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MISTEL V Ta154 & Fw190
04824-0389 ©2012 BY REVELL GmbH & Co. KG. A subsidiary of Hobbico, Inc. PRINTED IN GERMANY
MistelVTa154&Fw190 MistelVTa154&Fw190
Die Ta 154 V1 war am 1. Juli 1943 zu ihrem Erstflug gestartet. Nach dem
Vorbild der britischen in Holzbauweise produzierten De Havilland
“Mosquito” sollte ein mit möglichst wenig Aluminium zu bauendes, billiges,
aber leistungsstarkes Mehr zweckflugzeug entstehen. Vorgesehen waren
ein- und zweisitzige Nacht jagd flugzeug und Versionen für den Einsatz am
Tage. Das Konstruktionsbüro der Firma Focke Wulf unter Leitung von
Professor Kurt Tank betrat mit der technologisch aufwändigen Holzschicht-
Bauweise in Verbindung mit Stahlblech-Bau teilen und dem Bugrad-
Fahrwerk Neuland. Da die Produktion der vorgesehenen Triebwerke Jumo
213 noch nicht lief und der Jumo 211 zu leistungsschwach war, verzögerte
sich der Serienbau. Hinzu kamen Fahrwerksprobleme und Festigkeits -
mängel, hervorgerufen durch unbrauchbaren Holzleim. Außerdem fiel ein
Großteil der wenigen verfügbaren Versuchsmuster den Bombenangriffen
auf die Werke Erfurt, Langenhagen und Posen im Mai und Juni 1944 zum
Opfer. Im Sommer 1944 erstellte das Konstruktionsbüro eine Kurzbe -
schreibung für das Mistel flug zeug Ta 154 A mit Fw 190 A-8.
Die zu etwa 50 Prozent in Holzbauweise konstruierte Ta 154 sollte als unbe-
mannter Sprengstoffträger gegen die amerikanischen Bomberformationen
zum Einsatz gebracht werden. Dazu war das Cockpit der Fw 190 als
Führungs flugzeug so umzubauen, dass der Pilot das Fahrwerk, die Lande -
klappen sowie die Flug- und die Triebwerksteuerung der Ta 154 betätigen
konnte. Bei einem Startgewicht des Mistelgespanns von rund 14,5 Tonnen
wäre ein 2,5 bis 3,5 t schwerer Sprengkörper verwendbar gewesen.
Außerdem legte man fest, dass der Start wegen des überlasteten Fahr -
werks von einer Betonbahn erfolgen muss. Das am Sprengkopf montierte
Bugrad-Fahrwerk der Ta 154 sollte mittels Sprengbolzen abgeworfen wer-
den. Die Aufgabe des Piloten bestand dann darin, das Gespann von hinten
oder frontal aus der Überhöhung im Bahnnei gungsflug auf den Kurs des
Bomberpulks zu steuern, die Führungsmaschine abzutrennen und mittels
Fernzündung die Ta 154 in der Bomberformation zur Explosion zu bringen.
Der Sprengkörper hätte nach den Berechnungen alle Flugzeuge in einem
Umkreis von etwa 200 Meter zum Absturz gebracht. Im Herbst 1944 sind
noch einige Ta 154 A-0 entsprechend vorbereitet worden. Bei spiels weise
wurde eine automatische Kurssteuerung eingebaut und die Tank anlage
geändert, damit die Fw 190 beim Anflug aus den Behältern der “Moskito”
Treibstoff entnehmen kann. Über Testflüge oder einen Einsatz ist nichts
bekannt geworden.
Technische Daten
Fw 190 A-8
Spannweite: 10,5 m; Länge 8,95 m; Höhe: 3,95 m; Startgewicht: 4,272 t;
Triebwerk: BMW 801D; 1.700 PS; Bewaffnung: 2 MG 131, 4 MG 151/20
Ta 154 A
Spannweite: 14 m; Länge 11,75 m; Höhe: 3,1 m; Triebwerke: 2 Jumo 211R; je
1.350 PS; Mistelgespann (errechnete Werte); Höchstgeschwindigkeit in 8
km Höhe: 560 km/h; Steigleist. in 6 km Höhe: 3,5 m/s; Gipfelhöhe: 8,5 km
In July 1943 the Ta 154 V1 took-off on its maiden flight. Modelled on the
British De- Havilland „Mosquito“ that was completely built with wood, it
was designed to be an inexpensive yet powerful multi-purpose aircraft
using as little aluminium as possible. Both single and two-seat night fighter
versions were envisaged in addition to a day fighter . Led by Professor Kurt
Tank the Focke Wulf design team entered the new territory
of plywood wood construction combined with steel components and a
nose wheel undercarriage, an elaborate technological field. Mass produc-
tion was delayed due to the envisaged Jumo 213 engines being late and
the Jumo 211 being under-powered. Problems with the undercarriage and
rigidity defects caused by unusable wood glue also added to the dilemma.
Additionally, most of the few available experimental aircraft fell victim to
the bomb attacks on the works at Erfurt, Langenhagen and Poznan in May
and June 1944. In the summer of 1944, the design office produced a brief
specification for the „Mistletoe“ Ta 154A unit using the Fw 190 A-8. Built
approximately 50 percent of wood the Ta 154 was to be used as an
unmanned explosives weapon against the American bomber formations.
For this purpose the cockpit of the Fw 190 was to be modified in order
allow the pilot to operate the landing gear, flaps, and the flight and engine
controls of the Ta 154. With a take-off weight of around 14.5 tons the
„Mistletoe“ unit should be able to carry 2.5 to 3.5 tons of heavy explosive
ordnance. Additionally it was stated that the take-off should be conduct-
ed from a concrete runway because of the over-loaded undercarriage. The
nose wheel undercarriage of the 154 Ta mounted on the warhead was to
be jettisoned using explosive bolts.
The pilots task of the was to fly the unit, from above and ahead or astern
of the main bomber formation on a collision course , to separate the com-
mand aircraft and then by remote control explode the Ta 154 amongst the
bomber formation. According to calculations the explosive device would
cause all aircraft within a radius of about 200 meters to crash. In the
autumn of 1944 a few Ta 154 A-0 had been prepared accordingly. For
example, an autopilot was installed and the fuel system modified so that
the Fw 190 could draw fuel from the „Mosquito“ during the approach.
Nothing is known about Test Flights or operations.
Technical Data
Fw 190 A-8
Wingspan: 10.5 m (34ft 4ins); Length: 8.95 m (29ft 4ins); Height: 3.95 m (13ft
0ins); Take-off weight: 4,272 tons; Engine: BMW 801D, 1,700 hp;
Armament:2 MG 131 4 MG 151/20
Ta 154 A
Wingspan: 14 m (45ft 11ins); Length: 11.75 m; (38ft 6ins); Height: 3.1 m (10ft
1ins); Engines: 2 x Jumo 211R, 1,350 hp; Mistletoe Unit (calculated values)
Maximum speed at 8 km altitude: 560 km / h (348 mph); Climb to 6000m;
Altitude: 3.5 m / s (688 ft/min); Service Ceiling: 8.5 km (27880 ft)
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