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  • Mein Display zeigt verschiedene Temperatur an und s2 s7 Eingereicht am 1-4-2022 13:37

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  • Weiß jemand was die Fehlermeldung F33 in den Vaillant atmotec classic bedeutet Eingereicht am 8-11-2021 17:22

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  • I il display della caldaia non parte e appare la scritta F22 Cosa significa Eingereicht am 21-12-2020 19:20

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  • Wie wird die Schaltuhr VRC-KSU beim Thermoblock atmo Tec aus-, eingebaut? Eingereicht am 7-12-2020 17:29

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  • hallo , mein Display zeigt -40 C an. was bedeutet das? rechnet die Heizung mit dieser Aussentemperatur ? wie verändert man dies? Eingereicht am 19-4-2020 12:17

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  • Ich suche die Bedienungsanleitung für Thermoblock atmo TEC Eingereicht am 26-11-2019 09:09

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  • Ich drücke die Brennerstörung Atmo tec arbeitet ganz normal bis ca. 60 grad Celsius.
    Nach ca. 3 Minuten schaltet das Gerät wieder ein und geht auf Brennerstörung.Was könnte der Fehler sein? Eingereicht am 20-11-2019 16:54

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  • Hallo an meiner Therme atmotec Classic ist der Drehknopf für das Warmwasser abgefallen. Lässt sich leider nicht mehr befestigen etwas abgebrochen ist nicht. Wie kann man den Drehknopf einrasten lassen gibts da eine bestimmte Handhabung? Mit freundlichen Grüßen Eingereicht am 5-5-2019 08:31

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  • Hallo zusammen meine Therme springt nicht mehr an. Läuft aber in der Schornsteifeger stellung normal. Bei Drücken der i Taste wird S 30 angezeigt. Kein Wärmebedarf Regler.
    Ist nach erfahrungen der Regler VTR 320 Defekt? Kann ich die Therme bis der neue Regler da ist auf Hand schalten, wenn ja wie?
    Heize damit meinen Koi Teich und den Jungs wirds langsam Kalt. Zur Zeit noch 5,2 grad, bei 4 wird es eng.
    Jetzt schon mal Danke Eingereicht am 24-1-2019 20:21

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  • das gerät springt nicht ich habe Service firmangerufen. am Display steht f 22 er sagt es it zu wenig wasser es gibt in der Therme eine schraube an der auch ein laie den fehler beheben könnte
    Eingereicht am 11-10-2018 07:56

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  • bei meiner Atmotec classic blinkt das Heizungssymbol un die Heizkörper werden entweder nur lauwarm oder bleiben kalt. Warmwasseraufbereitung funktioniert. Was soll ich tun? Eingereicht am 24-9-2018 09:41

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  • meine atmo tec classic zeigt fehler c und ein kreissymbol und springt nicht an was kann ich tun Eingereicht am 29-12-2017 19:37

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  • Wie gr0ß ist der Abgasstutzen bei der VCW atmo -Tec exclusiv 20 kW Eingereicht am 12-3-2017 17:22

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  • hallo,
    jetzt sind es schon h, und in der Warteschleife tut sich auch nix; ich suche die Bedienungsnleitung (S-Nr.: 001474) der atmao TEC classic

    danke

    BG Eingereicht am 10-1-2017 16:25

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  • Therme standig wasser verliert letzte zeit jeden tag nach gefült was könnte proplem sein Eingereicht am 3-1-2017 16:20

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  • Hallo,
    ist es normal das die Heizung, obwohl alle Heizkörper auf "Mond" stehen alle paar Minuten anspringt? Eingereicht am 17-12-2016 06:56

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  • Ich brauche die Bedienungsanleitung für das Thermostaat Eingereicht am 15-5-2016 15:23

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  • Was bedeutet Anzeige F60 ? Therme springt an heizt eine Weile und geht wieder auf Störung Eingereicht am 7-5-2016 19:17

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  • wie baue ich den brenner aus um ihn zu reinigen ist sehr verdreckt Eingereicht am 18-3-2016 09:49

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  • Wie füllt man wasser in die therme ? Eingereicht am 27-10-2014 14:05

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  • Fehlermeldung F 65 Und F62? was bedeutet das ? Eingereicht am 5-2-2014 08:55

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    • Meine VCW zeigt auch immer Fehler 62. Habe gehört, dass alle Fehler um 60 mit der Elektronik zusammenhängen. Zuerst trat der Fehler alle paar Wochen auf, inzwischen bis 2x am Tag. Ich bin ettäuscht von Vaillant. Meine vorherige Heizwerttherme hat nach 15 Jahren zum ersten mal einen Installateur gesehen. Beantwortet 6-4-2014 20:23

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  • Page 1

    Für den Betreiber

    Bedienungsanleitung

    DE
    Gas-Wandheizgerät

    atmoTEC classic
    turboTEC classic



  • Page 2

    Inhaltsverzeichnis
    Seite

    Hinweise zur Dokumentation . . . . . . . .

    3

    Hinweise zur Dokumentation

    1

    Werksgarantie . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .

    3

    Beachten Sie bitte bei der Installation des Gerätes die
    Sicherheitshinweise in dieser Anleitung!

    2

    Allgemeines . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .

    4

    2.1
    2.2
    2.3

    Bestimmungsgemäße Verwendung . . . . . . . . .
    Typenschild . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
    CE-Kennzeichnung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .

    4
    4
    4

    3

    Sicherheitshinweise . . . . . . . . . . . . . . .

    5

    3.1
    3.2
    3.3
    3.4
    3.5
    3.6
    3.7
    3.8
    3.9

    Gasgeruch . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
    Veränderungen im Umfeld des Heizgerätes . . . .
    Explosive und leicht entflammbare Stoffe . . .
    Korrosionsschutz . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
    Schrankartige Verkleidung . . . . . . . . . . . . . . . .
    Fülldruck der Anlage kontrollieren . . . . . . . . .
    Notstromaggregat . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
    Undichtigkeiten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
    Frostschutz . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .

    5
    5
    5
    5
    5
    6
    6
    6
    6

    4

    Bedienung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .

    7

    Prüfungen vor Inbetriebnahme . . . . . . . . . . . .
    Absperreinrichtungen öffnen . . . . . . . . . . . . . .
    Fülldruck der Anlage kontrollieren . . . . . . . . .
    Übersicht über das Bedienfeld . . . . . . . . . . . . .
    Bedienelemente . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
    Digitales Informations- und Analyse-System .
    Gerät ein- und ausschalten . . . . . . . . . . . . . . . .
    Einstellungen für die Warmwasserbereitung .
    Warmwasserbereitung mit VCW-Geräten . . . .
    Warmwasserbereitung mit VC-Geräten . . . . . .
    Einstellungen für den Heizbetrieb . . . . . . . . . .
    Vorlauftemperatur einstellen (bei Einsatz
    eines Regelgerätes) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
    4.5.2 Vorlauftemperatur einstellen
    (kein Regelgerät angeschlossen) . . . . . . . . . . .
    4.5.3 Heizbetrieb ausschalten (Sommerbetrieb) . . .
    4.6
    Raumtemperaturregler oder
    witterungsgeführten Regler einstellen . . . . . .
    4.7
    Statusanzeigen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .

    7
    7
    7
    8
    8
    9
    10
    11
    11
    13
    14

    4.1
    4.1.1
    4.1.2
    4.2
    4.2.1
    4.2.2
    4.3
    4.4
    4.4.1
    4.4.2
    4.5
    4.5.1

    14
    14
    15
    15
    16

    5

    Störungsbehebung . . . . . . . . . . . . . . . . 17

    5.1
    5.2
    5.3

    Störungen beim Zündvorgang . . . . . . . . . . . . .
    Wassermangel . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
    Störungen im Luft-/Abgasweg . . . . . . . . . . . . .

    17
    18
    18

    6

    Pflege und Wartung . . . . . . . . . . . . . . . 19

    6.1
    6.2
    6.3
    6.4
    6.5

    Pflege . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 19
    Inspektion/Wartung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 19
    Fülldruck der Anlage kontrollieren . . . . . . . . . 20
    Gerät/Heizungsanlage füllen . . . . . . . . . . . . . . 20
    Schornsteinfeger-Messung . . . . . . . . . . . . . . . . 21

    7

    Energiespartipps . . . . . . . . . . . . . . . . . 22

    2

    Nachfolgend sind die im Text verwendeten Symbole
    erläutert:
    Gefahr!
    Unmittelbare Gefahr für Leib und Leben!
    Achtung!
    Mögliche gefährliche Situation für Produkt und
    Umwelt!
    Hinweis!
    Nützliche Informationen und Hinweise.
    • Symbol für eine erforderliche Aktivität.
    Für Schäden, die durch Nichtbeachtung dieser Anleitung
    entstehen, übernehmen wir keine Haftung.



  • Page 3

    Werksgarantie 1

    1 Werksgarantie
    Vaillant räumt Ihnen als Eigentümer des Gerätes eine
    Garantie für die Dauer von zwei Jahren ab Datum der
    Inbetriebnahme ein. In diesem Zeitraum werden an dem
    Gerät festgestellte Material- oder Fabrikationsfehler vom
    Vaillant Kundendienst kostenlos behoben.
    Für Fehler, die nicht auf Material- oder Fabrikationsfehlern beruhen, z. B. Fehler aufgrund unsachgemäßer
    Installation oder vorschriftswidriger Behandlung, übernehmen wir keine Verantwortung.
    Werksgarantie gewähren wir nur nach Installation des
    Gerätes durch einen anerkannten Fachhandwerksbetrieb. Werden Arbeiten an dem Gerät nicht von unserem Werkskundendienst vorgenommen, so erlischt die
    Werksgarantie, es sei denn, die Arbeiten sind von einem
    anerkannten Fachhandwerksbetrieb durchgeführt worden.
    Die Werksgarantie erlischt ferner, wenn in das Gerät
    Teile eingebaut werden, die nicht von Vaillant zugelassen sind.
    Nicht umfasst sind von der Werksgarantie Ansprüche,
    die über die kostenlose Fehlerbeseitigung hinausgehen,
    z. B. Ansprüche auf Schadenersatz.

    3



  • Page 4

    2 Allgemeines

    2 Allgemeines
    Mit dem atmoTEC classic/turboTEC classic haben Sie ein
    Qualitätsprodukt aus dem Hause Vaillant erworben.
    Damit tragen Sie nicht nur zu einem rationellen
    Energieeinsatz bei, sondern gleichzeitig zu weniger
    Schadstoffemissionen und geringerer Umweltbelastung.
    Zur Information, Diagnose und Störungsbehebung ist
    das Gerät mit einem Display ausgestattet.
    2.1 Bestimmungsgemäße Verwendung
    Die Vaillant atmoTEC classic/turboTEC classic-Geräte
    sind nach dem Stand der Technik und den anerkannten
    sicherheitstechnischen Regeln gebaut. Dennoch können
    bei unsachgemäßer oder nicht bestimmungsgemäßer
    Verwendung Gefahren für Leib und Leben des Benutzers
    oder Dritter bzw. Beeinträchtigungen der Geräte und
    anderer Sachwerte entstehen.
    Die Geräte sind als Wärmeerzeuger für geschlossene
    Warmwasser-Zentralheizungsanlagen und für die zentrale Warmwasserbereitung vorgesehen. Eine andere oder
    darüber hinausgehende Benutzung gilt als nicht
    bestimmungsgemäß. Für hieraus resultierende Schäden
    haftet der Hersteller/Lieferant nicht. Das Risiko trägt
    allein der Anwender.
    Zur bestimmungsgemäßen Verwendung gehören auch
    das Beachten der Bedienungs- und Installationsanleitung
    und die Einhaltung der Wartungsbedingungen.
    Hinweis!
    Bitte bewahren Sie diese Bedienungsanleitung
    für künftigen Gebrauch auf.
    2.2 Typenschild
    Das Typenschild des atmoTEC classic/turboTEC classic
    ist auf der Rückseite des Schaltkasten angebracht.

    TEC3_111.eps

    2.3 CE-Kennzeichnung
    Mit der CE-Kennzeichnung wird dokumentiert, dass die
    Geräte die grundlegenden Anforderungen der
    Gasgeräterichtlinie (Richtlinie 90/396/EWG des Rates)
    und der Richtlinie über die elektromagnetische
    Verträglichkeit (Richtlinie 89/336/EWG des Rates) erfüllen. Die Geräte erfüllen die grundlegenden
    Anforderungen der Wirkungsgradrichtlinie (Richtlinie
    92/42/EWG des Rates).

    Abb. 2.1 Typenschild (Muster)

    4

    Gas-Wandheizgerät TEC classic



  • Page 5

    Sicherheitshinweise 3

    3 Sicherheitshinweise

    1

    Abb. 3.1 Gasabsperrhahn schließen

    TEC3_001.eps

    Beachten Sie bitte zu Ihrer eigenen Sicherheit, dass die
    Aufstellung, Einstellung und Wartung Ihres Gerätes nur
    durch einen anerkannten Fachhandwerksbetrieb vorgenommen werden darf. Dieser ist ebenfalls für
    Inspektion/Wartung, Reparatur und Instandsetzung des
    Gerätes sowie ggf. für die Änderung der eingestellten
    Gasmenge zuständig.
    3.1 Gasgeruch
    Bei Gasgeruch verhalten Sie sich bitte folgendermaßen:
    • Schalten Sie kein Licht ein oder aus und betätigen Sie
    keine anderen elektrischen Schalter; benutzen Sie kein
    Telefon, Funktelefon oder Handy im Gefahrenbereich;
    benutzen Sie keine offene Flamme (z. B. Feuerzeug,
    Streichholz), rauchen Sie nicht.
    • Schließen Sie den Gasabsperrhahn (1) an der Anschlußkonsole und den Hauptabsperrhahn der Gasleitung.
    • Öffnen Sie Fenster und Türen.
    • Warnen Sie Ihre Mitbewohner und verlassen Sie das
    Haus.
    • Benachrichtigen Sie das Gasversorgungsunternehmen
    oder einen anerkannten Fachhandwerksbetrieb.
    3.2 Veränderungen im Umfeld des Heizgerätes
    An folgenden Dingen dürfen keine Veränderungen vorgenommen werden:
    - am Heizgerät,
    - an den Leitungen für Gas, Zuluft, Wasser und Strom,
    - an der Abgasleitung,
    - am Sicherheitsventil und an der Ablaufleitung für das
    Heizungswasser,
    - an baulichen Gegebenheiten, die Einfluß auf die
    Betriebssicherheit des Gerätes haben können.
    3.3 Explosive und leicht entflammbare Stoffe
    Verwenden oder lagern Sie keine explosiven oder leicht
    entflammbaren Stoffe (z. B. Benzin, Papier, Farben) im
    Aufstellungsraum des Gerätes.
    3.4 Korrosionsschutz
    Verwenden Sie keine Sprays, chlorhaltigen Reinigungsmittel, Lösungsmittel, Farben, Klebstoffe usw. in der
    Umgebung des Gerätes. Diese Stoffe können unter
    ungünstigen Umständen zu Korrosion - auch in der
    Abgasanlage - führen.
    3.5 Schrankartige Verkleidung
    Eine schrankartige Verkleidung des Gerätes darf nur
    nach entsprechenden Vaillant-Vorgaben erstellt werden.
    Fragen Sie Ihren anerkannten Fachhandwerksbetrieb,
    falls eine derartige Verkleidung von Ihnen beabsichtigt
    ist.

    Gas-Wandheizgerät TEC classic

    5



  • Page 6

    3 Sicherheitshinweise

    3.6 Fülldruck der Anlage kontrollieren
    Kontrollieren Sie in regelmäßigen Abständen den Fülldruck der Anlage.
    3.7 Notstromaggregat
    Ihr Fachhandwerker hat Ihr Heizgerät bei der Installation
    an das Stromnetz angeschlossen.
    Falls Sie das Gerät bei Stromausfall mit einem
    Notstromaggregat betriebsbereit halten wollen, muß
    dieses in seinen technischen Werten (Frequenz,
    Spannung, Erdung) mit denen des Stromnetzes übereinstimmen und mindestens der Leistungsaufnahme
    Ihres Gerätes entsprechen. Ziehen Sie hierzu bitte Ihren
    Fachhandwerksbetrieb zu Rate.

    TEC3_002.eps

    2

    Abb. 3.2 Kaltwasser-Absperrventil schließen

    3.8 Undichtigkeiten
    Schließen Sie bei Undichtigkeiten im Warmwasserleitungsbereich zwischen Gerät und Zapfstellen sofort
    das Kaltwasser-Absperrventil am Gerät (2) und lassen
    Sie die Undichtigkeit durch Ihren Fachhandwerker
    beheben.
    Hinweis!
    Das Kaltwasser-Absperrventil ist nicht im
    Lieferumfang Ihres Gerätes enthalten. Fragen
    Sie Ihren Fachhandwerker, wo er ein solches
    Ventil montiert hat.
    3.9 Frostschutz
    Stellen Sie sicher, daß bei Ihrer Abwesenheit während
    einer Frostperiode die Heizungsanlage in Betrieb bleibt
    und die Räume ausreichend temperiert werden.
    Achtung!
    Frostschutz und Überwachungseinrichtungen
    sind nur aktiv, wenn der Hauptschalter des
    Gerätes auf Stellung „I“ steht und keine
    Trennung vom Stromnetz vorliegt.
    Eine Anreicherung des Heizungswassers mit
    Frostschutzmitteln ist nicht zulässig. Dabei
    können Schäden an Dichtungen und Membranen
    sowie Geräusche im Heizbetrieb auftreten.
    Hierfür sowie für etwaige Folgeschäden können
    wir keine Haftung übernehmen.
    Ihr Gerät ist mit einer Frostschutzfunktion ausgestattet:
    Sinkt die Heizungs-Vorlauftemperatur bei eingeschaltetem Hauptschalter unter 5 °C, geht das Gerät in
    Betrieb und heizt den Geräte-Heizkreis auf ca. 35 °C auf.
    Eine andere Möglichkeit des Frostschutzes besteht darin,
    die Heizungsanlage und das Gerät zu entleeren.
    Dabei muss sichergestellt sein, dass sowohl Anlage als
    auch Gerät vollständig entleert werden. Ziehen Sie hierfür Ihren Fachhandwerksbetrieb zu Rate.

    6

    Gas-Wandheizgerät TEC classic



  • Page 7

    Bedienung 4

    4 Bedienung
    4.1 Prüfungen vor Inbetriebnahme

    4

    4.1.1 Absperreinrichtungen öffnen

    1

    Hinweis!
    Nicht alle Absperreinrichtungen sind im
    Lieferumfang Ihres Gerätes enthalten. Sie sind
    als Anschlußzubehör erhältlich oder werden bauseitig durch Ihren Fachhandwerker installiert.

    2

    Wartungshähne
    2 und 4 geschlossen

    Wartungshähne
    2 und 4 offen

    TEC3_003.eps

    3

    Abb. 4.1 Absperreinrichtungen öffnen

    TEC3_021.eps

    1
    2
    1

    3

    0 bar

    • Öffnen Sie den Gasabsperrhahn (3) durch Eindrücken
    und Drehen gegen den Uhrzeigersinn bis zum
    Anschlag.
    • Öffnen Sie das Kaltwasser-Absperrventil (1) durch
    Drehen gegen den Uhrzeigersinn bis zum Anschlag.
    • Kontrollieren Sie, ob die Wartungshähne im Vorlauf (4)
    und Rücklauf (2) geöffnet sind. Dies ist der Fall, wenn
    die Nut im Vierkant der Wartungshähne mit der Rohrleitungsrichtung übereinstimmt. Sollten die Wartungshähne geschlossen sein, können sie mit Hilfe eines
    Maulschlüssels durch eine Vierteldrehung nach rechts
    oder links geöffnet werden.

    4.1.2 Fülldruck der Anlage kontrollieren
    • Kontrollieren Sie den Fülldruck (Wasserstand) der
    Anlage am Manometer (1).
    Für einen einwandfreien Betrieb der Heizungsanlage soll
    bei kalter Anlage der Zeiger am Manometer (1) im
    Bereich zwischen 1,0 und 2,0 bar Fülldruck stehen. Steht
    er unterhalb von 0,75 bar, füllen Sie bitte Wasser nach.
    Erstreckt sich die Heizungsanlage über mehrere Stockwerke, so kann ein höherer Fülldruck der Anlage erforderlich sein. Fragen Sie hierzu Ihren Fachhandwerker.

    Abb. 4.2 Fülldruck der Anlage kontrollieren

    Gas-Wandheizgerät TEC classic

    7



  • Page 8

    4 Bedienung

    4.2 Übersicht über das Bedienfeld
    4.2.1 Bedienelemente
    Drücken Sie im oberen Bereich mittig auf die
    Frontklappe und klappen Sie diese herunter. Die nun zu
    erkennenden Bedienelemente haben folgende
    Funktionen:

    1

    1

    2
    3
    2
    1
    0

    3

    bar

    TEC3_005.eps

    50%

    2

    4
    5
    6
    7
    8

    Abb. 4.3 Frontklappe öffnen

    9
    2

    3

    9

    4

    8

    5

    7

    6

    TEC3_022.eps

    1

    Drehknopf zur Einstellung der WarmwasserAuslauftemperatur (bei VCW-Geräten) bzw.
    Speichertemperatur (bei VC-Geräten mit angeschlossenem Warmwasserspeicher VIH)
    Taste „Entstörung“: Zum Rücksetzen bestimmter
    Störungen
    Display des DIA-Systems zur Anzeige der aktuellen
    Betriebsart oder der Vorlauftemperatur
    Taste „i“: Zum Abrufen von Informationen
    Einbauregler (Zubehör)
    Manometer zur Anzeige des Füll- bzw. Betriebsdruckes in der Heizungsanlage
    Hauptschalter zum Ein- und Ausschalten des
    Gerätes
    Tasten „+“ und „-“ zum Weiter- oder Zurückblättern
    der Displayanzeige (für den Fachhandwerker bei
    Einstellarbeiten und Fehlersuche)
    Drehknopf zur Einstellung der HeizungsVorlauftemperatur

    Abb. 4.4 Bedienelemente

    8

    Gas-Wandheizgerät TEC classic



  • Page 9

    Bedienung 4

    4.2.2 Digitales Informations- und AnalyseSystem (DIA-System)
    Im Display des DIA-Systems wird im normalen Betrieb
    des Gerätes stets die aktuelle Heizungs-Vorlauftemperatur angezeigt. Tritt ein Fehler auf, wird die
    Anzeige der Temperatur durch den jeweiligen Fehlercode
    ersetzt.
    Darüber hinaus können Sie den angezeigten CodeSymbolen folgende Informationen entnehmen:

    1

    1

    Anzeige der aktuellen Heizungs-Vorlauftemperatur,
    eines Status- oder Fehlercodes
    Störung im Luft-/Abgasweg

    0

    Abb. 4.5 Display des DIA-Systems

    3
    bar

    TEC3_023.eps

    Störung im Luft-/Abgasweg
    2
    1

    Heizbetrieb aktiv
    permanent an: Heizbetrieb oder Anforderung
    Heizung
    blinkt: Brennersperrzeit aktiv
    Warmwasserbereitung aktiv
    permanent an: Betriebsart Speicherladung (VCGeräte) ist in Bereitschaft, oder es erfolgt eine
    Warmwasserzapfung (VCW-Geräte)
    blinkt: Speicherladung ist in Betrieb (VC-Geräte),
    Brenner an
    Aqua-Comfort-System plus aktiv (nur VCW-Geräte)
    permanent an: Komfortbetrieb ist in Bereitschaft
    blinkt: Komfortbetrieb ist in Betrieb (Brenner an)

    Interne Heizungspumpe ist in Betrieb
    Internes Gasventil wird angesteuert

    Flamme mit Kreuz:
    Störung während des Brennerbetriebs; Gerät ist
    abgeschaltet
    Flamme ohne Kreuz:
    Ordnungsgemäßer Brennerbetrieb

    Gas-Wandheizgerät TEC classic

    9



  • Page 10

    4 Bedienung

    4.3 Gerät ein- und ausschalten
    Achtung!
    Der Hauptschalter darf nur eingeschaltet werden, wenn die Heizungsanlage ordnungsgemäß
    mit Wasser gefüllt ist. Bei Nichtbeachtung können Pumpe und Wärmetauscher beschädigt werden.
    Mit dem Hauptschalter schalten Sie das Gerät ein und
    aus.
    I:
    “EIN”
    O:
    “AUS”
    Wenn sich der Hauptschalter in Stellung “I” befindet, ist
    das Gerät eingeschaltet. Im Display erscheint die
    Standardanzeige des Digitalen Informations- und
    Analyse-Systems.

    2
    1

    3
    bar

    TEC3_024.eps

    0

    Zur Einstellung des Gerätes entsprechend Ihrer
    Bedürfnisse lesen Sie bitte die Kapitel 4.4 und 4.5, in
    denen die Einstellmöglichkeiten für den Heiz- und den
    Warmwasserbetrieb beschrieben sind.

    Abb. 4.6 Gerät ein- und ausschalten

    Um Ihr Heizgerät ganz außer Betrieb zu nehmen, schalten Sie den Hauptschalter in Stellung “O”.
    Achtung!
    Frostschutz und Überwachungseinrichtungen
    sind nur aktiv, wenn der Hauptschalter des
    Gerätes auf Stellung „I“ steht und keine
    Trennung vom Stromnetz vorliegt.
    Um diese Sicherheitseinrichtungen nicht abzuschalten,
    sollten Sie Ihr Heizgerät über das Regelgerät ein- und
    ausschalten (Informationen dazu finden Sie in der entsprechenden Bedienungsanleitung).
    Hinweis!
    Bei längerer Ausserbetriebnahme (z. B. Urlaub)
    sollten Sie zusätzlich Gasabsperrhahn und
    Kaltwasserabsperrventil schließen. Beachten Sie
    in diesem Zusammenhang auch die Hinweise zum
    Frostschutz.

    10

    Gas-Wandheizgerät TEC classic



  • Page 11

    Bedienung 4

    4.4 Einstellungen für die Warmwasserbereitung

    2

    4.4.1 Warmwasserbereitung mit VCW-Geräten
    • Drehen Sie den Hauptschalter (1) auf Stellung „I“.
    • Stellen Sie den Drehknopf (2) zur Einstellung der
    Warmwasserauslauftemperatur auf die gewünschte
    Temperatur ein.
    Dabei entspricht:
    - linker Anschlag ca.
    - rechter Anschlag max.

    35 °C
    65 °C.

    TEC3_025.eps

    Achtung!
    Bei einer Wasserhärte von mehr als 1,79 mol/m3
    (10 °dh) stellen Sie bitte den Drehknopf (2)
    maximal in die Mittelstellung.

    1

    Beim Einstellen der gewünschten Temperatur wird der
    jeweils zugehörige Sollwert im Display des DIA-Systems
    angezeigt. Nach ca. 5 s erlischt diese Anzeige, und im
    Display erscheint wieder die normale Standard-Anzeige
    (aktuelle Heizungs-Vorlauftemperatur, z. B. 45 °C).

    Abb. 4.7 Warmwasserbereitung mit VCW-Geräten

    Gas-Wandheizgerät TEC classic

    11



  • Page 12

    4 Bedienung

    Aqua-Comfort-System ein- und ausschalten
    Das Aqua-Comfort-System liefert Ihnen sofort warmes
    Wasser in der gewünschten Temperatur, ohne dass
    Aufheizzeiten abgewartet werden müssen. Hierzu wird
    derWarmwasser-Wärmetauscher des Gerätes auf einem
    vorgewähltenTemperaturniveau gehalten.

    b

    • Das Aqua-Comfort-System wird aktiviert, indem Sie
    den Drehknopf (1) kurz bis zum Anschlag (Einstellung
    a) nach rechts drehen. Anschließend wählen Sie die
    gewünschte Temperatur, z. B. Einstellung b. Dabei entspricht:

    a
    1

    - linker Anschlag ca.
    35 °C
    - rechter Anschlag max. 65 °C.

    TEC3_026.eps

    b

    c
    1
    Abb. 4.8 Aqua-Comfort-System ein- und ausschalten

    Das Wasser wird nun ständig auf dieser Temperatur
    gehalten und steht bei Zapfung direkt zur Verfügung;
    im Display erscheint das Symbol .
    Wenn das Symbol
    blinkt, wird der Wärmetauscher
    nachgeladen.
    • Das Aqua-Comfort-System wird ausgeschaltet, indem
    Sie den Drehknopf (1) kurzzeitig bis zum Anschlag
    nach links drehen (Einstellung c). Das Symbol erlischt.
    Anschließend wählen Sie wieder die gewünschte
    Warmwasser-Auslauftemperatur, z. B. Einstellung b.

    Warmwasser zapfen
    Beim Öffnen eines Warmwasserhahns (1) an einer
    Zapfstelle (Waschbecken, Dusche, Badewanne etc.) geht
    das VCW-Gerät selbsttätig in Betrieb und liefert Ihnen
    warmes Wasser.
    Während der Warmwasserbereitung wird der Heizbetrieb
    unterbrochen, d. h. die Warmwasserbereitung hat
    Vorrang gegenüber dem Heizbetrieb.
    Das Gerät schaltet die Warmwasserbereitung bei
    Schließen des Zapfventils selbsttätig ab. Die Pumpe läuft
    kurze Zeit nach.

    Euro B/S 079/0.eps

    1

    Abb. 4.9 Warmwasser zapfen (VCW-Gerät)

    12

    Gas-Wandheizgerät TEC classic



  • Page 13

    Bedienung 4

    4.4.2 Warmwasserbereitung mit VC-Geräten
    Für die Warmwasserbereitung mit einem VC-Gerät muss
    ein Warmwasserspeicher des Typs VIH an das Heizgerät
    angeschlossen sein.

    2

    • Drehen Sie den Hauptschalter (1) auf Stellung „I“.
    • Stellen Sie den Drehknopf (2) zur Einstellung der
    Speichertemperatur auf die gewünschte Temperatur
    ein.
    Dabei entspricht:

    TEC3_027.eps

    - linker Anschlag (Frostschutz)
    - rechter Anschlag (max.)
    - kleinster einstellbarer Wert (min.)

    1

    15 °C
    70 °C.
    40 °C.

    Beim Einstellen der gewünschten Temperatur wird der
    jeweils zugehörige Sollwert im Display des DIA-Systems
    angezeigt. Nach ca. 5 s erlischt diese Anzeige, und im
    Display erscheint wieder die normale Standard-Anzeige
    (aktuelle Heizungs-Vorlauftemperatur, z. B. 45 °C).
    Die aktuelle Speichertemperatur (VIH) können Sie sich
    durch Drücken der „+“-Taste anzeigen lassen.

    Abb. 4.10 Warmwasserbereitung mit VC-Geräten

    Warmwasser zapfen (mit Speicher)
    Beim Öffnen eines Warmwasserhahns (1) an einer
    Zapfstelle (Waschbecken, Dusche, Badewanne etc.) wird
    dem Speicher warmes Wasser entnommen und dieser
    entladen. Wird eine bestimmte Warmwassertemperatur
    im Speicher unterschritten (Speichersolltemperatur),
    geht der VC in Betrieb und heizt den Speicher wieder
    auf. Der Heizbetrieb wird dafür unterbrochen und der
    Speicher vorrangig nachgeladen.
    Speicherbetrieb ausschalten
    Bei VC-Geräten mit angeschlossenem Warmwasserspeicher können Sie die Warmwasserbereitung bzw.
    Speicherladung ausschalten, den Heizbetrieb aber weiterhin in Funktion lassen.
    • Drehen Sie hierzu den Drehknopf zur Einstellung der
    Warmwassertemperatur auf Linksanschlag.
    Es bleibt lediglich eine Frostschutzfunktion für den
    Speicher aktiv.

    Gas-Wandheizgerät TEC classic

    13



  • Page 14

    4 Bedienung

    4.5 Einstellungen für den Heizbetrieb
    4.5.1 Vorlauftemperatur einstellen (bei Einsatz
    eines Regelgerätes)
    Entsprechend der Verordnung über energiesparende
    Anforderungen an heizungstechnische Anlagen und
    Warmwasseranlagen (Heizungsanlagen-Verordnung HeizAnlV) muss Ihre Heizungsanlage mit einer witterungsgeführten Regelung oder einem Raumtemperaturregler ausgestattet sein. In diesem Fall ist folgende Einstellung vorzunehmen:

    1
    2

    TEC3_028.eps

    • Drehen Sie den Hauptschalter (1) auf Stellung „I“.
    • Stellen Sie den Drehknopf (2) zur Einstellung der
    Heizungs-Vorlauftemperatur auf Rechtsanschlag.
    Die Vorlauftemperatur wird automatisch durch das
    Regelgerät eingestellt (Informationen dazu finden Sie in
    der entsprechenden Bedienungsanleitung).

    Abb. 4.11 Vorlauftemperatur-Einstellung bei Einsatz eines
    Regelgerätes

    4.5.2 Vorlauftemperatur einstellen (kein Regelgerät angeschlossen)
    Ist kein externes Regelgerät vorhanden, so stellen Sie
    die Vorlauftemperatur am Drehknopf (2) entsprechend
    der jeweiligen Außentemperatur ein. Dabei empfehlen
    wir folgende Einstellungen:

    2

    TEC3_029.eps

    - Stellung links in der Übergangszeit (jedoch nicht bis
    zum Anschlag): Außentemperatur ca. 10 - 20°C
    - Stellung Mitte bei mäßiger Kälte:
    Außentemperatur ca. 0 - 10°C
    - Stellung rechts bei starker Kälte:
    Außentemperatur ca. -15 °C bis 0 °C

    Abb. 4.12 Vorlauftemperatur-Einstellung ohne Regelgerät

    14

    Beim Einstellen der Temperatur wird der Wert im Display
    des DIA-Systems angezeigt. Nach ca. 5 Sekunden erlischt diese Anzeige und im Display erscheint wieder die
    Standardanzeige (aktuelle Heizungs-Vorlauftemperatur).
    Normalerweise lässt sich der Drehknopf stufenlos zwischen 35 °C und 82 °C einstellen. Sollten sich jedoch an
    Ihrem Gerät höhere Werte einstellen lassen, so hat Ihr
    Fachmann eine entsprechende Justierung vorgenommen, um den Betrieb Ihrer Heizungsanlage mit Vorlauftemperaturen bis 87 °C zu ermöglichen.

    Gas-Wandheizgerät TEC classic



  • Page 15

    Bedienung 4

    4.5.3 Heizbetrieb ausschalten (Sommerbetrieb)
    Sie können im Sommer den Heizbetrieb ausschalten, die
    Warmwasserbereitung aber weiterhin in Betrieb lassen.

    1

    TEC3_030.eps

    • Drehen Sie hierzu den Drehknopf (1) zur Einstellung
    der Heizungs-Vorlauftemperatur auf Linksanschlag.

    Abb. 4.13 Heizbetrieb ausschalten (Sommerbetrieb)

    4.6 Raumtemperaturregler oder witterungsgeführten Regler einstellen
    • Stellen Sie den Raumtemperaturregler (3, Zubehör),
    bzw. den witterungsgeführten Regler sowie die
    Heizkörper-Thermostatventile (4, Zubehör) gemäß den
    entsprechenden Anleitungen ein.

    4

    TEC3_031.eps

    3

    Abb. 4.14 Regler einstellen

    Gas-Wandheizgerät TEC classic

    15



  • Page 16

    TEC3_032.eps

    4 Bedienung

    4.7 Statusanzeigen
    Die Statusanzeige liefert Ihnen Informationen über den
    Betriebszustand Ihres Gerätes.
    Tritt ein Fehler auf, wird die Statusanzeige durch den
    jeweiligen Fehlercode ersetzt.
    Eine vollständige Übersicht der Statuscodes finden Sie
    in der Installations- und Wartungsanleitung.

    2
    1
    0

    3
    bar

    Abb. 4.15 Statusanzeigen
    Anzeige

    Bedeutung
    Anzeigen im Heizbetrieb

    S. 0

    kein Wärmebedarf

    S. 1

    Lüfteranlauf

    S. 2

    Wasserpumpenvorlauf

    S. 3

    Zündvorgang

    S. 4

    Brennerbetrieb

    S. 5

    Lüfter- und Wasserpumpennachlauf

    S. 6

    Lüfternachlauf

    S. 7

    Wasserpumpennachlauf

    S. 8

    Brennersperre nach Heizbetrieb
    Anzeigen im Warmwasserbetrieb

    S.10

    Warmwasserschalter ein

    S.11

    Lüfteranlauf

    S.13

    Zündvorgang

    S.14

    Brennerbetrieb

    S.15

    Lüfter- und Wasserpumpennachlauf

    S.16

    Lüfternachlauf

    S.17

    Wasserpumpennachlauf
    Anzeigen bei Speicherladung/Warmstart

    S.20

    Speichertaktbetrieb aktiv

    S.28

    Brennersperre nach Speicherladung

    Tab. 4.1 Statusanzeigen (Auswahl)

    16

    Gas-Wandheizgerät TEC classic



  • Page 17

    Störungsbehebung 5

    5 Störungsbehebung
    Sollten sich beim Betrieb Ihres Heizgerätes Probleme
    ergeben, können Sie die folgenden Punkte selbst überprüfen:
    Gerät geht nicht in Betrieb:
    - Gasabsperrhahn geöffnet?
    - Wasserversorgung gewährleistet?
    - Wasserstand/Fülldruck ausreichend?
    - Stromversorgung eingeschaltet?
    - Hauptschalter eingeschaltet?
    - Störung beim Zündvorgang?
    - keine Wärmeanforderung (S. 0, S.30=Sommerbetrieb)
    Warmwasserbetrieb störungsfrei; Heizung geht nicht
    in Betrieb
    - Wärmeanforderung durch die externen Regler?
    Achtung!
    Falls Ihr Gerät jetzt nicht einwandfrei arbeitet,
    muss ein anerkannter Fachhandwerksbetrieb
    zwecks Überprüfung zu Rate gezogen werden.

    5.1 Störungen beim Zündvorgang
    Erfolgt nach 3 Zündversuchen keine Zündung des
    Brenners, so geht das Gerät nicht in Betrieb und schaltet
    auf „Störung“. Dies wird durch die Anzeige der
    Fehlercodes „F.28“ oder „F.29“ im Display angezeigt.

    1

    Eine erneute automatische Zündung kann erst nach
    durchgeführter „Entstörung“ erfolgen.

    STOP

    2
    1
    0

    3
    bar

    TEC3_033.eps

    • Drücken Sie in diesem Fall den Entstörknopf (1) und
    halten Sie ihn ca. eine Sekunde lang gedrückt.
    Gefahr!
    Falls das Gerät nach dem dritten
    Entstörversuch immer noch außer Betrieb geht,
    muss ein anerkannter Fachhandwerksbetrieb
    zwecks Überprüfung zu Rate gezogen werden.

    Abb. 5.1 Entstörung

    Gas-Wandheizgerät TEC classic

    17



  • Page 18

    5 Störungsbehebung

    5.2 Wassermangel
    Das Gerät schaltet auch auf „Störung“, wenn sich zuwenig Wasser in der Heizungsanlage befindet.
    Diese Störungen werden durch die Fehlercodes „F.22“
    bzw. „F.23“ oder „F.24“ angezeigt.
    Das Gerät darf erst wieder in Betrieb genommen werden, wenn die Heizungsanlage ordnungsgemäß mit
    Wasser gefüllt ist.
    5.3 Störungen im Luft-/Abgasweg
    Die Vaillant atmoTEC-Geräte (diese Angabe finden Sie
    auf dem Typenschild) sind mit einem Abgassensor ausgerüstet. Bei nicht ordnungsgemäßer Abführung der
    Abgase schaltet das Gerät ab.
    Im Display erscheint dann die Fehlermeldung „F.36“.
    Ein erneutes Inbetriebgehen des Gerätes erfolgt automatisch ca. 15-20 Minuten nach dieser Abschaltung.
    Bei wiederholter Abschaltung (max. 3 Zündversuche)
    geht das Gerät nicht wieder in Betrieb. Im Display
    erscheint die Fehlermeldung „F.36“.
    Gefahr!
    Falls das Gerät nach dem dritten Zündversuch
    nicht wieder Betrieb geht, muss ein anerkannter
    Fachhandwerksbetrieb zwecks Überprüfung zu
    Rate gezogen werden.

    18

    Gas-Wandheizgerät TEC classic



  • Page 19

    Pflege und Wartung 6

    6 Pflege und Wartung
    6.1 Pflege
    Reinigen Sie die Verkleidung Ihres Gerätes mit einem
    feuchten Tuch und etwas Seife. Verwenden Sie keine
    Scheuer- oder Reinigungsmittel, die die Verkleidung
    oder die Bedienelemente aus Kunststoff beschädigen
    könnten.
    6.2 Inspektion/Wartung
    Jede Maschine benötigt nach einer bestimmten
    Betriebszeit Pflege und Wartung, damit sie stets sicher
    und zuverlässig arbeitet. Regelmäßige Wartungen schaffen die Voraussetzung für dauernde Betriebsbereitschaft, Zuverlässigkeit und hohe Lebensdauer Ihres
    Vaillant atmoTEC classic/turboTEC classic.
    Ein gut gewartetes Heizgerät arbeitet mit besserem
    Wirkungsgrad und daher wirtschaftlicher.
    Erforderlich für dauernde Betriebsbereitschaft und sicherheit, Zuverlässigkeit und hohe Lebensdauer ist
    eine jährliche Inspektion/Wartung des Gerätes.
    Gefahr!
    Versuchen Sie niemals, selbst Wartungsarbeiten
    oder Reparaturen an Ihrem Heizgerät durchzuführen. Beauftragen Sie damit einen anerkannten Fachhandwerksbetrieb. Wir empfehlen
    den Abschluss eines Wartungsvertrages.
    Unterlassene Wartung kann die Betriebssicherheit des Gerätes beeinträchtigen und zu
    Sach- und Personenschäden führen.

    Gas-Wandheizgerät TEC classic

    19



  • Page 20

    6 Pflege und Wartung

    6.3 Fülldruck der Anlage kontrollieren
    Für einen einwandfreien Betrieb der Heizungsanlage soll
    bei kalter Anlage der Zeiger am Manometer (1) im
    Bereich zwischen 1,0 und 2,0 bar Fülldruck stehen. Steht
    er unterhalb von 0,75 bar, füllen Sie bitte Wasser nach.
    Erstreckt sich die Heizungsanlage über mehrere Stockwerke, so können höhere Werte für den Wasserstand der
    Anlage am Manometer erforderlich sein. Fragen Sie hierzu Ihren Fachhandwerksbetrieb.

    1

    2
    1
    0

    3
    bar

    6.4 Gerät/Heizungsanlage füllen

    2

    0

    Abb. 6.1 Anlagendruck kontrollieren

    3
    bar

    TEC3_034.eps

    1

    Achtung!
    Verwenden Sie zum Füllen der Heizungsanlage
    nur sauberes Leitungswasser.
    Der Zusatz von chemischen Mittel wie z. B.
    Frost- und Korrosionsschutzmitteln (Inhibitoren)
    ist nicht zulässig.
    Zum Auffüllen und Nachfüllen der Heizungsanlage können Sie normalerweise Leitungswasser verwenden. In
    Ausnahmefällen gibt es jedoch Wasserqualitäten, welche
    unter Umständen nicht zum Füllen der Heizungsanlage
    geeignet sind (stark korrosives oder stark kalkhaltiges
    Wasser). Wenden Sie sich in einem solchen Fall bitte an
    Ihren anerkannten Fachhandwerksbetrieb.
    Zum Befüllen der Anlage gehen Sie bitte wie folgt vor:
    • Öffnen Sie alle Thermostatventile der Anlage.
    • Verbinden Sie den Füll- und Entleerungshahn der
    Anlage mittels eines Schlauches mit einem Kaltwasser-Zapfventil.
    (Ihr Fachhandwerker sollte Ihnen die Füllarmaturen
    gezeigt und das Auffüllen bzw. Entleeren der Anlage
    erklärt haben).
    • Drehen Sie Füllhahn und Zapfventil langsam auf und
    füllen Sie solange Wasser nach, bis der erforderliche
    Anlagendruck am Manometer erreicht ist.
    • Schließen Sie das Zapfventil.
    • Entlüften Sie alle Heizkörper.
    • Prüfen Sie anschließend nochmals den Fülldruck der
    Anlage (ggf. Füllvorgang wiederholen).
    • Schließen Sie die Fülleinrichtung und entfernen Sie
    den Füllschlauch.

    20

    Gas-Wandheizgerät TEC classic



  • Page 21

    TEC3_035.eps

    Pflege und Wartung 6

    50%

    2
    1
    0

    3

    6.5 Schornsteinfeger-Messungen
    (nur für Mess- und Kontrollarbeiten durch den
    Schornsteinfeger)
    • Aktivieren Sie den Schornsteinfeger-Betrieb, indem
    Sie gleichzeitig die Tasten „+“ und „-“ des DIASystems drücken (Abb. 6.2).
    DIA-Anzeige:
    S.Fh = Schornsteinfegerbetrieb Heizung
    S.Fb = Schornsteinfegerbetrieb Warmwasser
    • Nehmen Sie die Messungen frühestens nach 2 Minuten
    Betriebsdauer des Gerätes vor.
    • Nehmen Sie Messungen im Abgasweg an der
    Prüföffnung (1) vor (Abb. 6.3). Messungen im Luftweg
    können Sie an der Prüföffnung (2) vornehmen.
    • Durch gleichzeitiges Drücken der Tasten „+“ und „-“
    können Sie den Messbetrieb wieder verlassen. Der
    Messbetrieb wird auch beendet, wenn 15 Minuten lang
    keine Taste betätigt wird.

    bar

    Abb. 6.2 Schornsteinfeger-Messungen

    1

    TEC3_020.eps

    2

    Abb. 6.3 Schornsteinfeger-Messungen

    Gas-Wandheizgerät TEC classic

    21



  • Page 22

    7 Energiespartipps

    7 Energiespartipps
    Einbau einer witterungsgeführten Heizungsregelung
    Witterungsgeführte Heizungsregelungen regulieren in
    Abhängigkeit von der jeweiligen Außentemperatur die
    Heizungs-Vorlauftemperatur. Es wird nicht mehr Wärme
    erzeugt, als benötigt wird. Hierzu muss am witterungsgeführten Regler die, der jeweiligen Außentemperatur
    zugeordnete, Heizungs-Vorlauftemperatur eingestellt
    werden. Diese Einstellung sollte nicht höher sein, als es
    die Auslegung der Heizungsanlage erfordert.
    Normalerweise wird die richtige Einstellung durch Ihren
    Fachhandwerksbetrieb vorgenommen. Durch integrierte
    Zeitprogramme werden gewünschte Heiz- und Absenkphasen (z. B. nachts) automatisch ein- und ausgeschaltet.
    Witterungsgeführte Heizungsregelungen stellen in
    Verbindung mit Thermostatventilen die wirtschaftlichste
    Form der Heizungsregelung dar.
    Absenkbetrieb der Heizungsanlage
    Senken Sie die Raumtemperatur für die Zeiten Ihrer
    Nachtruhe und Abwesenheit ab. Dies läßt sich am einfachsten und zuverlässigsten durch Regelgeräte mit
    individuell wählbaren Zeitprogrammen realisieren.
    Stellen Sie während der Absenkzeiten die Raumtemperatur ca. 5 °C niedriger ein als während der Vollheizzeiten. Ein Absenken um mehr als 5 °C bringt keine
    weitere Energieersparnis, da dann für die jeweils nächste Vollheizperiode erhöhte Aufheizleistungen erforderlich wären. Nur bei längerer Abwesenheit, z. B. Urlaub,
    lohnt es sich, die Temperaturen weiter abzusenken.
    Achten Sie aber im Winter darauf, dass ein ausreichender Frostschutz gewährleistet bleibt.
    Raumtemperatur
    Stellen Sie die Raumtemperatur nur so hoch ein, daß
    diese für Ihr Behaglichkeitsempfinden gerade ausreicht.
    Jedes Grad darüber hinaus bedeutet einen erhöhten
    Energieverbrauch von etwa 6 %.
    Passen Sie auch die Raumtemperatur dem jeweiligen
    Nutzungszweck des Raumes an. Zum Beispiel ist es normalerweise nicht erforderlich, Schlafzimmer oder selten
    benutzte Räume auf 20 °C zu heizen.
    Einstellen der Betriebsart
    In der wärmeren Jahreszeit, wenn die Wohnung nicht
    beheizt werden muss, empfehlen wir Ihnen, die Heizung
    auf Sommerbetrieb zu schalten. Der Heizbetrieb ist
    dann ausgeschaltet, jedoch bleiben das Gerät bzw. die
    Anlage betriebsbereit für die Warmwasserbereitung.

    Gleichmäßig Heizen
    Häufig wird in einer Wohnung mit Zentralheizung lediglich ein einziger Raum beheizt. Über die Umschließungsflächen dieses Raumes, also Wände, Türen, Fenster,
    Decke, Fußboden, werden die unbeheizten Nachbarräume unkontrolliert mitbeheizt und es geht ungewollt
    Wärmeenergie verloren. Die Leistung des Heizköpers
    dieses einen beheizten Raumes ist für eine solche
    Betriebsweise natürlich nicht mehr ausreichend. Die
    Folge ist, dass sich der Raum nicht mehr genügend
    erwärmen lässt und ein unbehagliches Kältegefühl entsteht (übrigens entsteht derselbe Effekt, wenn Türen
    zwischen beheizten und nicht- oder eingeschränkt
    beheizten Räumen geöffnet bleiben).
    Das ist falsches Sparen: Die Heizung ist in Betrieb und
    trotzdem ist das Raumklima nicht behaglich warm. Ein
    größerer Heizkomfort und eine sinnvollere Betriebsweise
    werden erreicht, wenn alle Räume einer Wohnung
    gleichmäßig und entsprechend ihrer Nutzung beheizt
    werden.
    Übrigens kann auch die Bausubstanz leiden, wenn
    Gebäudeteile nicht oder nur unzureichend beheizt werden.
    Thermostatventile und Raumtemperaturregler
    Es sollte heute selbstverständlich sein, an allen
    Heizkörpern Thermostatventile anbringen zu lassen. Sie
    halten die einmal eingestellte Raumtemperatur exakt
    ein. Mit Hilfe von Thermostatventilen in Verbindung mit
    einem Raumtemperaturregler (oder witterungsgeführtem Regler) können Sie die Raumtemperatur Ihren individuellen Bedürfnissen anpassen und erzielen eine wirtschaftliche Betriebsweise Ihrer Heizungsanlage.
    Lassen Sie in dem Zimmer, in dem sich Ihr Raumtemperaturregler befindet, stets alle Heizkörperventile
    voll geöffnet, da sich die beiden Regeleinrichtungen
    sonst gegenseitig beeinflussen und die Regelqualität beeinträchtigt werden kann.
    Häufig ist folgendes Benutzerverhalten zu beobachten:
    Sobald es im Raum zu warm wird, werden die Thermostatventile zugedreht (oder der Raumthermostat auf
    eine geringere Temperatur eingestellt). Wird es nach
    einer Weile dann wieder zu kalt, wird das Thermostatventil wieder aufgedreht.
    Dies ist nicht erforderlich, da die Temperaturregulierung
    durch das Thermostatventil selbst übernommen wird:
    Steigt die Raumtemperatur über den am Fühlerkopf eingestellten Wert, schließt das Thermostatventil automatisch, bei Unterschreiten des eingestellten Wertes öffnet
    es wieder.
    Regelgeräte nicht verdecken
    Verdecken Sie Ihr Regelgerät nicht durch Möbel,
    Vorhänge oder andere Gegenstände. Es muß die zirkulierende Raumluft ungehindert erfassen können. Verdeckte
    Thermostatventile können mit Fernfühler ausgestattet
    werden und bleiben dadurch weiter funktionsfähig.

    22

    Gas-Wandheizgerät TEC classic



  • Page 23

    Energiespartipps 7

    Angemessene Warmwasser-Temperatur
    Sowohl für Heizgeräte mit integrierter Warmwasserbereitung als auch für Heizgeräte mit angeschlossenem
    Warmwasserspeicher gilt: Das warme Wasser sollte nur
    soweit aufgeheizt werden, wie es für den Gebrauch notwendig ist. Jede weitere Erwärmung führt zu unnötigem
    Energieverbrauch.
    Bei Warmwassertemperaturen von mehr als 60 °C
    kommt es außerdem zu verstärktem Kalkausfall, der die
    Funktion Ihres Gerätes beeinträchtigen kann.
    Bewußter Umgang mit Wasser
    Ein bewußter Umgang mit Wasser kann ebenfalls die
    Verbrauchskosten erheblich senken.
    Z. B. Duschen statt Wannenbad: Während für ein
    Wannenbad ca. 150 Liter Wasser gebraucht werden,
    benötigt eine mit modernen, wassersparenden
    Armaturen ausgestattete Dusche lediglich etwa ein
    Drittel dieser Wassermenge.
    Übrigens: Ein tropfender Wasserhahn verschwendet bis
    zu 2000 Liter Wasser, eine undichte Toilettenspülung bis
    zu 4000 Liter Wasser im Jahr. Dagegen kostet eine
    neue Dichtung jeweils nur wenige Pfennige.

    Lüften der Wohnräume
    Öffnen Sie während der Heizperiode die Fenster nur
    zum Lüften und nicht zur Temperaturregelung. Eine
    kurze Stoßlüftung ist wirkungsvoller und energiesparender als lange offenstehende Kippfenster. Wir empfehlen
    daher, die Fenster kurzzeitig voll zu öffnen. Schließen Sie
    während des Lüftens alle im Raum befindlich Thermostatventile bzw. stellen Sie einen vorhandenen Raumthermostaten auf Minimaltemperatur ein. Durch diese
    Maßnahmen ist ein ausreichender Luftwechsel, ohne
    unnötige Auskühlung und Energieverlust gewährleistet
    (z. B. durch ungewollte Heizungseinschaltung während
    des Lüftens).

    Zirkulationspumpen nur bei Bedarf laufen lassen
    Häufig sind Warmwasser-Rohrleitungssysteme mit sogenannten Zirkulationspumpen ausgestattet. Diese sorgen
    für einen ständigen Umlauf von Warmwasser im
    Rohrleitungssystem, so dass auch bei weit entfernten
    Zapfstellen sofort warmes Wasser zur Verfügung steht.
    Auch in Verbindung mit dem Vaillant atmoTEC
    classic/turboTEC classic können solche Zirkulationspumpen eingesetzt werden. Sie bringen zweifellos eine
    Komforterhöhung bei der Warmwasserbereitung.
    Bedenken Sie aber auch, dass diese Pumpen Strom verbrauchen. Außerdem kühlt sich das ungenutzt umlaufende Warmwasser auf seinem Weg durch die Rohrleitungen ab und muss dann wieder nachgeheizt werden.
    Zirkulationspumpen sollten daher nur zeitweise betrieben werden, nämlich dann, wenn tatsächlich
    Warmwasser im Haushalt benötigt wird.
    Mit Hilfe von Schaltuhren, mit denen die meisten
    Zirkulationspumpen ausgestattet bzw. nachgerüstet werden können, können individuelle Zeitprogramme eingestellt werden. Oft bieten auch witterungsgeführte Regler
    über Zusatzfunktionen die Möglichkeit, Zirkulationspumpen zeitlich zu steuern. Fragen Sie Ihren Fachhandwerksbetrieb.

    Gas-Wandheizgerät TEC classic

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