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AH-1W „Super Cobra“
04415-0389 2007 BY REVELL GmbH & CO. KG PRINTED IN GERMANY
AH-1W „Super Cobra“ AH-1W „Super Cobra“
Im Jahre 1966 fertigte Bell zwei Prototypen des Hubschraubers AH-1G
Huey Cobra für die US-Army an. Der Auftrag für 110 Exemplare folgte auf
dem Fuß. Der Bedarf der Army nach einem schlagkräftigen
Angriffshubschrauber für ihren Einsatz im Vietnam-Konflikt diktierten die
Konstruktion. Die progressive Entwicklung dieses Typs rief die US-Marine-
Corps auf den Plan, deren Streitkräfte ein ähnliches Fluggerät für den
Einsatz von Schiffen aus benötigten. Wegen langer Überwasserflüge zum
Erreichen von Zielgebieten wurde für die USMC eine neue
Doppeltriebwerkskonstruktion gebaut, die AH-1J SeaCobra. Sie verfügte
zudem über eine neue 3-läufige General Electric XM197 20-mm-
Revolverkanone unter dem Bug und ging 1969 in Produktion. Während
man auf die Lieferung des neuen Typs wartete, erhielt die USMC leihweise
38 AH-1Gs und zwischen 1970 und 1977 insgesamt 100 69-er AH-1Js, die
1971 an Kriegs-schauplätzen in Vietnam zum Einsatz kamen. Weitere
Verbesserungen waren u. A. neue Flügel-Pylonen zur Mitführung einer
größeren Vielfalt an Waffen, einschl. der AIM-9 Sidewinder zur
Selbstverteidigung. Schon kurz darauf verlangte die USMC eine weitere
Waffenmodernisierung, die zum Typ AH-1T führte. Ausgerüstet mit noch
stärkeren Triebwerken und der Fähigkeit, TOW-Panzerabwehrraketen
mitzuführen, hatte diese Ausführung ihren Erstflug im Jahre 1976. Sie war
1,10 m länger als ihre Vorgängerversionen. 55 Maschinen wurden aus-
geliefert. Die letzte von ihnen war eine AH-1T+. Dabei handelte es sich um
einen Prototypen der späteren Hauptproduktionsserie AH-1W SuperCobra,
die 1983 ihren Jungfernflug hatte. Diese Ausführung wird von zwei General
Electric T700-GE-401 Turbo-Triebwerken angetrieben, von denen jedes
1.690 Wellen-PS liefert und bei guten Wetterbedingungen über dem
Meerespiegel eine Höchstgeschwindigkeit von 282 km/h ermöglicht. Die
Waffenausrüstung ist verstärkt worden durch AGM-114 Hellfire- und AGM-
122 Sidearm-Missiles. Frühere J- und T-Modelle wurden zu AH-1Ws
umgerüstet und erhielten ein Nachtzielgerät mit vorwärts weisendem
Infrarot-Radarsystem (NTS/FLIR), welches eine Laser-Reichweitensuche,
Zielerfassung und Auffassung mittels Kamerasystemene ermöglicht. Die
AH-1W kann als Hubschrauber-Eskorte, zur Feuer-unterstützung und zur
Koordination von amphibischen Landungsoperationen eingesetzt werden
und ist bestens geeignet für den Einsatz von Bodenstationen, aber auch
von improvisierten Landestellen aus. Dieser Hubschraubertyp steht im oper-
ativen Einsatz bei acht gemischten HMLA-Staffeln, ist jedoch hauptsächlich
stationiert in Camp Pendleton, Kalifornien, und am New River, NC. Jedes
Geschwader besteht aus 18 AH-1Ws und neun UH-1s. Vier dieser Einheiten
befanden sich im Golfkrieg 1991 im Fronteinsatz, weitere waren in jünger-
er Zeit in den Krisengebieten im Golfkonflikt 1993 und in vielen anderen
Regionen eingesetzt. Der AH-1W ist bei der USMC fest etabliert als
kampferprobtes und zuverlässiges Waffensystem und wird auch noch viele
Jahre im Einsatz sein. Rumpflänge: 13,87 m. Hauptrotordurchmesser: 14,63
m. Spannweite: 3,23 m. Gesamthöhe: 4,32 m.
In 1966 Bell produced two prototype AH-1G Huey Cobra helicopters for
the U.S. Army, these quickly followed by an order for 110. The design was
dictated by the Army’s need to have dedicated attack helicopters for their
role in the Vietnam conflict. Progressive development of the type interest-
ed the U.S. Marine Corps, which service also needed a similar aircraft to
operate from ships. Because of lengthy over water flights to reach target
areas, a new twin engined design was built for the USMC, this being the
AH-1J SeaCobra. It also featured a new three barrel General Electric XM197
20mm rotary cannon under the nose, and production commenced in 1969.
Pending delivery of the new type, the USMC received a loan of 38 AH-1Gs
and a total of 69 AH-1Js between 1970 and 1977, these seeing service in the
Vietnam theatre in 1971. Further improvements included new wing pylons
to carry a wider variety of weapons, including AIM-9 Sidewinders for self
defence. The USMC soon required the upgrading of weapons capabilities,
leading to the AH-1T model which first flew in 1976; with more powerful
engines and the ability to carry TOW anti-armour missiles, it was 1.1m (3ft.
7in.) longer than previous versions, 55 being delivered. The last one of these
was an AH-1T+, which was the prototype for the later major production
version, the AH-1W SuperCobra, which first flew in 1983. This version is
powered by a pair of General Electric T700-GE-401 turboshaft engines,
each rated at 1,690shp, giving a maximum speed of 282km/h (175mph) in
clean condition at sea level, and it has enhanced weapons capability includ-
ing AGM-114 Hellfire and AGM-122 Sidearm missiles Earlier J and T models
have been upgraded to AH-1Ws; these are fitted with a Night Targeting
System/Forward Looking Infrared Radar (NTS/FLIR) giving laser rangefind-
ing, target designation and camera capability. The AH-1W provides heli-
copter escort, fire support and coordination to amphibious landings, and is
well suited to operating from land bases. The type serves operationally
with eight composite HMLA squadrons, mainly home based at Camp
Pendleton, California, and at New River, NC. Each unit consists of 18 AH-
1Ws and nine UH-1s. Four of these units served in the 1991 Gulf War the-
atre, and more recently units have served in the 1993 Gulf conflict, as well
as other areas. The AH-1W is well established with the USMC as a rugged
and reliable attack platform, with many more years of service. Fuselage
length: 13.87m (45ft 6in.) Main rotor diameter: 14.63m (48ft 0in.) Wing
span: 3.23m (10ft 7in.) Overall height: 4.32m (14ft 2in.)
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