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MQ-9 REAPER
04865-0389 ©2012 BY REVELL GmbH & Co. KG. A subsidiary of Hobbico, Inc. PRINTED IN GERMANY
MQ-9 REAPER MQ-9 REAPER
Die MQ-9 Reaper (Sensenmann) ist ein UAS (Unmanned Aircraft System) des US-Herstellers
General Atomics. Sie wurde ab 2000 aus der kleineren MQ-1 Predator für den Einsatz als
Luftnahunterstützungs-Drohne (hunter-killer UAV) entwickelt. Der Erstflug des Prototyps
erfolgte am 2. Februar 2001. Die zunächst Predator B genannte Drohne ist viermal schwerer als
die MQ-1 und kann eine mehr als zehnmal so große Waffenlast tragen. Seit Februar 2003 wird
die neue Drohne offiziell als MQ-9A und seit September 2006 als Reaper bezeichnet. An vier
Unterflügel-Stationen lassen sich Raketen, Präzisionsbomben oder Zusatztanks anbringen. Mit
der MQ-9 können an Doppelträgern vier Luft-Boden-Raketen AGM-114 Hellfire zur
Panzerabwehr eingesetzt werden. Die US-amerikanische Präzisionsbombe GBU-12D/B Paveway
II ist eine ungelenkte Bombe, die mit dem lasergelenkten Antriebssystem Paveway II ausge-
stattet ist. Die GBU-38 JDAM (Joint Direct Attack Munition) ist eine weitere mittels
Nachrüstsatz zur Präzisions-Bombe aufgewertete Waffe. Die Lenkung erfolgt entweder durch
ein kombiniertes INS/GPS-System oder mit Laserzielsystem. Die GBU-39 SDB (Small Diameter
Bomb) ist nach der GBU-44 Viper Strike die kleinste präzisionsgelenkte Bombe der US-Streit -
kräfte und befindet sich seit September 2006 im Einsatz. Für Aufklärungszwecke und zur
Zielerfassung verfügt ein Reaper über Sensoren im optischen und Infrarot-Bereich sowie Radar.
Ende 2006 aktivierte die United States Air Force mit der 42nd Attack Squadron auf der Creech
Air Force Base in Nevada ihre erste Reaper-Staffel. Anfang 2009 besaß die USAF rund 28
Reaper. Für die nächsten Jahre ist die Beschaffung von weiteren 60 MQ-9 geplant. Seit 2007
setzt die USAF ihre MQ-9 in Afghanistan ein. In einem zentralen Gefechtsstand der Creech Air
Force Base steuert ein “Pilot”, unterstützt von einem Aufklärungsoffizier jeweils einen Reaper.
Vor Ort übernimmt ein “Pilot” die Kontrolle nur für Start und Landung. Mit der für die Luft nah -
unterstützung typischen Bewaffnung, bestehend aus zwei lasergelenkten 250-kg-Bomben
GBU-12 Paveway II und vier lasergelenkten Luft-Boden-Raketen AGM-114 kann die Reaper
rund 15 Stunden in der Luft bleiben. Bei Bedarf ist die Verfolgung, Erfassung und Bekämpfung
stationärer oder beweglicher Ziele bei Tag und Nacht möglich. Am 27. Oktober 2007 erfolgte
der erste Waffeneinsatz durch eine MQ-9 im Kampf. Die Royal Air Force (RAF) setzt ihre MQ-9,
ebenfalls gesteuert von der Creech AFB, Nevada, in Afghanistan ein. Die RAF will mindestens
10 Reaper beschaffen. Ab 2012 soll RAF Waddington Heimatstützpunkt werden. Die ersten bei-
den von insgesamt 6 bestellten MQ-9 der Italienischen Luftwaffe sind seit Mitte 2011 auf der
Basis Amendola einsatzbereit. Am 10. August 2011 setzte Italien die Drohne erstmals für eine
Mission über Libyen ein. Der 174th Fighter Wing der Air National Guard auf der Hancock Field
Air Base in Syracuse, NY hat bis März 2010 ihre F-16C vollständig durch MQ-9 ersetzt.
Technische Daten MQ-9A:
Länge: 10,97 m
Spannweite: 20,12 m
Höhe: 3,80 m
Leergewicht: 2.223 kg
Startgewicht max.: 4.763 kg
Treibstoffkapazität: 1815 kg
Höchstgeschwindigkeit: 482 km/h
Marschgeschwindigkeit
(ohne externe Lasten): 313 km/h / (mit Lasten 276 km/h)
Dienstgipfelhöhe: 15.400 m
Einsatzradius: 3065 km
Maximale Flugdauer: ca. 30 h
Antrieb: Turboprop Honeywell TPE-331-10
Leistung: 670 kW (900 PS)
Bewaffnung: max. 1361 kg Waffenlast an vier Außenlastträgern
The MQ-9 Reaper (Grim Reaper) is a UAS (Unmanned Aircraft System) from the U.S. manu-
facturer General Atomics. It was developed in 2000 from the smaller MQ-1 Predator for use
as an Aerial Support Drone (Hunter-Killer UAV). The first flight of the prototype took place on
2 February 2001. Initially designated Predator B the drone is four times heavier than the MQ-
1 and can carry a ten times larger weapon load. Since February 2003 the new drone is offi-
cially referred to as the MQ-9A and since September 2006 designated Reaper. Rockets, guid-
ed bombs or additional fuel tanks can be fitted to four under-wing mounts. Four air-to-
ground AGM-114 Hellfire anti-tank missiles can be used with the MQ-9 on twin carriers. The
U.S. GBU-12 / B Paveway II precision bomb is an unguided bomb to which a laser-guided
Paveway II guidance and control unit is fitted.
The GBU-38 JDAM (Joint Direct Attack Munition) is another weapon upgraded by means of
a retrofit kit for precision bombing. Guidance is either through a combined INS / GPS system
or a laser target designation system. After the Viper Strike GBU-44 the GBU-39 SDB (Small
Diameter Bomb) is the smallest precision-guided bomb in use with the U.S. military. It has been
in service since September 2006. The Reaper has sensors in the optical and infra-red spectrum
as well as radar for reconnaissance and target acquisition. At the end of 2006 the United
States Air Force activated the 42nd Attack Squadron at Creech Air Force Base in Nevada as
their first Reaper Squadron. At the beginning of 2009 the USAF had about 28 Reaper UAV’s.
During the coming years procurement of an additional 60 MQ-9 is planned. The USAF has
deployed its MQ-9 in Afghanistan since 2007. Each Reaper is controlled by a „pilot“ supported
by an intelligence officer from a central Command Post at Creech Air Force Base. A „pilot“ at
the Deployment Site only takes over control for the take-off and landing phases. With a typ-
ical armament for a Close Air Support mission consisting of two laser-guided 250-kilogram
GBU-12 Paveway II bombs and four air-to-ground AGM-114 missiles the Reaper can stay in the
air for 15 hours. When necessary, the detection, tracking and combating of stationary or mov-
ing targets is possible by day and by night. The 27th October 2007 saw the first use of an MQ-
9 weapon system in combat. The Royal Air Force (RAF) uses its MQ-9 in Afghanistan, also con-
trolled from Creech AFB, Nevada. The RAF will procure at least 10 Reapers. RAF Waddington
will become their home base from 2012 onwards. Since the middle of 2011 the first two from
a total of 6 MQ-9 ordered by the Italian Air Force have been ready for deployment from the
Amendola Air Base. On 10 August 2011 Italy launched the Drone on its first mission over Libya.
By March 2010 the 174th Fighter Wing of the Air National Guard at Hancock Field Air Base in
Syracuse, NY had replaced its F-16C’s completely with MQ-9’s.
Technical Data MQ-9A:
Length: 10,97 m (36ft 0ins)
Wingspan: 20,12 m (66ft 0ins)
Height: 3,80 m (12ft 6ins)
Empty Weight: 2223 kg (4900lbs)
Take-off Weight max.: 4763 kg (10502lbs)
Fuel Capacity: 1815 kg (4000lbs)
Maximum Speed: 482 km/h (299mph)
Cruising Speed
(without exte rnal Loads ): 313 km/h (195 mph) / (with external Loads ): 276 km/h (171mph)
Service Ceiling: 15400 m (50500ft)
Radius of Action: 3065 km (1903 miles)
Maximum Endurance: approx. 30 hr
Engine: Honeywell TPE-331-10 Turboprop
Performance: 670 kW (900 BHP)
Armament: max. 1361 kg Weapon Load on four external load points
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