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Avro Lancaster B.Mk. I / III
04300-0389 2007 BY REVELL GmbH & CO. KG PRINTED IN GERMANY
Avro Lancaster B. Mk.I /III Avro Lancaster B. Mk.I /III
Der viermotorige Bomber Avro Lancaster des Typs 683 war der Nachfolger des erfolglosen
zweimotorigen Bombers Avro Manchester, dessen Vulture-Motoren sich als unzuverlässig und
leistungsschwach erwiesen hatten. Obwohl die Manchester ab 1940 für einen kurzen
Zeitraum bei der RAF Bomber Command in Dienst gestellt war, erteilte das Air Ministry schon
im Juli desselben Jahres mit der Spezifikation B1/39 den Auftrag für einen schweren viermo-
torigen Bomber mit einer Waffenlast von 4.356 kg (10.000 lb) und einer Reichweite von 4.023
km (2.500 Meilen). Außerdem sollte dieser Bomber eine Geschwindigkeit von 450 km/h (280
mph) auf 4.572 m Höhe (15.000ft.) haben. Der leitende Designer bei Avro, Roy Chadwick, und
sein Team entschlossen sich bald, die Manchester abzuändern, um die Vorgaben der
Spezifikation zu erfüllen. Nach einigen strukturellen Veränderungen und einer Vergrößerung
der Spannweite entstand der Prototyp der Lancaster, der mit Rolls Royce-Triebwerken des
Typs Merlin X ausgestattet war und der am 9. Januar 1941 zum ersten Mal flog. Der zweite
Prototyp, in den Motoren des Typs Merlin XX eingebaut wurden, entsprach im Grunde bereits
den Standards der Serienfertigung des Typs B.Mk.I. Die Serienmaschinen des Typs B.I erhielten
später Merlin 22- und Merlin 24-Motoren sowie den D.H. (De Havilland) oder Hamilton
Standard Drei-Blatt-Propeller. Der dritte Prototyp, der für die Version B.Mk.II gebaut wurde,
wurde von vier Bristol Hercules Mk. VI Sternmotoren angetrieben und flog zum ersten Mal am
26. November 1941. Zu diesem Zeitpunkt hatte bereits die erste Maschine der Version B.Mk.I
aus Serienproduktion ihren Erstflug absolviert. Die Produktion ging zügig voran, und so wur-
den die ersten drei Maschinen des Typs B.I bereits am 24. Dezember 1941 an die No. 44
Squadron ausgeliefert. Um jegliche Produktionsprobleme mit den britischen Rolls Royce
Merlin-Motoren auszuschalten, wurden in großen Stückzahlen Motoren der Typen 28, 38 und
224 bereit gestellt, die von der US-amerikanischen Firma Packard gebaut wurden. Der Einbau
dieser Motoren führte zur Version Lancaster B.Mk.III; ansonsten aber war diese Version iden-
tisch mit der B.I. Im weiteren Verlauf des Zweiten Weltkriegs wurde die Ausstattung mehrfach
abgeändert, wobei eine der äußerlich auffälligsten Veränderungen an vielen Flugzeugen die
an der Rumpfunterseite angebrachte Verkleidung für das H2S Bodenradar war; außerdem
gab es u.a. verschiedene fortschrittliche Navigationshilfen und Abwehrmaßnahmen gegen
Radarerfassung. Eine Methode bestand dabei darin, so genanntes „Window“ (in Deutschland
als Düppelbezeichnet) abzuwerfen. Hierbei handelte es sich um tausende von schmalen
Stanniolpapierstreifen, die die Zielerfassung der feindlichen Radarschirme störten.
Abgeworfen wurde es mittels einer einfachen Rutsche, die bei vielen Lancaster unter der
Nase angebracht war. Viele Lancaster-Maschinen wurden für spezielle Einsätze umgebaut,
oder auch um schwerere Waffentypen mitführen zu können. Bis 1945 wurden insgesamt 68
Einsatzstaffeln (Squadrons) der Bomber Command (einschließlich vieler Einheiten des briti-
schen Commonwealth und weiterer alliierter Kräfte) gebildet, von denen bis Kriegsende
zusammen gerechnet mehr als 156.000 Kampfeinsätze geflogen wurden. Die Verluste an
Lancaster und ihren Besatzungen waren hoch: von 7.377 gebauten Maschinen wurden 3.814
bei Einsätzen und durch Unfälle zerstört. Gegen Ende des Kriegs, als die Anzahl der deutschen
Jagdgeschwader rapide sank, wurde eine höhere Anzahl von Einsätzen gegen hochwertige
Ziele bei Tage geflogen, z.B. gegen Hitlers Versteck in Berchtesgaden, gegen das deutsche
Schlachtschiff Tirpitz und die Produktionsstätten von V-Waffen. Viele Flugzeuge des Typs
Lancaster blieben bei der RAF und anderen Luftwaffen bis in die 1950er Jahre hinein im
Einsatz. Die Besatzung umfasste sieben Personen. Die Höchstgeschwindigkeit der Lancaster
betrug bei voller Beladung 443 km/h (275mph) auf 4.572m (15.000ft.) Höhe. Spannweite:
31,10m (102ft.), Länge: 21,18m (69ft. 6in.), Höhe: 6,25m (20ft 6in.).
The four-engined Avro Type 683 Lancaster bomber was born as a result of the failed twin-
engined Avro Manchester bomber, the Vulture engines of which lacked reliability and power.
Although the Manchester served briefly with RAF Bomber Command from 1940, in July that
year the Air Ministry issued Specification B1/39 for a four engined heavy bomber capable of
carrying a 4,356kg (10,000 lb) weapons load for a range of 4,023km (2,500 miles); it also need-
ed to be capable of 450km/h (280mph) at an altitude of 4,572m (15,000ft). Avro’s chief
designer, Roy Chadwick and his team quickly looked at modifying the Manchester to meet
this specification. Some structural changes and an increased wing span led to the prototype
Lancaster, which was fitted with Rolls Royce Merlin X engines and first flew on 9 January 1941.
The second prototype, powered by Merlin XX engines, was virtually to B.Mk.I production stan-
dards; later on Merlin 22 and 24 engines were fitted to production B.Is, using D.H. or Hamilton
Standard three bladed propellers. The third prototype, for the B.Mk.II, was powered by four
Bristol Hercules Mk.VI radial engines and first flew on 26 November 1941, by which time the
first production B.Mk.I had also flown. Production was rapid, with the first three B.Is being
delivered to No.44 Squadron on 24 December 1941. To overcome any production problems
with British Rolls Royce Merlin engines, American Packard-built Merlin 28, 38 and 224 engines
were provided in large numbers, fitment of these resulting in the Lancaster B.Mk.III; otherwise
this version was identical to the B.I. As the war progressed, many equipment modifications
were introduced, one of the most noticeable externally on many aircraft being the prominent
ventral housing for the H2S ground mapping radar scanner; others included various advanced
navigational aids and radio/radar countermeasures. One method of disrupting enemy radars
was the dropping of ‘window, which consisted of thousands of thin metallic paper strips
which disrupted the view shown on enemy radar screens; this ‘window’ was dispensed
through a simple chute fitted under the noses of many Lancasters. Many Lancasters were
modified for specialised raids or for delivering heavier types of weapons. A total of 68 opera-
tional Bomber Command squadrons (including many British Commonwealth and other allied
units) had formed by 1945; between them more than 156,000 sorties were flown up to the
end of the war. A heavy toll was taken of the Lancasters and their crews, for out of 7,377 built
3,814 were lost on operations and through accidents. Towards the end of the war, with the
rapid depletion of German fighter forces, an increasing number of daylight missions were
flown against high value targets, examples being Hitler’s hideout at Berchtesgarten, the
German pocket battleship Tirpitz and the V-weapons sites. Many Lancasters continued in serv-
ice with the RAF and other air forces into the 1950s. Carrying a crew of seven, the Lancaster
had a maximum speed with full load of 443km/h (275mph) at 4,572m (15,000ft). Wing span:
31.10m (102ft.) Length: 21.18m (69ft 6in.) Height: 6.25m (20ft 6in.)
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