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  • Meine außen Steckdose 12 Volt hat nur 5,7 Volt .Fend Bianco 2021 Eingereicht am 8-8-2022 21:48

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  • Guten Tag
    Ich habe bei meinem Fendt Händler eine 3.Bremsleuchte gekauft. Er hatte keine Zeit Sie kurzfristig einzubauen.
    Die Led Leuchte ist auf die Karosserie mit 2 Schrauben montiert. Dahinter führen 2Kabel durch ein kleines Loch ins innere. Aber wohin? Im Wohnwagen Inneren finde ich sie nicht. Wo führen sie hin? Wo werden sie angeschlossen? Das Kabel ist etwa 1.20m lang.
    Besten Dank für Ihre Montageanweisung.
    Mit freundlichen Grüssen
    R. Mori
    Eingereicht am 24-1-2018 12:08

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Inhalt der Seiten


  • Page 1

    Bedienungsanleitung
    D

    CARAVAN



  • Page 2

    Begrüßung

    Sehr geehrter Fendt-Kunde!
    Wir freuen uns, dass Sie sich für einen Fendt-Caravan entschieden haben, der Ihnen künftig als zuverlässiger Begleiter für die schönsten Tage des Jahres zur Verfügung stehen wird.
    Unsere langjährige Erfahrung im Bau von Freizeitfahrzeugen ermöglicht es uns, innovativ auf die jeweils
    neuesten Gegebenheiten und Anforderungen des Marktes zu reagieren.
    Fahrsicherheit und Wohnkomfort haben wir dabei stets als unabdingbaren Bestandteil unserer Produktphilosophie angesehen.
    Der Name Fendt-Caravan steht seit Jahrzehnten als Synonym für qualitativ hochwertige Verarbeitung.
    Ein dicht gestaffeltes, europaweites Händler-Service-Netz steht Ihnen ebenfalls zur Verfügung. Nutzen
    Sie dabei auch die Erfahrung und Fachkenntnis Ihres Vertragshändlers, mit dem Sie ein eingehendes
    Gespräch vor der ersten Fahrt mit Ihrem Fendt-Caravan führen sollten.
    Bitte machen Sie sich mit der Bedienungsanleitung vertraut, um den richtigen Gebrauch Ihres Fahrzeuges
    sicherzustellen.
    Den besten Beweis für unser besonderes Qualitätsdenken stellt die Fendt-Caravan-Langzeitgarantie für
    die Dichtheit der Aufbauverbindungen dar. Durch jährliche Inspektionen bei einem autorisierten FendtCaravan-Vertragshändler können Sie diese Dichtheitsgarantie auf bis zu 5 Jahre ab Fahrzeugübernahme
    verlängern.
    Die Mitarbeiter unseres Hauses wünschen Ihnen viel Urlaubsfreude sowie allzeit eine gute Fahrt mit
    Ihrem neuen Fendt-Caravan.
    Fendt-Caravan GmbH



  • Page 3

    Inhaltsverzeichnis
    1

    Einleitung...................................................................................................................01-1
    1.1 Allgemeines........................................................................................................01-1
    1.2 Kennzeichnung der Bedienungsanleitung..........................................................01-2

    2

    Sicherheit..................................................................................................................02-1
    2.1 Allgemeines........................................................................................................02-1
    2.2 Vor der Fahrt.......................................................................................................02-3
    2.3 Beladung.............................................................................................................02-5
    2.4 Fahrverhalten......................................................................................................02-7
    2.5 Nach der Fahrt....................................................................................................02-9

    3

    Fahrwerk und Zulassung.........................................................................................03-1
    3.1 Allgemeines........................................................................................................03-1
    3.2 Sicherheitskupplung AKS 3004..........................................................................03-2
    3.3 Feststellbremse...................................................................................................03-3
    3.4 Auflaufeinrichtung und Radbremsen..................................................................03-4
    3.5 Ausdrehstützen...................................................................................................03-6
    3.6 Zulassung...........................................................................................................03-7
    3.7 Hauptuntersuchung............................................................................................03-7
    3.8 Tempo-100-Tauglichkeit.....................................................................................03-8
    3.9 Massendefinition.................................................................................................03-9

    4

    Räder und Reifen . ...................................................................................................04-1
    4.1 Reifen..................................................................................................................04-1
    4.2 Reifenfülldruck....................................................................................................04-1
    4.3 Profiltiefe und Reifenalter....................................................................................04-2
    4.4 Felgen.................................................................................................................04-3
    4.5 Radwechsel........................................................................................................04-4

    5

    Aufbau Außen...........................................................................................................05-1
    5.1 Be- und Entlüftungen..........................................................................................05-1
    5.2 Eingangstür.........................................................................................................05-3
    5.3 Serviceklappe.....................................................................................................05-5
    5.4 Toilettenklappe....................................................................................................05-5
    5.5 Gaskastenklappe................................................................................................05-6
    5.6 Dach und Dachreling..........................................................................................05-7
    5.7 Vorzeltleiste . ......................................................................................................05-7
    5.8 Fahrradträger......................................................................................................05-8
    5.9 Nachträgliche Markisenmontage........................................................................05-9
    5.10 Heckleiter, Dach und Dachreling......................................................................05-10

    6

    Aufbau Innen.............................................................................................................06-1
    6.1 Öffnen und Schließen von Türen und Klappen...................................................06-1
    6.2 Mediaoval ausziehbar.........................................................................................06-2
    6.3 Umbau der Sitzgruppe zur Liegefläche..............................................................06-3
    6.4 Etagenbetten......................................................................................................06-8
    6.5 Fenster..............................................................................................................06-10
    6.6 Dachhauben......................................................................................................06-11



  • Page 4

    7

    Elektroinstallationen................................................................................................07-1
    7.1 Sicherheitshinweise............................................................................................07-1
    7.2 Stromversorgung................................................................................................07-2
    7.3 Bedienpanel........................................................................................................07-6
    7.4 Lichtsteuersystem mit Schaltpanel.....................................................................07-7
    7.5 Schaltplan Fahrzeugbeleuchtung.....................................................................07-20
    7.6 Beleuchtung im Caravan..................................................................................07-22
    7.7 Elektrische Fußbodentemperierung ................................................................07-24
    7.8 Mikrowelle.........................................................................................................07-25
    7.9 Klimaanlage......................................................................................................07-25
    7.10 Radio-/CD-Kombination...................................................................................07-25
    7.11 Antennenkabelvorbereitung.............................................................................07-25

    8

    Wasser.......................................................................................................................08-1
    8.1 Wasserversorgung..............................................................................................08-1
    8.2 Warmwasserversorgung mit Truma-Therme.......................................................08-3
    8.3 Cassettentoilette.................................................................................................08-5

    9

    Gas ............................................................................................................................09-1
    9.1 Allgemeine Sicherheitsregeln für den Gebrauch von Flüssiggasanlagen...........09-1
    9.2 Gasversorgung...................................................................................................09-3
    9.3 Warmluftheizung.................................................................................................09-5
    9.4 Kühlschrank......................................................................................................09-10
    9.5 Gaskocher........................................................................................................09-10
    9.6 Backofen...........................................................................................................09-11

    10 Zubehör.....................................................................................................................10-1
    11 Wartung und Pflege..................................................................................................11-1
    11.1 Wartung..............................................................................................................11-1
    11.2 Lüften..................................................................................................................11-2
    11.3 Pflege..................................................................................................................11-3
    11.4 Winterbetrieb......................................................................................................11-9
    12 Entsorgung und Umweltschutz...............................................................................12-1
    12.1 Umwelt und mobiles Reisen...............................................................................12-1
    13 Technische Daten.....................................................................................................13-1
    13.1 Reifenfülldruckwerte...........................................................................................13-1
    13.2 Technische Daten...............................................................................................13-2
    13.3 Grundausstattung...............................................................................................13-5
    13.4 Beleuchtung.......................................................................................................13-6
    Index

    .............................................................................................................................Ix-1



  • Page 5

    1. Einleitung

    Unsere Caravans werden ständig weiterentwickelt. Wir bitten um Verständnis, dass Änderungen in Ausstattung, Form und Technik vorbehalten sind. Aus dem Inhalt der Bedienungsanleitung können aus diesen Gründen keine
    Ansprüche an Fendt geltend gemacht werden.
    Beschrieben sind die bis zur Drucklegung bekannten Ausstattungen. Diese wurden gleichmäßig auf alle Grundrissvarianten übertragen.
    Haben Sie bitte Verständnis dafür, dass nicht
    alle individuellen Varianten beschrieben werden
    können. Für spezielle Fragen hinsichtlich der
    Ausstattung und Technik steht Ihr Vertragshändler Ihnen gern zur Verfügung.

    1.1 Allgemeines

    Ihr Fendt-Caravan ist nach dem Stand der
    Technik und den anerkannten sicherheitstechnischen Regeln gebaut. Das Fahrzeug entspricht
    der Norm EN 1645-1. Trotz aller Vorsichtsmaßnahmen ist es möglich, dass Personen verletzt
    oder der Caravan beschädigt wird, wenn die
    Sicherheitshinweise in dieser Bedienungsanleitung sowie die Warnhinweise, in Form von Aufklebern in dem Caravan, nicht beachtet werden.

    Vor Antritt der ersten Fahrt
    Benutzen Sie das vorliegende Handbuch nicht
    nur als Nachschlagewerk, sondern machen Sie
    sich gründlich damit vertraut.
    Füllen Sie die Garantiekarten der Einbaugeräte
    und Zubehörteile in den separaten Anleitungen
    aus und schicken Sie die Garantiekarten den
    Geräteherstellern zu. Dadurch sichern Sie Ihren
    Garantieanspruch für alle Geräte.
    Fendt-Caravan gewährt Ihnen eine
    5-Jahresgarantie auf die Dichtigkeit der Aufbauverbindungen des
    Caravans gemäß der Garantiebedingungen. Bei Fahrzeugübergabe
    erhalten Sie ein Kundendienstscheckheft „5 Jahre Garantie auf Dichtigkeit“
    durch Ihren Vertragshändler.
    Die jährlichen Dichtigkeitschecks
    sind kostenpflichtig. Achtung: Bei
    nicht durchgeführter Dichtigkeitsprüfung verfällt der Garantieanspruch für
    die Dichtigkeitsgarantie auf 5 Jahre.
    01-1



  • Page 6

    1.2 Kennzeichnung der Bedienungsanleitung
    Das Handbuch erklärt Ihnen den Caravan auf
    folgende Weise:

    Texte und Abbildungen
    Texte, die sich auf Abbildungen beziehen, stehen
    direkt rechts neben den Abbildungen.
    Details in Abbildungen (hier: Eingangstür) sind
    mit Positionsnummern
    gekennzeichnet.

    j

    Die Abbildungen können von der tatsächlich
    vorhandenen Ausstattung abweichen.

    Aufzählungen
    - Aufzählungen erfolgen stichpunktartig und
    sind mit einem vorangestellten Bindestrich
    gekennzeichnet.

    Handlungsanweisungen
    • Handlungsanweisungen erfolgen ebenfalls
    stichpunktartig und beginnen mit einem run-
    den Satzanfangszeichen.

    Hinweise
    Hinweise machen auf wichtige Details
    aufmerksam, die eine einwandfreie
    Funktion des Caravans und der
    Zubehörteile gewährleisten. Bedenken
    Sie bitte, dass aufgrund unterschiedlicher Ausstattung Abweichungen von
    der Beschreibung möglich sind.

    Warnhinweise
    Warnhinweise machen auf Gefahren
    aufmerksam, bei deren Nichtbeach-
    tung Material beschädigt oder sogar
    Menschen verletzt werden können.

    Umwelt‑Tipps
    Umwelt-Tipps zeigen Ihnen Möglichkeiten, wie Sie die Belastung der
    Umwelt verringern können.

    01-2



  • Page 7



  • Page 8

    2. Sicherheit
    2.1 Allgemeines

    Schlüssel
    Mit dem Caravan werden folgende Schlüssel
    ausgeliefert:
    - Zwei Schlüssel, passend für folgende
    Schlösser:
    - Eingangstür
    - Serviceklappen
    - Toilettenklappe
    - Flaschenkastendeckel
    - Frischwassertankverschluss
    Am und im Fahrzeug sind Warn- und
    Hinweisaufkleber angebracht. Diese
    dienen Ihrer Sicherheit und dürfen
    nicht entfernt werden.

    Notfallausrüstung

    100 m

    Damit Sie für einen Notfall vorbereitet sind,
    sollten Sie die drei folgenden Rettungsmittel
    stets mit sich führen und sich mit ihnen vertraut
    machen.
    - Verbandkasten
    - Warndreieck
    - Warnweste

    Vorsichtsmaßnahmen gegen
    Feuer
    • Kinder nicht alleine im Fahrzeug lassen.
    • Brennbare Materialien von allen Heiz- und
    Kochgeräten fernhalten.
    • Veränderungen an der Elektroanlage, der Gasanlage oder den Einbaugeräten dürfen nur von
    autorisierten Fachwerkstätten durchgeführt
    werden.
    • An der Haupteingangstür einen Feuerlöscher
    vorsehen.
    • Mit den Hinweisen auf dem Feuerlöscher vertraut machen.
    • In der Nähe des Kochers eine Feuerdecke
    vorsehen.
    • Alle Fluchtwege freihalten.
    • Mit den auf dem Gelände getroffenen Sicherheitsmaßnahmen vertraut machen.

    02-1



  • Page 9

    Verhalten bei Feuer
    • Fahrzeuginsassen unverzüglich evakuieren.
    • Hauptabsperrventil an der Gasflasche und
    Gasabsperrventile der Verbraucher schließen.
    • Elektrische Versorgung abschalten.
    • Alarm geben und Feuerwehr rufen.
    • Feuer nur dann selbst bekämpfen, wenn dies
    ohne Risiko möglich ist.

    Rauchmelder
    Bitte beachten Sie hierzu unbedingt
    auch die Betriebsanleitung des Geräteherstellers.
    Der Gerätesockel für den Rauchmelder ist an geeigneter Stelle bereits an der Decke vorinstalliert.
    Zur Inbetriebnahme setzten Sie die Batterie
    (Polung beachten) ein und befestigen Sie das
    Alarmsystem mit einer Drehbewegung am Gerätesockel. Das System ist mit einer Sicherheitsausstattung ausgerüstet. Wenn keine Batterie
    eingelegt ist, bzw. diese nicht ordnungsgemäß
    installiert ist, passt der Rauchmelder nicht in die
    Halteklammer. Testen Sie das Gerät regelmäßig
    (wöchentlich empfohlen), bzw. bei jeder Neuinbetriebnahme (z. Bsp. nach längerem Nichtgebrauch
    des Caravans) wie unter „Test“ beschrieben.


    Test
    Drücken Sie den Testknopf mindestens 4 Sekunden, bis der Alarm ertönt. Dabei wird ein Selbsttestprogramm aktiviert. Der Alarm ertönt, wenn
    die Elektronik (Horn und Batterie) funktioniert.


    Austausch der Batterie
    Das Rauchalarmsystem wird von einer 9V-Batterie mit Strom versorgt. Das System funktioniert
    nicht ohne Batterie. Eine neue, ordnungsgemäße
    Batterie muss eingesetzt werden, wenn das Batteriewarnsignal (gut hörbares „Pieps“-Geräusch,
    ca. 30 bis 40-Sekunden-Takt, ca. 7 Tage) ertönt.


    Fluchtplan
    Berufen Sie ein Familientreffen ein und besprechen Sie die gegebenen Fluchtmöglichkeiten.
    Jeder Benutzer des Caravans sollte wissen, wie
    er sich im Brandfall zu verhalten hat.


    02-2



  • Page 10

    Was tun bei Alarmtönen?
    Verlassen Sie den Caravan unverzüglich durch
    die Tür oder durch die Fenster je nach Brandherd und so wie in der Fluchtplanbesprechung
    festgelegt. Jede Sekunde zählt. Verschwenden
    Sie keine Zeit mit Ankleiden oder Einpacken von
    Wertgegenständen, etc.. Wenn Sie den Caravan verlassen haben, begeben Sie sich in ausreichenden Sicherheitsabstand zum Caravan.
    Alarmieren Sie umgehend die Feuerwehr bei
    einem Nachbarn oder über Mobiltelefon. Gehen
    Sie dabei keinesfalls in den brennenden Caravan
    zurück. Eventuelle innerhalb der Sicherheitszone
    stehende Nachbarcaravans alarmieren Sie am
    besten durch lautes Rufen. Betreten Sie den Caravan nicht mehr, bevor die Feuerwehr dazu die
    Erlaubnis erteilt hat.
    Der Rauchmelder verhindert weder
    Brände, noch löscht er diese. Er verschafft bei ordnungsgemäßen Betrieb
    lediglich die eventuell entscheidenden
    Sekunden zur Eigenrettung und zur
    Alarmierung von Hilfsdiensten.

    2.2 Vor der Fahrt
    Sie sind als Fahrzeugführer für den Zustand Ihrer
    Caravankombination verantwortlich. Deswegen
    müssen Sie folgende Punkte beachten.

    Außen
    Gehen Sie um die Kombination herum, und bereiten Sie diese wie folgt auf die Fahrt vor.

    Fahrzeug vorbereiten
    • Der Caravan muss richtig angekuppelt sein
    (siehe Hinweis Sicherheitskupplung AKS
    3004).
    • Handbremse des Caravans lösen und Ab -
    reißseil bei fest verbauter Anhängerkupplung
    um den Kugelhals legen. Bei abnehmbarer
    Anhängerkupplung ist das Abreißseil an der
    dafür vorgesehenen Öse des Anhängebocks
    einzuhaken.
    • Bei der ersten Fahrt die Radschrauben nach
    50 km nachziehen.

    02-3



  • Page 11

    • Den 13-poligen Stecker in die Steckdose des
    Zugfahrzeuges stecken.
    • Fahrzeugbeleuchtung prüfen.
    • Kurbelstützen hochdrehen.
    • Buglaufrad hochdrehen und in korrekter Posi-
    tion (siehe Bild) arretieren und sichern.
    • Gasflaschen zudrehen und sichern
    (Heizen während der Fahrt verboten)
    Ausnahme: Verwendung eines zugelassenen
    Gasströmungswächters
    (z. B. Truma-SecuMotion)
    • Abwassertank leeren.
    • Gasflaschenkasten schließen.
    • Außenspiegel am Zugfahrzeug einstellen.
    • Reifenfülldruck des Caravans prüfen
    (siehe Reifenfülldrucktabelle).
    • Alle Fenster schließen.
    • Serviceklappen schließen.
    • Dachhauben schließen und fest verriegeln.
    • Vorzeltleuchte ausschalten.
    • Eingangstür schließen und sichern.
    • Ggf. 230 V Netzanschlusskabel an der Außen-
    steckdose abziehen.
    • Ggf. Fernsehantenne soweit wie möglich
    einziehen bzw. SAT-Schüssel umklappen.
    • Ggf. Fahrräder sichern, gegen Verrutschen
    verzurren und sicherstellen, dass vorhandene
    Beleuchtungseinrichtungen nicht verdeckt
    werden.
    • Im Winter muss das Dach vor Fahrtbeginn
    schnee- und eisfrei sein.

    Bringen Sie gut sichtbar im Zugfahr-
    zeug einen Zettel mit allen wichtigen
    Abmessungen und Gewichten der
    Fahrzeugkombination an.

    Innen
    Auch im Inneren des Caravans müssen Sie
    einige Vorbereitungen treffen.

    Innenraum vorbereiten
    • Lose Gegenstände ordnen und in den
    Fächern verstauen.

    • Schwere und / oder voluminöse Gegenstände

    02-4

    (z.B. TV / Radio) vor der Reise sicher lagern
    und gegen Verrutschen sichern.
    • Ggf. Kühlschrank auf 12V-Betrieb umschalten.
    • Innenbeleuchtung ausschalten.



  • Page 12

    • Sämtliche Flüssigkeiten, auch im Kühlschrank,





    gegen Auslaufen sichern.
    Schnellschlussventile der einzelnen Gasver-
    braucher schließen.
    Türen (auch Kühlschranktür), Schubladen und
    Klappen fest verschließen.
    Schiebetür verriegeln.
    Tisch absenken und sichern.
    Der Aufenthalt im Caravan ist während
    der Fahrt gesetzlich verboten!

    2.3 Beladung

    Für die Beladung gilt
    • Zuladung gleichmäßig zwischen linker und












    rechter Caravanseite verteilen. Schwere oder
    sperrige Gegenstände gehören in die unteren
    Staukästen und in Achsnähe verstaut.
    Bei Caravans mit Tandemachse das Ge-
    wichtszentrum auf beide Achsen verteilen.
    Caravan nie hecklastig beladen (Pendelgefahr).
    Schwere Gegenstände gegen Verrutschen
    gesichert verstauen.
    Leichte Gegenstände (Kleidung) in den
    Hängeschränken verstauen.
    Die empfohlene Anordnung der Zuladung
    lässt sich nicht immer konsequent einhalten,
    weil die Staumöglichkeiten im gesamten
    Caravaninneren verteilt sind. Schwere Gegen-
    stände ggf. im Zugfahrzeug verstauen.
    Im Innenraum Gepäck in Schränken und
    Staufächern verstauen.
    Türen und Klappen sichern.
    Nach Beladung das Gesamtgewicht und die
    Achslast(en) überprüfen.
    Fahrzeug nicht überladen! Unbedingt
    die technisch zulässige Gesamtmas-
    se, die zulässige(n) Achslast(en) so-
    wie tatsächliche Höhe, Breite und
    Länge des Caravans beachten.
    Die in den Fahrzeugpapieren einge-
    tragene zulässige Gesamtmasse
    sowie die zulässige Stützlast dürfen
    nicht überschritten werden.

    02-5



  • Page 13

    Die max. zulässigen Radlasten links/
    rechts betragen je den halben Wert
    (bei Einachsern), bzw. je den viertel
    Wert (bei Fahrzeugen mit Tandemachse) der techn. max. zul. Gesamtmasse.
    Je niedriger der Schwerpunkt eines
    Fahrzeuges ist, desto besser ist das
    Kurven- und Fahrverhalten.

    Ladebereiche im Caravan

    j

    3

    2 1

    - Leichte Gegenstände
    wie Handtücher und
    leichte Wäsche.
    wie Kleidung,
    - Mittelschwere Gegenstände
    Wäsche und Lebensmittel.
    - Schwere Gegenstände
    wie z.B. Vorzelt,
    Bootsmotor oder Getränkekisten.

    k

    l

    Bei Ausrüstung des Caravans mit einem DeichselFahrradträger muss die durch das Gewicht der
    Fahrräder erzeugte Stützlastzunahme durch die
    übrige Beladung ausgeglichen werden.

    Stützlast
    Nur eine richtig eingestellte Stützlast der Kombination aus Zugfahrzeug und Caravan bietet eine
    optimale Fahrstabilität und erhöht entscheidend
    die Straßensicherheit. Die Stützlast gibt an, mit
    welcher Kraft die Deichsel des Caravans auf die
    Kupplung des PKW drückt.

    Für die Stützlast gilt
    • Stellen Sie die Stützlast richtig ein! Nutzen
    Sie dazu z.B. eine Stützlastwaage, die senk-
    recht unter dem Kupplungsmaul positioniert
    wird. Die Deichsel des Anhängers muss dabei
    waagerecht stehen.
    • Überprüfen Sie die Stützlast vor jedem Fahrt-
    antritt!
    • Die vorgegebenen Stützlasten (siehe Bedie-
    nungsanleitung oder Typenschild) sowie die
    zulässigen Gesamtmassen von Zugfahrzeug
    und Anhänger dürfen nicht überschritten werden!

    02-6



  • Page 14

    So wird die Stützlast richtig eingestellt:
    1. Ermitteln Sie die maximale Stützlast Ihres
    Zugfahrzeuges (Fahrzeugpapiere, Typen-
    schild, Stützlastschild).
    2. Die maximal zulässige Stützlast Ihres
    Fendt-Caravans beträgt 100 kg.
    3. Stellen Sie die Stützlast am Anhänger durch
    geschicktes Beladen auf den kleineren der
    beiden Werte ein. Jedoch nutzen Sie diesen
    Wert möglichst maximal aus.
    4. Der kleinere Wert der angegebenen Stützlas-
    ten, der des Zugfahrzeuges oder des Anhän-
    gers darf nicht überschritten werden.

    2.4 Fahrverhalten

    Fahren
    Absolvieren Sie vor der ersten großen Fahrt eine
    Probefahrt oder ein Sicherheitstraining, um sich
    mit der Kombination im Fahrbetrieb vertraut zu
    machen.

    Zum Fahren gilt
    • Um ein einwandfreies Fahr- und Bremsverhal-










    ten der Kombination zu gewährleisten, ist es
    unbedingt erforderlich, dass die Kupplungs-
    höhen von Zugfahrzeug und Anhänger über-
    einstimmen.
    Länge und Breite der Kombination nicht
    unterschätzen.
    Vorsicht bei Hofeinfahrten und Tordurch-
    fahrten.
    Bei Seitenwind, Glatteis oder Nässe können
    in der Kombination Pendelbewegungen auf-
    treten.
    Fahrgeschwindigkeiten den Straßen- und Ver-
    kehrsverhältnissen anpassen.
    Bei Pendelbewegungen vorsichtig, jedoch
    kräftig bremsen, um die Kombination zu
    stabilisieren
    Bei Pendelbewegungen niemals beschleunigen.
    Bergabfahrten grundsätzlich nicht schneller
    als Bergauffahrten.
    Beim Überholen und Überholtwerden von Last-
    zügen oder Bussen kann ein Luftsog entste-
    hen. Dadurch kann das Gespann ausbrechen
    und ins Schlingern geraten.

    02-7



  • Page 15

    Kurvenfahrten
    Ihre Kombination ist weitaus länger und breiter
    als ein Pkw.
    Zum Kurvenfahren gilt

    • Kurven nicht zu scharf und zu schnell angehen!
    • Beim Abbiegen stets den Kurvenradius etwas
    weiter ausfahren.
    • Beachten Sie, dass der Caravan über das
    Heck ausschert.
    Bitte beachten Sie, dass der Anbau
    eines Fahrradträgers auf der Deichsel
    den Einschlagwinkel zwischen Zugfahrzeug und Caravan reduzieren kann.

    Bremsen
    Eine Anhängerkombination hat ein anderes
    Bremsverhalten als ein Einzelfahrzeug. Aus diesem Grund ist es sinnvoll, insbesondere für ungeübte Fahrer, auf einem geeigneten Gelände
    einige vorsichtige Bremsproben durchzuführen.
    Der Bremsweg der Kombination ist länger als beim
    Einzelfahrzeug. Er wird außerdem durch den Beladungszustand des Caravans stark beeinflusst.

    Zum Bremsen gilt
    • Längeren Bremsweg beachten, besonders
    bei Nässe.
    • Bei Bergabfahrten keinen größeren Gang als
    bergauf wählen.
    • Prinzipbedingt kann eine Auflaufbremsanlage
    nicht zwischen dem Auflaufen bei einer
    "normalen" Bremsung bzw. dem Auflaufen
    während lang andauernder Passfahrten unter-
    scheiden. Dadurch kann es zu einer sehr
    starken Erwärmung der Radbremsen kom-
    men, so dass diesen bei Bedarf ausreichend
    Zeit zum Abkühlen gegeben werden muss.
    In der Einlaufphase der Bremsanlage
    kann es bauartbedingt zu einem erhöhten Belagverschleiß kommen. Wir
    empfehlen, nach einer Laufleistung
    von ca. 700 – 1200 km die Bremsengrundeinstellung von einem autorisierten Fachbetrieb überprüfen und ggf.
    korrigieren zu lassen. (Erstinspektion)

    02-8



  • Page 16

    Rückwärtsfahren
    Ihr Fendt-Caravan hat ein Bremssystem mit Rückfahrautomatik. Sie ermöglicht das Rückwärtsfahren,
    ohne dass die Auflaufbremse anspricht. Zusätzlich
    zum Rollwiderstand muss jedoch zunächst eine
    Restbremskraft überwunden werden. Bei der nächsten Vorwärtsbewegung des Caravans wird dann
    wieder die übliche Bremsbereitschaft hergestellt.

    Zum Rückwärtsfahren gilt
    • Der Caravan schwenkt entgegengesetzt der
    Richtung aus, in die Sie das Zugfahrzeug
    lenken.
    • Beim Rückwärtsfahren Einweisperson zu Hilfe
    nehmen.

    Rangieren
    Ihre Kombination ist weitaus größer als ein Pkw.

    Zum Rangieren gilt
    • Auch bei richtig eingestellten Aussenspiegeln
    gibt es einen erheblichen toten Winkel.
    • Beim Einparken an unübersichtlichen Stellen
    Hilfe zum Einweisen in Anspruch nehmen.

    Beim manuellen Rangieren des
    Caravans ausschließlich die Rangiergriffe an Bug und Heck verwenden;
    nicht an den Kunststoffteilen oder
    Wänden drücken.

    2.5 Nach der Fahrt

    Stellplatzauswahl
    Zur Stellplatzauswahl gilt
    • möglichst waagerechten Stellplatz auswählen.
    • Waagerechten Stand am Einstieg prüfen
    (Wichtig für die Funktion des Kühlschrankes).
    • Schrägneigung in Längsrichtung mit Buglauf-
    rad ausgleichen.
    • Schrägneigung in Querrichtung durch Unter-
    legen geeigneter Bretter oder Auffahrkeile
    unter ein Rad ausgleichen.
    Höhenunterschiede nicht durch Hub-
    stützen ausgleichen.

    02-9



  • Page 17

    Fahrzeugsicherung
    Zur Fahrzeugsicherung gilt
    • Handbremse anziehen.
    • Kurbelstützen nur soweit ausfahren, dass die
    Achse mitträgt. (Die Kurbel befindet sich im
    Flaschenkasten angeclipst.)
    • Bei weichem Boden Unterlagen unter die
    Hubstützen legen.
    • Räder mit Unterlegkeilen sichern. Die Unter-
    legkeile befinden sich auf der Innenseite des
    Flaschenkastendeckels.

    Verbraucher umschalten
    Zum Umschalten der Verbraucher gilt
    • Hauptabsperrventil an der Gasflasche und
    Gasabsperrventile der benötigten Verbraucher
    öffnen.
    • Kühlschrank von 12V auf Gas oder 230V um-
    schalten, da sonst die Zugfahrzeugbatterie
    evtl. durch die Verbraucher entladen werden
    kann.

    Wasseranlage
    Stehendes Wasser im Frischwassertank oder
    in den Wasserleitungen wird nach kurzer Zeit
    ungenießbar.
    Daher vor jeder Nutzung die Wasserleitungen
    und den Frischwassertank auf Sauberkeit prüfen,
    ggf. mit chemischen oder biologischen Desinfektionsmitteln behandeln und mit ausreichend
    Frischwasser gut durchspülen.

    02-10



  • Page 18

    3. Fahrwerk und Zulassung
    3.1 Allgemeines

    Rahmenteile und Achsen sind Bestandteil des
    Fahrwerkes. Es dürfen keine technischen Änderungen vorgenommen werden, da sonst die
    Betriebserlaubnis erlischt!
    Technische Änderungen sind nur mit
    Herstellerfreigabe möglich.
    Im Sinne der Verkehrssicherheit muss das Fahrwerk eines Caravans ebenso gewissenhaft gewartet werden, wie das Zugfahrzeug selbst. Lassen
    Sie die Wartung von Ihrem Fendt-Vertragshändler
    ausführen. Verwenden Sie bei Materialersatz nur
    die vom Hersteller vorgesehenen Originalteile.
    Caravan sind grundsätzlich nicht
    geeignet, von LKW, Klein-LKWs oder
    Bussen gezogen zu werden. Bei dauerhafter Nutzung muss mit Schäden
    gerechnet werden.

    Schmieren und Ölen
    Kontrollieren und schmieren Sie regelmäßig die
    Gleitstellen und Lagerteile des Fahrwerkes. Bei
    Caravans, die wenig gefahren werden, ist mindestens eine jährliche Wartung erforderlich.

    Schmierstellen Auflaufeinrichtung

    j Zugrohr im Bereich des Faltenbalges fetten
    k Lagerschraube des Umlenk- und des Handbremshebels über den Schmiernippel fetten
    l Gelenk des Gelenkkopfes fetten
    m Gelenke des Federspeichers im Handbremshebel ölen

    empfohlener Schmierstoff-Typ
    Mehrzweckfett nach DIN 51825 KP2 G-30
    Wartungs- und Einstellarbeiten an der
    Bremsanlage dürfen grundsätzlich
    nur von autorisierten Fachwerkstätten durchgeführt werden.
    Weitere Hinweise entnehmen Sie bitte
    der beiliegenden Bedienungsanleitung des Achslieferanten.

    03-1



  • Page 19

    3.2 Sicherheitskupplung AKS 3004
    Der Caravan ist mit einer Antischlingerkupplung
    ausgerüstet nach ISO11555-1. Diese Sicherheitskupplung stabilisiert den Caravan während
    der Fahrt und sorgt damit für ein besseres Fahrverhalten.
    Achtung: Mit dieser Sicherheitskupp-
    lung können physikalische Gesetze
    nicht außer Kraft gesetzt werden.
    Wenn die Grenzwerte (Geschwindigkeit und Gewichtsverhältnisse) überschritten werden, bleiben die Folgen
    fehlender Traktion und Seitenführungs-
    kraft in der Verantwortung des Fahrers. Vermeiden Sie deshalb aufgrund
    des zusätzlichen Sicherheitsangebotes überhöhte Risiken einzugehen.
    Bitte beachten Sie den Stützlastwert
    Ihres Zugfahrzeuges.
    Den aktuellen Stützlastwert des Caravans können Sie an der Stützlastwaage
    des Buglaufrades ablesen.

    Bitte beachten Sie die zusätzliche
    Bedienungsanleitung und Sicherheitshinweise des Herstellers.

    03-2



  • Page 20

    Geräusche beim Fahren
    Die Reibbeläge der AKS 3004 verursachen in der
    Regel keine Geräusche!
    Auftretende Knack- Knarr- und Quietschgeräusche können folgende Ursachen haben:
    • Fremdkörper bzw. Schmutz zwischen Reibbelag und Anhängekugel.
    • Trockenlauf der Zugstange/Zugrohr in den
    Buchsen der Auflaufeinrichtung.
    • Die Anhängekugel am Zugfahrzeug ist abnehmbar und weist im Verriegelungsmechanismus zuviel Spiel auf.
    • Anhängekugel mit nicht entfernter Oberflächenbeschichtung (Fett, verzinkt, Dakromet,
    Lack, KTL oder jede andere Beschichtung).

    Abhilfe
    • Reinigen der Anhängekugel und der Reibbeläge durch leichtes Anschleifen der Beläge mit
    Schleifpapier (Körnung 100-120).
    • Fetten der Buchsen durch die Schmiernippel.
    Zusätzlich den Faltenbalg von der Auflaufeinrichtung nach vorne abziehen und freiliegende
    Zugstange im ganzen Umfang fetten.
    • Fettart: Mehrzweckfett nach DIN 51 825.
    • Fachwerkstätte aufsuchen. Aufnahmeflächen
    auf Beschädigungen und Verriegelungsmechanismus auf Funktion überprüfen lassen.
    Gegebenenfalls Anhängekugel austauschen
    oder wenn zulässig, Verriegelungsmechanismus nachfetten (siehe auch Bedienungsanleitung für abnehmbare Anhängekugel).

    3.3 Feststellbremse

    Die Bauteile der Bremsanlage insbesondere Auflaufeinrichtung, Radbremsen und Zugholme sind
    nach den entsprechenden EG-Richtlinien geprüft
    und dürfen nur in der zugelassenen Kombination
    verwendet werden.
    Wenn Sie Bauteile der Bremsanlage verändern,
    erlischt die Betriebserlaubnis. Änderungen sind
    nur mit Herstellerfreigabe möglich.

    03-3



  • Page 21

    1

    Kombination parken oder abstellen
    Beim Parken oder Abstellen der Kombination
    muss die Feststellbremse des Caravans angezogen werden.

    Feststellen
    • Feststellbremshebel am Griff j nach oben
    bis zum Anschlag anziehen. Durch die Gasdruckfeder wird der Feststellbremshebel in
    die Endstellung gedrückt.

    Lösen
    • Feststellbremshebel in die Ausgangsposition
    zurückdrücken.

    3.4 Auflaufeinrichtung und Radbremsen
    Auflaufeinrichtung
    Wir empfehlen vor jedem Fahrtantritt
    eine Funktionsüberprüfung.
    a) Handbremse
    • Handbremshebel anziehen und auf Gängigkeit
    prüfen
    • Zustand der Gasfeder prüfen
    • Zustand des Federspeichers prüfen
    b) Stützrad und Feststellknebel
    • Rad auf Beschädigungen prüfen
    • Feststellknebel lösen und Gewinde prüfen
    • Stützrad nach oben und unten schieben
    • Feststellknebel festziehen
    • Stützrad mit der Kurbel aus- und einkurbeln
    c) Zugrohrlager
    • Zugrohr bis Anschlag ausziehen
    • Zugrohr nach oben und unten drücken.
    - maximales Spiel: +/- 0,3 mm
    (nur bei Euro-AE)
    d) Befestigungsschrauben von Auflaufeinrichtung und Kupplung
    • Alle Befestigungsschrauben der Auflaufeinrichtung und der Kupplung auf festen Sitz
    prüfen

    03-4



  • Page 22

    e) Abreißseil
    • Ring des Abreißseiles am Handbremshebel
    prüfen
    • Zustand der Seilführung prüfen
    • Zustand des Karabinerhakens prüfen
    • Zustand des Seiles prüfen

    Bremsen
    Die Beläge der Radbremsen sind Verschleißteile,
    daher muss der Zustand mindestens alle
    10.000 km oder aber spätestens jährlich kontrolliert werden.
    Bei einem Auflaufweg der Zugstange von mehr
    als 60% ist eine frühere Nachstellung notwendig.
    Ursache: starke Beanspruchung durch 100%Auslastung der techn. zulässigen Gesamtmasse
    und/oder häufige Bergfahrten.
    • Bei Bergab-Passfahrten auf ausreichende Kühlung der Bremsen
    achten.
    • Am Zugfahrzeug kleinen Gang einlegen und mit gemäßigtem Tempo
    bergab fahren.
    • Caravankombination so oft wie
    möglich strecken, um das kontinuierliche Auflaufen des Hängers zu
    vermeiden.
    • Parkplätze und Ausweichstellen
    zum Abkühlen der Bremsen grundsätzlich nutzen.
    Bitte beachten Sie hierzu unbedingt
    auch die separat beiliegende Betriebsanleitung des Achs-/Bremsenherstellers.

    Empfohlene Wartungsintervalle
    Lassen Sie die Arbeiten an der Bremsanlage Ihres Caravans nur von einem
    autorisierten Fachbetrieb ausführen.
    In den Fahrzeugbegleitunterlagen
    finden Sie unter anderem auch ein
    Verzeichnis der Service-Stationen des
    Achs-/Bremsenherstellers.

    03-5



  • Page 23

    Erstinspektion der Bremsen nach maximal
    1500 km oder spätestens nach 6 Monaten!
    • Einstellung der Bremsanlage prüfen
    • Falls erforderlich, Bremsanlage nachstellen
    • Axialspiel der Radnabenlagerung bei Standardachsen prüfen

    Wartung nach jeweils 10.000 km oder einmal jährlich
    • Bremsanlage an den Radbremsen nach stellen
    • Bremsbelagverschleiß durch Kontrollöffnung
    im Bremsschild prüfen

    Wartung nach 30.000 km oder alle 24 Monate
    • Große Bremseninspektion nach Wartungsplan des Herstellers

    3.5 Ausdrehstützen
    Die Ausdrehstützen befinden sich im hinteren
    und vorderen Bereich unter dem Caravan.

    Ausdrehstützen ausdrehen
    • Fahrzeug möglichst waagerecht abstellen.
    • Bei weichem Untergrund Unterlagen unter die
    Ausdrehstützen legen, um den Caravan
    gegen Einsinken zu sichern.
    • Ausdrehstützen ausdrehen.
    Ausdrehstützen dürfen nur zum Abstützen und nicht zum Ausrichten
    bzw. zum Anheben verwendet werden.

    Ausdrehstützen eindrehen
    • Ausdrehstützen mit Kurbel bis in die
    waagerechte Position eindrehen.
    Die Kurbel für die Ausdrehstütze befindet sich
    vorne im Flaschenkasten, fest eingeclipst.

    03-6



  • Page 24

    3.6 Zulassung

    Jedes Fahrzeug, das auf öffentlichen Straßen
    fährt, ist zulassungspflichtig. So auch Ihr neuer
    Caravan. Die Zulassung beantragen Sie bei der
    örtlichen Kfz-Zulassungsstelle.
    Bei der Zulassungsstelle müssen folgende Unterlagen vorgelegt werden:
    - ZulassungsbescheinigungTeil II
    - Deckungskarte Ihrer Versicherung
    - Personalausweis oder Meldebescheinigung
    - Ggf. Zulassungsvollmacht
    Bitte vergessen Sie nicht, ggf. die Tempo-100Plaketten zu beantragen.

    3.7 Hauptuntersuchung

    Gemäß §29 StVZO muss Ihr Caravan alle zwei
    Jahre zur Hauptuntersuchung. Die Hauptuntersuchung kann vom TÜV, der DEKRA oder einer
    sonstigen, anerkannten Sachverständigenorganisation durchgeführt werden.
    Bei jeder Hauptuntersuchung müssen Sie folgendes vorlegen:
    - Zulassungsbescheinigung Teil I
    - Gültige Gasprüfbescheinigung über die Gasinstallation. Die Erstbescheinigung liegt dem
    Caravan in der Servicetasche bei.

    Fahrzeug-Identifizierungsnummer (FIN)
    Die 17-stellige Fahrzeug-Identifizierungsnummer
    finden Sie:
    1.) eingestanzt auf dem Fahrgestell-Längsträger
    in Fahrtrichtung rechts vorderhalb der Bereifung
    2.) auf dem Fabriktypenschild im Gaskasten
    Bitte halten Sie die FIN für jede Anfrage oder
    beim Besuch Ihres Fendt-Caravan-Händlers
    bereit.

    Fabriktypenschild
    Bild kann von der tatsächlich vorhandenen Ausführung abweichen.

    03-7



  • Page 25

    3.8 Tempo-100-Tauglichkeit
    1. Ihr Fendt Caravan ist technisch für eine
    Höchstgeschwindigkeit von 100 km/h ausgelegt. Diese Geschwindigkeit darf in keinem
    Fall überschritten werden!
    2. Beachten Sie die zulässigen Höchstgeschwindigkeiten für Kombinationen in Ihrem jeweiligen Reiseland!
    3. In Deutschland wurde zum 22. Oktober
    2005 die Straßenverkehrs-Ordnung [StVO]
    geändert. Ihr Caravan ist bereits ab Werk auf
    Tempo 100 vorbereitet, was entsprechend in
    den Zulassungsdokumenten des Caravans
    eingetragen ist. Die Tempo-100-Plakette wird
    durch die Straßenverkehrsbehörde auf Antrag
    bei der Erstzulassung vergeben und hinten am
    Caravan angebracht.
    4. Beachten Sie unbedingt folgende Punkte,
    denn Sie sind für deren Einhaltung verantwortlich. Bei Nichteinhaltung beträgt die
    Höchstgeschwindigkeit höchstens 80 km/h!
    a) Das Zugfahrzeug muss mit ABS/ABV
    ausgerüstet sein und darf 3,5 t
    Gesamtmasse nicht überschreiten.
    b) Der Caravan muss mit hydraulischen
    Schwingungsdämpfern (Stoßdämpfern)
    ausgerüstet sein, was bei Ihrem neuen
    Fendt Caravan selbstverständlich der Fall
    ist.
    c) Die Reifen des Caravans müssen jünger als
    sechs Jahre und mindestens mit der
    Geschwindigkeitskategorie L (= 120 km/h)
    gekennzeichnet sein.
    d) Der Caravan muss mit einer Stabilisie-
    rungseinrichtung gemäß ISO 11555-1
    ausgestattet sein





    03-8

    Die zulässige Gesamtmasse des
    Caravans darf die Masse des Zugfahr-
    zeugs im fahrbereiten Zustand nicht
    überschreiten.



  • Page 26

    5. Freie Austauschbarkeit von Zugfahrzeug und
    Caravan
    Verschiedene Caravans können mit verschiedenen Zugfahrzeugen kombiniert
    werden.
    Sie sind dafür verantwortlich, dass für Tempo
    100 km/h die vorgenannten Vorschriften
    eingehalten werden. Bei Nichteinhaltung
    beträgt die Höchstgeschwindigkeit in
    Deutschland höchstens 80 km/h!
    6. Richtige Stützlast - mehr Sicherheit
    Siehe Stützlastempfehlung auf Seite 02-6

    3.9 Massendefinition

    Definition der Massen (Gewichte) für
    Caravans
    Für die Berechnung der Massen (Gewichte) und
    der sich daraus ergebenden Zuladung von Caravans gilt auf europäischer Ebene die EU-Richtlinie 97/27/EG. Die dortigen Regelungen entsprechen weitestgehend der Norm DIN EN 1645-2.
    Nachfolgend sind die verwendeten Begriffe und
    Berechnungsgrundlagen erläutert.
    1. Technisch zulässige Gesamtmasse (t.z.G.)
    Die Angabe der technisch zulässigen Gesamtmasse erfolgt nach Vorgabe des Fendt-Wohnwagenwerkes. Diese Masse wurde in ausführlichen Berechnungen und Versuchen ermittelt
    und darf aus sicherheitstechnischen Gründen in
    keinem Fall überschritten werden.
    2. Masse im fahrbereiten Zustand
    Die Masse im fahrbereiten Zustand entspricht
    der Masse des leeren Fahrzeuges einschließlich
    aller werkseitig eingebauten Standardausstattungen zuzüglich der Grundausstattung wie Gas,
    Wasser und Kabeltrommel.
    3. Grundausstattung
    Die Grundausstattung umfasst alle Ausrüstungsgegenstände und Flüssigkeiten, die für die
    sichere und ordnungsgemäße Nutzung des
    Fahrzeuges notwendig sind. Dazu gehören die
    Massen von Gas, Wasser und Stromversorgung
    (Zusammensetzung siehe 13.3).
    4. Zuladung
    Die Zuladung entspricht der Differenz aus „technisch zulässiger Gesamtmasse abzüglich der

    03-9



  • Page 27

    „Masse im fahrbereiten Zustand“. Die verbleibende Zuladung muss so groß sein, dass die
    Massen, Zusatzausstattungen und die persönliche Ausrüstung abgedeckt sind.
    5. Zusatzausstattung
    Die Zusatzausstattung umfasst alle zusätzlich
    zur Standardausstattung vom Fendt-Caravanwerk oder Händler eingebauten Ausstattungsgegenstände oder Sonderwünsche.
    Die Masse im fahrbereiten Zustand bezieht sich
    auf das serienmäßig ausgestattete Fahrzeug.
    Beim Einbau von Sonderzubehör erhöht sich
    diese entsprechend.
    Vor Erstbenutzung empfehlen wir, das Fahrzeug
    auf einer geeichten Fahrzeugwaage zu wiegen.
    So können Sie die maximale Zuladung Ihres
    individuell ausgestatteten Fahrzeuges feststellen.
    Wenn Sie nicht sicher sind, ob Sie
    das Fahrzeug überladen haben, sollten Sie es auf einer öffentlichen
    Waage wiegen.
    Ein Überladen kann zum Ausfall oder
    sogar zum Platzen der Reifen führen!
    Hierdurch besteht die Gefahr, dass
    das Fahrzeug außer Kontrolle gerät.
    Sie gefährden dadurch sich selbst
    und auch andere Verkehrsteilnehmer.

    03-10



  • Page 28

    4. Räder und Reifen
    4.1 Reifen

    Verwenden Sie nur Reifen, die in den zulassungstechnischen Unterlagen festgelegt sind.
    Andere Reifengrößen sind nur mit Freigabe des
    Herstellers zu verwenden (ABE).
    • Reifen regelmäßig auf gleichmäßige Profilab-
    nutzung, Profiltiefe und äußere Beschädigungen prüfen
    • Immer nur Reifen gleicher Bauart und gleicher
    Ausführung (Sommer- oder Winterreifen) ver-
    wenden.
    • Neue Reifen auf einer Strecke von ca. 100 km
    vorsichtig einfahren, damit sie das vollständi-
    ge Haftungsvermögen entwickeln können.
    Bei Caravans mit Tandemachse kann
    es bauartbedingt zu erhöhtem Reifenverschleiß kommen.

    4.2 Reifenfülldruck

    In den Zulassungsbescheinigungen Teil I und
    II ist jeweils nur noch eine Reifengröße eingetragen. Diese muss nicht zwangsläufig mit der
    am Fahrzeug montierten Reifengröße übereinstimmen. Bei Unklarheiten kontaktieren Sie bitte
    Ihren Vertragspartner.

    Zur Prüfung des Reifenfülldruckes gilt
    • Alle vier Wochen und vor langen Fahrten,


    1

    2

    3




    spätestens alle drei Monate und vor jeder
    Inbetriebnahme Reifenfülldruck kontrollieren
    und korrigieren.
    Falls eine Fahrt mit zu geringem Fülldruck
    nicht zu vermeiden ist (vom Campingplatz zur
    nächsten Tankstelle) sollte die Höchstgeschwindigkeit maximal 20 km/h betragen.
    Fülldruck der Hinterräder des Zugfahrzeuges
    um 0,2 bar erhöhen.
    Die Prüfung muss bei kalten Reifen erfolgen.
    Bei Prüfung oder Berichtigung warmer Reifen
    muss der Druck um bis zu 0,3 bar höher sein
    als bei kalten Reifen.

    Für den Reifendruck gilt

    j
    k
    l

    - Richtiger Reifenfülldruck
    - Zu niedriger Reifenfülldruck
    - Zu hoher Reifenfülldruck

    04-1



  • Page 29

    Ein zu niedriger Druck führt zur Überhitzung des Reifens. Schwere Schäden im Reifen können die Folge sein.
    Den richtigen Reifenfülldruck entnehmen Sie der Tabelle Räder/Reifenfülldruck im Kapitel „Technische Daten“ oder dem Aufkleber im Gaskasten.

    4.3 Profiltiefe und
    Reifenalter

    Erneuern Sie Ihre Reifen spätestens, sobald die
    Profiltiefe nur noch 1,6 mm beträgt.
    Reifen altern auch dann, wenn Sie
    wenig bzw. nicht benutzt werden.

    Empfehlung der Reifenhersteller
    • Nach 6 Jahren Reifen wechseln, unabhängig
    von der Profiltiefe.

    • Starke Stöße gegen Bordsteinkanten, Schlaglöcher oder andere Hindernisse vermeiden.

    Reifenalter
    Reifen sollten nicht älter als 6 Jahre sein. Zum
    einen verliert Ihr Caravan nach Ablauf dieser Zeit
    seine Tempo-100-Voraussetzung, zum anderen
    wird das Material durch lange Standzeiten und
    Alterung brüchig. Die vierstellige DOT-Nummer
    auf der Reifenflanke (ggf. auf der Innenseite
    nachschauen) gibt das Herstellungsdatum an.
    Die ersten beiden Ziffern bezeichnen die Woche,
    die letzten beiden Ziffern das Herstellungsjahr.
    Beispiel:
    DOT 2412 bedeutet Woche 24 im Herstellungsjahr 2012.

    04-2



  • Page 30

    4.4 Felgen

    Verwenden Sie nur Felgen, die über die Fahrzeuggenehmigung abgedeckt sind. Falls Sie
    andere Felgen benutzen möchten, müssen Sie
    folgende Punkte beachten.

    Zur Benutzung anderer Felgen gilt
    -

    Größe
    Ausführung
    Einpresstiefe und
    Tragkraft muss für die technisch zulässige
    Gesamtmasse ausreichend sein
    - Konus der Befestigungsschraube muss der
    Felgenausführung entsprechen. (Kugel- bzw.
    Kegelbund)
    Änderungen sind nur mit Herstellerfreigabe möglich.

    Für Radschrauben gilt
    - Radschrauben sind erstmals nach 50 km
    und danach im Rahmen der üblichen War-
    tungen zu kontrollieren.

    Anzugsdrehmomente
    - Für Stahlfelgen:
    - Für Alufelgen:

    105 Nm
    120 Nm

    Achtung: Bei Austausch von Felgen
    (Stahl -> Alu / Alu -> Stahl) unbedingt
    auf die richtigen Radschrauben achten!

    Zugelassene Größen für Stahlfelgen zur
    Nachrüstung von Ersatzräder:
    (Angaben nur gültig für Fendt-Caravans ab
    Modelljahrgang 2000)
    Einachsfahrzeuge bis zu einer max. zul.
    Gesamtmasse von 1.750 kg:
    - Stahlfelge 5,5Jx15 oder 6Jx15
    - Einpresstiefe 30, Lochkreis 5x112
    - Radbolzen Kugelbund
    M12x1,5x25 - 8.8 - SW19
    Tandemfahrzeuge bis zu einer max. zul.
    Gesamtmasse von 2.000 kg:
    - Stahlfelge 5,5Jx14
    - Einpresstiefe 30, Lochkreis 4x100
    - Radbolzen Kegelbund
    M12x1,5x25 - 8.8 - SW19
    Alle anderen Fahrzeugtypen nur auf Anfrage.
    Ihr zuständiger Fendt-Caravan-Vertragshändler
    wird Sie in Detailfragen gerne kompetent beraten.

    04-3



  • Page 31

    4.5 Radwechsel
    Radwechsel vorbereiten
    • Radwechsel wenn möglich nur bei angekup-
    peltem Zugfahrzeug durchführen.

    • Kombination auf möglichst ebenem und fes-
    tem Boden parken.

    • Bei Reifenpanne auf öffentlichen Straßen

    1

    Warnblinker einschalten und Warndreieck
    aufstellen.
    • Zugfahrzeug: Handbremse anziehen, Räder
    geradeaus stellen, Gang einlegen oder bei
    Automatikgetriebe Hebelstellung P wählen.
    • Caravan: Feststellbremse anziehen, Stützrad
    in Fahrstellung belassen, Stabilisierungsein-
    richtung deaktivieren. (Achtung: nicht voll
    ständig öffnen)
    • Unterlegkeile
    aus dem Flaschenkasten
    entnehmen.

    j

    • Unterlegkeile j vorn und hinten am noch

    1

    1

    intakten Rad platzieren, um den Caravan zu
    sichern.
    • Die Radschrauben vor dem Hochbocken um
    eine Umdrehung lösen, aber nicht weiter her-
    ausdrehen.

    • Das Reserverad (modell-/baureihenabhängig,

    k

    Sonderzubehör)
    kann vorn im Wohnwagen
    im Gaskastenbereich untergebracht werden.
    (Halterung bereits serienmäßig vorhanden)

    2

    04-4

    Wenn der Caravan über Leichtmetall-
    felgen verfügt, ist bei der Montage
    des Ersatzrades auf Stahlfelge darauf
    zu achten, dass die zur Felge pas -
    senden Radschrauben verwendet
    werden.



  • Page 32

    Warnhinweise zum Radwechsel
    Geeigneten Wagenheber nur an den
    dafür vorgesehenen Rahmenteilen
    ansetzen!
    Beispielsweise an der Materialdoppelung
    im Bereich der Verschraubung Chassisrahmen / Achsträger hinterhalb der
    Achse.
    Wird der Wagenheber an anderen
    Stellen angesetzt, kann dies zu
    Schäden am Fahrzeug oder sogar zu
    Unfällen durch Herunterfallen des
    Fahrzeuges führen!
    Der Wagenheber dient nur für den
    Radwechsel. Er darf nicht für Arbeiten
    unter dem Fahrzeug verwendet
    werden!
    Die Ausdrehstützen dienen nicht als
    Wagenheber!
    Der Wagenheber ist kein Serienstandard und deshalb nicht im Lieferumfang enthalten. Wir empfehlen den
    Original-Wagenheber des Fahrgestellherstellers AL-KO aus unserem
    Sonderzubehörprogramm.
    Nach durchgeführtem Radwechsel
    müssen die Radschrauben nach einer
    Fahrleistung von 50 km auf festen Sitz
    überprüft und gegebenenfalls nachgezogen werden.

    Rad wechseln
    • Geeigneten Wagenheber an den dafür vorgesehenen Rahmenteilen ansetzen.
    Beispielsweise an der Materialdoppelung im
    Bereich der Verschraubung Chassisrahmen /
    Achsträger hinterhalb der Achse.
    • Bei weichem Untergrund stabile Unterlage
    unter den Wagenheber legen, z.B. Holzbrett.
    • Fahrzeug anheben, bis sich das Rad 2 bis
    3 cm über dem Boden befindet.
    • Den Kurbel-Wagenheber neu ansetzen, falls
    er sich beim Hochbocken schief stellt.
    • Radbefestigungsschrauben entfernen und
    Rad abnehmen.

    04-5



  • Page 33

    • Reserverad auf Radnabe aufsetzen und aus richten.
    • Radbefestigungsschrauben einschrauben und
    über Kreuz leicht anziehen.
    • Wagenheber ablassen und entfernen.
    • Radbefestigungsschrauben mit Radschlüssel
    gleichmäßig anziehen. Der Sollwert des Anziehdrehmomentes der Radbefestigungsschrauben ist bei Stahlfelgen 105 Nm und bei
    Alufelgen 120 Nm.
    • Feststellbremse lösen und Stabilisierungsein-
    richtung wieder aktivieren.
    Sie sollten jederzeit über ein einsatzbereites Reserverad verfügen. Lassen
    Sie deshalb das defekte Rad unver-
    züglich austauschen.

    04-6



  • Page 34

    5. Aufbau Außen
    5.1 Be- und Entlüftungen
    Für die Zwangsbelüftung gilt

    1

    Die richtige Be- und Entlüftung des Caravans ist
    Voraussetzung für einen angenehmen Wohnkomfort. In Ihrem Caravan sind Zwangsbelüftungen
    im Fußboden
    und Zwangsentlüftungen in die
    Dachhauben
    integriert, die in Ihrer Wirkungsweise nicht beeinträchtigt werden dürfen.

    j
    k

    Wir empfehlen, Dachhauben zu öffnen,
    wenn der Caravan zu Wohnzwecken
    benutzt wird.

    2

    Durch Kochen, nasse Kleidung usw.
    entsteht Wasserdunst. Jede Person
    scheidet in einer Stunde bis zu 35 g
    Wasser aus. Deshalb muss je nach
    relativer Luftfeuchtigkeit zusätzlich
    durch die Fenster und Dachhauben
    be- und entlüftet werden (siehe
    auch „Winterbetrieb“).
    Die Sicherheitslüftungen dürfen unter
    keinen Umständen verschlossen
    werden, auch nicht teilweise.

    2

    Die Lüftungsöffnungen müssen
    stets sauber und staubfrei gehalten
    werden.

    Bilder können von der tatsächlich vorhandenen
    Ausstattung abweichen.

    05-1



  • Page 35

    Kühlschrank

    2

    Der Kühlschrank wird von außen durch Gitter
    mit Frischluft versorgt, um eine ausreichende
    Kühlleistung zu erzielen. Das Belüftungsgitter
    befindet sich unten an der Außenwand des Fahrzeuges. Das Entlüftungsgitter
    befindet sich
    über dem Belüftungsgitter.

    j

    1

    k

    Bei sehr hohen Außentemperaturen
    empfiehlt es sich, die Lüftungsgitter zu
    entfernen. Dadurch wird ein höherer
    Luftdurchsatz am Kühlschrank erreicht
    und die Kühlung verstärkt. Bei Niederschlag oder im Fahrbetrieb müssen die
    Lüftungsgitter fest montiert sein.
    Bei blockierten Belüftungs- und Entlüftungsöffnungen drohen erhebliche
    Funktionsstörungen und Brandgefahr!
    Bei Winterbetrieb empfehlen wir spezielle Abdeckplatten einzusetzen. Diese
    Winterabdeckungen sind Sonderzubehör und über Ihren Vertragshändler zu
    beziehen.
    Beachten Sie die Hinweise auf den
    Abdeckungen. Die Abdeckungen
    dürfen nur bei Elektrobetrieb im
    Winter verwendet werden.

    Heizung
    1

    Die Heizung wird unter dem Fahrzeugboden
    durch eine Lüftungsklappe mit Frischluft versorgt.
    Die Heizungsabluft wird durch einen Kamin nach
    außen geführt. Der Kamin
    befindet sich auf
    dem Dach des Caravans.

    j

    Bei blockierten Kaminöffnungen
    droht Erstickungsgefahr!
    Bei Winterbetrieb unbedingt für freien
    Kaminabzug sorgen!

    05-2



  • Page 36

    5.2 Eingangstür
    Eingangstür außen
    Nützliche Hinweise zur Bedienung und
    Pflege zum Kapitel Eingangstür finden
    Sie in der separat beiliegenden Bedienungsanleitung des Geräte-/Artikelherstellers
    .

    Öffnen
    • Schloss mit Schlüssel entriegeln.
    • Türgriff ziehen.
    • Tür öffnen.
    Schließen
    • Tür schließen.
    • Schlüssel drehen, bis der Riegel hörbar
    einrastet.

    • Schlüssel in senkrechte Position zurückdrehen und abziehen.
    Die Eingangstür ist Ihr Fluchtweg im
    Notfall. Deshalb nie die Tür von aussen zustellen!
    Nur mit geschlossener Eingangstür
    fahren.
    Die Eingangstür ist innen mit Ablagefächern ausgestattet. Diese Ablagefächer dürfen niemals als Zuziehgriff
    missbraucht werden.
    Bei einigen Grundrissen besteht beim
    Öffnen der Eingangstür Kollisionsgefahr in Verbindung mit einem evtl.
    gleichzeitig geöffneten Seitenwandfenster. Bei Windböen darf das Fenster der Eingangstüre nicht separat
    geöffnet werden. Es besteht die Gefahr der Schädigung durch Kontakt
    mit Seitenwandblech oder -fenster.
    Für daraus resultierende Schäden
    kann von Fendt-Caravan keine Haftung übernommen werden.
    Die Eingangstür hat im Schlossbereich konstruktiv gewollt eine gewisse
    Vorspannung, damit die Dichtung des
    Türblattes oben und unten richtig am
    Türrahmen anliegt.

    05-3



  • Page 37

    Dadurch kann es in vereinzelten
    Fällen beim Schließmechanismus des
    Türschlosses und beim Öffnen von
    außen durch das Anziehen am Türgriff
    zu leichten Spannungen kommen.
    Durch leichten Druck auf das Türblatt
    im Bereich des Schlosses wird die
    konstruktiv gewollte Vorspannung gelöst und somit lässt sich der Türgriff
    relativ einfach bedienen.
    Vermeiden Sie bitte gewaltsames
    Anziehen oder Verkanten des Außengriffs, was eine negative Wirkung auf
    die Gleitfähigkeit der Schließzunge
    und auf die Leichtgängigkeit des
    Schlosses hat.

    Eingangstür innen
    2

    1

    Öffnen
    • In die Griffschale j greifen, Entriegelungs-

    hebel ziehen, Tür öffnen und Hebel loslassen.

    Schließen
    • Zum Schließen der Tür von innen, nur den
    angebrachten Griff
    verwenden.
    • Tür zuziehen.
    • Verriegelungsknopf
    drücken.

    l

    k

    3

    05-4



  • Page 38

    5.3 Serviceklappe
    (modellabhängig / Sonderzubehör)
    Öffnen

    2

    j

    • Schloss
    mit Schlüssel entriegeln.
    • Verriegelungsknopf
    drücken, dabei die
    Klappe leicht andrücken.
    • Klappe nach unten öffnen.

    k

    Schließen
    • Klappe nach oben schließen.
    • Klappe oben links und rechts andrücken, da-
    mit auch alle vorhandenen Verschlüsse tat-
    sächlich einrasten.
    mit Schlüssel verriegeln
    • Schloss

    1

    j

    Eine dauerhafte Dichtigkeit der Serviceklappe ist nur dann gewährleistet,
    wenn alle Verschlüsse beim Schließen
    einrasten. Sollte die Klappe nicht
    korrekt geschlossen sein, kann dies,
    insbesondere bei längeren Standzeiten
    ohne Nutzung des Caravans, zur dauerhaften Verformung der Klappe führen.
    Die Dichtungen der Serviceklappe
    regelmäßig mit Silikonspray pflegen,
    um Leichtgängigkeit und Funktionssicherheit der Serviceklappe dauerhaft
    zu gewährleisten.

    5.4 Toilettenklappe
    Öffnen
    • Schloss j mit Schlüssel entriegeln.
    • Knopf k drücken und Klappe seitlich auf-

    2

    schwenken.

    Schließen

    1

    • Toilettenklappe bis zum Einrasten seitlich
    schließen.
    • Schloss
    mit Schlüssel verriegeln.

    j

    05-5



  • Page 39

    5.5 Gaskastenklappe
    Öffnen
    • Schloss mit Schlüssel j entriegeln.
    • Herausgesprungenen Knopf zum Entriegeln
    entgegen des Uhrzeigersinnes drehen und
    Flaschenkastendeckel öffnen.

    1

    Schließen
    • Flaschenkastendeckel schließen.
    • Den Deckel am Griff leicht nach unten drücken, so dass dieser umlaufend am Dichtgummi anliegt.
    • Deckel durch Drehen des Knopfes im Uhrzei-
    gersinn verriegeln.
    • Schloss
    mit Schlüssel verriegeln.
    • Knopf bis zum Einrasten eindrücken und
    sichern.

    j

    4

    Beim Öffnen und Schließen des
    Flaschenkastendeckels besteht
    Quetschgefahr durch den Scheren.
    beschlag

    k

    Bitte beachten, dass bei geöffnetem
    Bugfenster die Gaskastenklappe
    entweder nicht oder nur vorsichtig
    geöffnet wird. Es kann ab einem bestimmten Fensteröffnungswinkel zur
    Kollision mit dem nach oben schwingenden Gaskastendeckel kommen.

    2

    l

    3
    4

    05-6

    Drehteller / Schlossgestänge
    bei
    Bedarf fetten und ölen.
    Die Dichtungen
    der Serviceklappe regelmäßig mit Silikonspray
    pflegen.

    m



  • Page 40

    5.6 Dach und Dachreling


    (modellabhängig / Sonderzubehör)

    Sollte Ihr Caravan werkseitig über
    Sonderwunsch oder nachträglich
    durch Ihren Händler mit einer Dachreling ausgerüstet sein, dann sind folgende Punkte unbedingt zu beachten:
    • Das Caravandach ist nicht direkt
    begehbar. Für daraus resultierende
    Beschädigungen kann keine Haftung
    übernommen werden.
    • Bei Feuchtigkeit und Nässe besteht
    erhöhte Rutsch-/Unfallgefahr.
    Ausnahmen sind die Modelle
    Bianco 390 FH Sportivo und 450
    SQB Sportivo (ab Modelljahrgang
    2009/2010).
    Sollten Sie Besitzer eines Bianco
    390 FH oder 450 SQB Sportivo
    sein, so beachten Sie hierzu unbedingt die Hinweise in Kapitel 5.10
    auf Seite 05-10 dieser Bedienungsanleitung.
    Die Dachreling ist ein rein optisches
    Ausstattungsmerkmal und als
    Lastenträger nicht geeignet.

    5.7 Vorzeltleiste
    Die Vorzeltleiste ist zum Einführen des Zeltkeders am Heck / Bug in Höhe der Zierleiste aufgebördelt.

    05-7



  • Page 41

    5.8 Fahrradträger


    zur Montage auf der Deichsel (Sonderzubehör)
    Das Fahrverhalten der Fahrzeugkombination
    ändert sich mit einem beladenen Fahrradträger
    erheblich. Die Fahrgeschwindigkeit sollte diesen
    Umständen angepasst werden:
    • Achten Sie darauf, dass die zulässige Stützlast bei beladenem Fahrradträger voll ausgenutzt und entsprechend korrigiert wird.
    • Auch bei optimaler Beladung sinkt die kritische Geschwindigkeit dramatisch.
    • Der Fahrzeugführer ist für die sichere Befestigung der Fahrräder verantwortlich. Auch im
    unbeladenen Zustand muss das Ladesystem
    mit den vorhandenen Clipsen gesichert werden.
    • Achten Sie darauf, dass vorhandene Beleuchtungseinrichtungen weder ganz noch teilweise
    durch die Ladung verdeckt werden.
    Durch den Anbau dieses Fahrradträgers wird der „Einschlagwinkel PKW
    -> Caravan“ begrenzt!
    Die Montage eines Fahrradträgers
    am Heck eines Caravans können wir
    grundsätzlich nicht empfehlen. Viele
    Fahrtests haben ergeben, dass das
    Nachlauf-/Fahrverhalten des Caravans
    durch das Mitführen von Fahrrädern
    am Heck eines Caravans negativ beeinflusst wird.
    Aufgrund dessen befinden sich ab
    dem Modelljahrgang 2001 / 2002
    keine Befestigungspunkte mehr in der
    Caravan-Heckwand.
    Ist eine Fahrradmitführung unbedingt
    erforderlich, so erreichen Sie die
    besten Fahrwerte, wenn die Fahrräder
    mittels passenden und zugelassenen
    Trägersystemen auf dem Dach des
    Zugfahrzeugs transportiert werden.

    05-8



  • Page 42

    5.9 Nachträgliche Markisenmontage
    Bitte beachten Sie bei der Markisenauswahl den
    begrenzten Freiraum zwischen der Vorzeltleuchte
    und der umlaufenden Vorzelt-Aluminiumprofilleiste. Ansonsten ist der Anbau einer Markise nur
    auf dem Dach möglich.
    Bevorzugen Sie die Montage einer Markise auf
    dem Caravandach, dann ist zu beachten, dass
    dies in Verbindung mit einer Dachreling nicht
    oder nur eingeschränkt möglich ist.
    Im Zweifelsfalle fragen Sie bitte Ihren FendtCaravan-Vertragshändler.
    Im übrigen empfehlen wir schon allein aus Haftungsgründen die Montage durch einen Fachbetrieb ausführen zu lassen.
    Die maximal zulässige Gesamtbreite und Gesamthöhe darf durch den Anbau einer Markise
    nicht überschritten werden.

    Durch den Anbau einer Markise
    kann das Nachlauf-/Fahrverhalten
    des Caravans negativ beeinflusst
    werden.

    05-9



  • Page 43

    5.10 Heckleiter, Dach und Dachreling


    (nur Modell Bianco 390 FH Sportivo und Bianco 450 SQB Sportivo ab 2009/2010)

    Heckleiter
    Nach unten klappen
    • Den Gurtverschluss lösen und den klapp-
    baren Teil der Heckleiter nach unten
    schwenken.

    Nach oben klappen
    • Den klappbaren Teil der Heckleiter nach oben
    schwenken und festhalten.
    • Den Gurtverschluss an der vorgesehenen
    Stelle um beide Holme legen und stramm
    anziehen.
    Vorsicht: Quetschgefahr im Bereich
    der Leitergelenke.
    Vergewissern Sie sich vor jedem
    Fahrtantritt, dass die Heckleiter hochgeklappt und ausreichend gesichert
    ist.

    Dach/Dachreling/Trägersystem
    Das Dach nur über die Leiter am Heck
    besteigen.
    Vorsicht beim Betreten der Leiter. Es
    besteht Rutschgefahr bei feuchter
    oder vereister Leiter.
    Vor dem Betreten der Leiter und des
    Daches muss die Standsicherheit des
    Caravans durch Ausfahren aller Kurbelstützen gewährleistet sein.
    Vorsicht beim Betreten des Daches.
    Es besteht Rutschgefahr bei feuchtem
    oder vereistem Dach.
    Die zulässige Belastung des Trägersystems beträgt maximal 75 kg.
    Auf ausgewogene / zentrierte Lastverteilung achten.

    05-10



  • Page 44

    Mit zunehmender Dachlast verschlechtert sich das Fahrverhalten
    und das Bremsverhalten.

    Für die Quertraverse der Dachreling sind spezielle Trägersysteme (z. B. für Surfbrett, Dachboxen oder leichte Kanus) als Sonderzubehör
    erhältlich. Ihr Fendt-Caravan-Handelspartner
    berät Sie dabei gerne.

    Das Betreten des Daches ist nur im
    mit Gummiauflagen markierten Trittbereich gestattet.
    Die nicht markierten Dachflächen des
    Fahrzeugs sind nicht für eine Punktbelastung ausgelegt. Für daraus resultierende Beschädigungen kann keine
    Haftung übernommen werden.
    Für die korrekte Sicherung der
    Dachlasten ist grundsätzlich der
    Fahrzeughalter/-führer verantwortlich.
    Niemals Gummiexpander verwenden.
    Bei Inbetriebnahme der Heizung und/
    oder des Dunstabzugs dürfen die
    Abgas-/Abzugkamine niemals durch
    Dachlasten abgedeckt oder verdeckt
    sein.
    Die Funktion von Dachluken, etc. kann
    durch die Dachlasten eingeschränkt
    oder sogar nicht mehr nutzbar sein.
    Die Gesamthöhe des Fahrzeugs ist bei
    beladenem Dachträger zu beachten.
    Im Zugfahrzeug eine Notiz mit der
    Gesamthöhe gut sichtbar anbringen.
    Bei Brücken und Tunneldurchfahrten
    muss dann nicht mehr gerechnet
    werden.

    05-11



  • Page 45

    05-12



  • Page 46

    6. Aufbau Innen
    6.1 Öffnen und Schließen von Türen und Klappen
    Auszüge und Möbeltüren mit
    Pushlock (Druck-Rastknopf)
    Küchenauszug
    Öffnen
    • Pushlock (Druck-Rastknopf) drücken bis der
    Knopf herausspringt.
    • Am Knopf ziehen bis der Auszug herausfährt
    oder die Tür sich öffnet.

    Schließen
    • Auszug oder Klappe am Knopf zuschieben
    oder schließen.
    • Pushlock (Druck-Rastknopf) drücken bis der
    Knopf einrastet und der Auszug oder die
    Tür gesichert ist.

    Vor Abfahrt alle Klappen und Türen
    richtig verschließen. Unbeabsichtigtes Öffnen während der Fahrt und
    Herausfallen von Gegenständen wird
    somit vermieden.

    Küchenschublade mit
    Selbsteinzug
    (modellabhängig)

    Bitte beachten Sie unbedingt die
    maximale Belastbarkeit von 10 kg je
    Schublade.
    Für aus Überbeanspruchung resultierende Schäden kann keine Haftung
    übernommen werden.

    06-1



  • Page 47

    6.2 Mediaoval ausziehbar


    (modellabhängig)

    Beim Mediaoval handelt es sich um einen
    drehbar gelagerten Raumteiler, der sowohl als
    Barfach als auch als TV-Schrank für Flachbildschirme genutzt werden kann.
    • Zum Herausziehen des Raumteilers DruckRastknopf
    drücken.
    • Beim Schwenken des Faches muss der Rastknopf
    gezogen werden.
    • Zur TV-Kabelverlegung muss der Fachboden
    unten angehoben werden, dazu sind zwei
    Schrauben
    zu entfernen.
    • TV-Kabel in Kabelschacht
    einlegen.

    j

    k

    m

    1

    2

    4

    06-2

    3

    4

    l

    Während der Fahrt ist der LCD-TFTFernseher transportsicher zu verstauen.



  • Page 48

    6.3 Umbau der Sitzgruppe zur Liegefläche
    Bei den meisten Caravans können die Sitzgruppen bei Bedarf zur Liegefläche umgebaut werden

    Allgemeine nützliche Hinweise, die Sie
    beim Umbau beachten sollten:
    • Sitz- und Rückenpolster entfernen.
    • Verriegelung des Säulentischgestells oder des
    Tischfußes lösen.
    • Tischgestell absenken, bzw. den Einhängetisch auf die dafür vorgesehenen Leisten der
    Sitztruhen ablegen.
    • Gegebenenfalls Sitzbänke verbreitern.
    • Sitz- und Rückenpolster gemäß den Skizzen
    auslegen.
    Beim Bettumbau die Polster nicht direkt auf die Tischoberfläche legen. Es
    besteht die Gefahr des Verkratzens
    und der Stockfleckenbildung durch
    Schwitzwasser. Wir empfehlen eine
    saugfähige Unterlage (z. B. Frotteeoder Baumwolltuch).
    Bei einigen Caravan-Grundrissen
    werden Rücken- und/ oder Sitzpolster
    beim Umbau zur Liegefläche nicht
    benötigt.
    Achten Sie auf gute Befestigung und
    Auflage der Tischplatte, der Sitztruhen
    bzw. deren Auszüge sowie der Polster,
    damit nichts herunterfällt.

    06-3



  • Page 49

    Umbau der Rundsitzgruppe zur
    Liegefläche
    (Saphir / Bianco / Tendenza)

    Bettstellung
    Sitz
    Rücken

    Sitz
    Sitz

    *

    *

    Sitz
    Sitz
    Rücken

    Umbau der Rundsitzgruppe zur
    Liegefläche
    (Opal / Diamant)

    Bettstellung
    Sitz
    Rücken

    Sitz

    **

    Sitz

    **

    *

    *

    Sitz

    Sitz

    Die Ausgleichspolster (**) sind lose
    beigelegt und bei Sitzstellung verstaut.
    Bei einigen Caravan-Grundrissen
    (z.B. Breitwagen) sind zusätzliche
    Ausgleichspolster (*) lose beigelegt,
    die zum Bettumbau erforderlich sind.

    Rücken

    (390 FH / 450 SFH)

    Sitzstellung

    4
    3

    1
    2

    Ausgleichspolster Nr. 5
    sind bei Sitzstellung verstaut

    Bettstellung

    5
    3
    2
    1

    06-4

    Bei einigen Caravan-Grundrissen
    (z.B. Breitwagen) sind zusätzliche
    Ausgleichspolster (*) lose beigelegt,
    die zum Bettumbau erforderlich sind.

    5



  • Page 50

    Umbau der Rundsitzgruppe zur
    Liegefläche
    (Opal 560 SRF)

    Vorbereitung

    Vorbereitung der Sitzbank für Bettstellung
    • Hubtisch absenken und feststellen.
    • Stützfuß des lose beiliegenden Bankausgleichsstücks ausklappen und gemäß nebenstehender Zeichnung einsetzen.

    Polsteranordnung Liegefläche

    • Polster gemäß nebenstehender Zeichnung
    auslegen.

    Sitz
    Sitz

    *
    Sitz

    Sitz

    Sitz

    *
    *

    Die Ausgleichspolster (*) sind lose
    beigelegt und bei Sitzstellung verstaut.

    Rücken

    Sitz

    *

    Rücken

    06-5



  • Page 51

    Umbau der Kindersitzgruppe
    zur Liegefläche
    (540 TK)

    Sitzstellung

    4
    3

    1
    2

    Das Ausgleichspolster (*) ist bei Sitzstellung verstaut.

    Bettstellung

    4

    2
    1

    3

    *

    Polster Nr. 4 wird bei
    Bettstellung nicht benötigt

    Umbau der Mittelrundsitzgruppe zur Liegefläche
    (560 TFK / 560 SKM / 650 SKM)

    Sitzstellung

    * Diese Polster werden
    nicht benötigt!

    Bettstellung

    Sitzstellung

    Bettstellung

    06-6

    Die Ausgleichspolster (**) sind bei
    Sitzstellung verstaut.

    **
    **

    Umbau der Mittelsitzgruppe zur
    Liegefläche
    (550 TFKM / 490 TKM / 515 SKM)



  • Page 52

    Bettausgleich mit ausziehbarem
    Lattenrost
    (Sonderzubehör / nur Einzelbettgrundrisse)

    Die beiden Einzelmatratzen können
    mit einem Reißverschluss verbunden
    werden.

    Bilder können von der tatsächlich vorhandenen
    Ausstattung abweichen.

    06-7



  • Page 53

    6.4 Etagenbetten


    (modellabhängig)

    Die maximale Belastung des oberen
    Etagenbettes beträgt 75 kg.
    Achten Sie bei der Benutzung des
    oberen Bettes durch kleine Kinder
    auf die Gefahr des Herunterfallens.
    Lassen Sie Kleinkinder niemals unbeaufsichtigt im Caravan zurück.
    Für Kleinkinder bis 6 Jahre ist die
    Benutzung des oberen Bettes nicht
    erlaubt.
    Achten Sie auf unser Sicherheitssymbol!

    06-8



  • Page 54

    Nur bei Modellen Saphir 515 SKM
    und 550 TFK/M ab Baujahr 2009/2010
    Das untere Etagenbett lässt sich hochklappen.
    Achten Sie auf sichere Befestigung links und
    rechts mittels der Tenax-Knöpfe.
    Dadurch lässt sich dieser Raum in Verbindung
    mit den serienmäßigen Verzurrschienen/-ösen
    und der großen Außenklappe auch als Heckgarage nutzen.

    Verzurrösen verschieben
    • Die Verzurröse eine halbe Umdrehung entgegen dem Uhrzeigersinn drehen und in der
    Verzurrschiene an die gewünschte Position
    schieben.
    • Anschließend die Verzurröse eine halbe Umdrehung im Uhrzeigersinn drehen. Die Ver zurröse sitzt nun wieder fest in der Verzurrschiene.

    Vor Fahrtantritt immer die Verzurrösen auf festen Sitz kontrollieren.
    Für die korrekte Sicherung der in der
    Heckgarage mitgeführten Lasten ist
    grundsätzlich der Fahrzeughalter/führer verantwortlich. Verwenden
    Sie möglichst hierfür zugelassene
    Spanngurtsysteme.
    Niemals Gummiexpander verwenden. Denken Sie dabei an die außerordentlich hohen fahrdynamischen
    Kräfte, die bei Gefahrensituationen,
    sowie bei Vollbremsungen auftreten
    können.
    Beachten Sie dabei auch unbedingt
    die Hinweise zur richtigen Beladung
    und zur Stützlast unter Kapitel 2.3 in
    diesem Serviceheft.
    Bitte beachten: Mit zunehmender
    Hecklast verschlechtert sich das Fahrverhalten und das Bremsverhalten.

    06-9



  • Page 55

    6.5 Fenster
    Nützliche Hinweise zur Bedienung und
    Pflege zum Kapitel Fenster finden Sie
    in der separat beiliegenden Bedienungsanleitung des Geräte-/Artikelherstellers

    Fensterrollos/Softrollos
    (modellabhängig)

    Nützliche Hinweise zur Bedienung
    und Pflege zum Kapitel Fensterrollos
    finden Sie in der separat beiliegenden
    Bedienungsanleitung des Geräte-/
    Artikelherstellers

    Bei Ausführung "Softrollo"
    Zur Vermeidung erhöhter Schwitzwasserbildung zwischen Fenster und
    geschlossener Verdunkelung empfehlen wir, den Abschluss-Stab für das
    Fliegenrollo nach unten zu ziehen.
    Sie erreichen dadurch eine bessere
    Hinterlüftung und es ist dennoch kein
    Lichteinfall gegeben.

    06-10



  • Page 56

    6.6 Dachhauben
    Nützliche Hinweise zur Bedienung und
    Pflege zum Kapitel Dachhauben/
    -lüftung finden Sie in der separat beiliegenden Bedienungsanleitung des
    Geräte-/Artikelherstellers

    06-11



  • Page 57

    06-12



  • Page 58

    7. Elektroinstallationen
    7.1 Sicherheitshinweise

    Elektroinstallationen in den Fendt-Caravans sind
    nach den geltenden Vorschriften und Normen
    ausgeführt.
    Es ist zu beachten:

    • Die Sicherheits- bzw. Gefahrenhinweise auf







    den elektrischen Einbauten dürfen nicht ent-
    fernt werden.
    Installationsräume um elektrische Einbau-
    geräte wie Sicherungsverteilungen, Stromver-
    sorgungen usw. dürfen nicht als zusätzlicher
    Stauraum verwendet werden.
    Arbeiten an der elektrischen Anlage dürfen
    nur von autorisierten Fachwerkstätten durch-
    geführt werden.
    Wenn das Fahrzeug mit einer Batterie aus-
    gestattet ist:
    (Sonderwunsch / Sonderzubehör)
    Es dürfen nur Akkumulatoren mit gebundenen
    Elektrolyten an vom Werk vorgegebenen
    Positionen eingebaut werden. (Gel-Batterien)
    Vor dem Anklemmen oder dem Abklemmen
    der Batterie sind alle 12 V-Verbraucher auszu-
    schalten.

    07-1



  • Page 59

    7.2 Stromversorgung
    Der Caravan kann über folgende Anschlüsse mit
    Strom versorgt werden:
    - 230 V Netzanschluss 50 Hz.
    - Über das Zugfahrzeug bei Verbindung mit
    dem 13-poligen Stecker (eingeschränkter
    Funktionsumfang).
    - Über eine eingebaute Hilfsbatterie (Sonder-
    wunsch). Alle 12 V-Verbraucher wie Beleuch-
    tung, Wasserversorgung usw. stehen zur Ver-
    fügung.

    3

    Die Absicherung der 230 V-Anlage erfolgt mit
    ,
    einem zweipoligen 10 A-Sicherungsautomat
    der sich im Kleiderschrank befindet. (Ausnahmen bilden hier Sondereinbauten wie Ultraheat,
    Warmwasserheizung usw.. Hier wird ein zusätzlicher zweipoliger 16 A-Automat
    installiert).

    m

    4

    l

    Die Schraubverbindungen der Sicherungsautomaten, sowie der feste Sitz
    der Anschlusskabel sind jährlich von
    einem Fachmann zu überprüfen und
    ggf. nachzuziehen.

    1

    Der FI-Schutzschalter muss regelmäßig durch
    Betätigen der Prüftaste geprüft werden.

    Versorgung über Netzanschluss
    Der Anschluss des Caravans muss über den
    230 V-Einspeisestecker CEE an der Fahrzeugseitenwand erfolgen.

    Anschließen

    1

    • Sicherungsautomat m durch Herunter-

    l

    drücken der Schalterwippe
    ausschalten.
    • Abdeckklappe der Außensteckdose unten
    anfassen
    und nach oben klappen.
    • Anschlussleitung komplett abwickeln und
    CEE-Stecker
    aufsetzen.
    • Sicherungsautomat
    wieder einschalten.

    j

    k

    2

    m

    Verbindung lösen
    • Sicherungsautomat m durch Herunter-

    07-2

    (Bilder können von der tatsächlich vorhandenen Ausstattung
    abweichen!)

    l

    drücken der Schalterwippe
    ausschalten.
    • CEE-Stecker
    abziehen
    • Abdeckklappe
    nach unten klappen.

    k
    j



  • Page 60

    Für den Netzanschluss gilt
    • Der Anschluss des Caravans an das 230 V-
    Netz darf nur mit einer max. 25 m langen
    Anschlussleitung 3 x 2,5 mm2 mit CEE
    Stecker und Kupplung erfolgen.
    Bei Netzbetrieb über eine Kabeltrommel muss diese ganz ausgerollt
    sein, da es durch Induktion zu einer
    Erwärmung kommen kann - bis hin
    zum Kabelbrand.

    • Das 230 V-Netz im Caravan ist für eine
    Gesamtleistungsaufnahme von 2300 W aus-
    gelegt. Beim Anschluss von zusätzlichen
    Verbrauchern wie Wasserkocher usw. ist
    darauf zu achten, dass unter Berücksichti-
    gung der in Betrieb befindlichen Verbraucher
    wie Kühlschrank, Therme usw. dieser Leis-
    tungswert nicht überschritten werden darf.
    Bitte beachten Sie hierzu die separat
    beiliegende Bedienungsanleitung des
    Geräte-/Artikelherstellers

    Überspannungsschutz

    (nur Sonderzubehör bzw. modellabhängig)

    Bitte beachten Sie hierzu die separat
    beiliegende Bedienungsanleitung des
    Geräte-/Artikelherstellers

    07-3



  • Page 61

    Sicherungsbelegung der
    Stromversorgungen

    (nur Baureihen Saphir, Bianco, Tendenza, Opal)
    Die Anordnung der Sicherungen stellt sich wie
    folgt dar (von links nach rechts):
    1. Stromkreis 1 / 10A
    2. Stromkreis 2 / 5A
    3. Stromkreis 3 / 5A
    4. Stromkreis 4 / 10A

    Modellabhängig und bei diversen
    Sonderausstattungen kann auch ein
    Schaltnetzteil mit 5 Stromkreisen
    vorhanden sein.
    Beachten Sie hierzu auch den separat beigelegten Schaltplan für die
    12 V-Stromversorgung.

    (Bilder können von der tatsächlich vorhandenen
    Ausstattung abweichen!)

    07-4



  • Page 62

    Schaltbox und Sicherungsbelegung

    (nur Baureihe Diamant ab Modelljahrgang 2012)
    Die Anordnung der Sicherungen stellt sich wie
    folgt dar (von unten nach oben):
    1. Stromkreis A / 15A
    2. Stromkreis B / 10A
    3. Stromkreis C / 5A
    4. Stromkreis D / 5A
    5. Stromkreis E / 5A
    Beachten Sie hierzu auch den separat beigelegten Schaltplan für die
    12 V-Stromversorgung.
    Weitere Informationen zu den einzelnen Stromkreisen finden Sie im
    anschließenden Kapitel 7.4 Lichtsteuersystem.
    Die Sicherungen im Schaltnetzteil dienen zur
    Absicherung der Zuleitung zur Schaltbox.

    (Bilder können von der tatsächlich vorhandenen
    Ausstattung abweichen!)

    07-5



  • Page 63

    7.3 Bedienpanel
    nur bei Saphir / Bianco /
    Tendenza / Opal

    1

    3
    4

    2

    1

    (Bild kann von der tatsächlich vorhandenen
    Ausstattung abweichen!)

    07-6

    j Steckdosen 230 V
    k Frischwassertankanzeige
    l Indirekte Beleuchtung 12 V
    m Arbeitsplatzbeleuchtung



  • Page 64

    7.4 Lichtsteuersystem mit Schaltpanel
    nur Diamant ab Modelljahrgang 2012
    Das System besteht aus einer Steuerelektronik,
    einem Panel mit Tastenfeld und einem 4-Tasten
    Bedienfeld und ermöglicht eine komfortable und
    intelligente Bedienung der verschiedenen Leuchten und 230 V Verbrauchern. Weiterhin wird auf
    der LED Kette im Panel der Füllstand des Frischwassertanks in fünf Stufen angezeigt.
    Mit den verschiedenen Bedientasten werden die
    einzelnen Verbraucherstromkreise ein- und ausgeschaltet bzw. gedimmt.

    Schalten
    Lichtschlauch oben
    Schalten/Dimmen
    Deckenleuchte
    Wohnraum

    4

    Schalten
    Beleuchtung
    Barfach/Eckregal*

    5

    Schalten/Dimmen
    Lichtschlauch oben

    8

    Schalten/Dimmen
    Spots unten

    7

    1

    Schalten 230 V
    Therme mit LED
    Schalten/Dimmen
    Deckenleuchte
    Wohnraum

    10
    Schalten 230 V
    Fußbodenheizung mit LED

    2

    11

    Schalten
    Spots unten

    3

    Schalten
    Leuchten Bug*

    9

    Schalten
    Vorzeltleuchte

    6

    Tankanzeige

    Einschalten
    Tankanzeige

    13

    Hauptschalter

    12

    *Grundrissabhängig (nicht in jedem Fahrzeug vorhanden)
    Bild kann von der tatsächlichen Ausstattung abweichen
    (z.B. mit Display bei Ausstattung Rallyepaket)

    07-7



  • Page 65

    Beschreibung der einzelnen
    Tastenfunktionen im LCD Panel
    1



    Schalten/Dimmen Deckenleuchte
    Wohnraum (Strahler)

    Mit kurzer Betätigung der Taste werden die
    Strahler der Deckenleuchte im Wohnraum einund ausgeschaltet. Eine längere Betätigung der
    Taste führt zur Regelung der Leuchtstärke dieser
    Leuchte. Die eingestellte Leuchtstärke bleibt
    gespeichert, so dass nach dem Ausschalten und
    Wiedereinschalten die eingestellte Leuchtstärke
    wieder eingeschaltet wird. Wird die Spannungsversorgung des Systems unterbrochen, leuchtet
    diese Leuchte beim erstmaligen Einschalten mit
    voller Leuchtstärke.
    2



    Schalten/Dimmen Deckenleuchte
    Wohnraum (Innenbeleuchtung)

    Mit kurzer Betätigung der Taste wird der Sternenhimmel der Deckenleuchte im Wohnraum
    ein- und ausgeschaltet. Eine längere Betätigung
    der Taste führt zur Regelung der Leuchtstärke
    dieser Leuchte. Die eingestellte Leuchtstärke
    bleibt gespeichert, so dass nach dem Ausschalten und Wiedereinschalten die eingestellte
    Leuchtstärke wieder eingestellt wird. Wird die
    Spannungsversorgung des Systems unterbrochen, leuchtet diese Leuchte beim erstmaligen
    Einschalten mit voller Leuchtstärke.
    3 Schalten Spots unten Wohnraum
    Mit der Betätigung dieser Taste werden die
    Spots unten im Wohnraum ein- und ausgeschaltet. Beim Betrieb des Systems aus der Batterie
    des Zugfahrzeugs kann diese Leuchte nicht
    eingeschaltet werden. Hiermit wird die Stromentnahme aus der Batterie des Zugfahrzeuges begrenzt und somit die Batterie des Zugfahrzeuges
    geschont.
    4



    Schalten Lichtschlauch oben
    Wohnraum

    Mit der Betätigung dieser Taste wird der Lichtschlauch oben im Wohnraum ein- und ausgeschaltet. Beim Betrieb des Systems aus der
    Batterie des Zugfahrzeugs kann diese Leuchte
    nicht eingeschaltet werden. Hiermit wird die
    Stromentnahme aus der Batterie des Zugfahrzeuges begrenzt und somit die Batterie des
    Zugfahrzeuges geschont.

    07-8



  • Page 66

    5 Schalten Barfach / Eckregal Wohnraum
    Mit der Betätigung dieser Taste wird die Beleuchtung des Barfachs / Eckregal im Wohnraum
    ein- und ausgeschaltet. Beim Betrieb des Systems aus der Batterie des Zugfahrzeugs kann
    diese Leuchte nicht eingeschaltet werden. Hiermit wird die Stromentnahme aus der Batterie des
    Zugfahrzeuges begrenzt und somit die Batterie
    des Zugfahrzeuges geschont.
    Diese Beleuchtung ist nicht in jedem Fahrzeugtyp vorhanden.
    6 Schalten Vorzeltleuchte
    Mit der Betätigung dieser Taste wird die Außenleuchte und Trittstufenbeleuchtung ein- und
    ausgeschaltet. Ein Einschalten dieser Leuchte
    ist nicht möglich, wenn das Signal D+ an der
    Steuerelektronik anliegt. (Zugfahrzeug ist angekoppelt und der Motor läuft). Das automatische
    Abschalten dieser Leuchte erfolgt nur bei der
    Ausrüstung des Fahrzeuges mit einem „Autarkpaket”.
    7



    Schalten/Dimmen Spots unten
    Schlafraum

    Mit kurzer Betätigung der Taste werden die
    Spots unten im Schlafraum ein- und ausgeschaltet. Eine längere Betätigung der Taste führt zur
    Regelung der Leuchtstärke dieser Leuchte. Die
    eingestellte Leuchtstärke bleibt gespeichert,
    so dass nach dem Ausschalten und Wiedereinschalten die eingestellte Leuchtstärke wieder
    eingestellt wird. Wird die Spannungsversorgung des Systems unterbrochen, leuchtet diese
    Leuchte beim erstmaligen Einschalten mit voller
    Leuchtstärke.
    8



    Schalten/Dimmen Lichtschlauch
    oben Schlafraum

    Mit kurzer Betätigung der Taste wird der Lichtschlauch oben im Schlafraum ein- und ausgeschaltet. Eine längere Betätigung der Taste führt
    zur Regelung der Leuchtstärke dieser Leuchte.
    Die eingestellte Leuchtstärke bleibt gespeichert,
    so dass nach dem Ausschalten und Wiedereinschalten die eingestellte Leuchtstärke wieder
    eingeschaltet wird. Wird die Spannungsversorgung des Systems unterbrochen, leuchtet diese
    Leuchte beim erstmaligen Einschalten mit voller
    Leuchtstärke.

    07-9



  • Page 67

    9 Schalten Leuchten Bug
    Mit der Betätigung dieser Taste werden die
    Leuchten im Bug ein- und ausgeschaltet. Beim
    Betrieb des Systems aus der Batterie des Zugfahrzeugs kann diese Leuchte nicht eingeschaltet
    werden. Hiermit wird die Stromentnahme aus der
    Batterie des Zugfahrzeuges begrenzt und somit
    die Batterie des Zugfahrzeuges geschont.
    Diese Beleuchtung ist nicht in jedem Fahrzeugtyp
    vorhanden.
    10 Schalten 230 V Therme mit LED
    Mit der Betätigung dieser Taste wird der 230 V
    Ausgang für die Therme ein- und ausgeschaltet.
    Eine zugehörige LED zeigt den Schaltzustand
    dieses Ausgangs an. Wenn kein Netzanschluss
    vorhanden ist, kann dieser Ausgang nicht eingeschaltet werden. Mit der Betätigung des Hauptschalters 12 wird auch der Ausgang Therme
    ausgeschaltet.


    11



    Schalten 230 V Fußbodenheizung
    mit LED (modellabhängig, Sonderzubehör)

    Mit der Betätigung dieser Taste wird der 230 V
    Ausgang für die Fußbodenheizung ein- und ausgeschaltet. Eine zugehörige LED zeigt den Schaltzustand dieses Ausgangs an. Wenn kein Netzanschluss vorhanden ist, kann dieser Ausgang nicht
    eingeschaltet werden. Mit der Betätigung des
    Hauptschalters 12 wird auch der Ausgang
    Therme ausgeschaltet.

    07-10

    12 Hauptschalter
    Mit der Betätigung des Hauptschalters werden
    alle Verbraucher, die an dem System angeschlossen sind, ausgeschaltet. Neben den mit
    den einzelnen Tasten schaltbaren Verbrauchern
    werden auch die Sicherungskreise A bis C mit
    dem Hauptschalter ausgeschaltet. Eine wiederholte Betätigung des Hauptschalters schaltet
    die Verbraucher wieder ein. Solange keine Unterbrechung der Spannungsversorgung erfolgt
    ist, wird der gleiche Schaltzustand der Verbraucher wiederhergestellt. Hierbei bleiben auch die
    Dimmzustände der regelbaren Leuchten erhalten.
    Die 230 V Verbraucher (Therme und Boiler) bleiben ausgeschaltet. Sollte der Hauptschalter alle
    Verbraucher ausgeschaltet haben, wird mit der
    Betätigung eines Tasters für einen Verbraucher
    auch wieder das Hauptschaltrelais und somit die
    Sicherungskreise A bis C eingeschaltet. Wird der
    Hauptschalter für eine Zeit von länger als 5 Sekunden betätigt, werden alle Leuchten im Fahrzeug eingeschaltet.



  • Page 68

    Beschreibung der Tankanzeige
    des Frischwassertanks
    13 Einschalten Tankanzeige
    Mit dem Druck auf die Taste wird der Füllstand des
    Frischwassertanks angezeigt.
    Um eine genaue Anzeige zu erhalten sollte das
    Fahrzeug gerade stehen.

    Taste Tankanzeige

    LED-Kette

    Angezeigt wird der Tankinhalt in fünf Stufen:
    - Rote LED leuchtet:
    Tank leer
    - Gelbe LED leuchtet:
    Tankinhalt 1/4
    - Gelbe und erste grüne
    LED leuchtet:
    Tankinhalt 1/2
    - Gelbe und zwei grüne
    LED leuchten:
    Tankinhalt 3/4
    - Gelbe LED und drei grüne
    LED leuchten:
    Tank voll

    Kinderschalter
    Der Taster befindet sich innen in unmittelbarer
    Nähe der Eingangstür. (genaue Lage grundrissabhängig)
    Funktion wie unter

    Schalten/Dimmen
    Deckenleuchte
    Wohnraum (Strahler)

    Schalten
    Leuchten
    Bug

    Hauptschalter
    lange Betätigung

    9

    1

    13

    1

    beschrieben.

    Beschreibung der einzelnen
    Tastenfunktionen im
    4 Tasten Panel
    Dieser Taster kann je nach Grundriss des Fahrzeuges 2 mal im Schlafraum verbaut sein.




     
    8
    Schalten/Dimmen
    Lichtschlauch
    oben Schlafraum

    7
    Schalten/Dimmen
    Spots
    unten Wohnraum

    1

    Schalten/Dimmen Deckenleuchte
    Wohnraum (Strahler)

    Mit kurzer Betätigung der Taste werden die
    Strahler der Deckenleuchte im Wohnraum einund ausgeschaltet. Eine längere Betätigung der
    Taste führt zur Regelung der Leuchtstärke dieser
    Leuchte. Die eingestellte Leuchtstärke bleibt
    gespeichert, so dass nach dem Ausschalten und
    Wiedereinschalten die eingestellte Leuchtstärke
    wieder eingeschaltet wird. Wird die Spannungsversorgung des Systems unterbrochen, leuchtet
    diese Leuchte beim erstmaligen Einschalten mit
    voller Leuchtstärke.

    07-11



  • Page 69

    8


    Schalten/Dimmen Lichtschlauch
    oben Schlafraum

    Mit kurzer Betätigung der Taste wird der Lichtschlauch
    oben im Schlafraum ein- und ausgeschaltet. Eine
    längere Betätigung der Taste führt zur Regelung
    der Leuchtstärke dieser Leuchte. Die eingestellte
    Leuchtstärke bleibt gespeichert, so dass nach dem
    Ausschalten und Wiedereinschalten die eingestellte Leuchtstärke wieder eingeschaltet wird. Wird die
    Spannungsversorgung des Systems unterbrochen,
    leuchtet diese Leuchte beim erstmaligen Einschalten
    mit voller Leuchtstärke.

    7


    Schalten/Dimmen Spots unten
    Wohnraum

    Mit kurzer Betätigung der Taste werden die
    Spots unten im Wohnraum ein- und ausgeschaltet. Eine längere Betätigung der Taste führt zur
    Regelung der Leuchtstärke dieser Leuchte. Die
    eingestellte Leuchtstärke bleibt gespeichert,
    so dass nach dem Ausschalten und Wiedereinschalten die eingestellte Leuchtstärke wieder
    eingestellt wird. Wird die Spannungsversorgung des Systems unterbrochen, leuchtet diese
    Leuchte beim erstmaligen Einschalten mit voller
    Leuchtstärke.
    9 Schalten Leuchten Bug
    Mit der Betätigung dieser Taste werden die
    Leuchten im Bug im Schlafzimmer ein- und ausgeschaltet. Beim Betrieb des Systems aus der
    Batterie des Zugfahrzeugs kann diese Leuchte
    nicht eingeschaltet werden. Hiermit wird die
    Stromentnahme aus der Batterie des Zugfahrzeuges begrenzt und somit die Batterie des
    Zugfahrzeuges geschont.
    13 Eine längere Betätigung dieser Taste schaltet alle eingeschalteten Beleuchtungskreise im
    Wohn-und Schlafraum aus. Die 230 V Verbraucher (Therme und Boiler) werden hierbei nicht
    ausgeschaltet. Das Hauptschaltrelais und somit
    die Sicherungskreise A bis C bleiben ebenfalls
    eingeschaltet. Ein Wiedereinschalten des Beleuchtungszustandes wie bei dem Hauptschalter
    im LCD Panel ist mit dieser Taste nicht möglich.

    07-12



  • Page 70

    Autarke Ausrüstung/Rallyepaket
    (nur Sonderzubehör und nur Diamant ab 2012)
    Wenn der Caravan werkseitig mit autarker Ausrüstung / Rallyepaket ausgerüstet wurde, dann
    sind folgende Hinweise zu beachten:
    In der Nylonmappe mit den Fahrzeugbegleitunterlagen sind zusätzlich noch folgende Betriebsanleitungen und Anschlusspläne beigelegt.
    - Betriebsanleitung des Geräteherstellers für die
    Multifunktions-Elektroversorgung / Ladegerät
    - Gebrauchsanweisung / Benutzerinformation
    des Herstellers für die Bordnetzbatterie
    - Betriebsanleitung des Geräteherstellers für
    den Gas-Warmwasserboiler (serienmäßige
    Warmwasserbereitung entfällt)
    - Anschlussplan Rallyepaket
    Bitte lesen Sie diese wichtigen Informationsunterlagen aufmerksam durch, damit eine ordnungsgemäße und einwandfreie Funktion des
    Rallyepakets gewährleistet ist.
    Die ordnungsgemäße Funktion ist
    auch nur dann gegeben, wenn auch
    die Verkabelung und Anschlüsse des
    Zugfahrzeugs nach DIN 72570 ausgeführt/belegt ist.
    Bei werkseitigem Rallyepaket-Einbau wird
    grundsätzlich eine Gel-Batterie verwendet. Diese
    Batterie finden Sie in der Regel in einem separaten Kasten je nach Grundriss entweder im
    Stauraum der Sitzgruppe oder des Bettes. Diese
    Gel-Batterie darf nicht gegen eine konventionelle
    Naßbatterie ausgetauscht werden.
    Vor dem Abklemmen der Batterie
    sind alle Geräte und Leuchten abzuschalten.
    Bei Arbeiten an der Batterie oder bei
    geöffnetem Batteriekasten gilt absolutes Rauchverbot.
    Beachten Sie hierzu auch die Aufkleber auf dem Batteriekasten.

    07-13



  • Page 71

    Beschreibung der verschiedenen Anzeigen im LCD Display
    Bei werkseitigem Rallyepaket ist dieses AutarkSystem mit einem intelligenten Batteriesensor
    der Firma Hella ausgestattet.
    Der Batteriesensor erfasst unter anderem folgende Werte:
    • Batteriespannung
    • Strombilanz der Batterie
    • Maximal verfügbare Kapazität der
    Batterie (Alterung der Batterie)
    • Aktuell verfügbare Kapazität der Batterie
    (Ladungszustand der Batterie)
    Mit den Navigationstasten 15 „Rechts”, „Links”,
    „Hoch” und „Runter” können verschiedene Anzeigen im Display aktiviert werden und es können verschiedene Einstellungen vorgenommen
    werden. Mit den Tasten „Rechts” und „Links”
    bewegt man sich zwischen den einzelnen Menüs. Mit den Tasten „Hoch” und „Runter” werden
    verschiedene Parameter eingestellt.

    15

    Aktuelle Zeit

    Aktuelles Datum

    A

    B

    Grundmenü (unbeleuchtet)
    Wird für eine Zeit von ca. 30 Sekunden keine
    Navigationstaste betätigt, erscheint das Grundmenü. Dieses Menü ist nicht beleuchtet.

    A Aktuelle Zeit
    In diesem Feld wird die aktuelle Uhrzeit angezeigt.
    B Aktuelles Datum
    In diesem Feld wird das aktuelle Datum angezeigt.
    C
    Verbindung
    Zugfahrzeug

    E
    D

    G
    F

    Hauptschalter
    Netzanschluss
    Ladung/Entladung

    Wecker

    C Verbindung Zugfahrzeug
    Ist der Caravan mit dem Zugfahrzeug verbunden
    und der Motor des Zugfahrzeugs ist gestartet
    (Signal D+ liegt an), wird dieses Symbol eingeblendet. Diese Funktion wird nur angezeigt,
    wenn das Fahrzeug mit einem „Autarkpaket”
    ausgerüstet ist.


    07-14



  • Page 72

    D

    Netzanschluss

    Wenn an der Steuerelektronik die Spannung des
    Netzteiles anliegt, wird dieses Symbol angeschaltet.
    (Wohnwagen ist mit dem 230 V Netz verbunden).
    E Hauptschalter
    Das Symbol Hauptschalter wird immer dann
    angezeigt, wenn der 12 V Hauptschalter des
    Systems eingeschaltet ist.
    F Ladung/Entladung
    Dieses Symbol erscheint nur, wenn das System
    mit einem intelligenten Batteriesensor verbunden
    ist und mit einer eigenen Batterie ausgerüstet ist.
    (Siehe Beschreibung Betrieb IBS). Das in dem
    Beispiel angezeigte Symbol symbolisiert eine
    Entladung der Caravanbatterie. Wird die Batterie
    geladen, ist der Pfeil auf die Batterie zugerichtet.
    Diese Funktion wird nur dann angezeigt, wenn
    das Fahrzeug mit einem „Autarkpaket” ausgerüstet ist.
    G Wecker
    Mit diesem Symbol wird der Zustand des Weckers
    eingeschaltet. Das Beispiel zeigt die ausgeschaltete Weckfunktion. Bei Aktivierung dieser
    Funktion fehlt der Strich durch das Symbol.

    Beschreibung der einzelnen
    Bildschirmmenüs
    Menü Stellen von Uhrzeit, Weckzeit und
    Datum (beleuchtet)
    Nach längerer (ca. 2 Sekunden) gleichzeitiger
    Betätigung der „Hoch” und „Runter” Taste gelangt man in das Menü, in dem die aktuelle Uhrzeit, das aktuelle Datum, die Weckzeit und die
    Aktivierung oder Deaktivierung der Weckfunktion
    eingestellt werden können.
    In diesem Menu bewegt man sich mit den
    „Rechts” und „Links” Tasten zu den veschiedenen Einstellwerten. Der gerade angewählte
    Wert wird durch die blinkende Unterstreichung
    des Wertes gekennzeichnet. (In dem gezeigten
    Beispiel die aktuelle Stunde von 14 Uhr). Mit den
    Tasten „Hoch” und „Runter” werden die Werte
    geändert. Betätigt man die Taste „Hoch” oder
    „Runter” , wenn die Unterstreichung von „Exit”
    erfolgt, wird das Menu verlassen.

    07-15



  • Page 73

    Menü Tankanzeige (beleuchtet)
    Nach dem einmaligen Betätigen der „Rechts”
    oder „Links” Taste erscheint das Menü zur Darstellung des Füllstandes des Frischwassertanks.
    Das Beispiel zeigt einen zu 1/4 gefüllten Tank.
    Die Anzeige und Messung erfolgt in den Schritten: Leer, 1/4, 1/2, 3/4 und voll. Um eine richtige
    Anzeige zu erhalten, sollte das Fahrzeug während der Messung gerade ausgerichtet sein.
    Innentemperatur

    Batteriespannung

    Menü 1 (beleuchtet)
    Mit der Betätigung der „Rechts” Taste gelangt
    man in das Menü, in dem gleichzeitig die Innentemperatur, die Außentemperatur, die Batteriespannung und die aktuelle Strombilanz der
    Batterie angezeigt werden.

    Außentemperatur

    Strombilanz

    In dem Beispiel wird angezeigt:
    Innentemperatur:
    26.5 °C
    Außentemperatur: 22,0 °C
    Batteriespannung: 12,5 V
    Entladestrom:
    0,13 A

    Menü 2 (beleuchtet)
    Mit der erneuten Betätigung der „Rechts” Taste
    gelangt man in das Menü, in dem die Batteriespannung, die aktuelle Strombilanz der Batterie
    und die Restzeit angezeigt werden.

    Restzeit

    Batteriespannung

    Strombilanz

    In dem Beispiel wird angezeigt:
    Batteriespannung: 12,3 V
    Strombilanz:
    - 0,58 A
    Restzeit:
    89,5 h
    Dieses Beispiel bedeutet, dass zur Zeit ein Strom
    von 0,58 A aus der Batterie entnommen wird,
    und bei diesem Strom nach 89,5 h die Batterie
    entladen sein wird. Man hat zur Zeit also eine
    Kapazität von ca. 52 Ah (=0,58 A x 89,5 h) zur
    Verfügung. Bei einer Restlaufzeit von mehr als
    100 h erscheint die Anzeige „>100h”.
    Bei einer Unterschreitung der Restlaufzeit im Entladebetrieb von 1 h
    erfolgt eine akustische Warnung.

    07-16



  • Page 74

    Wenn die Batterie geladen wird, wird bei Ladeströmen von größer als 1 A die Zeit angezeigt,
    die bei dem aktuellen Ladestrom erwartet wird,
    um die vorhandene Batteriekapazität vollständig
    zu laden.

    Erwartete Ladezeit

    Sollte eine Batteriespannung von kleiner als
    10.0 V von dem Batteriesensor erfasst werden,
    erfolgt die automatische Abschaltung aller Verbraucher. In diesem Falle ist unbedingt für eine
    Aufladung der Batterie zu sorgen. Bei längeren
    Standzeiten des Fahrzeugs ohne Nutzung sollte
    die Batterie abgeklemmt werden, nachdem sie
    optimal geladen wurde.

    Ladung

    Bei einer Alterung der Batterie auf Werte unterhalb von 50% der Nennkapazität erfolgt eine
    Warnung.

    Auch beim späteren Einbau eines Autarksystems
    und einer Batterie im Caravan muss die Stellung
    des „Jumper“ 1 geändert werden. Im Autarkbetrieb muss die Brücke auf den beiden Steckpfosten so gesteckt werden, dass diese beiden
    elektrisch verbunden sind. Wenn diese Umstellung erfolgt, ist es möglich im Batteriebetrieb alle
    Verbraucher einzuschalten.

    Jumper

    1

    07-17



  • Page 75

    Allgemeine Hinweise zur LCD Anzeige:
    Die Uhrzeit und das Datum werden durch eine
    Knopfzelle von Typ 3V 210 mAh, CR2032 gepuffert. Sollte also die Uhrzeit ungenau oder
    nicht trotz richtiger Einstellung weiterlaufen, so
    muss diese Knopfzelle erneuert werden.
    Die Knopfzelle befindet sich in einer Halterung
    auf der Rückseite der Leiterplatte der LCD Anzeige. Zur Erneuerung dieser Knopfzelle muss
    die LCD Anzeige aus der Möbelfront demontiert
    werden. Hierzu muss der verchromte Rahmen
    mit einem Messer oder flachen Gegenstand
    vorsichtig aus der Halterung geclipst werden.
    Danach sind die Schrauben ersichtlich, mit dem
    das Kunststoffteil im Möbel befestigt ist. Durch
    das Lösen dieser Schrauben wird die Anzeige
    aus dem Möbel demontiert.

    Bitte achten Sie bei der Erneuerung
    unbedingt auf die richtige Polung
    der Knopfzelle in der Halterung. Eine
    Falschpolung kann zum Defekt der
    Anzeige führen.

    07-18



  • Page 76

    Autarke Ausrüstung/Rallyepaket
    (Sonderausstattung in Baureihen Saphir /
    Bianco / Tendenza / Opal)

    Wenn der Caravan werkseitig mit autarker Ausrüstung / Rallyepaket ausgerüstet wurde, dann
    sind folgende Hinweise zu beachten:
    In der Nylonmappe mit den Fahrzeugbegleitunterlagen sind zusätzlich noch folgende Betriebsanleitungen und Anschlusspläne beigelegt.
    - Betriebsanleitung des Geräteherstellers für die
    Multifunktions-Elektroversorgung / Ladegerät
    - Gebrauchsanweisung / Benutzerinformation
    des Herstellers für die Bordnetzbatterie
    - Betriebsanleitung des Geräteherstellers für den
    Gas-Warmwasserboiler (serienmäßige Warmwasserbereitung entfällt)
    - Anschlussplan Rallyepaket
    Bitte lesen Sie diese wichtigen Informationsunterlagen aufmerksam durch, damit eine ordnungsgemäße und einwandfreie Funktion des Rallyepakets
    gewährleistet ist.
    Die ordnungsgemäße Funktion ist
    auch nur dann gegeben, wenn auch
    die Verkabelung und Anschlüsse des
    Zugfahrzeugs nach DIN 72570 ausgeführt/belegt ist.
    Bei werkseitigem Rallyepaket-Einbau wird grundsätzlich eine Gel-Batterie verwendet. Diese Batterie finden Sie in der Regel in einem separaten Kasten je nach Grundriss entweder im Stauraum der
    Sitzgruppe oder des Bettes. Diese Gel-Batterie
    darf nicht gegen eine konventionelle Nassbatterie
    ausgetauscht werden.
    Mittels dem Bord Control können Sie den Ladezustand sowohl von der Bordbatterie als auch von
    der Batterie des Zugfahrzeugs abfragen.
    Stellung 1 ist für das Zugfahrzeug – Stellung 2 für
    die Bordbatterie.
    In diesem Paneel finden Sie auch den Hauptschalter für das Rallyepaket.
    Vor dem Abklemmen der Batterie sind
    alle Geräte und Leuchten abzuschalten – Bei Arbeiten an der Batterie
    oder bei geöffnetem Batteriekasten
    gilt absolutes Rauchverbot.
    Beachten Sie hierzu auch die Aufkleber auf dem Batteriekasten.

    07-19



  • Page 77

    07-20
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    7.5 Schaltplan Fahrzeugbeleuchtung 12V 13-polig

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  • Page 78

    9

    3

    8

    9

    7

    1

    10
    2

    Steckdose
    Jäger 13-polig
    10

    2

    6

    4

    8

    4

    11

    5

    3

    5

    1
    13
    6
    13

    Jäger
    9

    2

    Steckdose Feder 13-polig

    10

    7

    1

    10

    Feder

    3

    8

    9

    12

    2

    6
    4

    4

    8

    11

    5

    3

    5

    1
    13
    6
    13

    Jäger

    12

    Feder
    Kontakte der Steckdosen nach DIN
    Nr.

    Farbe

    Stromkreis

    Kontakt Nr. DIN

    Querschnitt mm2

    1

    gelb

    Blinklicht li.

    L

    1,5

    2

    blau

    Nebelschlussleuchte

    54g

    1,5

    3

    weiß

    Masse f. 1-8

    31

    2,5

    4

    grün

    Blinklicht re.

    R

    1,5

    5

    braun

    Rücklicht re.

    58R

    1,5

    6

    rot

    Bremslicht

    54

    1,5

    7

    schwarz

    Rücklicht li.

    58L

    1,5

    8

    grau

    Rückfahrl.



    1,5

    9

    braun/blau

    Dauerplus



    2,5

    10

    braun/rot

    Ladeleitung



    2,5

    11

    weiß/rot

    Masse f. 10



    2,5

    12



    nicht belegt





    13

    weiß/schwarz

    Masse f. 9



    2,5

    Für die 12V- / 230V-Stromversorgung
    beachten Sie bitte die separat beiliegenden Schaltpläne.

    07-21



  • Page 79

    7.6 Beleuchtung im Caravan
    Küchenleuchte LED mit Touchsensor
    (modellabhängig)

    Die Leuchte erhält durch Berührung/Kontakt
    einen Schaltimpuls.
    Zum Ein-/Ausschalten genügt beispielsweise die
    Berührung mit einem Finger.
    In einigen Fällen kann bei elektrostatischer Selbstaufladung der Schaltimpuls bereits bei Annäherung
    ( ca. 10 cm) erfolgen.
    >

    Wechseln der Leuchtstoffröhre
    im Glasschrank

    1

    (modellabhängig)

    Arbeitsschritte

    2

    07-22

    2

    j

    • Die drei Abdeckkappen
    am Kranz oben
    entfernen, Schrauben demontieren und Kranz
    abnehmen.
    • Die jeweils drei Abdeckkappen
    links
    und rechts an den Seiten entfernen, die
    Schrauben demontieren und den kompletten
    Schrank nach vorne schräg herausziehen. Die
    Leuchtstofflampe ist nun sichtbar und kann
    problemlos gewechselt werden.

    k



  • Page 80

    Vorzeltleuchte
    Die Vorzeltleuchte wird über den Schalter an der
    Eingangstür geschaltet.

    Die Vorzeltleuchte muss während der
    Nutzung im öffentlichen Straßenverkehr ausgeschaltet sein.

    Einstiegsbeleuchtung

    (Sonderzubehör / modellabhängig)
    Die LED-Leuchte wird zusammen mit der Vorzeltleuchte ein/-ausgeschaltet.

    07-23



  • Page 81

    7.7 Elektrische Fußboden temperierung
    (Sonderzubehör, modellabhängig)

    Die Heizmatte befindet sich im mittleren Laufbereich
    des Fußbodens und hat eine Breite von 60 cm. Die
    Länge ist vom Fahrzeug abhängig. Die Heizung dient
    nicht zum Erwärmen des Raumes, sondern reduziert
    den Wärmeverlust über den Fußboden.

    Ein- und Ausschalten der Fußbodenheizung 24V
    Der Schalter ist im Bedienpaneel des Lichtsteuersystems integriert.

    Technische Daten
    Spannung 24 V~ aus eigenem Transformator
    230 V / 24V.
    Die Leistungsaufnahme liegt je nach Aufbaulänge
    bei ca. 56 W/mtr.

    Gegenstände nicht über einen längeren
    Zeitraum auf der eingeschalteten Fußbodenheizung abstellen, um lokale
    Wärmestaus zu vermeiden.
    Keine Löcher in den Boden bohren und
    keine Schrauben eindrehen.
    Konstruktiv bedingt (die Heizfolie wird
    unter dem PVC-Bodenbelag verklebt)
    können leichte Konturabzeichnungen
    sichtbar werden, die jedoch bei ausgelegtem Teppichboden (modell-/baureihenabhängig) nicht wahrnehmbar
    sind. Die Fußbodenheizung wird über
    den mit Symbol gekennzeichneten Kontrollschalter in Betrieb genommen. Der
    Trafo für die Fußbodenheizung befindet
    sich je nach Grundriss/Fahrzeugtyp
    entweder im Bug- oder im Heckbereich
    und darf beim Beladen nicht zugedeckt
    werden.
    Achtung: Wärmestaugefahr!
    Im Betriebszustand darf die Fußbodenheizung im Stauraummittelbereich der
    Quersitzbank nicht abgedeckt werden.
    Überhitzungsgefahr besteht auch
    außerhalb der Stauräume durch isolierende Gegenstände oder durch die
    Verwendung von ungeeigneter
    Teppich-/Auslegeware.

    07-24



  • Page 82

    7.8 Mikrowelle


    (Sonderzubehör, modell- / baureihenabhängig)
    Bitte beachten Sie hierzu unbedingt
    auch die beiliegende Betriebsanleitung des jeweiligen Geräteherstellers.

    7.9 Klimaanlage


    (Sonderzubehör, modell- / baureihenabhängig)
    Bitte beachten Sie hierzu unbedingt
    auch die beiliegende Betriebsanleitung des jeweiligen Geräteherstellers.
    (nur bei Montage auf dem Caravandach): Durch den Anbau einer Klimaanlage auf dem Dach kann das Nachlauf- / Fahrverhalten des Caravans
    negativ beeinflusst werden.

    7.10 Radio- / CD-Kombination


    (modell- / baureihenabhängig)

    Bitte beachten Sie hierzu die beiliegende Betriebsanleitung des Geräteherstellers.

    7.11 Antennenkabelvorbereitung



    (ab Baujahr 2010 serienmäßig bei allen Baureihen;
    vorher Sonderzubehör / modellabhängig)

    Die Antennenkabelverlegung verläuft von der vorgesehenen Position des Antennenmastes (meist
    im Kleiderschrank) bis zur TV-Kommode, bzw. bis
    zu dem für den Fernseher vorgesehenen Platz.

    07-25



  • Page 83

    07-26



  • Page 84

    8. Wasser
    8.1 Wasserversorgung

    Allgemeine Hinweise
    • Beim Umgang mit Lebensmitteln ist immer
    Wasser von Trinkwasserqualität zu verwenden. Dies gilt auch für die Reinigung der
    Hände und die Reinigung von Gegenständen,
    die mit Lebensmitteln in Berührung kommen.
    • Um eine einwandfreie Wasserqualität sicherstellen zu können, sollte das Wasser möglichst direkt aus dem öffentlichen Trinkwassernetz entnommen werden.
    • Gartenschläuche, Gießkannen und ähnliche
    für Trinkwasser ungeeignete Materialen dürfen auf keinen Fall zur Befüllung der mobilen
    Anlage verwendet werden.
    • Bei längerer Nichtbenutzung des Caravans
    muss die gesamte Wasseranlage restlos entleert werden
    • Das Wassersystem ist vor Inbetriebnahme sowie nach langen Stagnationszeiten gründlich
    zu spülen. Werden Verunreinigungen festgestellt, sollte das Material mit hierfür zugelassenen und geeigneten Mitteln desinfiziert
    werden.

    Funktion der Wasserversorgung
    Küche und Toilettenraum werden über eine
    Tauchpumpe mit Frischwasser versorgt. Die
    Tauchpumpe funktioniert elektrisch:
    - Bei Anschluss des Caravans mit dem Stecker
    zum Zugfahrzeug über die 12 V Autobatterie.
    - Bei Anschluss des Caravans an das 230 VNetz über die Stromversorgung.

    Für die Tauchpumpe gilt
    • Die Tauchpumpe ist nur für Wasser geeignet.
    • Die Tauchpumpe verträgt kurzzeitig Temperaturen bis zu 60 ºC.
    • Trockenlauf ist zu vermeiden
    • Die Pumpe ist vor Einfrieren zu schützen.
    • Starke Stöße, Schläge oder stark verschmutztes Wasser können die Pumpe zerstören.

    08-1



  • Page 85

    Abwassertank rollbar

    j

    1

    Der rollbare Abwassertank
    kann bei stehendem Caravan unter das Fahrzeug geschoben werden. Er sammelt das Abwasser. Das
    Fassungsvermögen beträgt 24 Liter. Der Abwassertank kann auf Rädern und mit einem
    ausklappbaren Transportgriff transportiert werden, um ihn an einer dafür vorgesehenen Entsorgungsstelle zu entleeren.

    Während der Reise kann der Abwassertank
    platzsparend im Gaskasten untergebracht
    werden.

    2

    08-2

    k



  • Page 86

    Frischwassertank 25 oder 45 l
    (modellabhängig, Sonderzubehör)

    j

    1

    Der Tank
    hat ein Raumvolumen von ca. 25
    oder ca. 45 Liter. Die tatsächliche Wasserfüllmenge kann jedoch bauartbedingt geringfügig
    abweichen.
    Einfüllen von Frischwasser erfolgt über den Einan der Seitenwand.
    füllstutzen

    k

    3
    2

    Der Frischwasser-Einfüllstutzen ist durch einen
    blauen Verschlussdeckel sowie ein Wasserhahnsymbol am Außendeckel gekennzeichnet. Der
    Verschlussdeckel wird mit dem vorhandenen
    Schlüssel für Außenklappenschlösser und Aufbautür geöffnet oder verschlossen.
    Bei Überfüllung des Tankes tritt das überschüssige Wasser mittels eines Überlaufs unter dem
    Fahrzeugboden aus.

    l

    Durch Herausdrehen des Überlaufrohres
    kann man das Wasser aus dem Tank ablassen.

    8.2 Warmwasserversorgung mit Truma-Therme
    Für gutes Wasser aus der Therme gilt
    • Nur Wasser in Trinkqualität verwenden.
    Vor Inbetriebnahme unbedingt Gebrauchsanweisung der Truma-Therme
    beachten!

    Therme füllen
    • Warmwasserhahn bei Vorwahlmischer öffnen
    oder Einhebelmischer auf „warm“ stellen.
    • Armaturen solange geöffnet lassen bis die
    Truma-Therme durch Verdrängung der Luft
    gefüllt ist und Wasser fließt.

    08-3



  • Page 87

    2

    Wasser entnehmen
    • Je nach Stellung der Mischarmatur(en) bzw.
    des Vormischventils wird das Wasser auf die
    eingestellte Temperatur gemischt.

    3

    Therme entleeren
    • Strom durch Drücken des Schalters l ab-

    4

    1

    Schema der Warmwasserversorgung










    schalten.
    Alle Wasserhähne öffnen.
    Ggf. Vormischventile auf „warm“ stellen.
    Ablaufventile
    öffnen.
    3 bis 4 Stück (grundriss-/modellabhängig) in
    unmittelbarer Nähe der Therme, zuzüglich
    2 Stück auf der gegenüberliegenden Seite.
    Prüfen, ob Wasser abläuft.
    Nach dem Entleeren das Ablaufventil
    wieder schließen (ggfs. Leitung ausblasen).

    m

    m

    Elektrischer Betrieb
    • Therme am Schalter l einschalten. Die

    Wassertemperatur wird mittels Thermostat
    auf ca. 55 ºC geregelt.
    • Die Leistungsaufnahme beträgt ca. 300 W.

    Für die Therme gilt
    • Gerät abschalten, wenn der Caravan nicht
    benutzt wird.

    • Bei Frostgefahr die Therme entleeren. Gefrorenes Wasser kann die Therme zum Platzen
    bringen!
    • Bei Anschluss an eine zentrale Wasserversorgung oder bei stärkeren Pumpen muss ein
    Druckminderer eingesetzt werden. Es dürfen
    nur Drücke bis max. 1,2 bar in der Therme
    auftreten. Zusätzlich muss ein Sicherheits-/
    Ablassventil in die Kaltwasserzuleitung
    eingesetzt werden.
    • Es wird empfohlen, das Wasser aus der Therme nicht als Trinkwasser zu verwenden.

    j

    Die Therme nie ohne Wasserinhalt
    elektrisch betreiben

    Achtung
    Das Blockschaltschema gibt nur die Funktionsweise wieder. Aufgrund der unterschiedlichen
    Grundrissvarianten sind individuelle Änderungen
    möglich.

    08-4



  • Page 88

    Ist Ihr Caravan werkseitig mit einem TRUMABoiler ausgerüstet (sieheBild links, modellabhängig, Sonderzubehör), so beachten Sie die
    beiliegende Betriebsanleitung des Geräteherstellers.

    Ablaufventile:
    3 Stück in unmittelbarer Nähe des Boilers,
    zuzüglich 2 Stück auf der gegenüberliegenden
    Seite (grundriss-/modellabhängig)

    8.3 Cassettentoilette

    (modell-/baureihenabhängig)

    Bitte beachten Sie hierzu unbedingt
    die beiliegende Betriebsanleitung des
    Geräteherstellers.

    Bild kann von der tatsächlich vorhandenen Ausführung abweichen.

    08-5



  • Page 89

    08-6



  • Page 90

    9. Gas
    9.1 Allgemeine Sicherheitsregeln für den Gebrauch .
    von Flüssiggasanlagen
    Der Gasbetriebsdruck beträgt
    30 mbar.

    Prüfung der Gasanlage
    • Flüssiggasanlagen vor der ersten Inbetrieb•





    nahme von einem Sachkundigen überprüfen
    lassen.
    Die Prüfung der Gasanlage ist alle 2 Jahre
    von einem Flüssiggas-Sachkundigen zu wiederholen. Sie ist auf der Prüfbescheinigung
    nach DVGW Arbeitsblatt G 607 und EN 1949
    zu bestätigen.
    Auch Regler, Schläuche und Abgasführungen
    müssen geprüft werden.
    Wir empfehlen, den Sicherheitsregler und die
    Schlauchleitungen nach spätestens 10 Jahren
    zu ersetzen.
    Verantwortlich für die Veranlassung der
    Prüfung ist der Betreiber. Das gilt auch für
    Fahrzeuge, die nicht für den Straßenverkehr
    zugelassen sind.

    Einbauten und Änderungen

    1

    • Einbauort: Küchenschublade.
    • Einbauten und Änderungen an der Gasanlage
    dürfen nur vom Fachmann durchgeführt werden.
    • Es dürfen ausschließlich Geräte mit einem
    einheitlichen Anschlussdruck von 30 mbar
    betrieben werden.
    • Jede Veränderung der Gasanlage bedarf einer
    neuen Gasprüfung durch einen anerkannten
    Sachkundigen und dessen schriftliche Bestätigung.

    Regler und Ventile
    • Ausschließlich spezielle Fahrzeugregler j

    mit Sicherheitsventil verwenden. Andere
    Regler sind gemäß DVWG-Arbeitsblatt G 607
    nicht zulässig und genügen den starken Beanspruchungen nicht.

    (Bild kann von der tatsächlich vorhandenen Ausstattung abweichen!)

    Verschraubungen am Gasdruckregler
    haben Linksgewinde.

    09-1



  • Page 91

    • Druckregler müssen einen festen Ausgangsdruck von 30 mbar haben. Hierfür gelten die
    Anforderungen der EN 12864, Anhang D. Die
    Durchflussrate des Reglers muss 1,2 kg/h
    betragen.
    • Regler an der Flasche sorgfältig von Hand
    anschließen. Dabei keine Schlüssel, Zangen
    oder ähnliches Werkzeug benutzen.
    Bei Temperaturen unter 5 ºC Enteisungsanlage (Eis-Ex) für Regler
    benutzen.

    Vor Inbetriebnahme
    • Lüftungen sind freizuhalten.
    • Kamin ggf. von Schnee befreien und / oder
    Kaminverlängerung aufsetzen.

    • Ansaugöffnungen für die Verbrennungsluft
    unter dem Fahrzeugboden von Schmutz und
    ggf. von Schneematsch befreien. Die Abgase
    könnten sonst einen unzulässig hohen COGehalt bekommen.
    • Die Sicherheitslüftungen dürfen nicht verschlossen werden.
    • Wir empfehlen die Bereitstellung eines
    Trockenpulverfeuerlöschers mit einer Kapazität von mind. 1 kg an der Eingangstür sowie
    einer Feuerdecke neben dem Kocher. Machen
    Sie sich mit den auf dem Gelände getroffenen
    Sicherheitsvorkehrungen gegen Feuer vertraut (siehe auch 2.1 Allgemeines).
    Lesen Sie die Bedienungsanleitungen
    der Gerätehersteller aufmerksam
    durch.
    Benutzen Sie niemals tragbare Kochoder Heizgeräte, außer elektrische
    Heizgeräte (Leistungsaufnahme beachten), jedoch keine Heizstrahler, da
    diese eine Feuer- und Erstickungsgefahr darstellen.

    09-2



  • Page 92

    9.2 Gasversorgung
    Der Caravan ist mit einer Propangasanlage
    ausgerüstet. Diese Anlage betreibt folgende
    Geräte:
    - Kocher
    - Kühlschrank
    - Heizung
    - Ggf. Warmwasserboiler
    - Ggf. Sonderzubehör
    - Ggf. Backofen

    Gasflaschenkasten
    2

    Der Gasflaschenkasten fasst 2 x 11 kg Propangasflaschen
    . Die Gasflaschen sind über
    einen Sicherheitsregler mit Schlauch
    an der
    Versorgungsleitung angeschlossen. Die Flaschen
    sind jeweils mit zwei Gurtbändern
    mit der
    Gasflaschenhalterung befestigt.

    j

    3

    k
    l

    1
    Gasflaschen dürfen nur im Gasflaschenkasten mitgeführt werden.

    Für den Gasflaschenkasten gilt
    • Befestigung der Gasflaschen vor jeder Fahrt







    kontrollieren. Gasflaschen senkrecht stellen
    und Ventile schließen.
    Lockere Riemen wieder festzurren.
    Nach jedem Flaschenwechsel muss die Dichtigkeit des Regleranschlusses mit Lecksuchmitteln geprüft werden.
    Der Gasflaschenkasten ist nicht für den Transport von Zubehör (z.B. Vorzelt) geeignet.
    Die Haupt-Absperrventile an den Gasflaschen
    müssen jederzeit frei zugänglich sein.
    Die Entlüftung des Gasflaschenkastens (Spalt
    zwischen Gasflaschenkastenboden und Bugwand) darf nicht verschlossen werden.
    Den Gasflaschenkasten vor Zugriff Unbefugter verschließen.
    Gasflaschen müssen während der
    Fahrt geschlossen sein.
    Bei Verwendung von 5 kg-Gasflaschen ist ein spezieller Kunststoffeinsatz (Sonderzubehör) zu verwenden.

    09-3



  • Page 93

    Gasflaschen wechseln
    Beim Wechseln der Gasflaschen nicht
    rauchen und keine offenen Flammen
    entzünden. Nach Wechseln der Gasflaschen prüfen, ob an den Anschlussstellen Gas austritt. Dazu die Anschlussstelle mit Lecksuchspray besprühen.

    • Flaschenkastenklappe öffnen.
    • Hauptabsperrventil an der Gasflasche


    schließen.

    • Gasdruckregler mit Gasschlauch per Hand






    von der Gasflasche abschrauben (Linksgewinde).
    Befestigungsgurte lösen und Gasflasche herausnehmen.
    Gefüllte Gasflasche wieder in den Flaschenkasten stellen.
    Befestigungsgurte gewissenhaft verzurren.
    Gasdruckregler mit Gasschlauch per Hand
    auf Gasflasche aufschrauben (Linksgewinde).
    Flaschenkastenklappe schließen.

    Absperrhähne und Ventile
    Mit diesen Hähnen kann die Gaszufuhr zum entsprechenden Gerät unterbrochen werden. Die
    Hähne sind jeweils mit Aufklebern für die entsprechenden Geräte gekennzeichnet.
    Anzahl und Anordnung der Absperrhähne ist
    abhängig von Modell und Ausstattung und kann
    bei Ihrem Fahrzeug abweichen.

    Einbauort der Gas-Absperrhähne
    • Diese befinden sich im Küchenblock in der
    oberen Schublade.

    Für Absperrhähne und Ventile gilt
    • Während der Fahrt alle Hähne von Gasge-

    Die Symbole auf den Gasabsperrhähnen haben folgende Bedeutung:

    Heizung Backofen Gasherd Kühlschrank

    räten schließen.
    • Auf den nebenstehenden Fotos sind die Absperrhähne in geschlossenem Zustand dargestellt. Zum Öffnen der Ventile müssen diese
    durch Drehen senkrecht gestellt werden.
    • Beim Befüllen des Kraftstofftanks des Zugfahrzeuges, auf Fähren und in der Garage darf
    keine Brennstelle in Betrieb sein.
    Bei einem vermuteten Leck in der Gasanlage sind sofort die Absperrhähne
    im Caravan und die Ventile der Gasflaschen im Flaschenkasten zu schließen.
    Wenn Sie Undichtigkeiten vermuten,
    beauftragen Sie Ihren Fachhändler oder
    eine Fachwerkstatt für Gasanlagen mit
    der Überprüfung.

    09-4

    Eine Dichtheitsprüfung darf niemals bei
    offener Flamme durchgeführt werden.



  • Page 94

    9.3 Warmluftheizung

    Heizung S 5004 und S 3004
    (modell- / baureihenabhängig)
    Das Heizen während der Fahrt ist verboten. Ausnahme: Verwendung eines
    zugelassenen Gasströmungswächters
    (z. Bsp. Truma-SecuMotion oder DuoControl CS).
    - S 5004
    - S 3004
    - S 3004 P

    Einbauort
    - Im Kleiderschrank oder in der Kommode.
    Vor Inbetriebnahme
    • Im Caravan sind mehrere Luftaustrittsdüsen

    1

    eingebaut. Rohre führen die Warmluft zu den
    Luftaustrittsdüsen. Die Düsen so drehen, dass
    die Warmluft dort austritt, wo es gewünscht ist.
    • Prüfen, ob der Kamin frei ist. Etwaige Ab deckungen unbedingt entfernen.
    • Vor dem ersten Zünden sicherstellen, dass sich
    funktionstüchtige Batterien im Batteriefach des
    Zündautomaten befinden (nicht bei S 3004 P).

    Betrieb (S 3004 / S 5004 mit Zündautomat)
    • Flaschenventil und Schnellverschlussventil in
    der Gaszuleitung öffnen.

    • Bedienungsgriff j in Thermostatstellung


    1-5 drehen.

    • Bedienungsgriff j bis zum Anschlag nach

    unten drücken. Zündung erfolgt in dieser Stellung automatisch, bis die Flamme brennt. Der
    Zündfunke ist hörbar.
    • Bedienungsgriff
    noch bis zu 10 Sekunden
    gedrückt halten, damit die Zündsicherung anspricht.
    • Falls die Gasleitung luftgefüllt ist, kann es bis zu
    einer Minute dauern, bis Gas zur Verbrennung
    bereitsteht. Während dieser Zeit ist der Bedienungsgriff
    gedrückt zu halten, bis die Flamme brennt.

    j

    (Bilder können von der tatsächlich vorhandenen
    Ausstattung abweichen!)

    j

    Niemals vor Ablauf von 3 Minuten
    nachzünden. Sonst droht Verpuffungsgefahr! Dies gilt auch, wenn eine bereits in Betrieb befindliche Heizung erlischt und wieder gezündet wird.

    09-5



  • Page 95

    Weitere detaillierte Informationen zur
    Bedienung entnehmen Sie bitte der
    separaten Bedienungsanleitung des
    Geräteherstellers.

    1

    • Erlischt die Flamme wieder, erfolgt während
    der Schließzeit der Zündsicherung (ca.
    30 Sekunden) sofortige Wiederzündung.
    • Wenn keine Flamme zustande kommt, arbeitet der Zündautomat
    weiter, bis am Bedieauf „0“ geschaltet wird.
    nungsgriff


    j

    k

    Ausschalten
    • Bedienungsgriff j in Stellung „0“ drehen.

    Der Zündautomat wird damit gleichzeitig abgeschaltet.
    • Bei längerer Stillstandzeit Flaschenventil und
    Schnellverschlussventil in der Gaszuleitung
    schließen.

    2

    Batteriewechsel am Zündautomat
    (nicht bei S 3004 P)
    Sind keine Zündfunken hörbar oder nur in Zeitabständen von mehr als einer Sekunde, muss
    die Batterie erneuert werden.

    • Sicherstellen, dass die Heizung ausgeschaltet
    ist.

    • Heizungsverkleidung abnehmen (siehe Bedienungsanleitung Truma).
    • Batteriefachabdeckung nach oben schieben
    und Batterie wechseln (Plus/Minus beachten).
    • Batteriefach wieder schließen.
    • Nur temperaturbeständige (+70 ºC) und auslaufsichere Mignon-Batterie verwenden.
    Vor Beginn jeder Heizsaison neue Batterien einsetzen.
    Beachten Sie zusätzlich die separate
    Bedienungsanleitung des Herstellers.

    09-6



  • Page 96

    Umluftgebläse
    Die Heizung Ihres Caravans ist mit einer Umluftanlage ausgestattet. Diese verteilt die Warmluft
    im gesamten Innenraum.

    Betrieb
    1

    (Bild kann von der tatsächlich vorhandenen Ausstattung abweichen!)

    Die Regelung der Luftleistung kann mittels extervorgenommen werden. Der
    nem Schalter
    Schalter befindet sich in der Nähe der Heizung.

    j

    Wenn die Luftleistung abnimmt oder
    sich das Betriebsgeräusch erhöht, ist
    das Lüfterrad verschmutzt. Generell
    nach ca. 500 Betriebsstunden Heizungsverkleidung bzw. Saugrohr abnehmen und Lüfterrad mit Pinsel vorsichtig reinigen.
    Bitte beachten Sie hierzu auch die
    separat beiliegende Bedienungsanleitung des Geräteherstellers.

    Heizung mit Verkleidungsvariante Kamin-Feuer
    (Zubehör / modell- / baureihenabhängig)

    Bitte beachten Sie hierzu unbedingt
    auch die beiliegende Betriebsanleitung des Geräteherstellers TRUMA®.

    09-7



  • Page 97

    Reinigungsempfehlung des Geräteherstellers TRUMA® für die Frontscheibe
    der Kaminfeuer-Heizungsverkleidung.
    Die Frontscheibe besteht aus sicherheitstechnischen Gründen aus dem
    Werkstoff Makrolon / Polycarbonat
    und ist sehr kratzempfindlich:
    Für die Reinigung eignen sich nichtsynthetische Fasern mit Ausnahme
    von Fenstertüchern die Ledertücher
    nachahmen (getestet und erprobt ist
    z. B. das Fenstertuch von Vileda).
    Die Reinigung (trocken oder nass mit
    Lösungsmittel, welches während der
    Reinigung verdampft) mit Tüchern aus
    synthetischen Fasern würde zu einer
    statischen Aufladung der Frontscheibe
    führen, welche dann den Staub wie
    ein Magnet anzieht. Die Reinigung der
    Frontscheibe sollte demnach immer
    mit einem nassfeuchtem Fensterleder
    oder Imitat (wie oben beschrieben)
    unter Verwendung von geeigneten
    Fensterreinigungsmittel (getestet und
    erprobt sind nachfolgende Produkte:
    Glasfee, Sidolin streifenfrei) erfolgen.
    Diese Tücher sollten aber vor dem
    Einsatz gut gespült werden, da im
    Tuch angesammelter Staub, ebenfalls
    die Oberfläche verkratzen könnte.

    Warmwasserheizung
    (Sonderausstattung)

    Das Heizen während der Fahrt ist verboten. Ausnahme: Verwendung eines
    zugelassenen Gasströmungswächters
    (z. Bsp. Truma-SecuMotion)
    Die Flüssiggasheizung Compact 3010 ist eine
    Warmwasserheizung mit separatem Warmwasserbereiter (Inhalt: 8,5 l). Die Erwärmung
    des Heizsystems kann erfolgen, ohne dass der
    Warmwasserbereiter mit Frischwasser gefüllt ist.

    Einbauort
    • Im Kleiderschrank.
    09-8



  • Page 98

    Wichtige Hinweise
    • Vor Inbetriebnahme der Heizung die





    separate Betriebsanweisung bitte sorgfältig
    durchlesen.
    Bei Nichtbenutzung des Fahrzeuges immer
    den Hauptschalter der Heizung ausschalten.
    Bei Frostgefahr immer das Frischwasser
    aus dem Warmwasserbereiter ablassen.
    Ohne Glykolfüllung darf die Heizung nicht
    gestartet werden.
    Um das Prinzip der Konvektion bestmöglich
    zu nutzen, darf die Zirkulation der Luft im
    Caravan, wie beispielsweise hinter den
    Rückenpolstern, Winterbelüftungen, in den
    Bettkästen und hinter den Stauschränken,
    in keiner Weise behindert werden.

    Betriebsarten
    • Flüssiggasbetrieb
    • Elektroheizpatronenbetrieb (230 V)
    • Kombinierter Flüssiggas- und Heizpatronen-
    betrieb

    Funktionsarten
    • Warmwasserbereitung
    • Heizung und Warmwasserbereitung
    • Heizung

    Bedieneinheit
    (siehe Abbildung links)
    Weitere detaillierte Informationen zur
    Bedienung, Handhabung und Pflege
    der Warmwasserheizung entnehmen
    Sie bitte der separaten Betriebsanweisung „Alde Compact 3010“.

    09-9



  • Page 99

    9.4

    Kühlschrank
    Nützliche Hinweise zur Bedienung
    und Pflege zum Kapitel Kühlschrank
    finden Sie in der separat beiliegenden
    Bedienungsanleitung des Geräte-/
    Artikelherstellers

    9.5 Gaskocher
    Nützliche Hinweise zur Bedienung und
    Pflege zum Kapitel Gaskocher finden
    Sie in der separat beiliegenden Bedienungsanleitung des Geräte-/Artikelherstellers
    Beim Kochen ist es erforderlich, für
    zusätzliche Lüftung zu sorgen, z. Bsp.
    durch das Öffnen von Fenstern in der
    Nähe des gasbetriebenen Grill-, Kochund / oder Backgeräts. Diese Geräte
    dürfen nicht zur Raumheizung verwendet werden.

    09-10



  • Page 100

    9.6 Backofen


    Nützliche Hinweise zur Bedienung und
    Pflege zum Kapitel Backofen finden
    Sie in der separat beiliegenden Bedienungsanleitung des Geräte-/Artikelherstellers
    Beim Kochen ist es erforderlich, für
    zusätzliche Lüftung zu sorgen, z. Bsp.
    durch das Öffnen von Fenstern in der
    Nähe des gasbetriebenen Grill-, Kochund / oder Backgeräts. Diese Geräte
    dürfen nicht zur Raumheizung verwendet werden.

    09-11



  • Page 101

    09-12



  • Page 102

    10. Zubehör

    Zur Handhabung des Zubehörs beachten Sie
    bitte die ausführlichen Bedienungsanleitungen,
    Einbauanweisungen und Schaltpläne der Zubehör-Hersteller. Diese befinden sich in der Servicetasche.

    • Jede Änderung des werkseitigen Zustandes
    des Caravans kann das Fahrverhalten und
    die Verkehrssicherheit gefährden.
    • Von Fendt nicht freigegebenes Zubehör,
    An-, Um- oder Einbauteile können
    zu Schäden am Fahrzeug und zur
    Beeinträchtigung der Verkehrssicherheit
    führen. Selbst wenn für diese Teile
    ein Gutachten, eine AllgemeineBetriebserlaubnis oder eine Bauartgenehmigung vorliegt, besteht dadurch keine
    Sicherheit für die ordnungsgemäße
    Beschaffenheit des Produktes.
    • Für Schäden, die durch nicht von Fendt
    freigegebene Teile oder unzulässige
    Änderungen verursacht sind, kann keine
    Haftung übernommen werden.
    In der nachfolgenden Tabelle sind Massenangaben für gängiges Sonderzubehör aufgeführt. Wenn
    diese Teile im oder am Caravan mitgeführt werden und nicht zum serienmäßigen Lieferumfang gehören,
    müssen diese bei der Ermittlung der Zuladung berücksichtigt werden. Diese Massen dienen lediglich
    als Orientierung und können modell- und ausstattungsabhängig geringfügig abweichen.
    Gegenstand

    Gewicht (kg)

    ALKO Abstützfuß "Big-foot"
    ALKO ATC Trailer Control
    Bettausgleich Kinderzimmer
    Dachhaube 280x280 Waschraum (zusätzl.)
    Dachreling (ohne Leiter, ohne Quertraverse)
    Dunstabzug 230 V
    Duscharmatur mit Vorhang
    Fahrradträger schwenkbar
    Faltschiebetür
    Festwasseranschluss mit 45 l Frischwassertank
    Fussbodenheizung
    Gasflascheneinsatz 5 kg
    Holzschiebetüre
    Klimaanlage Freshjet B2200
    Lattenrost mit Polster zwischen den
    Einzelbetten
    LCD/LED-TV 22"
    Mikrowelle

    2,0
    4,5
    12,0
    1,5
    11,0
    1,0
    1,0
    12,5
    3,0
    7,0
    7,5
    0,5
    11,0
    30,0
    12,0
    9,0
    12,0

    Gegenstand

    Gewicht (kg)

    Rallye-Paket
    Receiver digital
    Reserverad (mit Stahlfelge)
    Serviceklappe 749x297 zusätzlich
    Teppichboden
    Tresor
    Truma Boiler 14 l elektrisch
    Truma Kaminfeuerverkleidung für
    Trumatic S 5002
    Truma Mover XT mit Power-Set Light
    Truma Ultraheat
    TV Auszug 22''
    TV-Antenne HD 35 mit Verstärker
    TV-SAT Gelenkmast HDM 140
    TV-SAT-Antenne BAS 60
    Universal-Vorzeltsteckdose (230V/12V/TV)
    Wagenheber mit Box (bis max. Ges.
    Gew. 1600 kg)
    Warmwasserheizung ALDE

    35,0
    0,9
    18,0
    2,0
    9,0
    12,5
    5,3
    2,0
    45,0
    2,0
    4,1
    2,0
    1,5
    6,5
    0,5
    5,0
    70,0

    10-1



  • Page 103

    Bei den Gewichtsangaben handelt es
    sich um Durchschnittswerte, die je
    nach Modell und Ausstattung abweichend sein können.
    Zur genauen Ermittlung der bei Ihrem
    Fahrzeug vorhandenen Zuladungskapazität empfehlen wir den Besuch
    einer geeichten Fahrzeugwaage in
    Ihrer Nähe.

    10-2



  • Page 104

    11. Wartung und Pflege
    Sämtliche in diesem Kapitel beschriebenen
    Informationen sowie unsere anwendungstechnischen Empfehlungen erfolgen nach
    besten Wissen, gelten jedoch nur als unverbindliche Hinweise, auch in Bezug auf
    etwaige Schutzrechte Dritter.
    Diese Informationen / Empfehlungen befreien nicht von eigener Prüfung.
    Es wird diesbezüglich keine Garantie
    übernommen, da die Anwendung außerhalb unserer Kontrolle erfolgt.
    Im Zweifelsfalle testen Sie das Pflege-/
    Reinigungsmittel auf deren Eignung zunächst an einer unauffälligen Stelle.
    Ihr zuständiger Fendt-Caravan-Vertragshändler wird Ihnen in Detailfragen gleichfalls gerne mit kompetentem Rat behilflich
    sein.

    11.1 Wartung

    Wartungsintervalle
    Für den Caravan und die enthaltenen Installationen bestehen festgelegte Wartungsintervalle.

    Für Wartungsintervalle gilt




    Die erste Wartung 12 Monate nach der Erstzulassung bei einem Fendt-Fachhändler
    durchführen lassen.
    Alle weiteren Wartungen einmal jährlich bei
    einem Fendt-Fachhändler durchführen lassen.
    Die Wartung aller Einbaugeräte entsprechend
    den in den jeweiligen Betriebsanleitungen
    angegebenen Wartungsintervallen durchführen.
    Fendt gewährt eine 5-Jahresgarantie auf Dichtigkeit der Aufbauverbindungen des Caravans gemäß der
    Garantiebedingungen. Hierzu ist das
    Fahrzeug alle 12 Monate dem FendtVertragshändler vorzuführen. Die
    Dichtigkeitschecks sind alle 12 Monate
    durchzuführen und kostenpflichtig.

    11-1



  • Page 105

    Die kostenpflichtige Prüfung der Gasanlage ist alle zwei Jahre von einem
    Flüssiggas-Sachkundigen zu wiederholen. Diese Prüfung ist auf der Prüfbescheinigung nach DVGW G 607 und
    EN 1949 zu bestätigen. Verantwortlich
    für die termingemäße Veranlassung
    der Überprüfung ist der Betreiber.
    Sicherheitsgasregler und Schläuche
    nach spätestens 10 Jahren ersetzen!

    Schmieren und Ölen
    Kontrollieren und schmieren Sie regelmäßig die
    Gleitstellen und Lagerteile des Fahrwerkes. Bei
    Caravans, die weniger gefahren werden, ist eine
    jährliche Wartung erforderlich.

    Zum Schmieren und Ölen gilt
    • Lagerstellen am Gehäuse der Auflaufeinrichtung schmieren.
    • Bewegliche Teile wie Bolzen und Gelenkstellen ölen.
    • Gleitstellen der Auflaufeinrichtung schmieren.
    • Das Spiel der Lagerstellen für die Schubstange von Zeit zu Zeit überprüfen.
    • Sämtliche Gleit- und Lagerteile in regelmäßigen Abständen von Schmutz befreien und ölen.
    Aus Sicherheitsgründen müssen die Ersatzteile für Heizgeräte den Angaben
    des Geräteherstellers entsprechen und
    sind von diesem oder einem von ihm
    bevollmächtigten Vertreter einzubauen.

    11.2 Lüften

    Eine ausreichende Be- und Entlüftung des Wageninneren ist für ein behagliches Raumklima
    unerlässlich. Zusätzlich werden Korrosionsschäden durch Schwitzwasser vermieden.

    Schwitzwasser bildet sich durch
    -

    geringes Raumvolumen.
    Atmung und Körperausdünstungen der Insassen.
    Hereintragen feuchter Kleidung.
    Betrieb des Gaskochers und ggf. Backofens.
    Zur Vermeidung von Schäden durch
    Schwitzwasserbildung für ausreichenden Luftaustausch sorgen!

    11-2



  • Page 106

    Bei Ausstattung mit Softrollos
    Zur Vermeidung erhöhter Schwitzwasserbildung zwischen Fenster und geschlossener Verdunkelung empfehlen wir, den
    Abschluss-Stab für das Fliegenrollo nach
    unten zu ziehen. Sie erreichen dadurch
    eine bessere Hinterlüftung und es ist
    dennoch kein Lichteinfall gegeben.

    11.3 Pflege

    Außenreinigung
    Das Fahrzeug sollte nicht öfter als nötig gewaschen werden.
    Das Fahrzeug nur an den speziell dafür
    vorgesehen Waschplätzen waschen.
    Reinigungsmittel möglichst sparsam
    verwenden. Aggressive Mittel wie z.B.
    Felgenreiniger belasten unsere Umwelt.
    Keine lösungsmittelhaltigen Reinigungsmittel benutzen.

    Für die Außenreinigung gilt
    • Fahrzeug mit schwachem Wasserstrahl abspülen.
    • Fahrzeug mit weichem Schwamm und handelsüblicher Shampoolösung abwaschen.
    Den Schwamm dabei oft spülen.
    • Danach mit reichlich Wasser abspülen.
    • Fahrzeug mit Wildleder abtrocknen.
    • Nach der Wagenwäsche das Fahrzeug zur
    völligen Trocknung noch einige Zeit im Freien
    stehenlassen.
    Scheinwerfer-Leuchteinfassungen
    gründlich abtrocknen, da sich dort
    leicht Wasser ansammelt.
    Verwenden Sie auf keinen Fall
    scharfe oder lösungsmittelhaltige
    Reinigungsmittel.

    Waschen mit Hochdruckreiniger


    Aufkleber und Außendekore nicht
    direkt mit dem Hochdruckreiniger
    besprühen. Die Applikationen
    könnten sich lösen.

    11-3



  • Page 107

    Vor dem Waschen des Caravans mit einem Hochdruckreiniger die Betriebsanleitung des Hochdruckreinigers beachten. Beim Waschen einen Mindestabstand zwischen Caravan und Hochdruckdüse
    von mind. 700 mm einhalten.
    Beachten Sie, dass der Wasserstrahl mit Druck aus
    der Reinigungsdüse kommt. Durch falsche Handhabung des Hochdruckreinigers kann es zu Beschädigungen am Caravan kommen. Die Wassertemperatur darf 60° C nicht überschreiten. Den Wasserstrahl
    während des gesamten Waschvorganges bewegen.
    Der Strahl darf nicht direkt auf Türspalte, Fensterspalte, elektrische Anbauteile, Steckverbinder, Dichtungen, Kühlschranklüftungsgitter oder Dachhauben
    gerichtet werden. Das Fahrzeug kann beschädigt
    werden, oder Wasser dringt in den Innenraum ein.
    Die Heckleuchten des Caravans nicht mit Hochdruckreiniger säubern. Der Wasserstrahl kann über
    die Leuchtennester in die Kammern der Schlussleuchten gelangen. Dies verzögert die Austrocknungszeit und erhöht gleichzeitig die Gefahr der
    Grünspan-/Moosbildung.

    Pflege und Reinigung von Kunststoffteilen
    PS / ABS-PMMA (z. Bsp. Leuchtenträger,
    Gaskasten, Radblenden, Duschwanne,
    Fenster, etc.)
    Ungeeignete Reinigungsmittel und Aufkleber
    können mögliche Schäden an Kunststoffteilen
    verursachen. Es können durch verschiedene
    Medien Spannungsrisse (Bruch der Teile),
    Quellung und Erweichung entstehen, welche eine
    Beeinträchtigung der Teilefunktion bis zur Unbrauchbarkeit hervorrufen.

    Verwenden Sie für die Duschtasse
    im Sanitärraum keine Wanneneinleger oder Teppichböden, die für
    ABS-Kunststoff ungeeignet sind. Die
    Inhaltsstoffe des Teppichrückens
    können eine Materialversprödung bewirken und zur Rissbildung führen. Wir
    empfehlen den im Sonderzubehörprogramm erhältlichen Original-FendtCaravan-Waschraumteppich.

    11-4



  • Page 108

    Empfohlene Handreinigung:











    Warmes Wasser (bis 60°C), dem man schwach
    (2%) saure, alkalische oder neutrale handelsübliche Haushaltsreiniger zugeben kann.
    Kunststoffreiniger, Cockpitspray (Achtung:
    Veränderung des Glanzgrades möglich)
    Sofern sich Kalk auf die Formteiloberfläche
    niedergeschlagen hat, kann er mit verdünnten
    Säuren, z.B. Essigsäuren, entfernt werden. Eine
    mechanische Entfernung ist wegen der Gefahr
    des Verkratzens zu vermeiden.

    Nicht zur Verwendung empfohlene Reinigungsmittel:













    Scheuernde Reinigungsmittel (verkratzen der
    Oberfläche)
    Acetonhaltige Reiniger (sofortige Schädigung des
    Kunststoffes)
    Mittel für die chemische Reinigung
    Verdünnungsmittel
    Alkohole
    Lösungsmittelhaltige Reiniger
    Reiniger aus der chemischen Gruppe wie
    Ketone, Ester und aromatische Lösungsmittel
    Aromatische Kohlenwasserstoffe (z. B. alle
    Kraftstoffe für Kraftfahrzeuge)

    Der direkte Kontakt mit Kunststoffen wie PVC,
    Weich- PVC und ähnlichen (z. B. Aufkleber) ist unbedingt zu vermeiden.
    Durch die lösungsmittelhaltigen Inhaltsstoffe oder
    dessen Kontakt mit vorher beschriebenen Kunststoffen ist eine Übertragung von Weichmachern
    und folglich eine Versprödung der Teile nicht zu
    vermeiden.

    Zum Wachsen der Oberflächen gilt
    • Die Lackoberflächen gelegentlich mit Wachs
    nachbehandeln. Dabei die Anwendungshinweise der Wachshersteller beachten.

    Zum Polieren der Oberflächen gilt
    • In Ausnahmefällen angewitterte Lackoberflächen mit Poliermittel aufarbeiten. Wir empfehlen lösungsmittelfreie Polierpaste.

    11-5



  • Page 109

    Polierarbeiten nur in Sonderfällen und
    nicht zu häufig durchführen, da bei der
    Politur die oberste Schicht des Lackes
    entfernt wird. Bei häufigem Polieren
    entsteht daher eine Abnutzung.

    Zur Teer- und Harzverschmutzung gilt
    • Teer- und Harzablagerungen sowie andere
    organische Verschmutzungen mit Waschbenzin oder Spiritus entfernen.
    Keine aggressiven Lösungsmittel,
    wie ester- oder ketonhaltige Produkte
    verwenden.

    Bei Beschädigungen gilt
    • Beschädigungen unverzüglich reparieren, um
    weitere Schäden durch Korrosion zu vermei-
    den. Hierzu nehmen Sie bitte die Hilfe Ihres
    Fendt-Vertragshändlers in Anspruch.

    Unterboden
    Der Unterboden des Caravans ist speziell beschichtet. Bei Beschädigungen die Schutzschicht sofort ausbessern.

    Fenster und Türen
    Bitte beachten Sie hierzu die Pflegehinweise der separat beiliegenden
    Bedienungsanleitung des Geräte-/
    Artikelherstellers

    Innenreinigung
    Für Sitz-, Polsterbezüge und Gardinen gilt
    • Sitzbezüge mit einer weichen Bürste oder
    einem Staubsauger reinigen.
    • Stark verschmutzte Polsterbezüge und Gardinen reinigen lassen, nicht selber waschen!
    • Falls erforderlich, vorsichtig mit dem Schaum
    eines Feinwaschmittels reinigen.

    11-6



  • Page 110

    Für den Teppichboden gilt
    • Mit Staubsauger oder Bürste reinigen.
    • Falls erforderlich mit Teppichschaum behandeln oder shamponieren.

    Für den PVC-Belag gilt
    Sand und Staub auf einem PVC-Belag,
    der regelmäßig betreten wird, können
    die Oberfläche schädigen. Reinigen
    Sie den Boden bei Gebrauch täglich
    mit einem Staubsauger oder Besen.
    • Bodenbelag mit Reinigungsmitteln für PVC-
    Böden und sauberem Wasser reinigen.
    Teppichboden nicht auf den nassen PVC-Bo-
    denbelag legen. Teppichboden und PVC-Bo-
    denbelag könnten miteinander verkleben.
    • Verwenden Sie auf keinen Fall chemische
    Reinigungsmittel oder Stahlwolle, da hierdurch
    der PVC-Belag geschädigt wird.

    Für Möbelflächen gilt
    • Holzmöbelfronten mit einem feuchten Tuch
    oder Schwamm reinigen.
    • Mit staubfreiem weichem Tuch trockenreiben.
    • Milde Möbelpflegemittel verwenden.

    Keine Intensivreinigungsmittel auf
    Lösemittel- und/oder Ölbasis, sowie
    keine Scheuermittel verwenden, da
    diese die Oberfläche zerkratzen oder
    zum unnatürlichen Aufglänzen der
    Folie führen würden.

    Für den Toilettenraum gilt
    • Mit neutraler Flüssigseife und nichtscheuerndem Tuch reinigen.
    • Zum Reinigen der Toilette und der Wasseran-
    lage sowie beim Entkalken der Wasseranlage
    keine Essigessenz verwenden. Essigessenz
    kann Dichtungen oder Teile der Anlage be-
    schädigen.

    11-7



  • Page 111

    Auch im Toilettenraum keine
    Scheuermittel verwenden!
    Keine ätzenden Mittel in die Abflussöffnung geben. Kein kochendes Wasser in
    die Abflussöffnungen schütten. Ätzende
    Mittel oder kochendes Wasser beschädigen Abflussrohre und Siphons.

    Küchenspüle aus Edelstahl / INOX
    • Spüle mit haushaltsüblichen Reinigungsmitteln
    oder speziellem Edelstahlpflegemitteln reinigen.

    Waschbecken mit Acrylglas-Mineral-Oberfläche (Zubehör / modell- / baureihenabhängig)
    Diverse Caravanmodelle / -baureihen sind mit
    einem Waschbecken mit hochwertiger AcrylglasMineral-Oberfläche ausgerüstet.
    Damit Sie sehr lange Freude an diesem edlen Ausstattungsmerkmal haben, müssen nachfolgende
    Pflege-/Reinigungshinweise des Herstellers beachtet werden.
    • Evtl. grobe und körnige Verschmutzungen (z.B.
    Sand) vorher mit ausreichend Wasser abspülen.
    • Die Fläche mit einem feuchten, sauberen
    Schwamm und etwas fettlösenden, nicht rückfettenden Haushaltsreiniger / Geschirrspülmittel
    reinigen, mit viel klarem Wasser nachspülen und
    abschließend mit einem weichen Tuch (z. Bsp.
    Geschirrtuch) trockenwischen.
    • Keine abrasiven, bzw. scheuernden Mittel
    verwenden.
    • Evtl. Kalkansätze können mit einem Schwamm
    und Essigreiniger / acrylgeeignetem Kalkreiniger
    entfernt werden. Kalklösende Mittel dabei nur in
    korrekter Verdünnung einsetzen und nur kurzfristig einwirken lassen, danach mit viel Wasser
    abspülen!
    Aggressive Chemikalien und unverdünnt eingesetzte Reinigungsmittelkonzentrate können bei unsachgemäßer Anwendung oder Einwirkung
    das Material schädigen.
    Bitte beachten Sie in diesem Zusammenhang auch die Hinweise des jeweiligen Reinigungsmittelherstellers.

    11-8



  • Page 112

    Zubehörteile
    Für die Pflege gilt
    • Kunststoffteile (z.B. Stoßstangen, Schürzen)
    mit bis zu 60 ºC warmem Wasser und mildem
    Haushaltsreiniger reinigen.
    • Fettige oder ölige Oberflächen mit Spiritus
    reinigen.
    • Bei Bedarf Türscharniere und Hubstützen
    einfetten.
    • Frischwasserleitungen, Frischwassertank und
    Abwassertank mindestens jährlich reinigen.
    Keine Scheuermittel verwenden, da
    diese die Oberfläche zerkratzen können!
    Nach Abschluss der Pflegearbeiten
    alle Sprühdosen mit Reinigungs- oder
    Pflegemitteln aus dem Fahrzeug entfernen! Ansonsten besteht bei Temperaturen über 50 ºC Explosionsgefahr!

    11.4 Winterbetrieb

    Vorbereitung
    Durch die gesamte Fahrzeugkonzeptionierung
    (Alu Sandwich-Aufbau mit Isolierfenstern) ist Ihr
    Caravan wintertauglich.
    Achtung: Für den Bereich Wintercamping
    empfehlen wir Ihren Caravan nach Ihrem persönlichen Empfinden zu optimieren.
    Ihr zuständiger Vertragshändler berät Sie gern.

    Zur Vorbereitung gilt
    • Fahrzeug auf Lack- und Rostschäden über-
    prüfen. Schäden ggf. ausbessern.
    • Sicherstellen, dass kein Wasser in die Boden-
    zwangsentlüftung und in die Heizung eindringen kann.
    • Die Metallteile des Unterbodens mit einem
    Schutzmittel auf Wachsbasis vor Rost schützen.
    • Lackierte Außenflächen mit geeignetem Mittel
    konservieren.

    11-9



  • Page 113

    Winterfest machen
    Allgemein gilt
    • Den Caravan nur dann in einem geschlos-
    senen Raum stehen lassen, wenn dieser
    trocken und gut zu belüften ist. Ansonsten
    den Caravan besser im Freien abstellen.

    Für die Inneneinrichtung gilt
    • Kühlschrank entleeren und reinigen. Kühl-
    schranktür geöffnet lassen.
    • Stauräume und Schränke zwecks Lüftung
    geöffnet lassen.
    • Polster und Matratzen so aufstellen, dass sie
    nicht mit Kondenswasser in Berührung kommen.
    • Falls erforderlich, Caravan durchheizen, um
    Schimmel durch Kondensfeuchtigkeit zu
    vermeiden.
    • Raumentfeuchter im Fahrzeuginneren auf-
    stellen und Granulat regelmäßig trocknen
    bzw. wechseln.
    • Batterien abklemmen, idealerweise ausbauen
    und mindestens einmal monatlich den Lade-
    zustand prüfen, ggf. nachladen.
    • Gesamte Wasseranlage vollständig entleeren.

    Winterbetrieb
    Im Winterbetrieb ensteht durch das Bewohnen
    des Fahrzeuges bei niedrigen Temperaturen
    Kondenswasser. Um eine gute Raumluftqualität
    zu gewährleisten und Schäden am Fahrzeug
    durch Kondenswasser zu vermeiden, ist eine
    ausreichende Belüftung sehr wichtig.

    Für die Belüftung gilt
    • In der Aufheizphase des Fahrzeuges die
    Heizung auf höchste Stellung bringen und
    Deckenschränke, Gardinen sowie Rollos
    öffnen. Dadurch wird eine optimale Be- und
    Entlüftung erreicht.
    • Nur mit eingeschalteter Umluftanlage heizen.
    • Morgens alle Polster hochnehmen, die Staukästen belüften und feuchte Stellen trocknen.
    • Kaminverlängerung in ausreichender Länge
    aufsetzen.

    11-10



  • Page 114

    Sollte sich trotzdem irgendwo Kondenswasser bilden, einfach abwischen.

    Frostschutzmaßnahmen
    Bei ausreichender Beheizung des Innenraumes
    ist ein Einfrieren des Frischwassertanks, der
    Wasserleitungen und des Warmwasserboilers
    nicht zu erwarten. Frischwasser erst nach Beheizung des Fahrzeuges auffüllen.
    Allerdings empfehlen wir bei niedrigen Außentemperaturen, eine zusätzliche Tankheizung einzusetzen. Ihr Vertragshändler zeigt Ihnen hierzu
    mehrere Möglichkeiten auf. (kein Lieferumfang)

    Für den Abwassertank gilt
    • Bei tieferen Temperaturen dem Abwasser
    Frostschutzmittel oder Kochsalz beimengen.
    • Abwasser außerhalb des Fahrzeugs auffangen.
    • Auslauf des Abwassertanks geöffnet halten.

    Nach Abschluss der Wintersaison
    Für die Pflege gilt
    • Gründliche Unterbodenwäsche durchführen.
    Dadurch werden korrosionsfördernde Auftaumittel (Salze, Laugenreste) entfernt.
    • Außenreinigung durchführen und Bleche mit
    handelsüblichem Autowachs konservieren.
    • Nicht vergessen, ggf. die Kaminverlängerung
    abzumachen.
    Das Fahrzeug nur an den speziell dafür
    vorgesehen Waschplätzen waschen.
    Reinigungsmittel möglichst sparsam
    verwenden. Aggressive Mittel wie z.B.
    Felgenreiniger belasten unsere Umwelt.

    11-11



  • Page 115

    Für den Außenaufbau gilt
    • Stützen herunterdrehen. Räder und Achsen
    müssen noch mittragende Funktion haben.
    • Lackierte Außenflächen mit geeignetem Mittel
    konservieren.
    • Die Metallteile des Unterbodens mit einem
    Schutzmittel vor Rost schützen.
    • Abdeckplanen mit Zwischenraum auflegen,
    damit die Lüftung nicht behindert wird.
    • Die Zwangsbelüftung geöffnet lassen.
    • Den Caravan alle drei bis vier Wochen gründ-
    lich lüften.

    Für Behältnisse gilt
    • Frischwassertank mittels Pumpe, ggf. Ablassstopfen, entleeren und säubern.
    • Abwassertank entleeren und säubern.
    • WC-Tank entleeren und säubern.
    • Warmwasserboiler vollständig entleeren. Dazu
    12 V Stromversorgung durch Betätigen des
    Hauptschalters am Bedienpaneel ausschalten
    und alle Wasserhähne öffnen. Zusätzlich
    empfehlen wir, die Wasserpumpe von der
    Frischwasseranlage zu trennen.
    • Sicherstellen, dass kein Wasser in die Bodenzwangsentlüftung und in die Heizung eindringen kann.
    Beachten Sie auch die Hinweise und
    Bedienungsanleitungen der Einbaugerätehersteller.

    11-12



  • Page 116

    12. Entsorgung und Umweltschutz
    12.1 Umwelt und mobiles Reisen
    Umweltgerechte Nutzung
    Reisemobilisten und Caravanfahrer tragen naturgemäß eine besondere Verantwortung für die
    Umwelt. Deshalb sollte die Nutzung des Caravans immer umweltschonend erfolgen.

    Für die umweltgerechte Nutzung gilt
    • Ruhe und Sauberkeit der Natur nicht beeinträchtigen.
    • Abwasser, Fäkalien und Abfälle ordnungsgemäß entsorgen.
    • Vorbildlich handeln, damit Reisemobil- und
    Caravanfahrer nicht generell als Umweltsünder abgestempelt werden können.
    • Für längere Aufenthalte in Städten und Ge-
    meinden bitte speziell für Caravankombinati-
    onen ausgewiesene Stellplätze aufsuchen.
    Bitte erkundigen Sie sich rechtzeitig nach
    entsprechenden Abstellmöglichkeiten.

    Für Abwasser gilt
    • Abwässer an Bord nur in eingebauten Abwassertanks oder notfalls in anderen dafür geeigneten Behältern sammeln!
    • Abwasser niemals ins Grüne oder in Gullys
    ablassen! Straßenentwässerungen laufen
    meist nicht über Kläranlagen.
    • Abwassertank so oft wie möglich entleeren,
    auch wenn er nicht vollständig gefüllt ist
    (Hygiene). Abwassertank nach Möglichkeit bei
    jeder Entleerung mit Frischwasser ausspülen.
    Entleeren Sie Ihren Abwassertank
    nur an den extra dafür vorgesehenen
    Entsorgungsstellen, jedoch niemals
    in der freien Natur! Entsorgungsstationen bestehen in der Regel an Autobahn-Rastanlagen, Campingplätzen oder Tankstellen.

    12-1



  • Page 117

    Für Fäkalien gilt
    • In den Fäkalientank nur zugelassene Sanitärmittel hineingeben.
    Sanitärflüssigkeit sehr sparsam dosieren. Eine Überdosierung ist kein
    Garant zur Verhinderung eventueller
    Geruchsbildung!

    Entsorgung
    • Fäkalientank nie zu voll werden lassen.
    Spätestens, wenn die Füllstandsanzeige
    aufleuchtet, den Tank unverzüglich entleeren.
    • Fäkalien niemals in Gullys ablassen! Straßenentwässerungen laufen meist nicht über
    Kläranlagen.
    Fäkalientank nur an den extra dafür
    vorgesehenen Entsorgungsstellen
    entleeren, jedoch niemals in der
    freien Natur!

    Für Abfälle gilt
    • Müll trennen und recycelbare Stoffe der Wiederverwertung zuführen.
    • Abfallbehälter möglichst oft in den dafür vorgesehenen Tonnen oder Container entleeren. So
    werden unangenehme Gerüche und problematische Müllansammlungen an Bord ver-
    mieden.

    Für Rastplätze gilt
    • Rastplätze immer in sauberem Zustand verlassen.
    • Hausmüll darf nicht in die dortigen Abfallbe-
    hälter entsorgt werden.
    • Fahrzeugmotor des Zugfahrzeuges im Stand
    nicht unnötig laufen lassen. Ein kalter Motor
    setzt im Leerlauf besonders viele Schadstoffe
    frei. Die Betriebstemperatur des Motors wird
    am schnellsten während der Fahrt erreicht.
    Ein schonender Umgang mit der Umwelt geschieht nicht nur im Interesse
    der Natur, sondern auch im Interesse
    aller Reisemobil- und Caravanfahrer!


    12-2



  • Page 118

    13. Technische Daten
    13.1 Reifenfülldruckwerte
    Reifengröße

    Besonderheiten

    Fülldruck in bar

    175/70 R 14

    3,0

    185/65 R 14

    3,0

    195/65 R 14

    3,0

    195/65 R 15

    3,0

    205/60 R 15

    3,0

    205/65 R 15

    3,0

    195/65 R 15 LI 95

    reinforced oder extraload

    3,2

    205/60 R 15 LI 95

    reinforced oder extraload

    3,2

    205/65 R 15 LI 99

    reinforced oder extraload

    3,2

    175/65 R 14 C

    3,6

    185 R 14 C

    3,8

    185/60 R 15 C

    3,8

    195 R 14 C

    3,8

    195/70 R 15 C

    4,3

    205 R 14 C

    4,5

    205/65 R 15 C

    3,8

    205/70 R 15 C

    4,3

    215/70 R 15 C

    4,5

    Bitte regelmäßig Reifendruck prüfen,
    spätestens vor jeder Caravan"Bewegung".
    Ungenügender Reifendruck ist die
    häufigste Ursache für Reifenbeschädigung.
    Als Faustregel kann man annehmen,
    dass bei einem gefüllten Reifen alle
    zwei Monate ein Druckverlust von
    0,1 bar eintritt. Um Schäden oder ein
    Platzen der Reifen zu vermeiden, den
    Druck regelmäßig prüfen.
    Bei Nichtbeachtung übernehmen wir
    keine Garantie!
    Höchstgeschwindigkeit 100 km/h.
    Geschwindigkeitsvorschriften des
    jeweiligen Landes einhalten!

    13-1



  • Page 119

    13.2 Technische Daten
    SAPHIR
    Gesamt- Aufbaulänge
    länge
    cm

    cm

    Nutzbaulänge
    cm

    Gesamtbreite
    cm

    Gesamthöhe
    cm

    445 TFB

    677

    525

    475

    232

    450 SFH

    652

    500

    450

    465 SFB

    703

    550

    465 TG

    703

    470 TF

    technisch zul.
    EigenGesamtmasse * gewicht
    kg

    ca.kg

    Grundausstattung
    ca. kg 1)

    Masse
    i. fahrb.
    Zustand
    ca. kg

    Zuladung

    Bereifung**

    Vorzeltumlaufmaß
    cm

    263

    1500 / 1360 *

    1140

    74

    1214

    286 / 146 *

    205/65 R 15

    932

    232

    263

    1300

    1090

    74

    1164

    136

    205/65 R 15

    907

    500

    232

    263

    1500 / 1360 *

    1190

    74

    1264

    236 / 96 *

    205/65 R 15

    958

    550

    500

    232

    263

    1500 / 1360 *

    1200

    74

    1274

    226 / 86 *

    205/65 R 15

    958

    677

    525

    475

    232

    263

    1500 / 1360 *

    1170

    74

    1244

    256 / 116 *

    205/65 R 15

    932

    490 TF

    703

    550

    500

    232

    263

    1500 / 1360 *

    1180

    74

    1254

    246 / 106 *

    205/65 R 15

    958

    490 TKM

    703

    550

    500

    232

    263

    1500 / 1360 *

    1140

    74

    1214

    286 / 146 *

    205/65 R 15

    958

    495 SFB

    722

    570

    520

    232

    263

    1600 / 1700 *

    1230

    74

    1304

    296 / 396 *

    195/70 R 15 C

    977

    515 SG

    751

    600

    550

    232

    263

    1600 / 1700 *

    1300

    74

    1374

    226 / 326 *

    195/70 R 15 C

    1006

    515 SKM

    751

    600

    550

    232

    263

    1600 / 1700 *

    1330

    74

    1404

    196 / 296 *

    195/70 R 15 C

    1006

    540 TG

    751

    600

    550

    232

    263

    1600 / 1700 *

    1280

    74

    1354

    246 / 346 *

    195/70 R 15 C

    1006

    540 TK

    751

    600

    550

    232

    263

    1600 / 1700 *

    1300

    74

    1374

    226 / 326 *

    195/70 R 15 C

    1006

    550 TFKM

    772

    620

    570

    232

    263

    1600 / 1700 *

    1330

    74

    1404

    196 / 296 *

    195/70 R 15 C

    1026

    560 FD

    772

    620

    570

    250

    263

    1600 / 1700 *

    1390

    82

    1472

    128 / 228 *

    195/70 R 15 C

    1026

    560 FHD

    772

    620

    570

    250

    263

    1800 / 1700 *

    1500

    82

    1582

    218 / 118 *

    205/70 R 15 C

    1026

    560 SCAND

    772

    620

    570

    250

    263

    1800

    1520

    94

    1614

    186

    205/70 R 15 C

    1026

    560 SFD

    772

    620

    570

    250

    263

    1600 / 1700 *

    1370

    91

    1461

    139 / 239 *

    195/70 R 15 C

    1026

    560 SKM

    772

    620

    570

    250

    263

    1700

    1420

    82

    1502

    198

    195/70 R 15 C

    1026

    560 TFK

    772

    620

    570

    250

    263

    1700

    1420

    91

    1511

    189

    195/70 R 15 C

    1026

    650 SKM

    861

    710

    660

    250

    262

    2000

    1680

    91

    1771

    229

    185/65 R 14

    1117

    Gesamtbreite

    Masse
    i. fahrb.
    Zustand
    ca. kg

    Zuladung

    Bereifung**

    cm

    Gesamthöhe
    cm

    Vorzeltumlaufmaß
    cm

    ca.kg

    BIANCO
    Gesamt- Aufbaulänge
    länge
    cm

    cm

    Nutzbaulänge
    cm

    390 FH

    602

    451

    401

    232

    445 TF

    677

    525

    475

    445 TFB

    677

    525

    465 SFB

    703

    465 TG
    515 SG

    technisch zul.
    EigenGesamtmasse * gewicht
    kg

    ca.kg

    Grundausstattung
    ca. kg 1)

    263

    1300

    1010

    74

    1084

    216

    205/65 R 15

    857

    232

    263

    1500 / 1360 *

    1150

    74

    1224

    276 / 136 *

    205/65 R 15

    932

    475

    232

    263

    1500 / 1360 *

    1170

    74

    1244

    256 / 116 *

    205/65 R 15

    932

    550

    500

    232

    263

    1500 / 1360 *

    1200

    74

    1274

    226 / 86 *

    205/65 R 15

    958

    703

    550

    500

    232

    263

    1500 / 1360 *

    1190

    74

    1264

    236 / 96 *

    205/65 R 15

    958

    751

    600

    550

    232

    263

    1600 / 1700 *

    1320

    74

    1394

    206 / 306 *

    195/70 R 15 C

    1006

    Gesamtbreite

    Masse
    i. fahrb.
    Zustand
    ca. kg

    Zuladung

    Bereifung**

    cm

    Gesamthöhe
    cm

    Vorzeltumlaufmaß
    cm

    232

    263

    1114

    386

    205/65 R 15

    857

    ca.kg

    BIANCO SPORTIVO
    Gesamt- Aufbaulänge
    länge

    390 FH

    13-2

    cm

    cm

    Nutzbaulänge
    cm

    607

    451

    401

    technisch zul.
    EigenGesamtmasse * gewicht
    kg

    ca.kg

    Grundausstattung
    ca. kg 1)

    1500

    1040

    74

    ca.kg



  • Page 120

    TENDENZA
    Gesamt- Aufbaulänge
    länge
    cm

    cm

    Nutzbaulänge
    cm

    Gesamtbreite
    cm

    Gesamthöhe
    cm

    465 SFB

    703

    550

    500

    232

    495 SF

    722

    570

    520

    515 SG

    751

    600

    technisch zul.
    EigenGesamtmasse * gewicht
    kg

    ca.kg

    Grundausstattung
    ca. kg 1)

    Masse
    i. fahrb.
    Zustand
    ca. kg

    Zuladung

    Bereifung**

    Vorzeltumlaufmaß
    cm

    263

    1500

    1220

    74

    1294

    206

    205/65 R 15

    958

    232

    263

    1600 / 1700 *

    1270

    74

    1344

    266 / 366 *

    195/70 R 15 C

    977

    550

    232

    263

    1600 / 1700 *

    1330

    74

    1404

    196 / 296 *

    195/70 R 15 C

    1006

    Gesamtbreite

    Masse
    i. fahrb.
    Zustand
    ca. kg

    Zuladung

    Bereifung**

    Vorzeltumlaufmaß
    cm

    ca.kg

    OPAL
    Gesamt- Aufbaulänge
    länge
    cm

    cm

    Nutzbaulänge
    cm

    cm

    Gesamthöhe
    cm

    technisch zul.
    EigenGesamtmasse * gewicht
    kg

    ca.kg

    Grundausstattung
    ca. kg 1)

    465 SFB

    703

    550

    500

    232

    263

    1500

    1190

    74

    1264

    236

    205/65 R 15

    958

    465 TG

    703

    550

    500

    232

    263

    1500

    1170

    74

    1244

    256

    205/65 R 15

    958

    495 SF

    722

    570

    520

    232

    263

    1600 / 1700 *

    1270

    74

    1344

    256 / 356 *

    195/70 R 15 C

    977

    495 SFB

    722

    570

    520

    232

    263

    1600 / 1700 *

    1260

    74

    1334

    266 / 366 *

    195/70 R 15 C

    977

    515 SG

    751

    600

    550

    232

    263

    1600 / 1700 *

    1330

    74

    1404

    196 / 296 *

    195/70 R 15 C

    1006

    520 SFB

    722

    570

    520

    250

    263

    1600 / 1700 *

    1320

    74

    1394

    206 / 306 *

    195/70 R 15 C

    977

    540 TG

    751

    600

    550

    232

    263

    1600 / 1700 *

    1340

    74

    1414

    186 / 286 *

    195/70 R 15 C

    1006

    550 SG

    772

    620

    570

    232

    263

    1700

    1380

    74

    1454

    246

    195/70 R 15 C

    1026

    560 SG

    772

    620

    570

    250

    263

    1700 / 1800 *

    1430

    91

    1521

    179 / 279 *

    205/70 R 15 C

    1026

    560 SRF

    772

    620

    570

    250

    263

    1700 / 1800 *

    1420

    91

    1511

    189 / 289 *

    205/70 R 15 C

    1026

    650 SFD

    861

    710

    660

    250

    262

    2000

    1680

    82

    1762

    238

    185 / 65 R 14

    1117

    Gesamtbreite

    Masse
    i. fahrb.
    Zustand
    ca kg

    Zuladung

    Bereifung**

    cm

    Gesamthöhe
    cm

    Vorzeltumlaufmaß
    cm

    ca.kg

    DIAMANT
    Gesamt- Aufbaulänge
    länge
    cm

    cm

    Nutzbaulänge
    cm

    515 SG

    751

    600

    550

    232

    550 SG

    772

    620

    570

    560 SG

    772

    620

    570

    technisch zul.
    EigenGesamtmasse * gewicht
    kg

    ca.kg

    Grundausstattung
    ca. kg 1)

    263

    1700

    1400

    74

    1474

    226

    195/70 R 15 C

    1006

    232

    263

    1800

    1450

    74

    1524

    276

    205/70 R 15 C

    1026

    250

    263

    1800 / 1900 *

    1530

    91

    1621

    179 / 279 *

    215/70 R 15

    1026

    ca.kg

    13-3



  • Page 121

    Zeichenerklärung
    Die Berechnung der Massen für Caravans erfolgt auf der Grundlage der Richtlinie 97/27/EG sowie
    der europäischen Norm DIN EN 1645-2.
    1) Die Grundausstattung umfasst alle Ausrüstungsgegenstände und Flüssigkeiten, die für die
    sichere und ordnungsgemäße Nutzung der Fahrzeuge notwendig sind.
    Dazu gehören die Massen von:
    - den bis zu 100% gefüllten Flüssiggasflaschen (1x11 kg)
    - dem bis zu 100% gefüllten Frischwassertank
    - dem zu 100% gefüllten Warmwassererhitzer
    - dem bis zu 100% gefüllten Toilettenspülschrank
    - einer Anschlussleitung für Niederspannung (Kabeltrommel)

    * bei Auflastung bzw. Ablastung
    ** die genannte Bereifung entspricht der Standardbereifung. Aus organisatorischen und logistischen

    Gründen kann Ihr Fahrzeug allerdings auch mit einer Alternativbereifung ausgerüstet sein. Die
    zulässigen Rad-/Reifenkombinationen entnehmen Sie der Zulassungsbescheinigung Teil 2, bzw.
    der EU-Übereinstimmungserklärung (COC).

    13-4



  • Page 122

    13.3 Grundausstattung
    Bei Frischwassertank 25 l
    Position

    Gewicht

    Anzahl

    gesamt

    Gasflasche, leer

    14

    1

    14

    Füllung Gas

    11

    1

    11

    Warmwasserbereitung (Truma-Therme **)

    5

    1

    5

    Frischwassertank

    24

    1

    24

    Toiletten-Frischwasser, C500*

    16

    1

    16

    Stromzuleitung

    4

    1

    4
    74

    Bei Frischwassertank 45 l
    Position

    Gewicht

    Anzahl

    gesamt

    Gasflasche, leer

    14

    1

    14

    Füllung Gas

    11

    1

    11

    Warmwasserbereitung (Truma-Therme **)

    5

    1

    5

    Frischwassertank

    41

    1

    41

    Toiletten-Frischwasser, C500*

    16

    1

    16

    Stromzuleitung

    4

    1

    4
    91

    * Toilette alternativ:
    Toiletten-Frischwasser, CTW3110

    7

    1

    7

    ** Warmwasserbereitung alternativ:
    Truma-Boiler 14 ltr.

    14

    1

    14

    Bei Einbau von Zubehör kann sich die
    Massenberechnung für die Grundausstattung verändern. Ihr zuständiger
    Fendt-Caravan-Händler berät Sie
    gerne in Detailfragen.

    13-5



  • Page 123

    13.4 Beleuchtung
    12V-Fahrzeugbeleuchtung außen
    Position

    Beschreibung

    Volt

    Watt

    1

    Bremsleuchte oben

    12

    LED

    2

    Umrissleuchten hinten

    12

    LED

    3

    Standlicht links

    12

    LED

    4

    Standlicht rechts

    12

    LED

    5

    Blinker links

    12

    21

    6

    Blinker rechts

    12

    21

    7

    Rückfahrleuchte links

    12

    21

    8

    Rückfahrleuchte rechts

    12

    21

    9

    Bremslicht links

    12

    21

    10

    Bremslicht rechts

    12

    21

    11

    Nebelschlussleuchte links

    12

    21

    12

    Nebelschlussleuchte rechts

    12

    21

    13

    Kennzeichenleuchte

    12

    5

    14

    Umrissleuchten vorne

    12

    LED

    15

    Begrenzungsleuchten

    12

    LED

    16

    Seitenmarkierungsleuchten

    12

    5

    2

    2

    1

    5

    6
    3

    11

    7

    9

    10

    13
    14

    8

    12

    4

    14

    16

    15

    16
    15

    13-6



  • Page 124

    Leuchtmittelwechsel Schlussleuchten

    • Lösen Sie die beiden Schrauben j an der

    Unterseite der Chromblende links und rechts
    vom Nummernschild.
    • Die Chromblende
    ist zusätzlich mit Kunststoffclipsen befestigt. Diese durch vorsichtiges Anziehen ausclipsen.

    k

    1
    2

    • Die Befestigungsschrauben l der Schlussleuchte lösen und Leuchte aus dem Nest
    entnehmen.
    • Die Montage erfolgt nach Leuchtmittelwechsel in umgekehrter Reihenfolge.

    3
    Ihr zuständiger Fendt-Caravan-Vertragshändler wird Ihnen im Bedarfsfalle gerne mit Rat
    und Tat behilflich sein.

    13-7



  • Page 125

    13-8



  • Page 126

    Index
    A
    Absperrhähne
    Einbauort 09-4
    Abwassertank 08-2
    Ankuppeln/Abkuppeln 03-2
    Auflaufbremsanlage 03-4
    Ausdrehstützen 03-6
    Autarke Ausrüstung/Ralleypaket 07-19

    B
    Backofen 09-11
    Bedienpanel 07-6
    Beladung 02-5
    Beleuchtung 07-22, 13-6
    Bettenumbau 06-3
    Be- und Entlüftungen 05-1
    Bremsen 02-8

    D

    Gaskocher 09-10
    Gasversorgung 09-3
    Grundausstattung 03-9,13-5

    H
    Hauptuntersuchung 03-7
    Heizung 05-2,  09-5

    K
    Klappen
    öffnen und schließen 06-1
    Kühlschrank 05-2,  09-10
    Kurvenfahrten 02-7

    L
    Lüften 11-2

    M

    Dachreling 05-7, 05-10
    Definition der Massen 03-9

    Markisenmontage 05-9
    Massendefinition 03-9
    Mediaoval 06-2

    E

    N

    Eingangstür 05-3
    innen 05-4
    Elektrische Fußbodentemperierung 07-24
    Etagenbetten 06-7

    Notfallausrüstung 02-1

    F

    P

    Fahren 02-7
    Fahrgeräusche 03-3
    Fahrradträger 05-8
    Fahrzeugschlüssel 02-1
    Fahrzeugsicherung 02-9
    Felgen 04-3
    Fenster 06-10
    Pflege 11-6
    Feststellbremse 03-3
    Feuerbekämpfung 02-2
    Frischwassertank 08-3

    Pflege 11-2
    Profiltiefe 04-2
    Prüfung der Gasanlage 09-1
    Pushlock 06-1

    G
    Gas 09-1
    Gasanlage
    Prüfung 09-1
    Gasflaschenkasten 09-3
    Gaskastenklappe 05-6

    O
    Ölen 03-1,  11-1

    R
    Radwechsel 04-4
    Rangieren 02-9
    Regler 09-1
    Reifen 04-1
    Reifenalter 04-2
    Reifenfülldruck 04-1, 13-1
    Rückwärtsfahren 02-8

    S
    Schaltplan Fahrzeugbeleuchtung 07-20
    Schmieren 03-1,  11-1

    Ix-1



  • Page 127

    Serviceklappe 05-5
    Sicherheitshinweise 07-1
    Stellplatzauswahl 02-9
    Stromversorgung 07-5
    Stützlast 02-6

    T
    Technisch zulässige Gesamtmasse 03-9
    Technische Daten
    Gewichte 13-2
    Reifenfülldruck 13-1
    Tempo-100-Tauglichkeit 03-12
    Toilettenklappe 05-5
    Truma-Therme 08-3
    Türen
    öffnen und schließen 06-1
    Pflege 11-6

    U
    Umluftgebläse 09-7
    Umweltschutz 12-1
    Unterboden 11-6

    V
    Ventile 09-1
    Verbandkasten 02-1
    Verbraucher

    umschalten 02-10
    Vorzeltleiste 05-7

    W
    Warmluftheizung 09-5
    Warmwasserheizung 09-8
    Warmwasserversorgung 08-3
    Warndreieck 02-1
    Warnweste 02-1
    Wartung 03-4,  11-1
    Wasseranlage 02-10
    Wasserversorgung 08-1
    Winterbetrieb 11-9

    Z
    Zubehör 10-1
    Zuladung 03-9
    Zulassung 03-7
    Zündautomat 09-6
    Batteriewechsel 09-6
    Zusatzausstattung 03-10
    Zwangsbelüftung 05-1

    Ix-2



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    Fendt-Caravan GmbH
    Postfach 11 35
    86689 Mertingen
    Deutschland
    Telefon: +49 (0)9078.9688-0
    Telefax: +49 (0)9078.9688-406
    www.fendt-caravan.de

    Stand: 07/2013






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