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PB4Y-2 „Privateer“
RY-3
P4Y-2
04292-0389 2009 BY REVELL GmbH & CO. KG PRINTED IN GERMANY
PB4Y-2 „Privateer“ ( RY-3 / P4Y-2 ) PB4Y-2 „Privateer“ ( RY-3 / P4Y-2 )
Die US Navy hatte bis zum aktiven Eintritt in den 2.Weltkrieg auf Flugboote für die U-Boot-
Bekämpfung und die Sicherung von Konvois gesetzt, die jetzt aber den Anforderungen nicht
gewachsen waren. Statt Flugbooten benötigte man ein von Land operierendes viermotoriges
Kampfflugzeug mit großer Reichweite. Besonders geeignet für diese Aufgabe war die B-24
Liberator, die bereits vom Army Air Corps für die U-Boot-Bekämpfung eingesetzt wurde. Für
die US Navy wurden aus der laufenden B-24D-SerieMaschinen herausgezogen und für den
speziellen Einsatz zu PB4Y-1 Liberator umgebaut. Trotz der guten Leistungen der PB4Y-1 war
man mit der Richtungsstabilität keineswegs zufrieden. Zwar hatte man bei Consolidated
bereits den Versuch unternommen mit dem Seitenleitwerk einer B-23 Dragon auf einer XB-
24K diese Schwäche zu korrigieren, aber ohne Erfolg. Im B-24 Werk der Ford Motor Company
Willow Run in Michigan ging man noch einen Schritt weiter. Man setzte das Seitenleitwerk
einer C-54 auf den Rumpf einer B-24 und entwarf größere Höhenruder. Diese XB-24N war
schließlich so überlegen, daß vom US Army Air Corps weitere Prototypen und eine
Serienfertigung von 5 168 B-24N bestellt wurde. Mit Hilfe der Politik machte Consolidated den
Auftrag rückgängig und benutzte 1943 die Basis der B-24N für eine reine Navy-Konstruktion
unter der Bezeichnung XPB4Y-2 Privateer. Dabei verlängerte man den Rumpf um 2,13 m damit
die vorgesehene Electronic und die Radargeräte, erkennbar an den tropfenförmigen Beulen
auf beiden Rumpfseiten, untergebracht werden konnten,. Mit Hilfe dieser Geräte konnte das
Seegebiet seitlich unter der Maschine gescannt werden. Da die Geräte jedoch nicht synchron
arbeiteten musste ständig von der einen Seite auf die andere umgeschaltet werden um ein
vollständiges Bild zu erhalten. Für die Serienmaschine wurde im Februar 1944 das
Seitenleitwerk nochmals vergrößert und die vier Pratt&Whitney R-1830-94 Twin Wasp 14-
Zylinder Sternmotoren wurden gegenüber der B-24 um 90 Grad verdreht eingebaut. Im
August 1944 erhielt die VPB-106 die ersten 12 PB4Y-2 Privateer Serienmaschinen (später in
P4Y-2 umbenannt )für den Einsatz im pazifischen Raum. Auch die folgenden Einheiten - VPB-
102, -108, -109, -116 und -121 - operierten im gleichen Kriegsgebiet .Der letzte Einsatz der
Privateer im 2. Weltkrieg erfolgte am 11. August 1945. Die nach dem Krieg einsetzenden
militärischen Auseinandersetzungen der Kolonialstaaten führten schnell zu einem neuen
Interesse an bewährten Kampfflugzeugen. Für die Kämpfe in Indochina erhielt die französi-
sche Marine am 24. November 1950 in Tan Son Nhut/Indochina die ersten zwei P4Y-2S
Privateer, die bei der 8 Flottille in Dienst gestellt wurden.. Die noch vollständig enthaltene
Elektronik-Ausrüstung wurde von der französischen Marine sofort ausgebaut, da die
Maschinen nur für den Einsatz als Bomber vorgesehen waren. Die letzte von weiteren 8
Maschinen wurde im Februar 1951 abgeliefert. Weitere 12 Maschinen wurden im Mai 1954 zur
Ausrüstung der am 20.Juni 1953 neu aufgestellten 24 Flottille in Tan Son Nhut / Indochina ver-
wendet. Bis in die 1960er Jahre wurde die P4Y-2S von der französischen Marine auch bei den
Kämpfen in Algerien und während der Suez-Krise eingesetzt. Insgesamt wurden 736 PB4Y-2/
P4Y-2 Privateer gebaut. Eine weitere Variante der B-24 Serie war eine zum Frachter umge-
baute C-87 die mit zahlreichen Komponenten der Privateer modifiziert wurde. Von dieser RY-
3 wurden nur 46 Maschinen gebaut. Die Royal Air Force erhielt davon 27 Maschinen die
jedoch an die Royal Canadian Air Force weitergegeben wurden.
Technische Daten:
Spannweite 33,53 m
Länge 22,73 m
Höhe 9,17 m
Triebwerke Pratt&Whitney R-1830-94
Leistung 1 350 PS
Leergewicht 12 467 kg
Startgewicht max. 29 500 kg
Höchstgeschwindigkeit 382 km/h
Reisegeschwindigkeit 224 km/h
Dienstgipfelhöhe 6 400 m
Reichweite 4 540 km
Bewaffnung 12Browning M2 MG Kaliber 12,7 mm;
5 800 kg verschiedene Bomben, Torpedos oder Minen
Besatzung 12
Until the United States actively entered the Second World War the US Navy relied upon its fly-
ing boats to escort convoys’s and combat the U-Boat threat, the requirements of which they
could now no longer fulfill. Instead of flying boats they now required a land based four engine
combat aircraft with greater range. The B-24 Liberator, already used by the Army Air Corps to
hunt U-Boats was especially suited to this role. B-24D machines were taken out series pro-
duction and modified to PB4Y-1 Liberators for special missions with the US Navy. Despite its
good performance they were not satisfied with the directional stability of the PB4Y-1.
Attempts to correct this deficit had already been tried using the fins of the B-23 Dragon on
a XB-24K, without success. In the B-24 Works of the Ford Motor Company at Willow Run,
Michigan they went a step further. They installed a fin assembly from a C-54 onto the fuse-
lage of a B-24 and designed a larger elevator. The XB-24N was eventually so improved that
the US Army Air Corps ordered further prototypes and a series production run totaling 5168
B-24N.
With political help, Consolidated had the order annulled and in 1943 used the basic B-24N sole-
ly for a naval design under the designation XPB4Y-2 Privateer. Thereby they extended the
fuselage by 2.13m (7ft) so that the intended electronics fit and radar equipment could be fit-
ted, recognizable by the droplet shaped bulge on both sides of the fuselage. Areas of sea
below and to the sides of the aircraft could be scanned with the help of this equipment. In
order to achieve a complete picture however the equipment had to be continuously switched
from one side to the other because it could not operate synchronously.
In February 1944 the fin on series production aircraft was again enlarged and the four Pratt
and Whitney R-1830-94 Twin Wasp 14 cylinder radial engines were rotated by 90 degrees com-
pared to the B-24. In August 1944, VPB-106 received the first 12 PB4Y-2 Privateer series air-
craft (later renamed P4Y-2) for use in the Pacific Theatre of operations. The following Units -
VPB-102, -108, -109, -116, and 121 also operated in the same area. During the Second World
War the Privateer was finally used on 11 August 1945.
The after the War incipient military conflicts in Colonial Countries quickly led to new interest
in proven military combat aircraft. For the conflict in Indochina the French Navy received its
first two P4Y-2S Privateers on 24 November 1950 in Tan Son Nhut/Indochina. They entered
service with Flotilla 8. Because the aircraft was to be used only as a bomber, the French Navy
immediately removed all electronic equipment which was still installed from the aircraft. The
last of a further eight aircraft were delivered in February 1951. A further 12 aircraft were deliv-
ered in May 1954 to be added to the inventory of the 24th Flotilla in Tan Son Nhut/Indochina
to be newly formed on the 20 June 1953. The P4Y-S2 was still used by the French Navy well
into the Sixties in operations in Algeria and during the Suez Crisis.
In all 736 PB4Y-2/P4Y-2 Privateer’s were built. A further variant of the B-24 series the C-87 was
modified to the freight role using numerous components from the Privateer.
Only 46 of these RY-3‘s were built. Of these, the Royal Air Force received 27 aircraft which
were however passed on to the Royal Canadian Air Force.
Technical Data:
Wing Span: 33.53 m (109ft 11ins)
Length: 22.73 m (74ft 7ins)
Height: 9.17 m (30ft 1in)
Engines: Pratt & Whitney R-1830-94
Power: 1350 HP
Empty Weight: 12467 kg (27490 lbs)
Maximum Take-off Weight: 29500 kg (65047 lbs)
Maximum Speed: 382 km/h (237 mph)
Cruising Speed: 224 km/h (139 mph)
Service Ceiling: 6400 m (21000 ft)
Range: 4540 km (2820 miles)
Armament: 12 Browning M2 12.7 mm Caliber MG
5800 kg of various Bombs, Torpedoes or Mines.
Crew: 12
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