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Hawker FURY Mk.I
04693-0389 2010 BY REVELL GmbH & CO. KG PRINTED IN GERMANY
Hawker FURY Mk.I Hawker FURY Mk.I
Die von Sydney Camm entworfene Hawker Fury gilt als das attraktivste Jagdflugzeug, das bei
der RAF zwischen den beiden Weltkriegen eingesetzt wurde. Sie war der letzte Doppeldecker-
Jäger, den die Firma Hawker noch produzierte, bevor sie sich der Herstellung von Eindeckern
zuwandte. Die Fury war speziell für den Einsatz als schneller Abfangjäger vorgesehen, mit
hoher Steigrate, um im Anflug befindliche feindliche Bomberformationen rechtzeitig abfan-
gen zu können. Ohne sie bestand die Gefahr, dass Bomber die britische Küste unbeeinträch-
tigt hätten erreichen können, da vor der Entwicklung der Radartechnik die vorhandenen
Horchposten nur eine unzulängliche Ortung ermöglichten. Das Muster wurde erstmals im Mai
1931 bei der No 43 Squadron auf dem Stützpunkt Tangmere in Dienst gestellt und wurde auf-
grund seiner Schnelligkeit und Wendigkeit bei den Piloten rasch sehr beliebt. Dank ihrer
Geschwindigkeit konnte sie jeden der damals eingesetzten Bomber einholen. An ihrer Seite
diente die zweisitzige Demon, die gleichzeitig auch ihr schärfster Konkurrent war, denn ihre
Höchstgeschwindigkeit war nur rund 32 km/h geringer als die der Fury. Die Bodenkontrolle
musste sich diesen Erfordernissen anpassen und die Abfangjäger so optimal in Position brin-
gen, dass bei Abfangeinsätzen feindliche Formationen möglichst schnell erreicht werden
konnten. Der beiliegende Bausatz zeigt eine Bemalung, die bei der No 1 Squadron des RAF-
Stützpunkts Tangmere im Februar 1932 verwendet wurde; an den gelben Markierungen ist
erkennbar, dass es sich um eine Maschine handelt, die vom Staffelführer in der B“-Schwarm-
Formation geflogen wurde. Die Fury wurde von der RAF fast sechs Jahre eingesetzt und
Anfang 1937 von den Fronteinheiten abgezogen. Viele Maschinen wurden dann an
Trainingseinheiten oder Schulungseinheiten für den Waffengebrauch überstellt, dienten aber
auch als Übungsmaterial für Wartungspersonal. Der Rumpf der Fury war eine Konstruktion aus
Stahl- und Aluminiumrohr, die Tragflächen und das hintere Rumpfteil waren mit Stoff
bespannt und vordere Rumpfteil stromlinienförmig mit Aluminiumblechen beplankt. Im
Vergleich zu vielen der ihrer mit Sternmotoren angetriebenen Zeitgenossen fiel ihr äußeres
Erscheinungsbild besonders positiv auf. Die bei der RAF eingesetzten Flugzeuge des Typs Fury
wurden von einem Rolls Royce Kestrel V-12-Zylinder Reihenmotor mit starrem hölzernen
Zweiblatt-Propeller angetrieben. Die Fury erreichte eine Höchstgeschwindigkeit von 333 km/h
und konnte innerhalb von 4 Minuten und 30 Sekunden von 0 auf 3.050 m Höhe steigen. Nur
die Gloster Gladiator war schneller, bis die Hurricane und die Spitfire zum Einsatz kamen. Kurz
vor Ausbruch des Zweiten Weltkriegs endete die Ära attraktiver silberner Maschinen zugun-
sten der Camouflage-Bemalungen, die dann zur Norm wurden.
T
echnische Daten
Länge 8,13 m
Spannweite 9,14 m
Höhe 3,10 m
Motor Rolls-Royce Kestrel IIS V-12-Zylinder Reihenmotor mit Wasserkühlung
und Motoraufladung (Zuführung verdichteter Luft)
Leistung des Triebwerks 392 kW
Leergewicht 1.190 kg
Max. Startgewicht 1.583 kg
Höchstgeschwindigkeit 333 km/h
Reichweite 491 km
Bewaffnung 2 fest eingebaute vorwärts-feuernde Maschinengewehre des Typs
Vickers MK.III, Kaliber 7,7 mm und mit je 600 Schuss Munition
Besatzung 1 Pilot
The Hawker Fury was arguably the most attractive fighter aircraft to serve with the RAF dur-
ing the inter war period. Designed by Sydney Camm, the Fury was the last biplane fighter pro-
duced by the Hawker company before the move was made to monoplane machines. The Fury
was specifically designed as a fast interceptor, climbing rapidly to meet incoming enemy
bomber formations, which, due to the rudimentary audio warning systems available until
radar was developed, would otherwise have been able to cross the coast unchallenged. First
entering service with No 43 squadron, Tangmere in May 1931, the Fury was an immediate suc-
cess with pilots, being both fast and manoeuvrable. This high speed enabled the Fury to catch
any bomber then in service, it’s stable mate, the Demon two seater being the toughest oppo-
nent as its top speed was only 20 mph slower than the Fury. This meant that ground control
had to be developed in order to position the interceptors to the best advantage to minimise
the time required to meet incoming raids.
The scheme represented by this model is of an aircraft which flew with No 1 squadron based
at RAF Tangmere, February 1932 and is a ‘B’ flight aircraft flown by the squadron leader, hence
the yellow markings. The Fury served the RAF for nearly six years, being retired from frontline
units during the early part of 1937 when many airframes were handed over to training units,
gunnery schools and for use as instructional airframes to train maintenance personnel.
Construction was of steel and aluminium tube with fabric covering for the rear wings and
fuselage, the forward fuselage being enclosed in beautifully streamlined aluminium panelling
giving an extremely neat and clean appearance when compared to the many radial engine air-
craft of the era. All Fury fighters in RAF service were powered by the Rolls Royce Kestrel V12
cylinder inline engine driving a 2 blade, fixed pitch wooden propellor, giving the Fury a top
speed of 207 mph and a climb time to 10,000 feet of 4 minutes, 30 seconds. Only the Gloster
Gladiator was faster until the introduction of the Hurricane and Spitfire. The evocative era of
attractively decorated silver machines came to an end as war approached and camouflage fin-
ishes became the norm.
Specification
Length 8.13 m
Wing Span 9.14 m
Height 3.10 m
Engine Rolls Royce Kestrel IIS V-12 cylinder
super charged water-cooled piston engine
Engine performance 392 kW
Weight, empty 1190 kg
Maximum take off weight 1583 kg
Maximum Speed 333 km/h
Range 491 km
Armament 2 fixed forward firing 7.7mm Vickers MKIII machine guns
with 600 rounds per gun
Crew 1
1

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