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04846-0389 ©2013 BY REVELL GmbH. A subsidiary of Hobbico, Inc. PRINTED IN GERMANY
Tornado ECR, TigerMeet 2011 Tornado ECR, TigerMeet 2011
Die moderne Kriegsführung erfordert immer mehr Spezialflugzeuge für die unterschiedlich-
sten Anforderungen. So entstand bereits zu Beginn der 80er Jahre die Idee auf der Basis des
Tornado ein Kampfflugzeug für elektronische Kampfführung und Aufklärung zu entwickeln.
Das 1985 entwickelte Konzept für den Tornado ECR (ECR - Electronic Combat and
Reconnaissance) der die ständig steigende Bedrohung durch neue und leistungsfähigere
Abwehrsysteme des Ostblocks bekämpfen sollte.
Äußerlich wurde der Tornado kaum verändert, lediglich zusätzliche Antennen und Sensoren
lassen auf einen speziellen Einsatzzweck schließen.
Zur Erfassung und Identifizierung von Radarstrahlen erhielt der ECR einen passiven ELS-Sensor
(ELS -Emitter Locator System), einen BOZ 100 Behälter unter der Tragfläche für den Ausstoß
von Düppel- und Täuschkörpern. Zusammen mit einem ebenfalls unter der Tragfläche mitge-
führten Cerberus C III-Behälter zur Erkennung gegnerischer Aktivitäten - und deren automa-
tische Blockierung - versetzten die mitgeführten Lenkwaffen Sidewinder AIM-9L den Tornado
in die Lage auch seine eigene Verteidigung zu übernehmen. Die sonst bei Tornados übliche
Kanone wurde ausgebaut.
Das eigentliche Herzstück - die ELS - ist gleichzeitig die Feuerleitelektronik für die eigentliche
Angriffsbewaffnung, die AGM-88 HARM (High Speed Antiradiation Missile) die auf dem
erfassten gegnerischen Radarsuchstrahl selbsttätig ins Ziel reitet.
In der als „Wild Weasel“ bekannten Einsatzrolle waren die deutschen Tornados bald so erfolg-
reich, dass sogar die US Air Force für eine Reihe von wichtigen NATO- und UN-Einsätzen aus-
drücklich die ECR Tornado anforderten.
Das Kernstück der ECR Technologie liegt unter zwei kleinen schwarzen Abdeckungen an den
Flügelwurzeln verborgen. Darunter sind viele sensible und hochauflösende Anten -
nen/Sensoren versteckt, die es ermöglichen, jegliche Art von Radargeräten auf sehr große
Entfernungen zu erfassen. genau zu orten und zu bestimmen, um welches Gerät es sich han-
delt. Sollte es sich dann um ein Radargerät einer feindlichen Luftabwehrstellung handeln, kann
der Bekämpfungsablauf mit einer HARM eingeleitet werden. Diese Rolle macht den Tornado
ziemlich einzigartig und es gibt nur wenige vergleichbare Systeme auf der Welt, die mit glei-
cher Präzision und Geschwindigkeit arbeiten wie die ECR Tornados.
Als einziges Geschwader der Luftwaffe ist das Jagdbombergeschwader 32 in Lechfeld mit
dem Tornado ECR ausgerüstet. Als Mitglied im bekannten „Tiger-Club“ nehmen sie mit ihren
Maschinen auch an den Treffen dieser Vereinigung teil. Zu diesem Anlass werden immer wie-
der Maschinen mit einem besonderen Tiger-Anstrich versehen. Für das Treffen 2011 erhielt
eine ECR-Maschine des Jabo G32 ein fast durchgehendes Tigerstreifen Design. Der final reali-
sierte Vorschlag stammt von dem Designer „Tom Marschik“, ausgeführt wurde er von „Joey“
Heidler sowie der Crew des „SysZ Lfzt“ Erding.
Technische Daten:
Länge 16.72 m
Höhe 5.95 m
Spannweite 25 Grad geschwenkt 13.91 m
Spannweite 67 Grad geschwenkt 8.60 m
Rüstgewicht 13 890 kg
Tankkapazität, intern 4 650 kg
Zusatztanks max. 5 988 kg
Startgewicht max. 27 951 kg
Höchstgeschwindigkeit 2 338 km/h in 11 000 m
Steigzeit auf 9000 m 2 Minuten
Dienstgipfelhöhe 15 240 m
Reichweite 1 400 km
Überführungsreichweite 3 890 km
Startrollstrecke 900 m
Bewaffnung 2 x AGM-88 HARM; 2 x AIM-9L Sidewinder
Außenbehälter 1 x Cerberus C III an linker Tragfläche
1 x BOZ 101 TSP an rechter Tragfläche
The diverse requirements of modern warfare constantly require the introduction of ever more
specialised aircraft. The idea of developing a fighter aircraft capable of conducting electronic
warfare and reconnaissance based on the Tornado originated at the start of the 80’s. The con-
cept for an ECR (Electronic Combat and Reconnaissance) Tornado which would be able to
combat the constantly growing threat from the new and more effective defensive systems of
the Eastern Block emerged in 1985.
Externally the Tornado remained almost unchanged, only the additional sensors and antennae
give a clue to its special role. The ECR Tornado received a passive ELS-Sensor (Emitter Locator
System) for detecting and identifying radar beams and a BOZ 100 under-wing pod for dis-
pensing chaff and flares. In combination with a Cerberus C III Pod - also carried under the
wing, to automatically detect and jam enemy electronic equipment – the on-board
Sidewinder AIM-9L guided missiles put the Tornado in a position to undertake its own
defence. The canon normally fitted to the Tornado was removed. The real heart of the system
– the ELS – is also the electronic weapon control system for the Tornado’s own attack
weapon, the AGM-88 HARM (High Speed Anti-radiation Missile), which automatically rides
the acquired enemy radar beam onto its target. In the role known as „Wild Weasel“ the
German Tornado’s were soon so successful that even the US Air Force expressly requested the
ECR Tornado for a succession of important NATO and UN Missions.
The key components of the ECR’s technology lie concealed under two small black covers in
the roots of the wing. The many extremely sensitive antennae and high resolution sensors are
hidden under these covers. They enable the acquisition, location and identification of every
form of radar equipment, even over long ranges. In the case of an enemy Air Defence Unit
being identified, an attack can be initiated immediately using a HARM missile. This role makes
the Tornado quite unique. There are few comparable systems in the world which operate with
a similar speed and precision to that of the ECR Tornado’s.
Fighter Bomber Wing 32 in Lechfeld, Bavaria is the only Luftwaffe Wing equipped with the
Tornado ECR. As a member of the well-known „Tiger Club“ its aircraft also take part in the
many „Meets“ of this famous Club. The aircraft are always painted in a special Tiger Livery for
these occasions. For the 2007 „Tiger-Meet“ an ECR aircraft from Fighter-Bomber Wing 32
received an almost complete Tiger Stripe design. The motto of the Tiger-Meet 2007 in Orland,
Norway was „Arctic Tiger“ and many design proposals had to be assessed. The design which
was finally chosen came from designer Anton Kerner, and was painted on the aircraft by
members of the Fighter-Bomber Wing.
Technical Data:
Length: 16.72 m (54ft 9ins)
Height: 5.95 m (19ft 6ins)
Wingspan 25 Degree’s of Sweep 13.91 m (45ft 8ins)
Wingspan 67 Degree’s of Sweep 8.60 m (28ft 2ins)
Empty Weight: 13 890 kg (30 527lbs)
Internal Fuel Capacity: 4 650 kg (10 253lbs)
Maximum External Fuel Tank Capacity: 5 988 kg (13 203lbs)
Maximum Take-off Weight: 27 951 kg (61 631lbs)
Maximum Speed: 2 338 km/h (1 450mph) at 11 000 m (36 080ft)
Time to Climb to 9000 m (29500ft) 2 Minutes
Service Ceiling: 15 240 m (50 000ft)
Range: 1 400 km (870miles)
Ferry Range: 3 890 km (2415miles)
Take-off Run: 900 m (2950ft)
Armament: 2 x AGM-88 HARM; 2 x AIM-9L Sidewinder
External Pods: 1 x Cerberus C III on Left Wing
1 x BOZ 101 TSP on Right Wing
Tornado ECR
TigerMeet
2011
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