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MiG 29 UB /GT
Twin
Seater
04751-0389 2011 BY REVELL GmbH & Co. KG PRINTED IN GERMANY
MiG 29 UB/GT Twin Seater MiG 29 UB/GT Twin Seater
Die Entwicklung der MiG 29 begann bereits 1973, aber erst mit ihrem Erstflug am 6. Oktober
1977 erkannten die westlichen Geheimdienste das hier ein revolutionärer Luftüberlegenheits-
Jäger seinen Einzug hielt der sehr schnell zur Grundausstattung fast aller östlichen Luftwaffen
wurde. Insgesamt wurde die MiG 29 an 16 Länder verkauft. Nach dem Zusammenbruch der
Sowjetunion (UdSSR) und der Gründung neuer Republiken gelangte auch ein Großteil der in
diesen Ländern stationierten Maschinen der russischen Luftwaffe in deren Besitz. So verfügt
heute die Ukraine über 185 Maschinen und Weißrussland über 65 MiG 29, nachdem ein Teil
der übernommenen Maschinen in andere Länder verkauft wurde. Mit der Wiedervereinigung
der beiden Teile Deutschlands im Jahre 1990 wurden auch die Luftstreitkräfte der NVA (
Nationale Volksarmee) der DDR aufgelöst und teilweise in die Luftwaffe der Bundesrepublik
Deutschland übernommen. Von besonderem Interesse waren dabei die Abfangjäger MiG 29
„Fulcum-A“, die erst im Mai 1988 beim Jagdgeschwader 3 in Preschen in Dienst gestellt wor-
den waren. Insgesamt wurden 20 MiG 29-9.12A-Stadard und vier Zweisitzer MiG 29UB
ausgeliefert. Die Ausbildung der Piloten erfolgte in Russland. Da die MiG 29 zum Besten
gehörten, was der russische Flugzeugbau zu bieten hatte, wurde zunächst entschieden, die
MiG 29 in einer Flugerprobung auf ihre Verwendung in der Luftwaffe zu testen - gegen den
erklärten Willen einer einflussreichen Lobby. Bei diesen Tests sollte auch die Frage geklärt wer-
den, wie sich westliche Jäger gegen die MiG 29 im Luftkampf behaupten würden. Die
Erkenntnisse der Flugerprobung waren für die westlichen Luftwaffen ein Schock - die MiG 29
erwies sich gegen F-15 und F-16 in nahezu allen Belangen als überlegen. Nach langen
Diskussionen entschloss man sich bei der Bundesregierung zur Aufstellung eines
Kampfverbandes mit MiG 29 in der Luftwaffe. Aus dem Erprobungsgeschwader 29 wurde so
die 2. Staffel des Jagdgeschwader 73 „General Steinhoffin Laage, deren 1. Staffel mit F-4F
Phantom ausgerüstet war. In der Luftwaffe erhielten die Maschinen die neue
Typenbezeichnung MiG 29G für die Einsitzer und MiG 29GT für die vier Doppelsitzer. Im
Rahmen der NATO verlegten die MiG 29 des Geschwaders auch mehrmals in die USA. Mit dem
Verkauf der deutschen MiG 29 an Polen, für einen symbolischen Preis von 1 Euro pro
Maschine, ging am 4. August 2004 mit der Landung von neun MiG 29 in Bydgoszcz, Polen
auch diese Aera zu Ende .In der russischen Luftwaffe stehen heute noch immer etwa 400
Maschinen der verschiedensten MiG 29-Versionen im Einsatz. Ein Großteil wurde in den letz-
ten Jahren kampfwertgesteigert und alle Einsatzerfahrungen fließen dabei in die auch nach
3o Jahren noch immer laufende Serienfertigung. Neben der MiG 29 für die Luftwaffe steht
inzwischen auch eine spezielle Version - MiG 29K - im Einsatz, die für die russischen
Marineflieger gebaut und auf dem Flugzeugträger „Admiral Kusnezow“ eingesetzt werden.
MiG 29UB/GT
Technische Daten:
Länge über alles 17.42 m
Höhe über alles 4.73 m
Spannweite 11.36 m
Triebwerke 2 x Izotov RD-33
Startleistung 2 x 8 340 kgp
Leergewicht 15 340 kg
Startgewicht normal 14 600 kg
Stargewicht max. 18 200 kg
Höchstgeschwindigkeit 2 230 km/h in 11 000 m
Höchstgeschwindigkeit 1 400 km/h in Meereshöh2
g-Belastung max. + 9g
Landegeschwindigkeit 260 km/h
Dienstgipfelhöhe 17 5oo m
Steigrate 330 m/sec
Reichweite 61 410 km ohne Zusatztanks
Reichweite 2 100 km mit Centerline Tank
Bewaffnung 6 Luft-Luft-Raketen, 1 GSh-301 Kanone, Kaliber 30 mm
Development of the MiG 29 began in 1973 but it was only after its maiden flight on 6th
October 1977 that Western intelligence agencies realised that this was the début of a revolu-
tionary Air Superiority Fighter which quickly entered service as the basic equipment of almost
all Eastern Block Air Forces. The MiG 29 was sold to a total of 16 countries. After the collapse
of the Soviet Union (USSR) and the establishment of the new republics, the majority of these
aircraft stationed in the republics became the property of the Russian Air Force. Today, after
selling a number of their acquired aircraft to other countries the Ukraine possesses over 185
and Belarus over 65 MiG-29. After the reunification of the two Germany’s in 1990, the Air
Force of the NVA (National People’s Army) in the GDR (German Democratic Republic) was dis-
solved and partially incorporated into the Air Force of the Federal Republic of Germany. Of
particular interest were the MiG 29 „Fulcrum-A“ Interceptor’s that initially entered service with
Fighter Wing No3 in Preschen in May 1988. A total of 20 MiG-29-9.12A and four two-seater
MiG Stadard 29UB were handed over. Pilot training took place in Russia. Since the MiG-29
belonged to the best of what the Russian aircraft industry had to offer it was initially decid-
ed - against the express wishes of an influential lobby - to conduct flight testing with the MiG
29 in order to assess its suitability for use in the „Luftwaffe“. During these tests the question
of how fighter aircraft from the West could prevail over the MiG29 in aerial combat was also
to be addressed. The results of these flight tests came as a shock to the Western Air Forces -
the MiG-29 proved to be superior to the F-15 and the F-16 in almost all respects. After lengthy
discussion it was decided at Federal Government level to establish a MiG 29 Fighter Unit with-
in the „Luftwaffe“. Flight Test Squadron No29 became the 2nd Squadron of the 73rd Fighter
Wing „General Steinhoff“ stationed in Laage, whose first Squadron was equipped with the F-
4F Phantom. In the „Luftwaffe“ the aircraft received the new type designation MiG 29G for
the single-seater and MiG 29GT for the four two-seater versions. Within the framework of
NATO the Squadron’s MiG-29’s often visited the United States. The era of the MiG29 in
Germany came to an end on 4 August 2004 when nine MiG 29’s landed in Bydgoszcz, Poland
after being sold to Poland for the symbolic price of 1 per aircraft. About 400 MiG-29 in var-
ious versions are still in use in the Russian Air Force today. A large number of these aircraft
have in recent years been given an uprated performance incorporating previous mission expe-
rience. After 30 years it is still being mass produced.
As well as the Air Force MiG29, a special version - the K model - is now also in service. Built for
Russian Naval Aviation they are stationed aboard the aircraft carrier „Admiral Kuznetsov“.
MiG 29UB/GT
Technical Data:
Overall Length 17.42 m (57ft 2ins)
Overall Height 4.73 m (15ft 6ins)
Wingspan 11.36 m (37ft 3ins)
Engines 2 x Izotov RD-33
Take-off Power 2 x 8 340 kgp
Weight Empty 15 340 kg (33825 lbs)
Take-off Weight - Normal 14 600 kg (32193 lbs)
Take-off Weight - Maximum 18 200 kg (40131 lbs)
Maximum Speed at Altitude 2 230 km/h (1202mph) at 11 000m (33000ft)
Maximum Speed at Sea Level 1 400 km/h (755 mph) at Sea Level
Maximum „g“ Loading + 9g
Landing Speed 260 km/h (140 mph)
Service Ceiling 17 500 m (57400 ft)
Rate of Climb 330 m/sec (1082 ft/sec)
Range 1 410 km (755 miles) without additional fuel tank
2 100 km (1132 miles) with Centreline Tank
Armament 6 Air to Air Missiles, 1 GSh-301 30 mm Cannon
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