“

    Zeitachsensteuerelemente von links nach rechts
    Zum vorherigen Schlüsselbild gehen
    Schlüsselbild hinzufügen
    Schlüsselbild entfernen
    Schlüsselbilder umkehren

    Seite 69

    Schlüsselbild nach links verschieben
    Schlüsselbild nach rechts verschieben
    Zum nächsten Schlüsselbild gehen

    Helmut Hinterthür



  • Page 70

    Mit dieser Option kann man durch die Zeitachse navigieren: Die Scrub-Leiste wird mit jedem Klick darauf
    jeweils um ein Bild nach links bzw. rechts verschoben.
    Von einem Schlüsselbild zum andern verändern sich die Werte variabel, es werden Zwischenwerte errechnet. Will man
    aber wie in diesem Beispiel den Zug zuerst langsam, dann aber von einer bestimmten Position an sofort schnell laufen
    lassen, muss man an dieser Position zwei Schlüsselbilder nacheinander setzen und die Werte entsprechend anpassen.
    Wert 100
    Wert 100
    Wert 400
    Wert 400
    Wert 100
    Wert 100
    Mit einem Klick auf

    werden sie übernommen.

    VIDEO UMKEHREN
    Auf der Optionentafel „Video“ gibt es die Option „Video
    umkehren“.
    Nach Aktivierung dieser Option wird das Video rückwärts
    abgespielt. Eine zu kurz geratene Szene kann man zum Beispiel zweimal aneinander setzen und die zweite Szene rückwärts laufen lassen. Damit vermeidet man den Bildsprung an
    der Anschlussstelle.
    Doch Vorsicht: Es sollte sich kein Objekt im Bild befinden, dass dann rückwärts lauft, fährt oder fliegt :-)

    LAYOUT-EINSTELLUNGEN
    Der Arbeitsbereich zeichnet sich durch gute Bearbeitungsmöglichkeiten aus. Man kann die Größe des Programmfensters
    anpassen und die Größe und Position von Elementen auf dem Bildschirm ändern, um die Bearbeitungsumgebung an eigene Anforderungen anzugleichen.
    Jede Tafel verhält sich wie ein unabhängiges Fenster, das entsprechend einer speziellen Bearbeitungsweise geändert
    werden kann. Das ist besonders hilfreich, wenn man große Bildschirme oder zwei Monitore verwendet.
    Die Einstellungen, um ein Layout zu wechseln oder ein neues
    Layout zu speichern, findet man im Menü „Einstellungen“
    unter „Layout-Einstellungen“.
    Sollten die Veränderungen einmal nicht den Erwartungen entsprechen, kann man jederzeit mit der Option „Wechseln zu
    Standard“ die Standardeinstellungen wieder aufrufen.

    Seite 70

    Helmut Hinterthür



  • Page 71

    Um ein Element minimieren, wiederherstellen,
    maximieren oder dessen Größe ändern zu können,
    doppelklickt man oben auf den Rand einer Tafel.
    Dann verhält sich die Tafel wie ein normales WindowsFenster.

    Man verschiebt eine Tafel, indem man mit festgehaltener linker Maustaste den oberen Rand festhält.
    Eine mit Doppelklick auf den oberen Rand aktivierte
    Tafel lässt sich genau positionieren. Wenn man dann auf
    den oberen Rand klickt und die Maustaste gedrückt hält,
    erscheint beim leichten Verschieben der Assistent zum
    Andocken. Beim weiteren Verschieben wird dann mit der
    Maus die neue Andockposition gewählt.

    Bei dem unten stehenden Beispiel wurden die Tafeln auf zwei angeschlossene Bildschirme verteilt, um mehr Platz für die
    Zeitachse zu haben.
    Monitor 1 - 1920x1080

    Seite 71

    Helmut Hinterthür



  • Page 72

    Monitor 2 - 1024x768

    Seite 72

    Helmut Hinterthür






Missbrauch melden von Frage und/oder Antwort

Libble nimmt den Missbrauch seiner Dienste sehr ernst. Wir setzen uns dafür ein, derartige Missbrauchsfälle gemäß den Gesetzen Ihres Heimatlandes zu behandeln. Wenn Sie eine Meldung übermitteln, überprüfen wir Ihre Informationen und ergreifen entsprechende Maßnahmen. Wir melden uns nur dann wieder bei Ihnen, wenn wir weitere Einzelheiten wissen müssen oder weitere Informationen für Sie haben.

Art des Missbrauchs:

Zum Beispiel antisemitische Inhalte, rassistische Inhalte oder Material, das zu einer Gewalttat führen könnte.

Beispielsweise eine Kreditkartennummer, persönliche Identifikationsnummer oder unveröffentlichte Privatadresse. Beachten Sie, dass E-Mail-Adressen und der vollständige Name nicht als private Informationen angesehen werden.

Forenregeln

Um zu sinnvolle Fragen zu kommen halten Sie sich bitte an folgende Spielregeln:

Neu registrieren

Registrieren auf E - Mails für Corel VideoStudio PRO X6 wenn:


Sie erhalten eine E-Mail, um sich für eine oder beide Optionen anzumelden.


Holen Sie sich Ihr Benutzerhandbuch per E-Mail

Geben Sie Ihre E-Mail-Adresse ein, um das Handbuch zu erhalten von Corel VideoStudio PRO X6 in der Sprache / Sprachen: Deutsch als Anhang in Ihrer E-Mail.

Das Handbuch ist 8,54 mb groß.

 

Sie erhalten das Handbuch in Ihrer E-Mail innerhalb von Minuten. Wenn Sie keine E-Mail erhalten haben, haben Sie wahrscheinlich die falsche E-Mail-Adresse eingegeben oder Ihre Mailbox ist zu voll. Darüber hinaus kann es sein, dass Ihr ISP eine maximale Größe für E-Mails empfangen kann.

Andere Handbücher von Corel VideoStudio PRO X6

Corel VideoStudio PRO X6 Kurzanleitung - Englisch - 17 seiten

Corel VideoStudio PRO X6 Bedienungsanleitung - Englisch - 244 seiten

Corel VideoStudio PRO X6 Bedienungsanleitung - Holländisch - 261 seiten


Das Handbuch wird per E-Mail gesendet. Überprüfen Sie ihre E-Mail.

Wenn Sie innerhalb von 15 Minuten keine E-Mail mit dem Handbuch erhalten haben, kann es sein, dass Sie eine falsche E-Mail-Adresse eingegeben haben oder dass Ihr ISP eine maximale Größe eingestellt hat, um E-Mails zu erhalten, die kleiner als die Größe des Handbuchs sind.

Ihre Frage wurde zu diesem Forum hinzugefügt

Möchten Sie eine E-Mail erhalten, wenn neue Antworten und Fragen veröffentlicht werden? Geben Sie bitte Ihre Email-Adresse ein.



Info